NZXT Gaming PC Build im schwarz-weißen RGB Wars Design

Entweder schlicht oder mit vollem Farben-Feuerwerk!
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Wir starten das Jahr direkt mit einem schicken Gaming PC Build im Black’n’White-Design und haben uns dafür NZXT als Partner ins Boot geholt. Das System lässt sich zwar schön schlicht ohne großes Spektakel bestaunen, doch auch eine üppige RGB-Party kann bei Bedarf geschmissen werden. Welche Hardware verbaut ist und welche Erfahrungen wir bei der Installation gemacht haben, erfahrt ihr jetzt!

Na, wer von euch erinnert sich noch an das NZXT Guardian? Oder vielleicht die Phantom-Reihe? Gehäuse, durch die NZXT bekannt wurde und die mittlerweile von neuen Modellen abgelöst wurden. Doch heute wollen wir nicht nur über ein Gehäuse sprechen, sondern über weitere Hardware aus dem Hause NZXT – denn das Portfolio ist inzwischen deutlich angewachsen. So stecken in diesem Gaming PC auch eine NZXT-Wasserkühlung, ein NZXT-Netzteil und ein NZXT-Mainboard.

Die NZXT-Auswahl:

  • Gehäuse: NZXT H710 (White) – ab 140 Euro
  • Mainboard: NZXT N7 B550 (White) – aktuell leider nicht verfügbar
  • Wasserkühlung: NZXT Kraken Z73 RGB White – ab 300 Euro
  • Netzteil: NZXT C750 Gold – ab 100 Euro

Dieses Quartett ist schon mal ein guter Start und ein ordentliches Grundgerüst für den PC-Build, doch so richtig durchstarten können wir damit noch nicht. Daher haben wir natürlich noch weitere Komponenten installiert, die das System vervollständigen.

Weitere Hardware:

  • CPU: AMD Ryzen 7 5800X – ab 360 Euro
  • GPU: ASUS ROG Strix GeForce RTX 2080 Super OC White Edition – nicht mehr verfügbar
  • RAM: Thermaltake Toughram XG RGB White DDR4-3600 16GB – noch nicht verfügbar
  • SSD: Seagate FireCuda 530 PCIe Gen4 SSD 2 TB – ab 360 Euro

Das knapp 2.500 Euro teure System wurde von uns selbst zusammengestellt und zusammengebaut, für Technik-Enthusiasten wie uns immer wieder ein Erlebnis. Wer hingegen noch etwas unerfahren ist oder schlichtweg zu faul für den Zusammenbau ist (was auch vollkommen in Ordnung ist), sollte sich mal den „BLD“ getauften PC-Builder von NZXT ansehen. Dort könnt ihr entweder bereits vorgefertigte Systeme kaufen oder euch einen individuellen PC mit Anpassungsmöglichkeiten zusammenstellen lassen. Sehr praktisch sind dabei vor allem die Leistungsangaben in FPS für beliebte Games wie CS:GO, Fortnite, GTA 5 oder Minecraft (allerdings nicht für jede erdenkliche Kombination).

Video: NZXT PC-Build

Gehäuse – NZXT H710

Als Grundgerüst dient das NZXT H710 in mattweiß, ein schön schlichtes Gehäuse mit geradlinigem Design. Das linke Seitenteil aus gehärtetem Glas ermöglicht einen guten Blick auf eure Hardware, auf der rechten Seite sitzt stattdessen ein Stahlseitenteil. Auch Front und Deckel sind aus weiß lackiertem Stahl gefertigt, lassen sich zur Montage von Lüftern und Radiatoren aber problemlos abnehmen.

Im Inneren könnt ihr ein Mainboard bis zum E-ATX-Formfaktor installieren, dazu gibt es insgesamt sieben Erweiterungsslots. Für eine vertikale GPU müsst ihr entweder einen Adapter zurückgreifen oder auf das H710i setzen – das bietet die vertikale Installation „out of the box“. Zur Kühlung könnt ihr bis zu 3x 120/140 mm Lüfter im Deckel und der Front unterbringen, am Heck lässt sich dann noch 1x 120/140 mm Lüfter installieren. Für Laufwerke stehen insgesamt bis zu 9x Slots zur Verfügung, unter anderem 3x 3,5″ im HDD-Käfig und 2x 2,5″ auf der Mainboard-Tray-Rückseite.

