Das Sharkoon Skiller SGH2 soll Gamern gute Klangqualität und bequemen Tragekomfort zum Einstiegspreis bieten. Wir haben uns das Gaming-Headset angesehen und verraten dem suchenden Schnäppchenjäger, ob er hier fündig wird.

Übersicht

Wer kompetitiv spielen möchte, kommt heutzutage ohne ein Gaming-Headset nicht sehr weit. Ein hochwertiges Gerät im dreistelligen Preis-Bereich steht für die Paar Runden CS:GO am Wochenende außer Frage, also bedient man sich lieber weiter unten in den Regalen von Mediamarkt und Co. Das Skiller SGH2 bringt zumindest bereits den flotten Gaming-Look mit, doch wie sieht es mit dem Klang aus?

Technische Daten

Material

Polster: Kunstleder; Bügel: Kunststoff

Typ

Overear

Audiotreiber

50 mm

Frequenzbereich

20 Hz – 20 kHz

Impedanz

32 Ohm

Empfindlichkeit

94 dB

Schnittstelle

USB Typ-A

Mikrofontyp

omnidirektional, beweglicher Galgen

Mikrofonfrequenz

100 Hz – 10 kHz

Kabellänge

2,5m

Besondere Features

PlayStation 4 kompatibel

Gewicht

390 g

Preis

ca. 30 Euro

Lieferumfang

  • Sharkoon Skiller SGH2
  • Bedienungsanleitung

Design und Verarbeitung

Das Sharkoon Skiller SGH2 tanzt auf den ersten Blick nicht sonderlich aus der Reihe der 50- bis 60-Euro-Headsets, mit seinem auffälligen Design und stimmigen, blauen LEDs unter einem Meshgitter an den Außenseiten der Ohrmuscheln. Auf den zweiten Blick wiederum scheint die niedrigere Preisklasse des SGH2 durch, die sich in Form von einem reinen Kunststoffgehäuse und teilweise unsauberer Verarbeitung äußert. Für rund 30 Euro kann man an dieser Stelle allerdings auch nicht mehr erwarten, zumal man manch anderem Einsteiger-Headsets seine Preisklasse bereits weitaus früher ansieht. Beim Kopfbügel hat sich Sharkoon, wie schon beim Vorgänger SGH1, für eine frei schwingende Variante entschieden, was bedeutet, dass das Gewicht vor allem auf den Ohren ruht. In der Hand fühlt sich das Kunststoff-Headset schwerer als erwartet an, getragen fällt das Gewicht hingegen weniger auf. Die Polster der Ohrmuscheln und des Bügels sind mit einem weichen Kunstleder-Bezug versehen.

Sharkoon Skiller SGH2

Die blauen LEDs verleihen dem Skiller SGH2 den klassischen Gaming-Look (Bild: Sharkoon)

Hinsichtlich Bedienelemente am Gerät hält es das Skiller SGH2 sehr simpel, außer einem kleinen Lautstärkerad fehlen derlei Zusatzfunktionen völlig. Eine Mute-Funktion für das Mikrofon wäre nett gewesen, zudem könnte selbst das Lautstärkerad besser umgesetzt sein, da das sehr schmale Rad leicht versehentlich betätigt werden kann. Das Mikrofon ist fest integriert aber flexibel, macht jedoch keinen sehr wertigen Eindruck. Das Headset wird per USB-Kabel mit dem PC verbunden, welches mit 2,5 Metern angenehm lang ausfällt.

Eigenschaften und Klangqualität

Über das Lautstärkerad hinaus bietet das Sharkoon Skiller SGH2 keine besonderen Funktionen, auch die fehlende Software stellt keine Überraschung dar. Das Headset sitzt zwar recht angenehm auf dem Kopf, allerdings ist bereits nach kurzem Tragen eine Wärmeentwicklung um die Ohren herum festzustellen. Auch wer im Hochsommer in kurzen Hosen zockt, dürfte nach längeren Gaming-Sessions ziemlich ins Schwitzen kommen.

Sharkoon Skiller SGH2 Kabel

Das Kabel fällt sehr lang aus, bietet aber keine zusätzliche Steuereinheit (Bild: Sharkoon)

Die Klangqualität fällt besser als erwartet aus, auch wenn die Bässe den Klang beim Musikhören oder YouTube-Videos schauen zu sehr dominieren. Im Spiel fällt dies weniger auf, da Explosionen und Feuergefechte von den betonten Bässen profitieren. Das Mikrofon entspricht dem Standard und bietet, abgesehen von einem kleinen Rauschen hier und dort, keinen Anlass für Kritik.

Fazit

Das Sharkoon Skiller SGH2 präsentiert sich im klassischen Gaming-Look, die mittelmäßige Verarbeitungs- und Materialqualität sind völlig akzeptable Nebenerscheinungen des günstigen Einsteiger-Preises von rund 30 Euro. Als reiner Musik-Kopfhörer taugt das Sharkoon Skiller SGH2 zwar nicht, erfüllt aber die Erwartungen an ein Gaming-Headset für Einsteiger.

ProContra
  • klassischer Gaming-Look mit LED-Beleuchtung ..
  • .. mittelmäßige Verarbeitungsqualität
  •  Tragekomfort
  • unausgeglichenes Klangbild
  •  Gaming-Sound mit starken Bässen
 
  •  günstiger Preis
 

 


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