Corsairs neuer Vengeance RGB Pro Arbeitsspeicher bietet Taktfrequenzen von bis zu 4.600 Megahertz und bringt den PC mit RGB-LEDs zum Leuchten. Wir haben ein 16-Gigabyte-Kit mit 3.200 MHz getestet.

Übersicht & Technische Daten

Was beim Corsair Vengeance RGB Pro zuerst auffällt, ist der freistehende, milchige Kunststoffstreifen an der oberen Kante. Hinter diesem befinden sich zehn RGB-LEDs, die im Betrieb für schicke Beleuchtungseffekte sorgen. Beim Corsair Vengeance ohne Pro-Namenszusatz ist die Beleuchtung hingegen noch größtenteils von den Kühlfinnen umgeben und somit etwas verborgener gelegen.

Corsair Vengeance RGB Pro

Unterhalb des Beleuchtungsstreifens beginnt der weiße Kühlkörper, der im oberen Bereich perforiert ist, wodurch die Beleuchtung noch an einigen Stellen durchschimmern kann. Mittig prangt ein schwarzer Aufkleber mit der Produktbezeichnung, die zusammen mit dem schwarzen PCB für etwas Kontrast sorgt.

Corsair Vengeance RGB Pro Beleuchtung

Während Adata beim Spectrix D41 die Bauhöhe durch das neue Design etwas reduzieren konnte, ist der Corsair Vengeance RGB Pro mit rund 51 mm sogar etwas größer als die normale Variante. Wer einen klassischen Luftkühler für die CPU verwendet, sollte daher prüfen, ob sich Speicher und Kühler in die Quere kommen können.

Corsair icue Software

Wird der PC gestartet, leuchten sofort die RGB-LEDs auf, deren Farbgebung und Beleuchtungseffekt in der Corsair iCUE Software gesteuert werden können. Mit der neuen Version ist es jetzt möglich, die Beleuchtung verschiedener Corsair-Komponenten miteinander zu synchronisieren.

Der Corsair Vengeance Pro RGB ist außerdem mit MSI Mystic Light und Gigabyte RGB Fusion kompatibel. Unser Testkit besteht aus zwei Modulen á acht Gigabyte und einer Taktfrequenz von 3.200 Megahertz bei Timings von CL 16-18-18-36.

Leistungstest

Um die Leistung des Arbeitsspeichers zu ermitteln, haben wir ihn mit unterschiedlichen Benchmarks getestet. Der Testvorgang wurde mit aktiviertem XM-Profil (3.200 MHz) durchgeführt und die Ergebnisse in Diagrammen zusammengefasst.

Testsystem

  • Prozessor: Intel Core i7-8700K 3,7 GHz (Coffee Lake), Turbo Boost aktiv, Hyperthreading aktiviert
  • Mainboard: Asus ROG Maximus X Hero
  • Kühler: Noctua NH-U14S
  • RAM: Adata XPG Spectrix D41 16 GB
  • Systemlaufwerk: Crucial MX 500
  • Grafikkarte: KFA2 GeForce GTX 1070 Ti EX
  • Betriebssystem: Windows 10 Professional x64
  • Netzteil: Thortech Thunderbolt 650 Watt

Verwendete Software

  • AIDA64 Extreme
  • SiSoftware Sandra
  • The Witcher 3

Erklärung zu den Diagrammen: Wenn ihr die Maus auf einen Balken bewegt, wird euch der Produktname und die erreichte Punktzahl angezeigt. Um die Ansicht übersichtlicher zu gestalten, könnt ihr für euch uninteressante Produkte mit einem Klick auf den Produktnamen unterhalb des Diagramms ausblenden.

Die hohe Taktfrequenz von 3.200 MHz beschert dem Corsair Vengeance RGB Pro sehr gute Ergebnisse in unserem Benchmark-Parcours. Er liegt auf einem Niveau mit Adatas XPG Spectrix D41 und liegt je nach Test mal leicht vor und mal leicht hinter seinem Konkurrenten. Im Spiele-Benchmark nehmen sich beide Konkurrenten ebenfalls nicht viel, wobei das Adata Kit leicht die Nase vorn hat. In der Praxis dürfte davon allerdings nicht zu spüren sein, zumal sich die minimalen fps um lediglich ein Bild pro Sekunde unterscheiden.

Fazit

Der Corsair Vengeance RGB Pro ist schnell, läuft stabil und wertet mit seiner RGB-Beleuchtung das Innenleben eines jeden PCs auf. Mit der neuen iCUE-Software kann die Beleuchtung endlich auch mit anderen Corsair RGB-Produkten synchronisiert werden. Das von uns getestete Kit kostet zum Testzeitpunkt rund 220 Euro, womit es preislich in etwa so viel kostet wie der Corsair Vengeance RGB Arbeitsspeicher.

Corsair Vengeance RGB Award

ProContra
  • hohe Leistung
  • Bauhöhe kann mit CPU-Kühlern in Konflikt geraten
  • Design
 
  • RGB-Beleuchtung
 


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