Test: Smartwatch Roundup

Vier Smartwatches mit Android Wear sowie je ein Modell mit Pebble OS & Tizen auf dem PrĂŒfstand 11 Min. lesen
Gadgets  / Niklas Ludwig

Die perfekte ErgÀnzung zum Smartphone sollen sie sein: Smartwatches. Wir haben vier Modelle mit Android Wear, die Samsung Galaxy Gear S mit Tizen-Betriebssystem sowie die aus einer Kickstarter-Kampagne entsprungene Pebble Steel getestet.

Technische Daten

Sony Smartwatch 3

LG G Watch R

Asus Zen Watch

Moto 360

Pebble Steel

Samsung Gear S

Betriebssystem

Android Wear

Pebble OSTizen

KompatibilitÀt

Android

Android, iOSGalaxy Phones

Display

1,60 Zoll
rechteckig
TFT LCD Display

1,30 Zoll
rund
POLED
1,63 Zoll, rechteckig
AMOLED
1,50 Zoll
rund
LCD

1,26 Zoll
rechteckig
E-Paper Display

2,0 Zoll
Curved
Super AMOLED

Displayauflösung

320 × 320 Pixel
283 ppi
320 × 320 Pixel
348 ppi
320 × 320 Pixel
278 ppi
320 × 290 Pixel
288 ppi
144 x 168 Pixel
182 ppi
360 x 480 Pixel
300 ppi

Bedienung

Touch, SpracheMechanischTouch, Sprache

SoC

Snapdragon 400
1,2 GHz, 4 Kerne
28 nm

Texas Instruments
OMAP 3630

STM32F205RE
Cortex M3 CPU

1 GHz Dual-Core-Prozessor

RAM

512 MB128 kb512 MB

Speicher

4 GB4 GB

KonnektivitÀt

Bluetooth 4.0 LE
WLAN 802.11 b/g/n
Bluetooth 4.0 LEBluetooth 4.0 LEBluetooth 4.0 LEBluetooth 4.0 LEBluetooth 4.1 LE
WLAN 802.11b/g/n

Mobilfunk

UMTS (3G)

Sensoren

Beschleunigung
Gyroskop
Lichtsensor
SchrittzÀhler
Barometer
Beschleunigung
Gyroskop
Herzfrequenz
SchrittzÀhler
Gyroskop
Herzfrequenz
SchrittzÀhler
Gyroskop
Herzfrequenz
Lichtsensor
SchrittzÀhler

Beschleunigung
Kompass
Lichtsensor

Barometer
Beschleunigung
Gyroskop
Herzfrequenz
Lichtsensor
SchrittzÀhler

Weitere Standards

NFC, GPSGPS

Akku

420 mAh410 mAh369 mAh320 mAh
kabelloses Laden
130 mAh300 mAh

GehÀuse

36,0 × 51,0 × 10,0 mm
45 g
wasserdicht, IP68
46,4 × 53,6 × 9,7 mm
62 g
wasserdicht, IP67
39,9 × 51,9 × 7,9 mm
50 g
wasserdicht, IP55
46,0 × 46,0 × 11,0 mm
49 g
wasserdicht, IP67

52 x 36 x 11,5 mm
38 g

wasserdicht, IP67

58,1 x 39,9 x 12,5 mm
IP67

Armband

wechselbar

Preis

ab 182 Euroab 205 Euroab 229 Euroab 199 Euroab 199 Euroab 285 Euro

Asus ZenWatch

Die Technik der Asus ZenWatch ist in einem eckigen MetallgehĂ€use untergebracht, dessen Ecken abgerundet sind. Mittig durchzieht ein bronzefarbener Rahmen das GehĂ€use. In Kombination mit dem austauschbaren Lederarmband mit Schnellverschluss, ist die ZenWatch eine der edelsten Smartwatches im Test. Der eckige Bildschirm ist 1,63 Zoll groß und löst mit 320 x 320 Bildpunkten auf. WĂ€hrend die hohe Helligkeit und gute Bildwiedergabe ĂŒberzeugen, war die Entscheidung auf eine PenTile-Matrix zu setzen nicht die beste Wahl von Asus. Somit sind bei genauer Betrachtung einzelne Pixel auf dem Display zu erkennen. Zudem könnte der Rahmen um den Bildschirm herum etwas schmaler sein.

