HyperX legt die bewährte HyperX Pulsefire FPS als überarbeitete Pro-RGB-Version neu auf. Das Design bleibt weitgehend unberührt, stattdessen wurde die Technik auf den neuesten Stand gebracht. Ob die Updates als Kaufgrund ausreichend sind, verraten wir euch in diesem Kurztest.

Design & Verarbeitung

Optisch hat sich an der HyperX Pulsefire FPS Pro RGB im Vergleich zur Standard-Variante wenig getan: Die Form bleibt unverändert, das Kunststoffgehäuse hat lediglich einen neuen Anstrich erhalten und ist nun nicht mehr schwarz sondern grau und auch die seitlichen, gummierten Griffflächen wurden ein wenig angepasst. Zuvor war das Muster gestanzt, nun steht die geprägte Struktur ein wenig hervor und fühlt sich deutlich griffiger an. Das Mausrad und das HyperX-Logo auf dem Mausrücken sind nach wie vor beleuchtet, allerdings wurde auf die Anzeige-LED des DPI-Buttons verzichtet – Schade, immerhin handelte sich dabei um die einzige Beleuchtung, die mit der Wiedergabe des gewählten DPI-Profils eine nicht rein optische Funktion erfüllte. Dafür sind die bestehenden Leuchtflächen nun auch in RGB-Farben beleuchtbar.

Optimales FPS-Tastenlayout

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Weitere optische Änderungen, wie das nunmehr einfarbige Stoffsleeve, dürften in erster Linie der optischen Abgrenzung zum Vorgänger dienen und fallen weder positiv noch negativ ins Gewicht. Die Pulsefire FPS Pro ist insgesamt ordentlich verarbeitet und gleitet auf zwei großflächigen Gleitfüßen störungsfrei über entsprechende Unterlagen.

Eigenschaften

Soweit so unspektakulär, die wirklich maßgeblichen Neuerungen sind – bis auf die im Jahr 2018 auch nicht mehr wirklich spannende RGB-Beleuchtung – zunächst nicht mit dem bloßen Auge erkennbar. Die Pro-Version der Pulsefire ist nun mit einem optischen Pixart 3389 Sensor ausgestattet, der eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Pixart 3310 des Vorgängermodells mitbringt. So war bei diesem die maximale Auflösung mit 3.200 DPI bemessen, inzwischen liegt diese Obergrenze bei 16.000 DPI. Dementsprechend wurde auch die IPS-Geschwindigkeit (Inches-per-Second) von 130 auf 450 IPS angehoben, damit bei besonders schnellen Mausbewegungen keine Informationen verloren gehen, der Mauszeiger also zu ruckeln beginnt. Es lässt sich allerdings darüber streiten, ob derart hohe Auflösungen und Geschwindigkeiten für den Spieler praktikable geschweige denn Wahrnehmbare Vorteile haben. Vorteile soll die Pulsefire-FPS-Reihe auch in dem namensgebenden Spiele-Genre bieten und tatsächlich erwiesen sich Abmessungen der Seitenflächen und die nach vorne hin weit auslaufenden Maustasten gerade in hektischen Shooter-Momenten bei Testläufen in Battlefield 1 als sehr angenehm.

Mit mehr möglichen Leistungsstufen und der neuen RGB-Beleuchtung benötigt die Pro-Version zudem eine Software, um die neuen Features angemessen zu verwalten. Die HyperX NGenuity Software bietet genau dieses Mindestmaß an Anpassungsmöglichkeiten und nimmt den Nutzer bei der ersten Nutzung mit einer Vielzahl an Einblendungen an die Hand, der Überblick ginge allerdings auch ohne diese Hilfestellungen nicht verloren.

Fazit

Die HyperX Pulsefire FPS Pro RGB greift die grundlegenden Eigenschaften der originalen Pulsefire FPS auf und stützt sich somit für den Anfang auf ein bewährtes Konzept. Erweitert wird diese solide Grundlage um einen leistungsstärkeren Sensor, RGB-Beleuchtung und eine Treibersoftware. HyperX lehnt sich mit diesen vorsichtigen Anpassungen nicht allzu weit aus dem Fenster, die Pulsefire FPS bleibt auch in der Pro RGB Version eine sehr gute Maus für Shooter-Fans, die bei rund 60 Euro hier nicht viel falsch machen können.

Pro

  • durchdachtes Design für FPS-Genre
  • homogene RGB-Beleuchtung
  • leistungsstarker Sensor
  • gute Software-Lösung

Contra

  • keine LED mehr zur DPI-Profilanzeige

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