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Samsung Galaxy Z Fold 5 im Langzeit-Test: Immer noch das beste Foldable?!

Feintuning für das faltbare Smartphone!

Vor fünf Jahren startete Samsung mit dem ersten Galaxy Fold die Ära der faltbaren Smartphones. Mittlerweile hat fast jeder Android-Hersteller ein eigenes faltbares Modell auf dem Markt. Samsung bringt mit dem Galaxy Z Fold 5 bereits die fünfte Generation heraus. In wenigen Wochen soll der Nachfolger, das Galaxy Z Fold 6, erscheinen. Doch wie hat sich das aktuelle Modell nach 10 Monaten im Alltag bewährt? Wir haben den Test für euch gemacht.

Das Galaxy Z Fold 5 ist seit dem 11. August offiziell in Deutschland erhältlich. Das uns zur Verfügung gestellte Testgerät mit 256 Gigabyte Speicher ging für 1.899 Euro UVP an den Start, ist mittlerweile aber bereits ordentlich im Preis gefallen und bereits ab 1.250 Euro bestellbar. Damit ist es preislich zu anderen aktuellen Flaggschiffen, wie dem iPhone 15 Pro Max (Test) oder Galaxy S24 Ultra (Test) vergleichbar.

Darüber hinaus bietet Samsung das Smartphone auch mit 512 GB oder sogar 1 TB Speicher an. Farblich steht das Galaxy Z Fold 5 in Icy Blue, Phantom Black und Cream zur Verfügung. Im offiziellen Samsung Online-Shop sind zudem zwei exklusive Farben erhältlich: Gray und Blue, jeweils mit schwarzem Rahmen.

Im Lieferumfang des Samsung Galaxy Z Fold 5 befindet sich ein USB-C-zu-USB-C-Kabel und ein SIM-Tool zum Entfernen des Dual-SIM-Kartenschachts. Weiteres Zubehör, wie etwa ein Netzstecker oder eine Schutzhülle, sind nicht im Lieferumfang enthalten. Auch eine Displayschutzfolie ist auf dem Außendisplay leider nicht aufgebracht und baubedingt nur am faltbaren Innendisplay zu finden.

Design & Verarbeitung

Über das Design und die Verarbeitung gibt es nicht viel zu sagen. Das Design orientiert sich sehr stark an den beiden Vorgängermodellen – dem Galaxy Z Fold 3 (Test) und Galaxy Z Fold 4 (Test). Die beiden größten Änderungen sind das Gewicht und das Scharnier.

Insgesamt bringt das Galaxy Z Fold 5 etwa 253 Gramm auf die Waage und ist somit 10 Gramm leichter als das Z Fold 4. Das hört sich im ersten Moment nicht viel an, ist im Alltag aber deutlich spürbar. Auch das neue Scharnier ist eine erfreuliche Verbesserung, da dieses nun komplett bündig und ohne sichtbare Lücke schließt.

Nach mehreren Monaten im täglichen Gebrauch zeigen sich keine nennenswerten Abnutzungserscheinungen am Scharnier. Beim ersten Galaxy Fold und auch dem Z Fold 2 (Test) konnte man nach einigen Monaten Nutzung feststellen, dass das Scharnier lockerer geworden ist und sowohl im geschlossenen, als auch im offenen Zustand leichten Spiel hatte. Das ist beim Z Fold 5 bisher nicht eingetreten – zum Glück!

Mit bündigem Scharnier ein gutes Stück dünner!

Das führt nicht nur zu einem komfortableren Gefühl in der Hand, sondern auch einer geringeren Bauhöhe – von 15,8 mm beim Fold 4 schrumpft das Fold 5 auf nur noch 13,4 Millimeter. An ein Honor Magic V2 oder Xiaomi Mix Fold 3 kommt das Samsung-Foldable jedoch nicht heran. Hier darf Samsung beim Nachfolger ruhig noch etwas an den Abmessungen feilen.

Device Sample Shots

Darüber hinaus gibt es nur noch kleine, feine Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger. Der einzige, auf den ersten Blick sichtbare Unterschied, ist die veränderte Position des LED-Blitzlichts, welche nun nicht mehr unter den drei Kameralinsen, sondern rechts neben der ersten Kamera sitzt. Zudem sind die Vorder- und Rückseite jetzt nicht mehr, wenn auch nur minimal beim Vorgänger, zum Rahmen hin abgerundet.

Das Z Fold 5  ist hochwertig, robust und wasserdicht!