Asus ZenWatch - Display Asus ZenWatch - RĂŒckseite

Die Asus ZenWatch glĂ€nzt mit ihrem hochwertigen GehĂ€use und wird ĂŒber die Kontakte auf der RĂŒckseite aufgeladen

Um eine flĂŒssige Bedienung zu ermöglichen, hat sich Asus fĂŒr den Snapdragon 400-Prozessor entschieden, der mit viermal 1,2 Gigahertz taktet. Der Arbeitsspeicher ist 512 Megabyte groß. Zudem verfĂŒgt die Uhr ĂŒber 4 GB internen Speicher. Bei dauerhaft aktiviertem Bildschirm stellt der 369 mAh starke Akku genug Energie fĂŒr einen Tag parat. Ist der Bildschirm nicht dauerhaft aktiviert sind bis zu zwei Tage möglich. Geladen wird der Akku ĂŒber eine Ladeschale, die an der RĂŒckseite der Uhr befestigt wird. Den Herzfrequenzmesser hat Asus etwas umstĂ€ndlich auf die Vorderseite verfrachtet, wo zwei Finger auf den Metallrahmen aufgelegt werden mĂŒssen. Spritzwasser macht der Uhr nichts aus, zum Schwimmen sollte sie allerdings ausgezogen werden, da sie lediglich nach der Schutzart 55 zertifiziert ist.

ProContra
  • AMOLED Bildschirm mit guter Bilddarstellung und Ablesbarkeit
  • nur nach IP55 zertifiziert und somit lediglich vor Staub & Spritzwasser geschĂŒtzt
  • hohe MaterialgĂŒte & gute Verarbeitung
  • Herzfrequenz muss umstĂ€ndlich mit zwei Fingern an GehĂ€userahmen gemessen werden
  • schickes & sportliches Design

Sony Smartwatch 3

Mit der Smartwatch 3 steigt Sony auf Android Wear um, nachdem die ersten beiden Generationen noch mit einem eigenen Betriebssystem ausgeliefert wurden. Das schwarze Gummiarmband der Uhr dient gleichzeitig als Aufnahme fĂŒr das GehĂ€use und ist mit einem Schnellverschluss ausgestattet. Optisch erinnert die Smartwatch 3 eher an eine Sportuhr und an Sportler scheint sie sich auch zu richten. So ist das GehĂ€use als einziges im Test IP68 zertifiziert, was ihr dauerhaftes Untertauchen erlaubt. Als einzige Android Wear-Smartwatch im Test bietet sie neben der obligatorischen Bluetooth-Verbindung auch ein WLAN-Modul sowie einen integrierten GPS-Sender.

 Sony Smartwatch 3 - DisplaySony Smartwatch 3 - RĂŒckseite

Mit ihrem Gummiarmband, das auch das GehÀuse selbst umgibt, sieht die Sony Smartwatch 3 aus wie eine Sportuhr

Das rechteckige Display ist 1,6 Zoll groß und löst mit 320 x 320 Pixeln auf. Es lĂ€sst sich dank hoher Helligkeit gut im Freien ablesen, weist aber einen leichten Gelbstich auf und prĂ€sentiert Farben insgesamt etwas blasser als die Konkurrenz. Die Hardwareausstattung besteht aus einem Snapdragon 400, 512 MB RAM sowie 4 GB Speicher. Mit 420 mAh KapazitĂ€t ist der Akku der stĂ€rkste im Testfeld, was sich in Laufzeiten von etwas mehr als zwei Tagen bemerkbar macht (Display nur bei Nutzung aktiv). Negativ ist uns das Ladekonzept aufgestoßen: Um die Smartwatch 3 aufladen zu können, muss auf der RĂŒckseite des GehĂ€uses eine Gummiabdeckung geöffnet werden, die den Micro-USB-Anschluss freilegt.

