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JBL Bar 1300MK2 im Test: Heimkino-Sound ohne Kabel!

Mächtige Soundbar mit kabellosen Rear-Speakern
jbl bar 1300mk2 soundbar mit seitenlautsprechern und subwoofer

Wer sein Wohnzimmer ohne großen Kabelsalat in ein echtes Heimkino verwandeln möchte, kommt an der Marke JBL kaum vorbei. Mit der neuen JBL Bar 1300MK2 schickt der Hersteller sein aktuelles Flaggschiff ins Rennen, das die Messlatte für High-End-Soundbars noch einmal höher legen soll.

Das große Highlight von JBLs Flaggschiff-Soundbar sind die abnehmbaren und kabellosen Rear-Speaker, die mit einem Handgriff entfernt und für ein Surround-Erlebnis hinter den Zuschauenden platziert oder sogar als separate Bluetooth-Speaker für ein Multi-Room-Setup genutzt werden können. Um dieses Feature zu nutzen, müsst ihr aber nicht zwingend die knapp 1.500 Euro teure Bar 1300MK2 kaufen: Auch die Modelle Bar 1000MK2 und Bar 800MK2 sind mit abnehmbaren Rear-Speakern ausgestattet.

Für Einsteiger und kleinere Budgets bietet JBL mit der Bar 500MK2 (5.1-Kanal mit Subwoofer) und der kompakten Bar 300MK2 (5.0 ohne Sub) solide Alternativen, die auf einfache Bedienung und starken TV-Sound setzen, allerdings ohne die flexiblen Rear-Speaker. Wer also nicht das volle 3D-Heimkino-Paket braucht oder daheim keinen Platz dafür hat, findet hier passende Einstiegsoptionen ab ca. 350 Euro. Die gesamte MK2-Serie profitiert zudem von einheitlichen Features wie der JBL One App, MultiBeam-Technik und SmartThings-Integration.

Die Bar 1300MK2 stellt die Spitze im Soundbar-Lineup von JBL dar und hat insgesamt 19 Treiber zu bieten, die laut Herstellerangaben auf eine maximale Ausgangsleistung von 2.470 Watt kommen sollen. Beim ersten Probehören konnte uns vor allem der leistungsstarke und ebenfalls kabellose Subwoofer mit zwei 8-Zoll-Treibern überzeugen – in diesem Testbericht prüfen wir auch die weiteren Features, mit denen JBL den Premium-Preis rechtfertigen will.

Design & Anschlüsse

Optisch bleibt JBL der Linie der Vorgänger treu und setzt bei der Bar 1300MK2 auf ein schlichtes, zeitloses Design. So nah am Fernseher platziert, sollte die Soundbar natürlich möglichst unscheinbar gestaltet sein. Im direkten Vergleich zur MK1 wird jedoch auf eine hochwertigere Verarbeitung gesetzt, so ist nun etwa auch das Frontgitter aus fein perforiertem Metall und nicht mehr wie bislang aus Kunststoff gefertigt.

Trotz all der Technik im Inneren fällt die Soundbar durch die Verwendung von schmalen, ovalen Racetrack-Treibern angenehm flach aus und misst gerade einmal 58 mm in der Höhe. Dadurch lässt sie sich problemlos vor oder auch unter den meisten Fernsehern platzieren, ohne ins Bild zu ragen. Mit befestigten Rear-Speakern kommt die Soundbar auf eine Gesamtbreite von 1.404 mm, was schnell den Rahmen so mancher TV-Boards sprengen könnte. Zwischen die Standfüße unseres Bürofernsehers (Xiaomi TV S Pro Mini LED 2026) passte die voll aufgebaute Bar 1300MK2 gerade noch. Wer dagegen eine Wandmontage bevorzugt, findet auch hierfür die passenden Halterungen direkt im Lieferumfang.

