Bei der riesigen Auswahl an Mittelklasse-Smartphones fällt die Entscheidung oft schwer. Deshalb zeigen wir euch die besten Smartphones zwischen 200 und 500 Euro und verraten, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Modelle mitbringen.
Sieben Handys, fünf Kategorien!
Wir haben insgesamt sieben Smartphones von verschiedenen Herstellern in mehreren Kategorien verglichen. Dabei bewerten wir die Geräte hinsichtlich Kamera, Display, Leistung, Akku und Laden. Zwar kosten die Handys alle ähnlich viel, technisch unterscheiden sie sich in manchen Punkten aber extrem. Während einige Modelle ihren Schwerpunkt auf die Leistung legen, punkten andere mit starken Displays oder einer langen Akkulaufzeit.
Unsere Empfehlungen:
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Nothing Phone (3a)
- Preis-Tipp: Redmi Note 14 Pro+
- Beste Kamera: Honor 400 Pro
- Apple-Tipp: iPhone 16e
- Bester Akku: Google Pixel 9a
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Nothing Phone (3a)
Das Nothing Phone (3a) bringt frischen Wind in die Mittelklasse, nicht nur wegen des auffälligen Designs, sondern auch durch clevere Features wie den „Essential Space“. Im Test konnte das Handy mit einem lebendigen Display, einer soliden Leistung und einer guten Kamera überzeugen. Das (3a) macht für aktuell 249 Euro (hier kaufen) durchaus schöne Bilder, die mit einer schönen Dynamik, Schärfe und einer ausgewogenen Farbdarstellung beeindrucken können. Erst bei Nacht fällt die Qualität deutlich ab. Die Akkulaufzeit und die aufgeräumte Software runden das Gesamtpaket weiter ab – für den Preis ein super Deal.
Unser Testfazit:
Pro
- gute Displays mit dünnen Rändern
- schnelles Laden
- gute Akkulaufzeit
- gute Alltags-Performance
- flüssige Software
- gute Kameras
- gute Verarbeitung mit Glas-Rückseite
Contra
- kein eSIM
- schwache Ultraweitwinkelkamera bei schlechtem Licht
Brot-und-Butter-Handy: Samsung Galaxy A56
Das Samsung Galaxy A56 bietet ein gelungenes Gesamtpaket, kann sich aber nicht durch eine herausragende Disziplin hervorbringen. Für knapp 269 Euro bekommt ihr ein hochwertiges Design mit Aluminiumrahmen sowie IP67-Zertifizierung, ein helles AMOLED-Display mit 120 Hz und einen großen 5.000 mAh Akku. Der wird sogar mit 45 Watt geladen – schneller also als bei einem Galaxy S24.
Auch eine solide Triple-Kamera ist mit an Bord – nur bei Nacht schwächeln die Sensoren. Die Makrokamera ist wegen der niedrigen Auflösung auch bei Tag eher schwach unterwegs. Der verbaute Exynos 1580 Prozessor zeigt vor allem bei grafikintensiven Spielen seine Schwächen. Trotzdem ist das Gerät vor allem für sparsame Samsung-Fans interessant.
Pro
- gute Haupt- und Ultraweitwinkelkamera
- langes Software-Versprechen
- hervorragendes Display
- gute Akkulaufzeit
- IP67-Zertifizierung
Contra
- vergleichsweise breite Displayränder
- schwache Grafikleistung des SoC
- Makrokamera durchwachsen
- wenig Speicher
Der Preis-Leistungs-Hit: Redmi Note 14 Pro+
Schon für rund 339 Euro bekommt ihr mit dem Redmi Note 14 Pro+ (Test) ein Upgrade in fast allen Kategorien. Mit seinem eleganten Design, dem hochwertigen Display, der beeindruckenden 200-MP-Hauptkamera und der ultraschnellen Ladeleistung bietet es ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Performance fällt ebenfalls solide aus, wobei der Snapdragon 7s Gen 3 vor allem in Spielen seine Muskeln spielen lassen kann.
Es gibt jedoch zwei größere und ein kleines Mankos: Die Zusatzkameras fallen qualitativ deutlich hinter die Hauptkamera zurück und die Akkulaufzeit ist leider nicht wirklich berauschend. Die Software ist zudem eher Geschmackssache: HyperOS (Tipps & Tricks) ist voll mit (entfernbarer) Bloatware, beinhaltet System-Apps mit Werbung und erinnert optisch stark an iOS (Tipps & Tricks). Falls euch die Software nicht stört, bekommt ihr hier ein starkes Handy geboten.
Kompakter Langläufer: Google Pixel 9a
Das Pixel 9a (Test) fällt mit 394 Euro nochmal etwas teurer aus, ist aber für eine bestimmte Zielgruppe am interessantesten. Mit 6,3 Zoll ist das Display deutlich kompakter als bei anderen Geräten in diesem Preisbereich, wodurch sich das Handy vor allem für alle eignet, die nach einem handlichen Handy suchen. Nur die Displayränder sind leider verhältnismäßig dick – dafür aber gleichmäßig. Weitere Pluspunkte sind die gute Dual-Kamera und die exzellente Akkuleistung, die in unserem Test neue Bestwerte erreicht hat.
