Microsoft-Studie: "Immer mehr Schadprogramme, immer weniger Sicherheitslücken"

Der Fünfter Microsoft Security Intelligence Report zeigt eine tangential wachsende
Online-Kriminalität mit finanziellem Hintergrund. Obwohl Microsoft und andere Unternehmen deutliche Fortschritte beim Schutz der Kunden vor Schadprogrammen erzielt haben sollen, steigt die Bedrohung von Unternehmen und Konsumenten rasant an.

Der Microsoft Security Intelligence Report (SIR) basiert auf Daten von hunderten Millionen Computern. Er bietet einen umfassenden Einblick auf die aktuelle Sicherheitslage der digitalen Welt des PCs, indem diese Daten analysiert und verarbeitet werden. Das Ergebnis vom 04.11.2008 steht fest: „Immer mehr Schadprogramme, immer weniger Sicherheitslücken.“ (SIR).

In ersten beiden Quartalen 2008 stieg die Menge unerwünschter Software und Schadprogramme auf über 43 Prozent. Auch nahm die Anzahl von Trojaner-Downloads und kritische Sicherheitslücken enorm zu. Den Angreifern geht es hierbei ausschließlich um den finanziellen Aspekt. Die Schwachstellen für Schadprogramme sollen laut Microsoft zu 90% bei den Applikationen liegen, hingegen nur 10% bei den Betriebssystemen.

Microsoft empfiehlt die Sicherheitspraktiken aufgrund der neusten Berichte individuell zu verbessern. Vorschläge seitens Microsoft sind:

  • Kontinuierliches Prüfen und Anwenden von Software-Aktualisierungen, inklusive Updates für Programme von Drittanbietern
  • Aktivierung einer Firewall 
  • Installation aktueller Antivirus- und Antispyware-Programme zum besseren Schutz vor schädlicher und potenziell unerwünschter Software
  • Vorsicht beim Öffnen von Links und Anhängen in E-Mails und Instant Messages, sogar wenn sie von einem scheinbar bekannten oder vertrauenswürdigen Absender stammen
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