Samsung hat in diesem Jahr nicht nur die dritte Generation der eigenen faltbaren Smartphones vorgestellt, sondern auch ein neues Paar Smartwatches. Das Design hat sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen kaum geändert, jedoch kommt bei der Galaxy Watch 4 ein ganz neues Betriebssystem zum Einsatz.

Samsungs Tizen ist neben Apples WatchOS und Googles WearOS eines der am häufigsten verwendeten Smartwatch-Betriebssysteme. Mit der Galaxy Watch 4 und Watch 4 Classic kehrt das Unternehmen der eigenen Software nun den Rücken zu und hat in Zusammenarbeit mit Google eine neue Version von WearOS vorgestellt.

Die Samsung Galaxy Watch 4 Serie besteht aus zwei Modellen mit jeweils zwei unterschiedlichen Größen. Die Galaxy Watch 4 ist in einer 40 und 44 mm Variante verfügbar, während es die Galaxy Watch 4 Classic in 42 oder 46 mm zu kaufen gibt. Der bedeutendste Unterschied der beiden Modelle liegt im Design. Während die Watch 4 auf einen berührungssensitiven Displayrand zur Steuerung setzt, ist im Classic-Modell weiterhin eine physische Lünette vorzufinden. Im Inneren des neuen Modells setzt Samsung auf den neuesten Exynos W920 Prozessor, der auf 1,5 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Der interne Speicher hat eine Größe von 16 GB und kann damit doppelt so viele Songs oder Apps aufbewahren als die Galaxy Watch 3.

WearOS ist in der dritten Generation zwar ein von Grund auf unterschiedliches Betriebssystem, jedoch hat Samsung die Software so angepasst, dass einige Features oder das Aussehen bestimmter Funktionen dem Design von Tizen gleichen. Tizen ist die hauseigene Smartwatch-Software des südkoreanischen Unternehmens, welche in Produkten wie der Galaxy Watch 3 zum Einsatz kommt. So weisen die Schnelleinstellungen zum Beispiel trotz unterschiedlicher Betriebssysteme ein nahezu identisches Design auf.

Größere App-Auswahl bei WearOS

WearOS hat vor allem insofern Auswirkungen auf die Galaxy Watch 4 (Classic), dass nun Anwendungen auf der Uhr zur Verfügung stehen, die es bislang nicht für Galaxy-Smartwatches gab. So lässt sich nun zum Beispiel Google Maps zur Navigation nutzen, Shazam zum Tracken von Songs, Outlook zum Lesen von E-Mails und vieles mehr. Des Weiteren steht einem neben Samsung Pay nun auch Google Pay als Zahlungsmethode zur Verfügung.

Zusätzlich zur großen App-Auswahl bringt das neue WearOS Verbesserungen bei den Animationen und dem Design von Widgets mit sich. Auch das App-Menü wurde deutlich überarbeitet und ist jetzt einfacher zu bedienen. Die Einstellungen weisen eine OneUI-ähnliche Struktur auf, wodurch das Finden und Bedienen schneller und zuverlässiger funktioniert. Eine Änderung, die Samsung an der Galaxy Watch 4 vorgenommen hat und viele Kunden der vorherigen Modelle ein wenig verwundern wird, ist die Umstellung der Home- und Zurück-Taste.

Mit WearOS bringt Samsung eine ganze Reihe an neuen Funktionen und Animationen auf die Galaxy-Watch-4-Reihe, behält jedoch größtenteils das Design und die Struktur der hauseigenen Software Tizen bei. Wie ist eure Meinung dazu: Würdet ihr zur neuen Galaxy Watch 4 greifen? 😊


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1 Kommentar

  • Vivado

    Die Galaxy Watch 4 Classic war eine schwere Entt├Ąuschung und ich habe sie nach kurzer Zeit zur├╝ck gegeben .
    Es gibt nur eine ganz geringe Anzahl an Watchfaces und Apps, die versprochene Funktion von Google assist fehlt bis heute, die Laufzeit ist geringer und die Geschwindigkeit nicht h├Âher als bei meiner Gear S3.

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