Bei der Verarbeitung des Galaxy Z Fold 5 gibt es nahezu keine Verbesserungswünsche. Die Vorder- und Rückseite werden durch Gorilla Glass Victus 2 geschützt, welches von „Armor Aluminium“ eingefasst wird. Währenddessen kommt im Inneren Ultra Thin Glass (UTG) zum Einsatz.

Zwar sitzt oberhalb des UTGs eine Kunststofffolie, die durch festes Kratzen mit dem Fingernagel beschädigt werden kann, bei normalem Gebrauch des Smartphones stellt das aber keine Probleme dar. Darüber hinaus bietet Samsung an, die Folie einmalig innerhalb der ersten 12 Monate nach Kauf kostenlos zu tauschen. Jede weitere Erneuerung der Display-Folie kostet dann 20 Euro. Da das Display die meiste Zeit sowieso von den beiden Gehäusehälften geschützt wird, zeigt es auch nach intensiver Nutzung keine sichtbaren Kratzer oder Beschädigungen.

Ein Highlight bei Samsung-Foldables ist der Schutz vor Wasser. Das Galaxy Z Fold 5 ist IPX8 zertifiziert , was bedeutet, dass das Smartphone für 30 Minuten in bis zu 1,5 Meter tiefem Wasser untergetaucht werden kann. Eine Verbesserung für kommende Z-Modelle wäre der zusätzliche Schutz gegen Staub bzw. Fremdkörper. Obwohl selbst diese nur sehr schwierig in das Gerät eindringen können, wie ein Video von JerryRigEverything anschaulich beweist, wäre eine offizielle Zertifizierung eine erfreuliche Verbesserung.

Displays

Ausgestattet ist das Samsung Galaxy Z Fold 5 mit insgesamt zwei Displays. Außen sitzt ein 6,2 Zoll großes Cover-Display mit 2.316 x 904 Pixeln, welches innen von einem 7,6 Zoll großen Hauptdisplay mit 2.176 x 1.812 Pixeln begleitet wird. Beide Bildschirme bieten nicht nur eine knackige Darstellung, sondern auch eine adaptive Bildrate von bis zu 120 Hz.

Über den Formfaktor des Cover-Display lässt sich mit Sicherheit streiten. Zwar ist das Display sehr gestreckt und relativ schmal, das hat aber so gut wie keine (negativen) Auswirkungen auf die alltägliche Nutzung. Apps und Spiele laufen genauso zuverlässig auf dem Cover-Display des Galaxy Z Fold 5 wie auf jedem anderen gewöhnlichen Smartphone. Wenn ihr hingegen mehr vom Inhalt sehen wollt und beispielsweise etwas produktiver sein möchtet, dann könnt ihr das Foldable einfach aufklappen und mit dem großen Innendisplay arbeiten.

Exzellente Helligkeitswerte!

Laut Samsung erreicht das Hauptdisplay im „High Brightness Mode“ eine Helligkeit von bis zu 1.750 Nits. In unserem Test haben wir bei Verwendung eines X-rite i1 Display-Profilers auf dem Innendisplay eine maximale Helligkeit von 1.560 Nits bei einem reduzierten Weißanteil (20 % APL) gemessen – das ist schon sehr ordentlich. Selbst 1.140 nits bei einer vollflächigen Weißdarstellung (100 % APL) ist ein großartiger Wert.

Galaxy Z Fold 5 Innendisplay

Das Cover-Display legt jedoch noch einen obendrauf und erreicht in unserem Test satte 1.600 nits bei 10 % APL. Bei Vollbildweiß ließen sich hingegen „nur“ bis zu 990 Nits messen. Dennoch: Beide Displays lassen sich bei direkter Sonneneinstrahlung wunderbar ablesen – hier hat Samsung voll und ganz abgeliefert.

Ist die Display-Falte endlich weg?

Ein Manko, das viele Nicht-Fold-Nutzer vermutlich wieder aufbringen werden, ist die senkrecht in der Displaymitte entlanglaufende Falte. Diese ist nach wie vor erkennbar und spürbar. Jeder Nutzer eines Fold-Smartphones wird jedoch bestätigen können, dass die sogenannte „crease“ nach spätestens zwei Tagen nicht mehr ins Auge fällt. Das mag einige vielleicht stören, doch erfreulicherweise sind auch nach 10 Monaten Auf- und Zuklappen keine Unterschiede an der Falte erkennbar. Samsung gibt an, dass Display und Scharnier über 400.000 Mal gefaltet werden können, ohne Beschädigungen aufzuweisen. Das entspricht 220 Faltungen pro Tag über fünf Jahre hinweg.

