Von Null auf Hundert in nur ein paar Jahren – der Smartphone-Hersteller Huawei scheint nun ganz oben angekommen zu sein! Mit dem Mate 20 Pro stellt der chinesische Hersteller sein neustes Top-Smartphone vor, das nicht nur mit einer Vielzahl an aktuellen Features und Trends gespickt ist, sondern auch gleichzeitig das bisher teuerste Huawei Smartphone darstellt. Die Mate-Reihe stand bisher immer für eine hohe Leistung und einen großen Akku und sah sich gerne als Erzrivale der Samsung Note-Serie, doch kann das Huawei Mate 20 Pro überzeugen?

Übersicht

Huawei hat das Mate 20 Pro Mitte Oktober auf einem Launch-Event in London vorgestellt, seitdem haben wir das Smartphone bei uns in der Redaktion und konnten schon einige Erfahrungen damit sammeln. Gegenüber anderen Herstellern wird das Huawei Mate 20 Pro nur in einer Speicher-Ausführung angeboten und liegt preislich bei 999 Euro (UVP). Unser Testgerät besitzt also 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internen Speicher. Farblich stehen neben Schwarz und Blau auch ein dunkles Grün und der überarbeitete Farbverlauf Twilight zur Auswahl.

Lieferumfang

  • Huawei Mate 20 Pro
  • USB TypC-Kabel
  • Ladeadapter
  • Steckplatz-Werkzeug
  • Schutzhülle
  • Bedienungsanleitung

Design & Verarbeitung

Wer sich an einige Modelle der Huawei-Familie aus den letzten Jahren erinnert, wird besonders zu den Porsche-Editionen gewisse Ähnlichkeiten beim Huawei Mate 20 Pro erkennen. Dort hatte sich bereits vor einem Jahr ein Display mit abgerundeten Seiten gezeigt, das nun auch beim „normalen“ Huawei Mate 20 Pro zum Einsatz kommt. Für viele ist das neue Mate ein Kind aus dem Samsung Galaxy S9+ und dem neuen Apple iPhone XS, denn Huawei vereint Designelemente und Hardware-Features beider Modelle in einem Gerät. Auch deswegen ist es wohl das innovativste Smartphone, das wir 2018 bisher in den Händen hatten.

Auf der Front ist natürlich die breite Notch am oberen Displayrand sehr auffällig, hier hat Huawei neben einem kleinen Lautsprecher und der Frontkamera auch diverse Sensoren sowie die Infrarot-Gesichtserkennung untergebracht. Auf der Rückseite sitzt mittig das quadratische Kameramodul, bei dem sich Huawei am Lichter-Design aktueller Porsche-Fahrzeuge inspirieren ließ. Diese besitzen, quadratisch angeordnet, vier LEDs um den Hauptscheinwerfer herum. Sowohl die Vorder- als auch Rückseite ist von Gorilla Glass geschützt und an den Seiten abgerundet. Außen verläuft ein Rahmen aus eloxiertem Aluminium, der durch einen farbigen Powerbutton mit einem Kontrast versehen ist. Bei der blauen Variante ist der Button rot – sehr schick! Huawei fokussiert sich auch beim Huawei Mate 20 Pro sehr an einem symmetrischen Design.

Beim blauen und grünen Modell hat sich Huawei aber noch ein dezentes, aber sehr wirksames Feature einfallen lassen. Das Glas auf der Rückseite ist mit einer speziellen Textur versehen, wodurch das Gerät deutlich griffiger wird. Laut Huawei soll das rückseitige Glas zudem nochmal etwas stabiler sein. Etwas schade ist jedoch die Tatsache, dass das Display beim Huawei Mate 20 Pro nicht direkt ab Werk mit einer Schutzfolie versehen ist – beim Huawei P20 Pro war dies noch der Fall.

Neben dem Powerbutton und der Lautstärkewippe auf der rechten Seite, zeigen sich ein Infrarot-Sender sowie ein Mikrofon auf der Oberseite. Auf der Unterseite ist ein weiteres Mikrofon sowie der USB Typ-C Anschluss und der SIM-Karten-Einschub platziert. Doch wo ist der Lautsprecher? Den hat Huawei ganz clever neben dem USB-Anschluss platziert, allerdings wird der Sound nicht wie sonst üblich über einen separaten Schlitz ausgeben. Stattdessen kommt der Klang aus dem USB-Port, das haben wir bisher so auch noch nicht gesehen. Auf einen 3,5mm Klinkenanschluss verzichtet das Huawei Mate 20 Pro, ein entsprechender Adapter liegt aber im Lieferumfang dabei.

