Bluetti AC180: Kompakte Powerstation mit dickem Wechselrichter im Test

BLUETTIs neuer Solar-Generator auf dem Prüfstand
Die BLUETTI AC180 auf einem Tisch
Die AC180 ist schön kompakt gehalten.

Die neue BLUETTI AC180 Powerstation versucht Interessenten mit kompaktem Design, einem robusten Akku und hoher Ausgangsleistung zu überzeugen. Wir haben die Powerstation bereits für euch getestet.

Überblick

Bluetti ist bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt und hat sich ganz dem Thema Energieunabhängigkeit verschrieben. Das Unternehmen ist dabei bereits 2019 in die Entwicklung und den Verkauf von Powerstations eingestiegen und hat sich mit seinen Produkten weit vor der aktuellen Energiekrise etabliert.

Dementsprechend groß ist auch das Portfolio an unterschiedlichen Modellen im Vergleich zum Wettbewerb. Grob lassen sich die Produkte von Bluetti in vier Kategorien einteilen: tragbare Powerstations, Erweiterungsakkus, Solargenerator-Sets und Hausbatteriesysteme.

In diesem Test werfen wir den Blick auf die Bluetti AC180, welche die neuste Ergänzung der Powerstation-Familie darstellt. Die AC180 ordnet sich dabei ziemlich mittig in die bereits verfügbaren Modelle ein – sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf die Akkukapazität. Aktuell ist die Bluetti AC180 Powerstation zu einem Frühbucherpreis von 999,- Euro erhältlich.

Wir haben die AC180 Powerstation zusammen mit den PV420 Solarmodulen getestet. Es handelt sich bei der Powerstation laut Bluetti um ein Vorseriengerät.

Bluetti AC180: Kompaktes Design

Die Bluetti AC180 ist eine Powerstation der 1-kWh-Klasse und mit 340 x 247 x 317 mm noch schön kompakt. Das Gehäuse besteht aus einem hochwertigen Kunststoff und durch die beiden integrierten Griffe auf der Oberseite lässt sich das Gerät gut tragen und bewegen.

Das Gewicht fällt mit 17 kg etwas schwerer als bei der Konkurrenz (beispielsweise der Anker 555) aus. Dies dürfte zum eine daran liegen, dass Bluetti einen potenteren Wechselrichter verbaut hat und zum anderen auch sämtliche Komponenten für die AC-Ladung in seiner Powerstation integriert.

Das BLUETTI Logo auf der Vorderseite der AC180
Die Verarbeitung des Gehäuses ist hochwertig.

Vier kleine Füße sorgen dafür, dass die AC180 auf den meisten Oberflächen sicher steht, durch das Gewicht bewegt sich die Powerstation aber ohnehin nicht vom Fleck.

Im Vergleich Powerstations anderer Hersteller fällt auf, dass Bluetti das Gehäuse der AC180 mit relativ wenige Öffnungen für den Wärmeaustausch ausgestattet hat. Dafür hat der mobile Akku auf den beiden schmalen Seiten jeweils einen Lüfter integriert (dazu lest ihr unten mehr).

Insgesamt gefällt und die Aufmachung der Bluetti AC180 gut und auch die Verarbeitungsqualität stimmt bei diesem Produkt.

Power up: Anschlussoptionen im Überblick

Wie die meisten modernen Powerstations bietet auch die neue Bluetti AC180 eine Vielzahl an Anschlussoptionen, wenn es darum geht, die im Akku gespeicherte Energie zu entnehmen.

Apropos Akku: Hier setzt Bluetti natürlich auf LFP-Zellen (Lithium-Eisen-Phosphat oder LiFePo4), die im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus als sicherer und vor allem langlebiger gelten. Mehr als 3.500 Zyklen gibt der Hersteller an, dann soll die AC180 immer noch 80 % der ursprünglichen Kapazität aufweisen. Zur Einordnung: Diese Angabe liegt auf Augenhöhe mit den Versprechen anderer Hersteller. Zusätzlich gibt Bluetti ganz 5 Jahre Garantie auf seine neue Powerstation.

