Physikberechnung mit GeForce Grafikkarten
Der Chiphersteller nVidia hat im Frühjahr des letzten Jahres die Firma Ageia übernommen, welche sich auf die Programmierung und Entwicklung der Physikschnittstelle PhysX fixiert hatte. Bisher war ungewiss, ob nVidia weiter an der Idee der externen Physikkarte festhalten würde. Diese Frage scheint nun beantwortet.
So stellt man mit der neuen Grafikkartentreiberversion GeForce 177.39 und dem PhysX-Treiber in der Version 8.06.12 erstmals die Berechnung von Physikelementen über die GPU der breiten Masse zur Verfügung. Wie breit diese Masse ist, wird klar, wenn man in Betracht zieht, dass bisher nur GeForce Karten des Typs GTX 280, GTX 260, 9800 GTX und 9800 GTX+ unterstütz werden. Dies zumindest berichten die Kollegen von ComputerBase.
Dank der vielen Shader-Prozessoren der neuen Grafikkarten ist die Auslagerung der Physikberechnung nur ein logischer Schritt, der folgen musste. Der Prozessor eines Computers ist mit dieser Aufgabe schnell überfordert und limitiert die physikalische Interaktion von Elementen mit ihrer Umgebung auf ein bestimmtes Maximum. Mit der Auslagerung dieser Effektberechnung verspricht man sich neben Ressourceneinsparungen bei der CPU, eine schnellere Berechnung der Effekte.
Diese Neuerung soll aber nicht nur Nutzern der neusten nVidia Karten vorbehalten bleiben. Anscheinend ist auch eine Einführung dieses Features für die komplette GeForce 8 + 9 Serie in einiger Zeit geplant. Weitere Informationen und einige Benchmarkergebnisse finden Sie hier.