Flaches Profil und clevere Rear-Speaker

Das Highlight sind ohne Frage wieder die abnehmbaren Rücklautsprecher: Diese haben ein Upgrade in Form eines modifizierten Magnetsystems erhalten, womit das Entfernen und Befestigen besonders leicht von der Hand geht. Zudem hat JBL auf die Kritik am Vorgänger reagiert und liefert auch Abdeckkappen für beide Seiten (Soundbar und Rear-Speaker) für einen sauberen, abgeschlossenen Look. Zuvor machten die Rears ohne die Soundbar-Verbindung noch einen etwas unvollständigen Eindruck.

Hinter dem Frontgitter verbirgt sich ein LED-Display, das über die wichtigsten Statusänderungen informiert. Für unseren Geschmack könnte die Anzeige noch etwas größer ausfallen, da längere Hinweistexte teils recht lange durch das Gitter scrollen. Über diesen Umstand ist schnell hinweggesehen, da tiefgreifende Einstellungen ohnehin komfortabel über die JBL One App vorgenommen werden, die auch als digitaler Stellvertreter für die mitgelieferte Fernbedienung einspringen kann.

Konnektivität: Reichlich Anschlüsse für Dolby Vision und Co.

Während die Rear-Speaker rein kabellos mit der Soundbar verbunden bleiben und auch der massive Subwoofer lediglich eine eigene Steckdose für die Stromversorgung benötigt, bietet die eigentliche Soundbar auf der Rückseite eine große Auswahl der notwendigen Anschlüsse.

jbl bar 1300mk2 soundbar anschlüsse hinten

Für die Verbindung zum TV gibt es einen HDMI-eARC-Ausgang sowie drei HDMI-Eingänge für externe Zuspieler wie Spielekonsolen oder Streaming-Geräte. Diese unterstützen zwar per HDMI 2.1 4K HDR sowie Dolby Vision, bieten jedoch kein Passthrough für 4K bei 120 Hz. Wer eine Next-Gen-Konsole mit maximaler Bildrate nutzen möchte, sollte diese daher direkt am Fernseher anschließen und den Ton via eARC zurückleiten.

jbl bar 1300mk2 soundbar app Übersicht
jbl bar 1300mk2 soundbar app streaming
jbl bar 1300mk2 soundbar app einstellungen

Ergänzt werden die Anschlüsse durch einen optischen Digitaleingang (Toslink), eine Ethernet-Buchse und einen USB-A-Port. Kabellos bietet die Bar 1300MK2 Bluetooth 5.3 sowie WLAN und kann durch die Integration von AirPlay 2, Spotify Connect und Google Cast unkompliziert Musik vom Smartphone streamen.

Features: Rear Speaker, Smart-Funktionen und App

Bereits die ursprüngliche JBL Bar 1300 hatte ein beeindruckendes 11.1.4-Set-up, echte Surround-Erweiterungen durch abnehmbare Rücklautsprecher und kräftigen Bassdruck zu bieten. Mit der MK2-Version verspricht JBL jetzt – neben optimierter Klangabstimmung und verbesserter Leistung – eine noch nahtlosere Integration in smarte Heimkinosysteme sowie eine modernisierte App-Steuerung.

Die Rear-Speaker sind weiterhin das Herzstück der MK2-Soundbar und können einfach abgezogen und hinter der Sitzposition platziert, oder platzsparend an der Soundbar verbleiben und dort geladen werden. Dank integrierter Akkus und Bluetooth-Unterstützung können die beiden sogar als eigenständige, tragbare Lautsprecher genutzt und in Kombination mit der Soundbar als Multi-Room-Setup eingesetzt werden. Ein Nachtmodus ermöglicht es sogar, den TV-Sound ausschließlich über die Rear-Speaker abzuspielen, während Soundbar und Subwoofer deaktiviert bleiben. Der Sound im Nachtmodus geht für gedämpften Filmgenuss in Ordnung und wird ab mittlerer Lautstärke etwas ausgewogen. Lauter sollte es aber im Nachtmodus auch nicht werden.