Die Energie aus dem Akku mit einer Kapazität von 1.152Wh lässt sich dabei entweder in Form von Wechselspannung (AC) oder Gleichspannung (DC) entnehmen.

Für den AC-Betrieb hat Bluetti der AC180 einen vergleichsweise starken Wechselrichter verpasst, der die Gleichspannung des LFP-Akkus auf 230 V Wechselspannung (50 Hz) transformiert und für haushaltsübliche Geräte nutzbar macht. Dazu hat die Powerstation zwei Schuko-Steckdosen an Bord, die im Normalbetrieb eine Gesamtleistung von bis zu 1800 W abgeben können.

Ähnlich wie Ecoflow bei der DELTA Mini, kann die neue AC180 auch auf einen weiteren AC-Modus zurückgreifen. Dabei generiert der Wechselrichter dann keine saubere Sinusfrequenz mehr, kann die Ausgangsleistung so aber auf erstaunliche 2,7 kW erhöhen. Diese Option eignet sich aber nur für einfache Elektronik, wie Heizgeräte oder einen Elektrogrill, die nicht auf eine saubere Sinusfrequenz angewiesen sind (Stichwort: ohmsche Verbraucher).

Für Gleichspannungsverbraucher bietet die AC180 die üblichen Anschlüsse, d.h. es gibt eine 12-V-Steckdose und mehrere USB-Anschlüsse zum direkten Aufladen von USB-Geräten. Als Besonderheit bietet das Gerät ein auf der Oberseite integriertes Qi-Ladegerät, zum drahtlosen Aufladen von Smartphones.

Hier noch einmal die Anschlussoptionen im Überblick. Für Wechselspannungsgeräte stehen folgenden Anschlüsse zur Verfügung:

Für Gleichspannungsgeräte hält die Bluetti AC180 folgende Optionen bereit:

Auch wenn das Qi-Ladegerät eine nette Ergänzung ist, hätten wir uns im Bereich der USB-Anschlüsse für eine im Jahr 2023 vorgestellte Powerstation lieber weitere USB Type C Anschlüsse gewünscht, die mehr Leistung bereitstellen, als die vier USB-A-Buchsen. Immerhin hält der eine USB C-Port, was dran steht: Bis zu 97 Watt haben wir an einem Lenovo Yoga Slim 7i Pro X gemessen.

Aufladen: Bis zu 500 W PV-Leistung und Steckdosen-Turbo

Um den Akku nach der Verwendung wieder mit Energie zu füllen, gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Auch hier lassen sich die Option grob in eine AC- und eine DC-Ladung unterteilen.

Wenn es schnell gehen muss, lässt sich die Bluetti AC180 direkt an der Steckdose über das öffentliche Stromnetz laden. Der Hersteller integriert dazu alle notwendigen Komponenten direkt in die Powerstation, sodass ihr lediglich ein Kaltgerätekabel mit dem seitlich angeordneten Spannungseingang verbinden müsst.

Dann geht das Ladegerät ans Werk und genehmigt sich bis zu 1.440 W aus der Steckdose. Bei Bluetti nennt sich diese Ladung Turbomodus. Für Lithium-Akkus üblich, regelt das Ladegerät die Leistung mit steigendem Füllstand der Zellen immer weiter zurück. Damit lässt sich die AC180 von 0 auf 100 % Kapazität in knapp 1,3 h bis 1,8 h aufladen.

Wer die AC180 als autarken Solargenerator – also als Powerstation in Kombination mit PV-Modulen – verwenden will, dürfte eher an den DC-Ladevarianten interessiert sein. In dieser Disziplin zeigt sich die Bluetti Powerstation sehr flexibel.

Im Grunde gibt sich das Gerät mit sämtlichen Gleichspannungsquellen zwischen 12 und 60V zufrieden und kann hier maximal 10 A entgegennehmen. Die Ladeleistung ist zudem auf maximal 500 W begrenzt.

Konkret bedeutet dies, dass die Powerstation sowohl im Auto über die 12V-/24V-Steckdose geladen werden kann oder sich wahlweise auch mit Solarmodulen verbinden lässt. Mit passenden Adapter lässt sich das Gerät aber auch aus anderen Gleichspannungsquellen, z.B. einer Autobatterie aufladen.