Ein Highlight sind die Kabelkanäle zum sauberen Führen der einzelnen Kabelstränge. Das vereinfach nicht nur das Kabelmanagement im Allgemeinen, sondern sorgt auch für einen ordentlichen Look. Darüber hinaus gibt es Staubfilter für Front und Netzteil (Boden) sowie USB-C für das Frontpanel.

Mainboard – NZXT N7 B550

Das NZXT N7 Mainboard sticht besonders durch das weiße (oder alternativ auch schwarze) Cover hervor. Die Platine fügt sich somit perfekt in den eher cleanen Look des Systems ein. Durch den AM4-Sockel und B550-Chipsatz könnt ihr aktuelle AMD-Prozessoren installieren, so wie zum Beispiel den nagelneuen AMD Ryzen 7 5800X3D mit gestapteltem Cache-Speicher.

Mit an Bord sind unter anderem Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2, 2,5 Gbit LAN sowie diverse USB-Anschlüsse und 8-Kanal-Audio. Arbeitsspeicher ist mit bis zu 4.600 MHz+ inkl. XMP einsetzbar, für M.2-SSDs gibt es insgesamt zwei Slots (darunter 1x PCIe Gen4). Weitere Highlights sind Onboard Power- und Resetbutton sowie diverse Beleuchtungsanschlüsse (2x NZXT RGB + 1x RGB + 1x ARGB).

Wasserkühlung – NZXT Kraken Z73 RGB

Zum Kühlen der AMD-CPU kommt eine NZXT Kraken Z73 RGB AiO-Wasserkühlung – natürlich ebenfalls in Weiß – zum Einsatz. Die Wärme wird von einer Kupferkühlfläche aufgenommen und über die Pumpe mit 800 – 2.800 rpm in den 360 mm Radiator geführt. Dort sorgen drei NZXT Aer 2 120 mm Lüfter mit 500 – 1.200 rpm für die nötige Wärmeabfuhr aus dem System.

Das Highlight schlechthin: Ein rundes Display (LCD-Panel) auf dem Kühlblock, welches nicht nur Hardware-Details (z.B. Temperaturen, Taktraten, etc.), sondern auch GIF-Animationen anzeigen kann. Je nach Installation lässt sich die Darstellung in der NZXT Cam Software in 90°-Schritten drehen.

Netzteil – NZXT C750 Gold

Die Stromversorgung wird zu guter Letzt über ein NZXT C750 Gold Netzteil mit, wie der Name schon verrät, bis zu 750 Watt Leistung und 80 Plus Gold Zertifikat sichergestellt. Zur Kühlung der Komponenten im Inneren kommt ein 120 mm Lüfter mit hydrodynamischem Lager zum Einsatz, welcher sich optional per „Zero RPM“-Modus bei geringer Last abschalten lässt.

Durch das vollmodulare Design spart ihr euch unnötige Kabel im Gehäuse, was wiederum das Kabelmanagement erleichtert. Allerdings könnten die schwarzen Kabel, welche teilweise stoffummantelt sind, etwas flexibler sein – insbesondere der große 24-Pin-ATX-Stecker. Allerdings kommt das Netzteil mit einer 10-jährigen Garantie daher.

Leistungswerte

Damit ihr einen Eindruck bekommt, was das System leistet – wenn auch die Grafikkarte nicht die neuste ist, haben wir euch im Folgenden ein paar Leistungswerte zusammengestellt. Wenn ihr also zum Beispiel über ein CPU-Upgrade nachdenkt, könnte euch das durchaus behilflich sein.

  • Cinebench R23: 14.614 Punkte im Multi-Core / 1.560 Punkte im Single-Core
  • 3D Mark Time Spy Extreme: 5.456 Punkte
  • F1 2021 Benchmark (Monaco, 1.080p, Ultrahoch, mit Raytracing): 71 fps im Durchschnitt
  • Total War: Three Kingdoms Battle-Benchmark: 136 fps im Durchschnitt

Doch jetzt seid ihr gefragt: Was sagt ihr zu unserem NZXT-Build mit schwarz weißem „Stormtrooper“-Look? Würdet ihr die Beleuchtung eher schlicht in Weiß einstellen oder die volle RGB-Party fahren? Wir sind auf eure Kommentare gespannt, also haut in die Tasten! Und lasst gern ein Like beim Video da, wenn ihr weitere PC-Builds von uns sehen möchtet.


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Leonardo Ziaja ... ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

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