Icy Box USB Type-C und USB 3.0 Dockingstation im Überblick

Robustheit oder vielfältige Videoanschlüsse
 / Arian Krasniqi

Notebooks werden immer dünner und bieten mitunter immer weniger Schnittstellen, um zusätzliche Geräte anzuschließen – gerade im Home-Office oft ein Ärgernis. Eine Dockingstation könnte für Abhilfe sorgen, wir haben aus diesem Grund zwei Produkte von Icy Box ausprobiert. 

Da mobile Hardware immer leistungsfähiger wird, verzichten tendenziell immer mehr Menschen auf einen dedizierten Desktop-PC und nutzen ein Notebook als Ersatz. Infolgedessen kann es aber auch schnell zu einem Mangel an Schnittstellen kommen, da die mobilen Geräte meist nur eine verringerte Anzahl an Anschlussmöglichkeiten bieten. Größtenteils sind bei ultradünnen Notebooks nur noch USB Typ-C Ports vorhanden. Um also einen weiteren Monitor oder etwa Maus und Tastatur anschließen zu können, könnte der Einsatz einer Dockingstation vonnöten sein. Entsprechend wollen wir euch heute einen kurzen Überblick über die Icy Box Type-C Dockingstation und USB 3.0 Notebook Dockingstation verschaffen.

Icy Box USB Type-C Notebook Dockingstation

Starten wir zunächst mit dem USB-C-Modell. Bereits auf der Box werden die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten ersichtlich. In der Verpackung werden neben der Dockingstation selbst noch ein USB-C auf USB-C Kabel samt USB-A Adapter und ein externes Netzteil samt Netzstecker mitgeliefert.

Die Dockingstation besteht aus einem Metallgehäuse und kommt in einem anthrazitgrauen Farbton daher. Das Gehäuse, mit einer Größe von 40 × 140 × 103 mm, setzt es sich aus insgesamt drei Einzelteilen zusammen, welche an der oberen und unteren Seite sichtbar miteinander verschraubt sind. Die Seitenteile weisen Kühlrippen auf, die die Oberfläche vergrößern und somit die Hardware im Inneren passiv kühlen sollen. Insgesamt vermittelt die Type-C Notebook Dockingstation einen massiven Eindruck und wirkt obendrein sehr hochwertig. An der Rückseite und Front lassen sich die eingelassenen Anschlüsse vorfinden.

Hier stehen unter anderem zwei HDMI 2.0-Ports sowie ein VGA-Anschluss als Video-Output zur Verfügung. Darüber hinaus stehen jeweils drei USB 3.0 und 2.0 Ports zur Nutzung bereit. Ein Typ-C Anschluss darf bei einer modernen Dockingstation ebenfalls nicht fehlen und befindet sich zusammen mit einem 3,5 mm-Klinkenanschluss auf der Vorderseite. Zu guter Letzt sind dort auch ein SD bzw. microSD-Kartenslot verbaut. Rückseitig befinden sich zudem noch ein 1 Gigabit LAN-Port und ein weiterer Typ-C Anschluss. Über diesen wird die Dockingstation letztlich auch an das Notebook angeschlossen.

Icy Box USB 3.0 Dockingstation mit vielen Video-Ports

Beim zweiten Modell in unserer kleinen Übersicht handelt es sich um die Icy Box USB 3.0 Dockingstation. Neben dem Device selbst befinden sich ein USB-B auf USB-A Kabel sowie ein Netzteil im Lieferumfang. Der Netzstecker ist hier modular aufgebaut, sodass der Steckertyp gewechselt werden kann. Bereits enthalten sind zudem ein EU-Stecker, ein britischer Typ-B sowie ein amerikanischer NEMA-Stecker. Damit ist das Modell bereits Out-of-the-box für viele Regionen weltweit gewappnet.

Statt auf Aluminium setzt der Hersteller hier auf ein Kunststoffgehäuse mit den Maßen 40 × 185 × 90 mm. Dieses sitzt auf einem Kunststoffsockel und wird an den Seiten durch mehrere Lüftungsschlitze durchbrochen. An der Front befinden sich zwei USB 3.0 Schnittstellen sowie ein 3,5 mm Klinkenanschluss, nebst einer Power-LED auf der Oberseite. Weiterhin sind nochmals vier USB 3.0 Ports sowie ein 1 Gigabit LAN-Port auf der Rückseite eingelassen.

Das Hauptaugenmerk setzt der Hersteller bei diesem Modell auf die Videoausgänge. Hier kommen insgesamt zwei HDMI 2.0 und zwei DisplayPort 1.4 Anschlüsse zum Einsatz, womit dieses Modell die USB-C Dockingstation deutlich überbietet und zugleich auf den veralteten VGA-Port verzichtet. Interessant ist auch die Implementation eines dedizierten Display-Link Chips, der zum Einsatz kommt, sobald das angeschlossene Notebook über keinen Anschluss mit DP Alt-Mode-Support verfügt. Über diesen wird, nach erfolgreicher Treiberinstallation, das Anbinden zwei weiterer Displays möglich. Alternativ dazu lässt sich zudem sogar ein einzelner 5K-Bildschirm ansteuern. Natürlich befindet sich auf der Rückseite noch der Stromanschluss sowie ein USB 3.0-B Port zur Anbindung des Gerätes.

In Sachen Verarbeitung braucht sich die Icy Box USB 3.0 Dockingstation auch nicht zu verstecken und kann mit einer durchaus wertigen Verarbeitung überzeugen. Lediglich der Fuß des Hubs wirkt etwas wackelig trotz flacher Unterlage. Auch wirken die verwendeten Materialien beim USB-C Dock deutlich edler und robuster trotz des geringeren Preises. Zusätzlich sind die Anschlüsse nicht bündig im Gehäuse eingelassen, sondern werden zusätzlich durch Blech umrandet bzw. getrennt.

Entweder USB oder Thunderbolt

Die beiden genannten Modelle benötigen einen USB 3.0, einen USB-C oder alternativ einen Thunderbolt 3 Typ C Anschluss, um an ein Notebook angeschlossen zu werden. Zudem werden neben Windows 11, 10 und 8 auch ChromeOS und MacOS unterstützt. Insgesamt ergibt sich also eine hohe Kompatibilität bei den Icy Box-Geräten, sodass eine Nutzung an beinahe allen Notebooks möglich ist.

Preise & Verfügbarkeit

Beide Modelle des Herstellers liegen preislich etwa 50 Euro voneinander entfernt. Für das USB-C Modell werden derzeit mindestens um die 128 Euro* fällig, während die USB 3.0 Dockingstation für rund 178 Euro* den Besitzer wechselt. Dabei sind beide Hubs auf unterschiedliche Verwendungszwecke ausgelegt und bieten ihre Vor- und Nachteile. Mehr Details zu den Icy Box Docking Stations findet ihr im folgenden Video.



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