Mit einer Akkulaufzeit von rund 10 Stunden eignen sie sich vor allem bei einer Party dazu, Musik in mehrere Räume zu bringen. Ohne Wasserdichtigkeit sind die Rear-Speaker aber nicht als vollwertige JBL-Bluetooth-Speaker zum Mitnehmen auf Reisen zu verstehen, zumal sie nicht von der JBL Portable App erkannt werden und auf die üblichen App-Funktionen verzichten müssen. Zwar können die Rears per Auracast miteinander (und anderen kompatiblen Modellen) gekoppelt werden, ohne eigenes WLAN-Modul sind für den vollen Funktionsumfang aber noch auf die Soundbar angewiesen.

jbl bar 1300mk2 soundbar fernbedienung

Der Funktionsumfang der mitgelieferten Fernbedienung ist recht überschaubar, reicht aber für die wesentlichen Funktionen bei TV- und Bluetooth-Wiedergabe aus. Deutlich umfangreicher sind die Optionen in der JBL One App, die unter anderem auch bei der JBL Authentics Reihe zum Einsatz kommt und gegenüber anderen JBL-Apps umfangreiche Möglichkeiten für WLAN-Streaming bietet.

jbl bar 1300mk2 soundbar app Übersicht
jbl bar 1300mk2 soundbar app eq
jbl bar 1300mk2 soundbar app nachtmodus

Über die Schaltfläche “Fernbedienung” werden auch die Tasten derselben auf dem Smartphone in gleicher Anordnung angezeigt, womit die separate Fernbedienung der Übersichtlichkeit halber auch ganz durch das Smartphone ersetzt werden kann.

Sound: Immersiver 11.1.4-Sound im Heimkino

Bereits im Gesamtaufbau, mit beiden Rear-Speakern seitlich montiert, liefert die Bar 1300MK2 einen sehr voluminösen, mächtigen Klang – die maximale Ausgangsleistung der insgesamt 19 Treiber wird mit satten 2.470 Watt angegeben. Besonders räumlich wird der Film- oder Spielsound durch nach oben abstrahlende Treiber, von denen allein sechs in der eigentlichen Soundbar und zwei weitere in den abnehmbaren Rear-Speakern stecken. Deren Sound wird von der Decke reflektiert und erzeugt – besonders beim Aufteilen der Soundbar – einen immersiven Surround-Sound, weshalb JBL die Bar 1300MK2 auch als 11.1.4-System bezeichnet.

jbl bar 1300mk2 durchsichtig
Hinweis: Das durchsichtige Showmodell ist nicht im Handel erhältlich

Die „.1“ in dieser Rechnung ist der mächtige, kabellose Subwoofer, der optisch und technisch vollständig überarbeitet wurde und mit zwei 8-Zoll-Tieftönern und 1.200W-Leistung brachiale Filmszenen stimmig unterstreicht. Angefixt von einem kurzen Hörproben-Ausschnitt bei der ersten Produktpräsentation der Bar 1300MK2 habe ich die Soundbar mit dem epischen Soundtrack und dem Oscar-prämierten Sounddesign von Denis Villeneuves Dune ausprobiert.

jbl bar 1300mk2 soundbar subwoofer steht neben tv

Sowohl Hans Zimmers Kompositionen als auch knatternde Ornithopter-Flügel kommen gut zur Geltung, am meisten Spaß bereitet die Soundbar natürlich als Surround-Setup mit hinter den Zuschauenden platzierten Rear-Speakern. Deren eigener Klang bleibt eher dezent im Hintergrund und unterstützt den mächtigen Klang der Soundbar. So füllt der Sound den Raum gut aus, trotz starkem Subwoofer wirken auch die Bässe nicht überzeichnet und die einzelnen Surround-Kanäle sind deutlich voneinander getrennt.