Hervorzuheben ist, dass die Powerstation direkt ein MPPT-Solarladegerät eingebaut hat. Damit können beliebige PV-Module, die in den Eingangsspannungsbereich fallen, über die in der PV-Industrie üblichen MC4-Stecker angeschlossen werden. Alle DC-Quellen werden mit einem Hohlstecker auf der Vorderseite des Gerätes in den gleichen Port eingesteckt. Ein passender Adapter auf MC4-PV-Anschlüsse liegt der Powerstation bei.

Auch das für unseren Test mitgelieferte Bluetti PV420 Solarmodul mit einer Leistung von maximal 420 Wp setzt auf diese Steckverbinder. Das ist positiv hervorzuheben, da manch Wettbewerber hier lieber auf eigene/eher unübliche Stecksysteme setzt.

Bedienung: 3 Knöpfe und eine App

Energieunabhängigkeit muss nicht schwer sein. Dieses Motto hat sich Bluetti auf die Fahnen geschrieben und beweist mit der AC180, wie einfach eine Powerstation zu bedienen sein kann.

Im Grunde gibt es genau drei Knöpfe, um die ihr euch kümmern müsst: Ein Button zum Aktivieren/Deaktivieren der Steckdosen, ein weiterer Knopf kümmert sich um die 12-V-Steckdose und der dritte Button schaltet die ganze Powerstation ein oder aus.

Darüber befindet sich das aufgeräumte und auf bei Tageslicht gut ablesbare Display, welches stets über den Ladestand und die verbleibende Laufzeit sowie die aktuelle Last bzw. die Ladeleistung informiert. Einige weitere Icons in der obersten Zeile zeigen weitere Betriebszustände, wie die Verbindung zur App an.

Apropos App: Bluetti bietet mit der AC180 nun auch die Verwaltung der Powerstation mit dem Smartphone an. Die Anwendung ermöglicht das Fernsteuern der einzelnen Ausgänge (DC und AC) und gibt in einer schicken Visualisierung einen einfachen Überblick über den aktuellen Energiefluss in und aus dem Akku.

Auch Details zu den einzelnen Leistungen, wie der aktuelle Strom und die genaue Spannung, lassen sich in der Bluetti App anzeigen.

Am Ende ist das eine nette Ergänzung. Wie aber schon bei der Anker 767 (Testbericht) gilt auch hier für uns: Kann man nutzen, muss man aber nicht. Und das ist eine gute Nachricht: Die AC180 lässt sich auch vollständig über die drei Knöpfe am Gerät bedienen. Damit gilt: Einschalten und vergessen!

Das einfache Handling gilt im Übrigen auch für die modularen PV-Module, die aufgrund der hohen Leistung von 420 Wp mit Abmessungen von 975 x 660 x 45 mm (zusammengefaltet) und einem Gewicht von 14 kg nicht mehr wirklich als „klein“ durchgehen. Mit dem durchdachten Ständersystem erlaubt Bluetti trotzdem ein einfaches Aufstellen und Ausrichten der Paneele mit vordefinierten Winkelstufen, um möglichst viel Sonnenenergie einzufangen.

Praxistest: Das leistet die AC180

Selbstverständlich haben wir auch die Bluetti AC180 einem ausgiebigen Praxistest unterzogen, um zu testen, was der mobile Akku hergibt. Dazu wurden sowohl verschiedene Entladetests durchgeführt als auch das Aufladen über verschiedene Wege getestet.

Am Limit: Der Heizlüfter

Auch die AC180 muss zuerst beweisen, was sie maximal abliefern kann. Dazu lasten wir den AC-Ausgang mit einem Heizlüfter aus. Im Normalmodus kann dieser nur auf der ersten Heizstufe betrieben werden, welche ca. 1.100 Watt aufnimmt.

Damit hat die neue Bluetti Powerstation natürlich kein Problem und versorgt den mehr als 30 Jahre alten Heizlüfter ganze 54 Minuten mit Energie, bis den LFP-Akkus die Puste ausgeht. Die beworbene Kapazität von 1,15 kWh ist unter Berücksichtigung der Wandlungsverluste also tatsächlich realistisch.

