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Handy für unter 500 Euro: Die besten Mittelklasse-Smartphones im Vergleich 2026

Wofür soll ich mich entscheiden?
500 euro smartphones titelbild

Bei der riesigen Auswahl an Mittelklasse-Smartphones fällt die Entscheidung oft schwer. Deshalb zeigen wir euch die besten Smartphones zwischen 200 und 500 Euro und verraten, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Modelle mitbringen.

Sieben Handys, fünf Kategorien!

Wir haben insgesamt neun Smartphones von verschiedenen Herstellern in mehreren Kategorien verglichen. Dabei bewerten wir die Geräte hinsichtlich Kamera, Display, Leistung, Akku und Laden. Zwar kosten die Handys alle ähnlich viel, technisch unterscheiden sie sich in manchen Punkten aber extrem. Während einige Modelle ihren Schwerpunkt auf die Leistung legen, punkten andere mit starken Displays oder einer langen Akkulaufzeit.

Unsere Empfehlungen:

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Nothing Phone (3a)

Das Nothing Phone (3a) bringt frischen Wind in die Mittelklasse, nicht nur wegen des auffälligen Designs, sondern auch durch clevere Features wie den „Essential Space“. Im Test konnte das Handy mit einem lebendigen Display, einer soliden Leistung und einer guten Kamera überzeugen. Das (3a) macht für aktuell 260 Euro (hier kaufen) durchaus schöne Bilder, die mit einer schönen Dynamik, Schärfe und einer ausgewogenen Farbdarstellung beeindrucken können. Erst bei Nacht fällt die Qualität deutlich ab. Die Akkulaufzeit und die aufgeräumte Software runden das Gesamtpaket weiter ab – für den Preis ein super Deal.

nothing phone 3a rückseite weiß diagonal

Unser Testfazit:

Pro

  • gute Displays mit dünnen Rändern
  • schnelles Laden
  • gute Akkulaufzeit
  • gute Alltags-Performance
  • flüssige Software
  • gute Kameras
  • gute Verarbeitung mit Glas-Rückseite

Contra

  • kein eSIM
  • schwache Ultraweitwinkelkamera bei schlechtem Licht

Brot-und-Butter-Handy: Samsung Galaxy A56

Das Samsung Galaxy A56 bietet ein gelungenes Gesamtpaket, kann sich aber nicht durch eine herausragende Disziplin hervorbringen. Für knapp 278 Euro bekommt ihr ein hochwertiges Design mit Aluminiumrahmen sowie IP67-Zertifizierung, ein helles AMOLED-Display mit 120 Hz und einen großen 5.000 mAh Akku. Der wird sogar mit 45 Watt geladen – schneller also als bei einem Galaxy S24.

Auch eine solide Triple-Kamera ist mit an Bord – nur bei Nacht schwächeln die Sensoren. Die Makrokamera ist wegen der niedrigen Auflösung auch bei Tag eher schwach unterwegs. Der verbaute Exynos 1580 Prozessor zeigt vor allem bei grafikintensiven Spielen seine Schwächen. Trotzdem ist das Gerät vor allem für sparsame Samsung-Fans interessant. 

samsung galaxy a56 a36 launch event 13

Pro

  • gute Haupt- und Ultraweitwinkelkamera
  • langes Software-Versprechen
  • hervorragendes Display
  • gute Akkulaufzeit
  • IP67-Zertifizierung

Contra

  • vergleichsweise breite Displayränder
  • schwache Grafikleistung des SoC
  • Makrokamera durchwachsen
  • wenig Speicher

Der Preis-Leistungs-Hit: Redmi Note 15 Pro+

Schon für rund 376 Euro bekommt ihr mit dem Redmi Note 15 Pro+ (Test) ein Upgrade in fast allen Kategorien. Mit seinem eleganten Design, dem hochwertigen Display, der beeindruckenden 200-MP-Hauptkamera und der ultraschnellen Ladeleistung bietet es ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Performance fällt ebenfalls solide aus, wobei der Snapdragon 7s Gen 4 etwas mehr Leistung bringt als noch im Vorgänger.

Es gibt jedoch zwei größere und ein kleines Mankos: Die Ultraweitwinkelkamera fällt qualitativ deutlich hinter die Hauptkamera zurück und die Software ist eher Geschmackssache: HyperOS (Tipps & Tricks) ist voll mit (entfernbarer) Bloatware, beinhaltet System-Apps mit Werbung und erinnert optisch stark an iOS (Tipps & Tricks). Falls euch die Software nicht stört, bekommt ihr hier ein starkes Handy geboten.

xiaomi redmi note 15 pro+ 5g auf braunem tisch

Unser Testfazit:

Pro

  • Premium Design und Verarbeitung
  • Sehr gutes Display
  • Gute Hauptkamera
  • Gute Performance
  • IP68 + IP69K-Zertifizierung
  • Schnelles Laden