jbl bar 1300mk2 soundbar seitlicher treiber

Hier spielen auch JBLs Technologien AI Sound Boost und PureVoice 2.0 eine Rolle, die teilweise auch in anderen Produkten zum Einsatz kommen. AI Sound Boost setzt je nach abgespieltem Inhalt automatische, kurzfristige Leitsungsspitzen oder Limiter, um den Klang besonders lebhaft und dynamisch wiederzugeben. PureVoice verstärkt nach einem ähnlichen Prinzip Dialoge, damit diese etwa vor lauten Umgebungsgeräuschen noch deutlich zu hören sind. Beide Funktionen laufen im Hintergrund und können nicht ein- oder ausgeschaltet werden, doch das Ergebnis kann sich hören lassen.

Das gleiche gilt beim Musikhören, auch hier macht die Soundbar eine gute Figur und muss sich nicht vor dedizierten Musikanlagen verstecken. Klassische Stücke werden mit vielen Details und angenehmer Räumlichkeit wiedergegeben, während elektronische Musik und Genres wie Metal mit der nötigen Bass-Power unterlegt werden.

jbl bar 1300mk2 soundbar seitenlautsprecher anschlüsse

Werden die Rear-Speaker als eigenständige Bluetooth-Speaker genutzt, fehlen ihnen die üblichen App-Vorzüge anderer JBL-Speaker: Ohne Equalizer müssen wir den Standard-Sound hinnehmen, der zwar mit klarer Höhenwiedergabe punktet, aber insgesamt nicht ganz ausgewogen klingt: Tieftöne überlagern das Klangbild ein wenig – wie es bei vielen Bluetooth-Speakern von JBL der Fall ist. Trotz App-Verzicht reicht ein Druck auf die Auracast-Taste, um den Rear mit seinem Zwilling oder einem kompatiblen Bluetooth-Speaker zu koppeln.

Fazit

Wenn Platz oder Muße für die Installation einer richtigen Surround-Anlage fehlen, ist die JBL Bar 1300MK2 eine hervorragende Alternative für wuchtigen Heimkino-Sound auf der Couch. Das Kraftpaket punktet vor allem durch seine große Flexibilität: Abnehmbare Rear-Speaker ermöglichen ein echtes Surround-Erlebnis ohne Kabelsalat und können nebenbei als Bluetooth-Speaker hinhalten, während die JBL One App einen großen Funktionsumfang und kinderleichte Einrichtung bietet.

Trotz der hochwertigen Verarbeitung und der smarten Features bleibt der Preis von knapp 1.500 Euro eine Ansage. Wer vor allem aus Kostengründen auf ein vollwertiges Surround-System verzichetet, muss vielleicht weitersuchen – beispielsweise unter den günstigeren Optionen der JBL Bar-Serie. Wenn ihr außerdem auf 4K-Auflösung bei 120 Hz verzichten könnt, erhaltet ihr mit dem Premium-Modell dennoch eine leistungsstarke und flexible Soundbar-Lösung.

Soundbar
Allround-PC.com Award
01/2026
JBL Bar 1300MK2
Empfehlung

Pro

  • immersiver 11.1.4-Sound
  • mächtiger Bass
  • starke App-Anbindung
  • vielseitig einsetzbare Rear-Speaker

Contra

  • hoher Preis
  • kein 4K/120Hz
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Redakteur Robin im grünen Pulli Robin Cromberg Redakteur

Robin ist seit über 10 Jahren bei Allround-PC tätig und Experte für Eingabegeräte und Audiogeräte. Er verfasst regelmäßig News und Artikel in diesen Bereichen, berichtet aber auch über Produktneuheiten aus zahlreichen anderen Technikkategorien. Für unsere YouTube-, TikTok- und Instagram-Kanäle schneidet er regelmäßig Videos und steht gelegentlich auch selbst vor der Kamera.

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