ProContra
  • dank hoher Helligkeit, gut ablesbares Display…
  • …das Farben etwas schwach darstellt & einen leichten Gelbstich aufweist
  • lĂ€ngste Laufzeit…
  • …dafĂŒr fummeliger Ladeanschluss
  • gute Verarbeitung
  •  kein Herzfrequenzmesser
  • WLAN, GPS & NFC
  • kann Wasser auf Dauer standhalten (IP68)

Motorola Moto 360

Die Moto 360 von Motorola haben wir bereits ausfĂŒhrlich getestet. Sie glĂ€nzt durch ihr klassisches, rundes Uhrendesign. Einziges Manko: das EdelstahlgehĂ€use fĂ€llt relativ hoch aus. Der 1,5 Zoll große Bildschirm löst mit 320 x 290 Pixeln auf, ist selbst also nicht komplett rund. Ein schwarzer Streifen am unteren Displayrand ist dem Helligkeitssensor vorbehalten. Bei der ersten Benutzung irritieren zudem FarbsĂ€ume an der geschliffenen Kante des Glases, woran man sich aber schnell gewöhnt. Als einzige Android Wear-Smartwatch ist sie mit einem anderen Prozessor als dem Snapdragon 400 ausgestattet. Motorola hat sich fĂŒr einen recht betagten Texas Instrument-Prozessor entschieden. Die restliche Hardwareausstattung entspricht mit 512 MB RAM und 4 GB internen Speicher dem der andren Android-Modelle.

Motorola Moto 360 Edelstahl - Draufsicht Motorola Moto 360 Edelstahl - RĂŒckseite

Die Moto 360 ist ein wahrer Hingucker und ist stark am Design klassischer Uhren angelehnt

Der Prozessor wirkt sich zwar nicht merklich auf die Bedienung aus, könnte aber Schuld an den Laufzeiten der Uhr sein, die im Vergleich zu der Konkurrenz etwas schlechter ausfallen. Bei dauerhaft aktiviertem Bildschirm geht dem 320-mAh-Akku etwas schneller die Puste aus, als es bei den anderen Android-Wear-Modellen der Fall ist. DafĂŒr lĂ€sst sich die Moto 360 ĂŒber eine mitgelieferte Ladeschale drahtlos aufladen und fungiert gleichzeitig als schicke Nachttischuhr. Wie die LG G Watch R ist sie zudem IP67 zertifiziert und somit vor Staub und Wasser geschĂŒtzt.

Moto 360 Roundup Award

ProContra
  • sehr gutes und auch im Freien ablesbares Display
.
  • 
das am Rand FarbsĂ€ume aufweist
  • schickes, klassisches Uhrendesign
  • geringste Laufzeiten aller Android-Wear-Modelle
  • hohe MaterialgĂŒte & gute Verarbeitung
  • Ladeschale fĂŒr kabelloses Laden
  • vor Staub und Wasser geschĂŒtzt (IP67)

LG G Watch R

Wo der Moto 360 Smartwatch 30 Pixel fehlen um ein wirklich kreisrundes Display vorweisen zu können, fĂŒllt die G Watch R von LG diese LĂŒcke und glĂ€nzt mit kreisrunden 320 x 320 Pixeln. Das OLED-Display wird von einem schwarzen EdelstahlgehĂ€use eingefasst und bietet neben der Moto 360 die beste Bilddarstellung und Ablesbarkeit aller getesteten Uhren. LG vereint bei der G Watch R klassisches Uhrendesign mit einem sportlichen Touch. Da das Display in das GehĂ€use eingelassen ist, wird es besser als die anderen Modelle vor potenziellen Kratzern geschĂŒtzt. Technisch ist die Uhr auf einem Niveau mit der Asus ZenWatch: Snapdragon 400, 512 MB RAM und 4 GB interner Speicher sorgen fĂŒr eine durchweg flĂŒssige Bedienung.

LG G Watch R - Display LG G Watch R - RĂŒckseite

Ein komplett kreisrundes Display bietet im Test nur die LG G Watch R

Mit 410 mAh besitzt die G Watch R den zweitstĂ€rksten Akku im Testfeld, was ihr neben der Sony Smartwatch 3 die lĂ€ngsten Laufzeiten beschert. Da die KapazitĂ€ten der einzelnen Uhren insgesamt nicht zu sehr auseinandergehen, Ă€ndert sich dementsprechend recht wenig bei den Laufzeiten. Auf die ein (Display dauerhaft an) beziehungsweise zwei (Display nur bei Nutzung aktiv) Tage Laufzeit der Asus ZenWatch lassen sich somit lediglich einige Stunden mehr Laufzeit addieren. Geladen wird die Uhr mittels Ladeschale. Schutz vor Staub und Wasser garantiert die Zertifizierung nach IP67. Durch diese lĂ€sst die G Watch R TauchgĂ€nge bis zu einem Meter Wassertiefe fĂŒr 30 Minuten ĂŒber sich ergehen.