Seit dem Galaxy Z Fold 3 steht das „Fold“ für Produktivität. Das ist auch beim Galaxy Z Fold 5 wieder der Fall. Nicht nur softwareseitig hat Samsung hier einiges gemacht, auf das wir im weiteren Verlauf noch zu sprechen kommen, sondern auch im Zubehör-Bereich. Das Hauptdisplay ist weiterhin auf die Verwendung eines S Pen ausgelegt und erleichtert so produktives Arbeiten. Das Außendisplay lässt sich mit dem kleinen Stift aber leider immer noch nicht bedienen.

Die UDC (Under-Display-Camera) wurde erneut im Innendisplay integriert. Im Vergleich zum Galaxy Z Fold 4 hat Samsung die Subpixel-Matrix deutlich optimiert. Obwohl man den Bereich bei genauer Betrachtung noch erkennen kann, ist er dank der überarbeiteten Pixelanordnung im täglichen Gebrauch oder beim Ansehen von Videos kaum noch wahrnehmbar.

Performance

Unter der Haube des Galaxy Z Fold 5 schlägt der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 SoC in der etwas höher taktenden „for Galaxy“-Ausführung. Der 4-nm-Chip bringt einiges an Leistung mit und ist für jede Alltagssituation und so gut wie jedes Spiel aus dem Play Store gewappnet. Insbesondere zusammen mit den 120 Hz Bildschirmen und der One UI Benutzeroberfläche wirkt alles sehr geschmeidig.

Nicht nur im Geekbench 6 Benchmark prescht das faltbare Smartphone mit einer Spitzenleistung nach vorn, auch im 3D Mark Wild Life Extreme zeigt es eine hervorragende Grafikleistung. Nur im Stresstest, bei dem der 3D Mark Benchmark 20-mal am Stück durchgeführt wird, werden gewisse Limitierungen durch das faltbare Format sichtbar. Denn mit einer Stabilität von 50 % der maximalen Leistung scheint das Fold 5 die entstehende Wärme nicht ganz so effektiv abführen zu können, wie beispielsweise ein S23 Ultra. Die leichte Wärmeentwicklung ist bei besonders anspruchsvollen Aufgaben auch im Alltag spürbar.

Ausgeliefert wird das Foldable mit 12 GB LPDDR5X Arbeitsspeicher und bis zu 1 TB internem Speicher. Für Fotos, Videos, Dokumente und Apps sind also genügend Platz vorhanden. Eine Speichererweiterung per microSD-Karte ist jedoch nicht möglich, bei mir aber auch nicht notwendig. Insgesamt belege ich maximal 117 Gigabyte Speicher. Ein Großteil der Fotos und Videos werden bei mir automatisch in die Google Cloud übertragen. In Bezug auf die Konnektivität sind Wi-Fi 7 , Bluetooth 5.3 und NFC verfügbar. Ein USB-C 3.2 Gen 1 Anschluss befindet sich an der Unterseite und ermöglicht eine zügige Datenübertragung.

Akku

Für genug Energie sorgt ein Akku mit 4.400 mAh Kapazität, der so auch schon in den beiden Vorgängermodellen verbaut wurde. Zwar wäre ein etwas größerer Akku schön zu sehen gewesen, der effiziente Snapdragon 8 Gen 2 For Galaxy kann aber tatsächlich für ordentliche Laufzeiten sorgen.

Im 3D Mark Battery Test (300 nits, adaptive 120 Hz, WLAN + GPS aktiv) erreicht das Galaxy Z Fold 5 auf dem Außendisplay eine Laufzeit von 12 Stunden und 25 Minuten, ehe noch 20 % Restkapazität vorhanden waren – angesichts der Akkugröße durchaus stark. Bei Nutzung des inneren Hauptdisplays erreicht das faltbare Smartphone hingegen eine Laufzeit von 8 Stunden und 39 Minuten.

Wie lange der Akku genau durchhält, hängt von der eigenen Nutzung ab. Verwendet man tagsüber das Cover-Display und nur gelegentlich das Hauptdisplay, hält der Akku natürlich länger, als andersherum. Bei einem guten Mix zwischen Cover- und Hauptdisplay erreicht man etwa sechs bis sieben Stunden Screen-on-Time. Einen vollen Tag hält das Galaxy Z Fold 5 auf jeden Fall durch.

Aufgeladen wird das Smartphone dann per Kabel mit bis zu 25 Watt oder per Wireless Charger mit 15 Watt. Ist der Akku vollständig leer, dann dauert das kabelgebundene Laden etwa 1:20 Stunden, bis er 100 Prozent erreicht. Wenn man bedenkt, dass viele Android-Hersteller mittlerweile nicht mehr unter 80-Watt-Laden anbieten, ist das echt ein wenig erschreckend, dass Samsung weiterhin an 25 Watt festhält.