Contra

  • Software mit Bloatware und Werbung
  • Durchschnittliche Ultraweitwinkel- und Makrokamera
  • Akkulaufzeit ausbaufähig
  • kein echtes Always-on-Display

Kompakter Langläufer: Google Pixel 10a

Das Pixel 10a fällt mit 474 Euro nochmal etwas teurer aus, ist aber für eine bestimmte Zielgruppe am interessantesten. Mit 6,3 Zoll ist das Display deutlich kompakter als bei anderen Geräten in diesem Preisbereich, wodurch sich das Handy vor allem für alle eignet, die nach einem handlichen Handy suchen. Nur die Displayränder sind leider verhältnismäßig dick – dafür aber gleichmäßig. Weitere Pluspunkte sind die gute Dual-Kamera und die exzellente Akkuleistung, die in unserem Test neue Bestwerte erreicht hat.

Allerdings ist die Ladegeschwindigkeit langsam – 23 Watt sind hier angesagt. Wer jedoch über Nacht lädt, dürfte wohl kein Problem mit den Ladezeiten haben. Positiv hervorzuheben sind zudem der lange Software-Support und die gute Performance des Tensor G4.

google pixel 10a in lavender und obsidian

Pro

  • Hochwertiges Design mit angenehmer Haptik
  • superhelles 120 Hz OLED-Display
  • Solide Alltagsperformance
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • 7 Jahre Updates
  • Gute Hauptkamera

Contra

  • Breite Displayränder
  • Langsames Laden
  • Position von Powerbutton ungewöhnlich
  • keine Zoom-Kamera

Neue Samsung-Mittelklasse: Samsung Galaxy A57

Das Samsung Galaxy A57 ist das bislang dünnste Modell der A-Serie und bringt einige Verbesserungen mit. Es misst nur 6,9 Millimeter in der Dicke, wiegt 179 Gramm und kombiniert Gorilla Glass Victus+ mit einem Metallrahmen. Das Gerät ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt. Auf der Vorderseite sitzt ein 6,7 Zoll großes Super AMOLED+ Display mit 120 Hertz und bis zu 1.900 Nits Helligkeit, die Ränder fallen deutlich schmaler aus.

Im Inneren arbeitet der neue Exynos 1680 Chip, gebaut im 4-nm-Verfahren, mit bis zu 12 GB RAM und 512 GB Speicher. Die Kamera bleibt unverändert mit einem 50-MP-Hauptsensor, 12-MP-Ultraweitwinkel und 5-MP-Makro. Der 5.000-mAh-Akku sorgt für ausdauernde Nutzung. Dazu kommen Wi-Fi 6E, Bluetooth 6.0 und ein überarbeitetes Design, das an die Galaxy S26-Serie erinnert. Das 256-GB-Modell gibt es bereits für 489 Euro (hier kaufen).

samsung galaxy a37 und galaxy a57

Pro

  • gute Haupt- und Ultraweitwinkelkamera
  • langes Software-Versprechen
  • hervorragendes Display
  • gute Akkulaufzeit
  • IP67-Zertifizierung
  • dünnes Design

Contra

  • vergleichsweise breite Displayränder
  • schwache Grafikleistung des SoC
  • Makrokamera durchwachsen
  • wenig Speicher

Fan Edition zum attraktiven Preis: Samsung Galaxy S25 FE

Das Samsung Galaxy S25 FE bietet ein rundes Gesamtpaket: Mit hochwertigem Design, starkem 6,7-Zoll-AMOLED-Display und solider Performance durch den Exynos 2400 ist das Galaxy S25 FE eine attraktive Alternative zu den teureren Modellen. Die Triple-Kamera (50 + 12 + 8 MP) liefert gute Ergebnisse in vielen Situationen, besonders bei Nacht zeigen die Sensoren aber ihre Schwächen. Ein großer Pluspunkt sind zudem die sieben Jahre Software-Support.

Abzüge gibt es allerdings bei einigen Details. So gibt es „nur“ einen optischen Fingerabdrucksensor unter dem Display, Bluetooth 5.4 und WiFi 7 fehlen. Dafür gibt es die Fan Edition schon für 477,77 Euro (hier kaufen).

samsung galaxy s25 fe smartphone in navy blau stehend

Unser Testfazit:

Pro

  • schickes Design
  • gutes Display
  • staub- und wasserdicht
  • gute Performance
  • gute Triple-Kamera
  • langes Software-Versprechen

Contra

  • kein Ultraschall-Fingerabdrucksensor
  • langsames Laden
  • assymetrische Displayränder
  • hohe UVP

Kompaktes Last-Gen-Flaggschiff: Google Pixel 9

Das Google Pixel 9 fällt mit 466 Euro ist zwar etwas älter, durch seinen aktuellen Preis aber äußerst interessant als Mittelklasse-Option. Mit 6,3 Zoll ist das Display deutlich kompakter als bei anderen Geräten in diesem Preisbereich, wodurch sich das Handy vor allem für alle eignet, die nach einem handlichen Handy suchen. Weitere Pluspunkte sind die gute Dual-Kamera und die Akkuleistung, die in Tests durchaus überzeugen konnte.