LG G Watch R Award

ProContra
  • bestes Display im Test mit guter Bilddarstellung und hoher Ablesbarkeit
  •  –
  • klassisches & sportliches Uhrendesign
  • hohe MaterialgĂŒte & gute Verarbeitung
  • vor Staub und Wasser geschĂŒtzt (IP67)

Samsung Galaxy Gear S

WĂ€hrend die meisten Smartwatches im Testfeld die Ambition hegen wie eine klassische Uhr auszusehen, schlĂ€gt Samsung mit der Galaxy Gear S einen ganz anderen Weg ein. Mit ihrem gebogenen zwei Zoll großen AMOLED-Display, das mit 480 x 320 Pixeln auflöst, wirkt sie ein wenig wie von einem anderen Stern. Entsprechend groß sollte das Handgelenk des UhrentrĂ€gers sein, da die Gear S recht klotzig wirkt. Das Display selbst ĂŒberzeugt mit krĂ€ftigen Farben und einem hohen Kontrast, allerdings könnte die Helligkeit etwas höher ausfallen. Daher lĂ€sst sich die Galaxy Gear im Freien etwas schlechter ablesen. Das GehĂ€use besteht aus Kunststoff und das Armband mit Schnellverschluss aus Silikon. Durch die Materialwahl wirkt die Uhr zwar weniger wertig, ist aber gewohnt gut verarbeitet.

Samsung Galaxy Gear S - DisplaySamsung Galaxy Gear S - RĂŒckseite

Ein Curved-Display sowie 3G-UnterstĂŒtzung zeichnen die Samsung Galaxy Gear S aus

Samsungs Smartwatch grenzt sich jedoch durch weitere Details von anderen Modellen ab: So arbeitet die Uhr mit dem Tizen getauften Betriebssystem und funktioniert nur mit Galaxy Smartphones (zur KompatibilitĂ€tsliste). Die Bedienung geht Ă€hnlich wie bei Android Wear von der Hand, ist aber etwas komplexer und bietet mehr Möglichkeiten. So lassen sich Nachrichten beispielsweise direkt ĂŒber eine Tastatur beantworten (geht bei Android Wear nur per zusĂ€tzlicher App) und auch Anrufe können mit der Uhr getĂ€tigt werden. Da die Galaxy Gear S ĂŒber einen Slot fĂŒr SIM-Karten verfĂŒgt, kann sie autonom ohne Smartphone genutzt werden. Der Akku ist 300 mAh stark und wird ĂŒber eine Ladeschale, die an die RĂŒckseite gesteckt wird, aufgeladen. Dank IP67-Zertifizierung sind Wassertiefen von maximal einem Meter kein Problem fĂŒr die Gear S – vorausgesetzt sie wird dem kĂŒhlen Nass nicht lĂ€nger als 30 Minuten ausgesetzt.

ProContra
  • großes Curved-Display mit guter Bilddarstellung

  • …das etwas heller sein könnte
  • GehĂ€use mit guter Verarbeitung

  • 
das wegen seiner GrĂ¶ĂŸe nicht fĂŒr schmale Handgelenke geeignet ist
  • Tizen Betriebssystem mit grĂ¶ĂŸerem Funktionsumfang…
  • 
nur mit Galaxy-Smartphones kompatibel
  • dank 3G & WLAN auch ohne Smartphone nutzbar
  • integriertes GPS
  • vor Staub und Wasser geschĂŒtzt (IP67)

Pebble Steel

Der Produktname suggeriert bereits aus welchem Material das GehĂ€use der Pebble Steel besteht. Die ĂŒber eine Kickstarter-Kampagne finanzierte Uhr hat ein eckiges GehĂ€use aus Edelstahl und ist in unserer Fassung mit einem Lederarmband ausgestattet. Das GehĂ€use zĂ€hlt mit zu den schmalsten im Test, was sicherlich am geringen Hardwarebedarf der Pebble liegt. Als einzige Uhr ist sie mit einem E-Paper-Display ausgestattet, das sowohl Vor- und Nachteile hat. Zu den Vorteilen zĂ€hlt unter anderem die gute Ablesbarkeit – selbst im hellsten Sonnenlicht lĂ€sst sich die Uhrzeit mĂŒhelos ablesen. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Energiebedarf des Bildschirms. Großer Nachteil ist die monochrome Darstellung, Farben beherrscht das Display nicht. Erst die kĂŒrzlich vorgestellte Pebble Time wird mit einem farbigen E-Paper-Display ausgerĂŒstet sein.