Software

Ausgeliefert wurde das Galaxy Z Fold 5 mit Android 13 und der hauseigenen Benutzeroberfläche One UI 5.1.1. Mittlerweile läuft auf dem Gerät jedoch Android 14 und One UI 6.1. Das große KI-Update hat tatsächlich einige Verbesserungen gebracht, die meine tägliche Nutzung positiv beeinflussen. Besonders „Circle to Search“ und den Schreibassistenten nutze ich im Alltag sehr gerne.

Insgesamt soll das Gerät vier Jahre lang Android-Updates und fünf Jahre lang Sicherheitsupdates erhalten, demnach ist es auch für eine langjährige Nutzung gut geeignet. Neben der anfänglich erwähnten Möglichkeit zur Verwendung eines S Pen und den neuen KI-Funktionen bietet Samsung zahlreiche weitere nützliche Software-Funktionen.

Dazu gehört die Taskleiste, die im unteren Bereich des Displays angezeigt wird und einen leichten Wechsel zwischen Apps ermöglicht – ähnlich wie bei Windows oder Mac. Genauso nützlich sind die zweihändige Drag-and-drop Funktion, das Flex Mode Panel zum Steuern von Video-Elementen oder das Aufnehmen von Selfies mit der Hauptkamera bei eingeschaltetem Cover-Display. Samsung hat sich auf jeden Fall Gedanken bei der Software gemacht und eine ganze Reihe nützlicher Features entwickelt.

Kamera

Während des Tests ist deutlich geworden, wie stark sich Samsung an dem Vorgängermodell orientiert hat. Das macht auch keinen Halt bei den Kameras. Hier verbaut das Unternehmen dieselben drei Sensoren aus dem Vorjahr: Eine 50 Megapixel Hauptkamera, eine 12 Megapixel Ultraweitwinkelkamera (123°) und 10 Megapixel Telefotokamera (3x optisch). Auf dem Cover-Display sitzt zudem eine 10 Megapixel Kamera, während im Inneren erneut eine 4 Megapixel Under-Display-Camera (UDC) zum Einsatz kommt.

Zwar spricht Samsung davon, dass Aufnahmen durch den neueren Prozessor besser sein sollen, das wird im Alltag aber nicht wirklich deutlich. Doch, das ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, denn schon beim Fold 4 konnten die Kameras durchaus überzeugen.

Hauptkamera knipst schicke Fotos!

Der Hauptsensor punktet mit einer starken Dynamik, hoher Qualität und einer guten Farbgebung. Wie bei Samsung üblich, wirken einige Bilder etwas zu stark gesättigt, was aber je nach Geschmack durchaus gefallen kann. Das Deaktivieren der Szenenoptimierung (KI-Erkennung) hilft da ein wenig und sorgt für eine natürlichere Farbgebung. Dank der optischen Bildstabilisierung (OIS) können auch vernünftige und scharfe Aufnahmen in Bewegung geknipst werden.

Hauptkamera

Mit der Ultraweitwinkelkamera lassen sich besonders großflächige Bildausschnitte einfangen. Wie bei Smartphones so häufig stimmt auch hier die Farbwiedergabe nicht immer mit der Hauptkamera überein. Die Bilder fallen insgesamt ein Stück weniger dynamisch aus. Trotzdem lassen sich mit dem erweiterten Sichtfeld ausdrucksstarke Motive festhalten oder spannende Blickwinkel einfangen.

Ultraweitwinkelkamera

Telefotokamera ergänzt das Setup sinnvoll

Die Telefotokamera ist ideal, um feine Details oder entferntere Motive zu vergrößern. Der 3-fach optische Zoom erfüllt diesen Zweck bestens und gewährleistet eine allgemein gute Bildqualität. Bei stärkerer Vergrößerung greift die Kamera jedoch auf den digitalen Zoom zurück. Da kann das Galaxy Z Fold 5 einfach nicht mit einem Galaxy S23 Ultra (Test) und dessen Periskop-Kamera mithalten. Spätestens ab dem 5x fachen Zoom beginnt der übliche Pixelbrei.

Zoom-Fotos

Bei Nacht kann das Samsung Galaxy Z Fold 5 mit vernünftigen Aufnahmen überzeugen, die teilweise jedoch ein wenig rauschen. Besonders auffällig ist, dass Nachtaufnahmen bei Bewegung leicht verschwommen wirken können – trotzt optischer Bildstabilisierung. Hier könnte Samsung mit etwas Software-Feintuning noch etwas nachbessern. Farbgebung und Helligkeit sind jedoch gelungen, die Ergebnisse sind gut abgestimmt und nicht mehr ganz so gelblich eingestellt, wie es bei Samsung-Smartphones sonst üblich war.