Allerdings ist die Ladegeschwindigkeit langsam – 27 Watt sind hier angesagt. Wer jedoch über Nacht lädt, dürfte wohl kein Problem mit den Ladezeiten haben. Positiv hervorzuheben sind zudem der lange Software-Support und die gute Performance des Tensor G4.

Google Pixel 9
Bild: Google

Unser Testfazit:

Pro

  • Hochwertiges Design mit angenehmer Haptik
  • superhelles 120 Hz OLED-Display
  • Solide Alltagsperformance
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • 7 Jahre Updates
  • Gute Hauptkamera

Contra

  • Langsames Laden
  • keine Zoom-Kamera

Xiaomi 15T: Lica-Kamera in der Mittelklasse

Das Xiaomi 15T Pro ist ein starkes Flaggschiff-Smartphone, das mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Es besitzt ein 6,8 Zoll großes OLED-Display mit flüssigen 120 Hz und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3200 Nits, geschützt durch Gorilla Glass 7i. Unter der Haube sorgt der MediaTek Dimensity 8400 Chip Ultra für eine sehr gute Performance, unterstützt von 12 GB RAM.

Die Triple-Kamera mit Leica-Optimierung setzt sich aus einer 50 MP Hauptkamera, einem 50 MP Telezoom mit 2-fachem optischen Zoom und einem 12 MP Ultraweitwinkel zusammen. Videos sind in 4K mit 60 fps und 1080p mit bis zu 960 fps möglich. Der großzügige 5500-mAh-Akku lädt mit bis zu 67 Watt kabelgebunden.

Das Smartphone ist nach IP68 zertifiziert, unterstützt Wi-Fi 6e, Bluetooth 6.0, NFC und Dual-SIM. Insgesamt überzeugt das Xiaomi 15T mit starker Technik zu einem fairen Preis. Aktuell wird es für rund 394,99 Euro gehandelt.

xiaomi 15t pro in mocha gold in der hand gehalten

Unser Testfazit:

Pro

  • hochwertiges Design & sehr gute Verarbeitung
  • helles, scharfes und flüssiges AMOLED-Display
  • starke Alltagsperformance
  • ordentliche Akkulaufzeit
  • flüssige & ausgereifte Software mit 7 Jahren Updates
  • gute Hauptkamera im Alltag
  • Periskop-Kamera ein echtes Plus in der Preisklasse

Contra

  • Ultraweitwinkelkamera klar die schwächste Linse
  • kein LTPO-Panel für adaptive Bildrate
  • Fingerabdrucksensor optisch

Nothing Phone (4a) Pro mit Periskopzoom

Das Nothing Phone (4a) Pro setzt beim Design auf einen Aluminium-Unibody statt der transparenten Rückseite früherer Modelle, wobei die Kameraeinheit eine auffällige Glyph-Matrix als Erkennungsmerkmal umfasst. Das 6,83-Zoll-AMOLED-Display mit 1260 x 2800 Pixeln ist scharfe und kontrastreich. Es unterstützt bis zu 144 Hz und erreicht eine gemessene Spitzenhelligkeit von 1.560 Nits, sodass es bei Sonneneinstrahlung gut lesbar bleibt.

Der Snapdragon 7 Gen 4 mit bis 12 GB RAM bewältigt Alltagsaufgaben und Multitasking solide, ohne Flaggschiff-Leistung in Spielen zu erreichen. Der 5.080-mAh-Akku hält im PCMark-Test 15 Stunden und lädt per 50 Watt in einer Stunde voll. Nothing OS läuft bloatwarefrei und übersichtlich. ie 50-MP-Hauptkamera liefert bei Tageslicht detailreiche Bilder mit gutem Dynamikumfang, genauso wie die Periskop-Tele mit 3,5x optischem Zoom. Der 8-MP-Ultraweitwinkel bleibt ein Schwachpunkt. Das Nothing Phone (4a) Pro gibt es bereits ab 479 Euro (hier kaufen).

nothing phone 4a pro testbericht fotos 138

Unser Testfazit:

Pro

  • hochwertiges Design & sehr gute Verarbeitung
  • helles, scharfes und flüssiges AMOLED-Display
  • starke Alltagsperformance
  • ordentliche Akkulaufzeit
  • flüssige & ausgereifte Software mit 7 Jahren Updates
  • gute Hauptkamera im Alltag
  • Periskop-Kamera ein echtes Plus in der Preisklasse

Contra

  • Ultraweitwinkelkamera klar die schwächste Linse

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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Hardware-Komponenten. Bei APC ist er unter anderem Experte für Gehäuse, Luft- und Wasserkühlungen, bringt aber auch Expertise für CPUs und GPUs mit.

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