Der Lüfter der AC180 in der Nahaufnahme
Der Lüfter macht sich bei hoher Last bemerkbar.

Interessanterweise bietet die AC180 den zusätzlichen AC-Boost-Modus an, der die maximale Ausgangsleistung auf 2,7 kW anhebt und dafür die saubere Sinusfrequenz opfert. Gerade an Heizgeräten ist diese aber zweitrangig. Somit musste sich die Powerstation noch einem weiteren Durchlauf mit 2-kW-Heizstufe im Boost-Modus stellen. Auch hier hält Bluetti, was die technischen Daten versprechen.

Bei dieser extremen Last ist die Laufzeit natürlich aufgrund der begrenzten Kapazität des Akkus überschaubar. Insgesamt 35 Minuten hält die kompakte Powerstation dann durch. Wie auch bei anderen Powerstations gilt auch bei der AC180: Die wertvolle Energie im Akku in Wärme umzuwandeln, ist wahrscheinlich einer der weniger sinnvollen Einsatzzwecke – aber es funktioniert problemlos, wenn ihr daran Freude habt.

Zocken: Auch wenn das Stromnetz zusammenbricht

Natürlich kommt auch die Bluetti AC180 nicht an unserem Test mit dem Gaming-Rechner vorbei. Unser Setup braucht inklusive Monitor unter Volllast knapp 610 Watt. Wie zu erwarten, beeindruckt dies die Powerstation nicht wirklich und ihr könnt netzunabhängig ganze 1 Stunde und 43 Minuten zocken.

Da der mobile Akku auch eine USV-Funktion bietet, haben wir natürlich auch diese ausprobiert. Mit dieser Funktion kann die AC180 mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden werden und leitet die Energie dann an die zwei Steckdosen der Powerstation weiter.

Die Geräte, die hier angestöpselt werden, sind dann bei einem Wegfall des öffentlichen Stromausfalls gegen einen Stromausfall geschützt. In diesem Moment soll die Powerstation nämlich innerhalb von 20 ms von Netz- auf Akkuversorgung umschalten – soweit die Theorie.

In der Praxis kommt es darauf an, ob der Wechselrichter auch beim plötzlichen Zuschalten einer Last mit hohen Anforderungen an eine saubere Sinusfrequenz (wie unserem Gaming-Setup) schnell genug die Spannung bereitstellen kann.

Auch in dieser Disziplin leistet sich die AC180 keinen Patzer und das Gaming-System läuft auch bei einem simulierten Stromausfall problemlos weiter.

Aufladen: Druckbetankung inklusive

Nachdem wir die Powerstation in diversen Tests immer wieder geleert haben, haben wir auch das Ladeverhalten genauer ausprobiert. Die schnellste Methode ist dabei die Ladung über das verbaute AC-Ladegerät direkt an der Steckdose.

Hier haben wir bei leerem Akku eine maximale Ladeleistung von bis zu 1.450 Watt gemessen – sogar etwas mehr, als Bluetti bewirbt. Die Aufladung von 0 bis 100 % dauert in der Praxis dann lediglich 74 Minuten. Wie für Lithium-Akkus typisch nimmt die Ladeleistung vor allem in den oberen 20 % der Kapazität ab, sodass eine vollständige Ladung immer etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, als eine Ladung von 0 bis etwa 80 % (ca. 45 Minuten).

Das Display beim Laden im Closeup
Knapp 260 W leisten die PV-Paneele bei diesigem Wetter.

Die Ladung über die PV420-Module ist natürlich immer von der Sonneneinstrahlung abhängig. In unserem Testzeitraum haben wir bei etwas diesiger Luft aber sonnigem Wetter knapp 260 Watt gemessen. Richtig gutes Wetter mit klarem Himmel blieb uns während unseres Testzeitraums leider verwehrt.

Mit einem handelsüblichen 60-V-PV-Modul lassen sich ggf. noch höhere Leistungen nutzen. Der integrierte MPPT-Controller ist zumindest durch den weiten Spannungseingangsbereich darauf vorbereitet.

