Bei der riesigen Auswahl an Einsteiger-Smartphones fällt die Entscheidung oft schwer. Deshalb zeigen wir euch die besten 5G-Smartphones unter 200 Euro und verraten, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Modelle mitbringen.
Wir haben mehrere Smartphones von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Kategorien verglichen. Dabei bewerten wir die Geräte hinsichtlich Kamera, Display, Leistung, Akku und Laden. Zwar kosten die Handys alle ähnlich viel, technisch unterscheiden sie sich in manchen Punkten aber extrem. Während einige Modelle ihren Schwerpunkt auf die Leistung legen, punkten andere mit starken Displays oder einer langen Akkulaufzeit.
Unsere Empfehlungen:
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Moto G67 5G
- Preis-Tipp: CMF Phone 1
- Beste Software: Samsung Galaxy A26 5G
- Meister Speicher: Poco M8 Pro 5G
CMF Phone 1: Günstiger Einstieg
Wer besonders günstig unterwegs sein möchte, sollte sich das CMF Phone 1 genauer anschauen. Unter der Haube werkelt ein MediaTek Dimensity 7300, dem 8 GB LPDDR5-RAM zur Seite stehen. Der Chip bietet genügend Power für den Alltag und schneidet ähnlich performant ab wie der Snapdragon 7 Gen 1 aus dem Honor 90 oder Moto Edge 50. Dazu gibt es 128 GB internen Speicher.
Die Hauptkamera auf der Rückseite besteht aus einem 50-Megapixel-Sensor von Sony, der durch eine Zwei-Megapixel-Tiefenkamera ergänzt wird. Die Hauptkamera kann in verschiedenen Tests aber zumindest bei Tag in Sachen Dynamik und Schärfegrad überzeugen. Auch die Akkulaufzeit fällt dank 5.000 mAh Akku stark aus.
Samsung Galaxy A26 5G: Samsungs Mittelklasse-Einstieg
Das Samsung Galaxy A26 5G punktet vor allem bei Software und Kamera, aber weniger beim Design. One UI ist Samsung-typisch aufgeräumt, gut optimiert und auch der Software-Support (bis 2031!) ist ziemlich gut. Als Kamera dient eine 50 MP Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung und Autofokus; dazu gibt es eine 8 MP Ultraweitwinkelkamera und eine irrelevante 2-MP-Makrokamera. Die gebotene Bildqualität ist gut für die Preisklasse, auch bei Schnappschüssen.
Abzüge gibt es wiederum für das altmodische Display mit dickem Kinn und Teardrop-Notch, langsames Laden und altes WiFi 5. Die Akkulaufzeit fällt solide aus, die Konkurrenz ist in diesem Bereich allerdings besser aufgestellt.
Poco M8 mit Snapdragon 6s Gen 3
Das Poco M8 besitzt ein 6,77 Zoll großes AMOLED-Display mit 800 Nits typischer Helligkeit und 3.200 Nits Peak-Helligkeit sowie bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Als SoC dient ein Snapdragon 6s Gen 3. Versorgt wird die Hardware durch einen 5.250 mAh Akku, der mit 45 Watt per Kabel geladen werden kann.
Auch wenn das Kameramodul auf der Rückseite eine Triple-Kamera verspricht, gibt es im Prinzip nur einen sinnvoll nutzbaren Sensor. Dabei handelt es sich um die 50-MP-Hauptkamera auf Basis des Light Fusion 400. Begleitet wird die Kamera durch eine 2-MP-Tiefenkamera, welche nur Tiefeninformationen liefert. Das Poco M8 5G gibt es ab 199 Euro; bei Amazon wird es derzeit ab 219 Euro angeboten.
Redmi Note 15 5G ist ein Langläufer
Das Xiaomi Redmi Note 15 5G richtet sich an Nutzer, die ein günstiges Smartphone mit großem Display und solider Leistung brauchen. Im Kern sitzt der Qualcomm Snapdragon 6 Gen 3, der für tägliche Aufgaben wie Surfen, Apps und Multitasking völlig ausreicht. Dazu kommt ein 6,77-Zoll-FHD+-LCD-Display mit bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Ein Highlight ist außerdem der 5520-mAh-Akku auf Silizium-Kohlenstoff-Basis
Abgerundet wird das Smartphone durch 5G-Unterstützung, einen microSD-Slot (bis 2 TB), IP64-Schutz und USB-C. Die 108-MP-Hauptkamera liefert am Tag solide Ergebnisse ab, scheitert aber bei Nacht oder Zoom.
Moto G67 5G: Mittelklasse-Allrounder
Ein besonders spannender Allrounder im Bereich um 200 Euro ist das Motorola G67. Unter der Haube werkelt ein Dimensity 6300, dem 256 GB interner Speicher und 8 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Besonders ist hier das Display, denn Motorola verbaut hier ein P-OLED-Display mit 5.000 Nits, adaptiven 120 Hz und 6,78 Zoll. Das Display kommt im Vergleich zu den restlichen Modellen aus unserer Liste dem High-End-Segment am nächsten.
Die Hauptkamera mit 50 MP schneidet in Tests gut ab und liefert farbstarke und scharfe Bilder am Tag, und solide Bilder bei wenig Licht. Die Ultraweitwinkelkamera fällt etwas schwächer aus und ist eher auf mittlerem Niveau. Die Akkulaufzeit fällt wiederum stark aus: Zwei Tage sollten mit einer Ladung möglich sein.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 13.12.2025
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