Nachtfotos

In Sachen Selfies gibt es die Möglichkeit zwischen allen fünf Kameras auszuwählen. Die Frontkamera des Außendisplays liefert ziemlich gute Ergebnisse, während die UDC im Innendisplay eher nicht für Selfies geeignet ist. Die UDC kann stattdessen für Videoanrufe über Google Meet genutzt werden, während das Fold im Flex Mode auf dem Tisch sitzt.

Selfies lieber mit der Hauptkamera knipsen!

Für besonders hochwertige Selfies können dank des faltbaren Formats auch die drei rückseitigen Kameras verwendet werden. Es ist aber nicht immer ganz so einfach, das große Smartphone mit einer Hand festzuhalten und noch zusätzlich den Auslöser zu drücken. Abhilfe schafft hier die Handgeste, mit der automatisch ein Selfie inklusive drei Sekunden Countdown auslösen könnt.

In Sachen Videoqualität bietet das Galaxy Z Fold 5 die Möglichkeit für Aufnahmen in 8K mit 30 fps, 4K 60 fps und 1080p mit bis zu 240 fps. Slow-Motion-Aufnahmen sind sogar in 720p mit bis zu 960 fps möglich. Generell ist die Videoqualität ähnlich dem Samsung Galaxy Z Fold 4, da Samsung im Fold 5 die identischen Sensoren verbaut.

Fazit

Das Samsung Galaxy Z Fold 5 prescht zwar nicht mit einer herausragenden Neuheit hervor, überzeugt jedoch durch seine ausgereifte Technik im Alltag. Einem evolutionären, nicht revolutionären Schritt folgend, bietet es eine starke Performance, eine gute Verarbeitung und zwei beeindruckende Displays. Dass Samsung beim Design kaum Neuerungen bringt und bei der Kamera (mehr oder weniger) auf das Setup des Vorgängermodells setzt, kann entweder als solide Beständigkeit oder als mangelnde Innovation gesehen werden.

Aber dennoch: Es sind gerade die kleinen Verbesserungen wie das optimierte Scharnier und die verbesserte Software, die den Unterschied ausmachen. Und dazu kommt noch, dass Samsung weiterhin allein auf dem Markt unterwegs ist, wenn es um das Buch-Format der Foldables geht – denn die sonst sehr spannende Konkurrenz kann nur schwer mithalten, ist in Deutschland nicht verfügbar oder kommt erst im nächsten Jahr auf den Markt.

Bei einem stolzen Preis von 1.899 Euro erwartet man ein High-End-Gerät – und das ist das Z Fold 5 ohne Zweifel. Auch nach 10 Monaten intensiver Nutzung hat das Galaxy Z Fold 5 seine Robustheit und Zuverlässigkeit bewiesen. Trotz der weiterhin sichtbaren Falte im Innendisplay und dem vergleichsweise langsamen Laden kann das Foldable am Ende dennoch begeistern. Wer bereit ist, für ein Foldable tiefer in die Tasche zu greifen, wird mit dem Galaxy Z Fold 5 sicherlich zufrieden sein. Zum aktuellen Zeitpunkt ist das Smartphone sogar ab 1.250 Euro bestellbar, was es zu einer noch attraktiveren Wahl macht.

Pro

  • hervorragende Displays
  • leistungsstarker Prozessor
  • optimierte Software
  • langlebiger Akku
  • wasserdicht nach IPX8
  • gute Hauptkamera bei Tag und Nacht
  • robuste Verarbeitung
  • dünneres Format durch bündiges Scharnier
  • unterstützt den S Pen
  • langer Update-Support

Contra

  • fehlendes Zubehör in Verpackung
  • langsames Laden
  • Under-Display-Camera nur für Videomeetings geeignet
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Beitrag erstmals veröffentlicht am 07.09.2023

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Max Jambor @ Allround-PC Max Jambor Redakteur

Als angehender Technikjournalist, ist er hauptsächlich für die Bereiche Mobile und Wearables zuständig und kümmert sich um News sowie Testberichte von Smartphones, Tablets, Smartwatches und Kopfhörern. In seiner Freizeit verfolgt er die neuesten Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics und Künstlicher Intelligenz. Ist er mal nicht am PC, dann ist er entweder im Fitnessstudio oder zieht mit Freunden von Feier zu Feier.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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