Test: Patriot Viper LED (16 GB)

Arbeitsspeicher mit roter LED-Beleuchtung
CPU & RAM  / Niklas Ludwig
Patriot Viper LED Startbild

Patriot bietet unter seiner Gaming-Marke Viper speziell für Gamer konzipierte Produkte an, zu denen auch der Patriot Viper LED Arbeitsspeicher zählt. Wir haben ein 16-Gigabyte-Kit mit 3.000 Megahertz für euch getestet.

Übersicht & Technische Daten

Der Patriot Viper LED Arbeitsspeicher setzt sich aus einem schwarzen PCB und einem ebenfalls schwarzen Aluminium-Kühlkörper zusammen. Auf dem Kühlkörper prangt das silberne Logo, das die charakteristischen Züge einer Viper zeigt. Im oberen Bereich des Kühlkörpers befindet sich ein weißer Kunststoffstreifen, der auf einer Seite gezackt ist.

Patriot-Viper-RED-LED-1Die namensgebene Viper ziert den Kühlkörper des Arbeitsspeichers.

Unter dem Kunststoffstreifen sitzen LEDs, die den Arbeitsspeicher im Betrieb rot erleuchten. Alternativ bietet Patriot auch eine Ausführung mit weißen LEDs an.

Patriot-Viper-RED-LED-3Der Arbeitsspeicher kann per XMP mit 3.000 Megahertz betrieben werden.

Die Bauhöhe fällt mit 44,4 mm vergleichsweise gering aus, weshalb es in der Regel zu keinen Komplikationen mit CPU-Kühlern kommen sollte. Ein klarer Vorteil gegenüber vielen RGB-Arbeitsspeichern, wie beispielsweise der GeiL Evo X oder Corsair Vengeance RGB, die einen relativ hohen Kühlkörper besitzen.

Patriot-Viper-RED-LED-5Im Betrieb leuchtet der Kunststoffstreifen und illuminiert den Arbeitsspeicher und angrenzende Komponenten in einem roten Farbton.

Das von uns getestete 16-GB-Kit taktet mit 3.000 MHz, die komfortabel im BIOS per XM-Profil aktiviert werden können. Die Timings betragen 15-17-17-35 bei einer anliegenden Spannung von 1,35 Volt.

Bezeichnung

Patriot Viper LED Red 16 GB DDR4

Konfiguration

2x 8 GB

Takt

3.000 MHz

Timings

CL 15-17-17-35

Spannung

1,35 V

Abmessungen

135,7 x 44,4 x  x 7 mm

Kühlrippen

Ja

Produktnummer

PVLR416G300C5K

Garantie

eingeschränkte lebenslange Garantie

Preis

~180 Euro

Leistungstest

Um die Leistung des Arbeitsspeichers zu ermitteln, haben wir ihn mit unterschiedlichen Benchmarks getestet. Der Testvorgang wurde mit aktiviertem XM-Profil (3.000 MHz) durchgeführt und die Ergebnisse in Diagrammen zusammengefasst.

Testsystem

  • Prozessor: Intel Core i7-8700K 3,7 GHz (Coffee Lake), Turbo Boost aktiv, Hyperthreading aktiviert
  • Mainboard: Asus ROG Maximus X Hero
  • Kühler: Noctua NH-U14S
  • RAM: GeiL Evo X 16 GB
  • Systemlaufwerk: Crucial BX300 480 GB
  • Grafikkarte: KFA2 GeForce GTX 1070 Ti EX
  • Betriebssystem: Windows 10 Professional x64
  • Netzteil: Thortech Thunderbolt 650 Watt

Verwendete Software

  • AIDA64 Extreme
  • CineBench R15
  • SiSoftware Sandra

Erklärung zu den Diagrammen: Wenn ihr die Maus auf einen Balken bewegt, wird euch der Produktname und die erreichte Punktzahl angezeigt. Um die Ansicht übersichtlicher zu gestalten, könnt ihr für euch uninteressante Produkte mit einem Klick auf den Produktnamen unterhalb des Diagramms ausblenden.

 

Die Leistung des Patriot Viper LED Arbeitsspeichers befindet sich in den meisten Benchmarks in etwa auf dem Niveau vergleichbarer 16-GB-Kits mit 3.000 MHz. Lediglich beim Speicher Schreibdurchsatz und Speicherkopierdurchsatz (AIDA 64) fällt er leicht hinter die Konkurrenz zurück. Ansonsten kann der Arbeitsspeicher mit flotten Geschwindigkeiten und geringen Latenzzeiten punkten.

Fazit

Der Patriot Viper LED Arbeitsspeicher vereint hohe Geschwindigkeiten mit einer schicken LED-Beleuchtung. Im Test lief der RAM stets stabil und konnte problemlos per XMP mit 3.000 MHz betrieben werden. Mit einem Preis von rund 180 Euro zählt er aktuell zudem zu den günstigeren DDR4-Arbeitsspeichern (Geizhals, Stand 19.03.2018). Für einen geringen Aufpreis sind allerdings schon Modelle mit RGB-Beleuchtung (Adata Spectrix D40) erhältlich, bei denen die Beleuchtung frei angepasst werden kann.

ProContra
  • hohe Leistung...
 ...in einigen Benchmarks etwas langsamer als Konkurrenzprodukte
  • rote LED-Beleuchtung
 
  • Verarbeitung
 

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