Emissionen: Lautlos ist die AC180 nicht

Wie bei den meisten Powerstations hat natürlich auch der neue Bluetti-Akku eine aktive Kühlung integriert. Diese springt bei hoher Last im AC-Betrieb an und führt die Wärme vom Wechselrichter und Ladegerät weg.

Beim Laden über die Steckdose, vor allem wenn mit maximaler Leistung geladen wird, laufen die Lüfter zwar durchgehend, sind mit gemessenen 45 dB aber nicht besonders aufdringlich.

Wenn die Powerstation hingegen AC-Verbraucher mit höherer Leistungsanforderung versorgen muss, drehen die beiden Lüfter teilweise ordentlich auf. Über eine längere Zeit haben wir während der Entladung circa. 54 dB gemessen. Neben dem Bett muss man die AC180 also nicht unbedingt stehen haben, extrem laut ist das Gerät aber auch nicht.

Positiv ist, dass die aktive Kühlung zumindest noch circa 30 Sekunden nachläuft, wenn die Powerstation die Ausgänge aufgrund von 0 % Restkapazität abschaltet.

Ein Blick auf die IR-Kamera verrät uns noch, wie sich die Powerstation erwärmt. Den wärmsten Punkt haben wir mit 38,3 °C im oberen Bereich ermittelt – hier dürfte der Wechselrichter setzen. Im Gleichspannungsbetrieb und bei Aufladung via DC bleibt die AC180 unbeeindruckt kühl und hat die Lüfter in unseren Tests nicht wirklich gebraucht.

Fazit

Mit der neuen AC180 Powerstation ist Bluetti eine sehr solide mobile Stromquelle gelungen, die alle wichtigen Komponenten in einem gut verarbeiteten Gehäuse unterbringt.

Das Gewicht von etwa 17 kg ist noch im Rahmen, wenn man beachtet, dass der Hersteller auch ein schnelles AC-Ladegerät direkt mit untergebracht hat.

In unseren Leistungstests liefert die AC180 durchweg gute Ergebnisse und auch die beworbene Kapazität von knapp 1,1 kWh können wir dem Gerät bescheinigen. Interessant ist der AC-Boost-Modus mit der Option eher anspruchslose, ohmsche AC-Verbraucher mit über 2,5 kW Leistung zu versorgen.

Positiv ist außerdem die große Anschlussvielfalt hervorzuheben, die in Kombination mit optionalen PV-Modulen auch eine schnelle Aufladung mit Sonnenenergie ermöglicht. Einzig und allein die Beschränkung auf lediglich eine USB-C-Schnittstelle mit Power Delivery ist zu bemängeln.

Insgesamt ist die Bluetti AC180 also zu empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einer Powerstation der 1-kWh-Klasse seid, die auch höhere AC-Leistung abgeben kann. Wer hingegen vorhat, viele moderne USB-Geräte gleichzeitig aufzuladen, ist mit einer Powerstation mit mehr USB-C-Anschlüssen wahrscheinlich besser bedient.

Der Preis von 999 Euro ist insgesamt als fair zu bezeichnen. Die von uns parallel ausprobierten Bluetti PV420-Module stellen das derzeit größte Modell im Portfolio dar und kosten euch noch einmal 999 Euro extra.

Powerstaions
Allround-PC.com Award
05/2023
Bluetti AC180
Empfehlung

Pro

  • sehr intuitive Bedienung
  • moderne Akku-Technologie
  • Anschlüsse für Gleichstromverbraucher inkl. USB PD vorhanden
  • 1,8 kW AC-Dauerleistung ist für die meisten Geräte ausreichend
  • drei Arten zum Aufladen (AC, DC & PV)
  • hohe PV-Ladeleistung und Ausbeute

Contra

  • kein lautloser Betrieb
  • leider nur 1x USB Type C
  • Anschaffungspreis für Solargenerator-Set hoch

Beitrag erstmals veröffentlicht am 30.03.2023

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Nils Waldmann Redakteur

Seit über 17 Jahren bei Allround-PC.com und als Redakteur und technischer Leiter tätig. In seiner Freizeit bastelt und konstruiert Nils gerne flugfähige Modelle und ist mit der Drohne unterwegs.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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