Allerdings ist die Ladegeschwindigkeit langsam – 23 Watt sind hier angesagt. Wer jedoch über Nacht lädt, dürfte wohl kein Problem mit den Ladezeiten haben. Positiv hervorzuheben sind zudem der lange Software-Support und die gute Performance des Tensor G4.
Unser Testfazit:
Pro
- Hochwertiges Design mit angenehmer Haptik
- superhelles 120 Hz OLED-Display
- Solide Alltagsperformance
- Sehr, sehr gute Akkulaufzeit
- 7 Jahre Updates
- Gute Hauptkamera
Contra
- Breite Displayränder
- Langsames Laden
- Position von Powerbutton ungewöhnlich
- keine Zoom-Kamera
Fan Edition zum attraktiven Preis: Samsung Galaxy S25 FE
Das Samsung Galaxy S25 FE bietet ein rundes Gesamtpaket: Mit hochwertigem Design, starkem 6,7-Zoll-AMOLED-Display und solider Performance durch den Exynos 2400 ist das Galaxy S25 FE eine attraktive Alternative zu den teureren Modellen. Die Triple-Kamera (50 + 12 + 8 MP) liefert gute Ergebnisse in vielen Situationen, besonders bei Nacht zeigen die Sensoren aber ihre Schwächen. Ein großer Pluspunkt sind zudem die sieben Jahre Software-Support.
Abzüge gibt es allerdings bei einigen Details. So gibt es „nur“ einen optischen Fingerabdrucksensor unter dem Display, Bluetooth 5.4 und WiFi 7 fehlen. Dafür gibt es die Fan Edition schon für 479 Euro (hier kaufen).
Unser Testfazit:
Pro
- schickes Design
- gutes Display
- staub- und wasserdicht
- gute Performance
- gute Triple-Kamera
- langes Software-Versprechen
Contra
- kein Ultraschall-Fingerabdrucksensor
- langsames Laden
- assymetrische Displayränder
- hohe UVP
Honor 400 Pro: Fast ein Flaggschiff
Das Honor 400 Pro ist ein starkes Gesamtpaket zum fairen Preis von rund 494 Euro (mit Honor-Newslettergutschein). Mit seinem 6,7 Zoll großen AMOLED-Quad-Curve-Display (1280 x 2800 Pixel, 120 Hz) bietet es eine exzellente Bildqualität und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 5000 Nits. Angetrieben vom leistungsstarken Snapdragon 8 Gen 3 mit 12 GB RAM und 512 GB internem Speicher, meistert es Multitasking und anspruchsvolle Spiele mühelos.
Die Triple-Kamera mit 200 MP Hauptsensor macht tagsüber klare, detailreiche Fotos, während der 50 MP Telezoom und der 12 MP Ultraweitwinkel schwächere Leistung zeigen. Die 5300-mAh-Batterie unterstützt schnelles 100-Watt-Kabel- sowie 50-Watt-Wireless-Laden. Insgesamt ist das Honor 400 Pro eine top Alternative für Nutzer, die Flaggschifftechnik zum Mittelklassepreis suchen.
Xiaomi 15T: Lica-Kamera in der Mittelklasse
Das Xiaomi 15T Pro ist ein starkes Flaggschiff-Smartphone, das mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Es besitzt ein 6,8 Zoll großes OLED-Display mit flüssigen 120 Hz und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3200 Nits, geschützt durch Gorilla Glass 7i. Unter der Haube sorgt der MediaTek Dimensity 8400 Chip Ultra für eine sehr gute Performance, unterstützt von 12 GB RAM.
Die Triple-Kamera mit Leica-Optimierung setzt sich aus einer 50 MP Hauptkamera, einem 50 MP Telezoom mit 2-fachem optischen Zoom und einem 12 MP Ultraweitwinkel zusammen. Videos sind in 4K mit 60 fps und 1080p mit bis zu 960 fps möglich. Der großzügige 5500-mAh-Akku lädt mit bis zu 67 Watt kabelgebunden.
Das Smartphone ist nach IP68 zertifiziert, unterstützt Wi-Fi 6e, Bluetooth 6.0, NFC und Dual-SIM. Insgesamt überzeugt das Xiaomi 15T mit starker Technik zu einem fairen Preis. Aktuell wird es für rund 436 Euro gehandelt.
Unser Testfazit:
Pro
- edles und robustes Design
- tolles OLED-Display mit extremer Helligkeit
- sehr hohe Leistung
- starke Triple-Kamera mit Leica-Farben
- lange Akkulaufzeit mit flottem Laden
- gegen Wasser geschützt (IP68)
- guter Update-Support (5+6 Jahre)
Contra
- kein Ultrawideband (UWB)
- kein LTPO-Panel für adaptive Bildrate
- Fingerabdrucksensor optisch
Beitrag erstmals veröffentlicht am 23.11.2024
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naja, ein Fehler hat sich schon eingefunden im Artikel. Der Fingerabdruck Sensor vom S24 FE ist nicht im Power Button, sondern unter dem Display.
Moin, vielen Dank für den Hinweis. Habe ich angepasst :)