Pebble Steel - DisplayPebble Steel - RĂŒckseite

Das monochrome E-Paper-Display der Pebble Steel verhilft ihr zu einer exzellenten Ablesbarkeit sowie Laufzeiten bis zu einer Woche

Obwohl sie mit 130 mAh den schwĂ€chsten Akku im Testfeld aufweist, erreicht die Pebble Steel Laufzeiten von bis zu einer Woche. Das zum Aufladen benötigte Kabel wird an der linken Seite des GehĂ€uses mittels Magnethalterung befestigt. Neben dem E-Paper-Display ist das Betriebssystem die zweite Besonderheit der Pebble Steel. Dieses ist als einzige Uhr im Testfeld sowohl mit Android- als auch iOS-GerĂ€ten kompatibel. Bedient wird die Uhr ĂŒber insgesamt vier Knöpfe, von denen sich einer am linken GehĂ€userand befindet und die restlichen drei am rechten GehĂ€userand sitzen. WĂ€hrend der linke Knopf dazu da ist, in den MenĂŒs einen Schritt zurĂŒckzugehen, sind die Ă€ußeren Knöpfe auf der rechten Seite zum hoch- und runterscrollen gedacht. Der mittlere Knopf wird zum AuswĂ€hlen und BestĂ€tigen genutzt. Auch ohne Touch-Eingabe ist die Bedienung komfortabel und schnell erlernt. Zwar braucht die Pebble Steel nur wenig Leistung, verbaut sind eine STM32F205RE Cortex M3 CPU sowie 128 KB RAM, dennoch hĂ€tte der Speicher fĂŒr Apps grĂ¶ĂŸer ausfallen können, denn dieser fasst Platz fĂŒr maximal acht Apps.

ProContra
  • E-Paper-Display lĂ€sst sich stets gut ablesen…
  • …kann nur Graustufen darstellen
  • schlichtes & ansprechendes Design
  • kein SchrittzĂ€hler & Herzfrequenzmesser
  • Laufzeiten von bis zu 7 Tagen
  • Speicher fĂŒr maximal 8 Apps
  • mit Android & iOS kompatibel
  • vor Staub und Wasser geschĂŒtzt (IP67)

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Fazit

Die aktuellen Smartwatches zeigen, wohin es in Zukunft gehen könnte. Doch derzeit lohnt sich der Kauf nur fĂŒr technikbegeisterte Menschen. Zu gering fallen aktuell die Laufzeiten der Uhren aus, wenn wir mal die Pebble Steel außen vor lassen. Zudem fehlt die Möglichkeit, vernĂŒnftig auf Nachrichten zu antworten. HĂ€ufig muss trotz Uhr der Griff in die Hosentasche erfolgen. Einzig und allein Samsung hat mit der Galaxy Gear S eine Möglichkeit im Petto, um Nachrichten direkt zu beantworten. Zudem gehen wir davon aus, dass die nĂ€chste Generation schlanker ausfallen wird als die aktuellen Modelle. Insbesondere die Moto 360 sei hier erwĂ€hnt, die zwar sehr schick aussieht, aber auch eine recht hohe Bauhöhe aufweist. FĂŒr den jetzigen Stand der Technik haben uns alle Modelle auf ihre Art und Weise ĂŒberzeugen können, wobei der einstige Smartwatch-Pionier Sony am wenigstens Eindruck hinterlassen hat. Wer unbedingt eine Smartwatch besitzen möchte und mit den einhergehenden Vor- und Nachteilen leben kann, wird sicherlich mit einem der vorgestellten Modelle glĂŒcklich. Allen anderen raten wir die nĂ€chsten ein bis zwei Generationen abzuwarten, die sich sicherlich schon bei den großen Herstellern in der Entwicklung befinden.


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