Samsung Galaxy S7 soll Fokus wieder auf die Hardware legen

Exynos 8890 & Snapdragon 820 im Gespräch

Geschrieben von Niklas Ludwig am 09.12.2015.

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Nach und nach kommen immer mehr Details zum Samsung Galaxy S7 ans Tageslicht. Bei Samsungs neustem Flaggschiff sollen wieder regionsabhängig unterschiedliche Prozessoren zum Einsatz kommen. Zudem soll es eine Bedienung bieten, die Apples 3D-Touch nachempfunden ist.

Das Samsung Galaxy S7 soll sich optisch am Galaxy S6 orientieren und in dieser Hinsicht nahezu unverändert auf den Markt kommen, wie die Korea Times berichtet. Den Kunden erwartet somit abermals ein hochwertiges Gehäuse mit Metallrahmen und einer Glasrückseite. Eine Edge-Variante zählt ebenfalls als gesichert. Zudem könnte Samsung Apple Konkurrenz machen und auf eine 3D-Touch-ähnliche Bedienung setzen. Die Technik dafür soll von Synaptics stammen und hört auf den Namen ClearForce. Der Hersteller hat bereits im Oktober einen Bildschirm vorgestellt, der verschiedene Druckstufen erkennen und diese in unterschiedliche Befehle umsetzen kann. Bei den Android-Geräten bietet bisher nur die Premium-Variante des Huawei Mate S ein solches Feature. Die Displaygröße soll 5,2 Zoll bei der normalen Variante und 5,7 Zoll bei der Edge-Version betragen. Beiden Modellen ist eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten gemein.

Während sich äußerlich nahezu nichts ändern soll, soll umso mehr unter der Haube geschehen. Nachdem Samsung beim Galaxy S6 bereits auf einen hauseigenen Exynos-Prozessor gesetzt hat, wird nun spekuliert, ob nicht doch wieder ein Snapdragon-Prozessor aus dem Hause Qualcomm das Galaxy S7 befeuern soll. Die Rede ist von einem Snapdragon 820, der exklusiv für Samsung mit 2,2 Gigahertz takten soll. Alternativ könnte auch ein Exynos 8890 zum Einsatz kommen. Über einen USB-C-Anschluss soll das Smartphone aufgeladen und mit dem PC verbunden werden. Zudem soll das Galaxy S7 wieder einen microSD-Slot bieten, der beim Galaxy S6 erstmalig gestrichen wurde. Des Weiteren soll die Kamera einen neuen Sensor erhalten. Der Britecell getaufte Sensor soll 1,12 Mikrometer große Pixel bieten, die selbst bei wenig Licht noch gute Aufnahmen sorgen sollen.

Bis zur offiziellen Vorstellung sind diese Daten jedoch mit Vorsicht zu genießen. Mit der Vorstellung selbst, dürfte während des Mobile World Congress, der am 22. Februar 2016 beginnt, gerechnet werden.


Quellen :

n-tv
Korea Times
etnews

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

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