Technik & Performance

Erst im September auf der IFA 2018 in Berlin angekündigt und jetzt schon im ersten Gerät verbaut, der neue HiSilicon Kirin 980 SoC. Der Prozessor ist einer der Ersten, der im 7nm-Verfahren gefertigt wurde und auf der Cortex-A76 Architektur aufbaut. Dadurch ergibt sich nicht nur eine Steigerung der Leistung, auch die Effizienz wird deutlich erhöht. Die acht Kerne teilen sich in drei Abteilungen auf, neben vier kleinen und effizienten Kernen gibt es noch zwei große Kerne und zwei „Super Cores“ für die höchsten Leistungsanforderungen. Beim Arbeitsspeicher setzt das Huawei Mate 20 Pro auf 6 Gigabyte LPDDR4X mit bis zu 2.133 MHz.

Im Alltag zeigt sich dieses Setup mit einer flüssigen und schnellen Bedienung, besonders die neue Gestensteuerung in Verbindung mit Android 9 Pie kann punkten – doch dazu später mehr. Für flüssige Games steht die Mali-G76 MP10 Grafikeinheit zur Verfügung. Darüber hinaus ist das Huawei Mate 20 Pro das erste Smartphone mit LTE Cat.21 für noch schnellere Mobilfunk-Geschwindigkeiten von bis zu 1,4 Gbps im Downlink. Und als wäre das nicht genug ist noch Dual-GPS mit an Bord, die L1 + L5 Frequenzen sollen für ein noch besseres Tracking sorgen.

Auf der Front zeigt sich ein 6,39 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln im 19,5:9-Format, damit erreicht der Bildschirm ca. 538 ppi. Durch schmale Ränder weist das Huawei Mate 20 Pro ein Screen-to-Body-Ratio von ca. 88 % auf. Durch die Verwendung eines OLED-Panels bietet das Display neben knackigen Farben besonders ein hohes Kontrastverhältnis. Mit einem „X-rite i1“ Display-Profiler konnten wir eine maximale Helligkeit von ca. 440cd/m² messen.

Intern stehen dem Anwender bis zu 128 GB Speicher zur Verfügung. An sich bietet Huawei auch ein Modell mit 256 GB an, das ist aber scheinbar nicht für den deutschen Markt geplant. Eine Erweiterung ist über die sogenannte NM-Card möglich, ein von Huawei neu entwickeltes Speicherkartenformat. Die „Nano Memory“-Card kommt mit 128 GB oder 256 GB daher, dementsprechend kann das Huawei Mate 20 Pro um bis zu 256 GB erweitert werden. Der USB-Port bietet den USB 3.1 Gen1 Standard, ist also durchaus leistungsfähig. In unserem Lese/Schreib-Schnelltest erreichte das Smartphone mit dem beiliegenden USB-Kabel allerdings nur bis zu 39,9 MB/s. Mit einem hochwertigen Anker Kabel stieg die Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 185,5 MB/s an – ein großer Unterschied.

Mate 20 Pro vs. P20 Pro

Der Akku ist fest verbaut und bietet sagenhafte 4.200 mAh, Huawei hat gegenüber dem Huawei Mate 10 Pro also nochmal 200 mAh draufgepackt. Im Alltag zeigt sich das mit einer herausragenden Laufzeit, selbst bei intensiver Nutzung sind 2 Tage durchaus möglich. Wir waren überrascht, denn es war wirklich schwer den Akku aufzubrauchen. Es war wirklich eine Herausforderung das Huawei Mate 20 Pro „leer“ zu nutzen. Und selbst wenn sich die Ladung dem Ende neigt, wird das Smartphone mit der neuen Huawei SuperCharge Schnellladetechnik mit bis zu 40 Watt (10V, 4A) geladen. Dadurch ist das Huawei Mate 20 Pro in 30 Minuten auf bis zu 70% aufgeladen, die volle Kapazität erreicht der Ladeadapter in etwas über einer Stunde.

Auch Wireless Charging ist nun endlich mit an Bord, hierbei sind bis zu 15 Watt möglich – ebenfalls mehr als die Konkurrenz anbietet. Und als „i-Tüpfelchen“ gibt es noch das Reverse Charging, eine ganz spezielle und bisher einzigartige Funktion. Das Huawei Mate 20 Pro kann dadurch als Wireless-Ladegerät genutzt werden und somit Qi-fähige Smartphone wie beispielsweise das Samsung Galaxy S9+ oder das Apple iPhone XS kabellos aufladen.

Software

Auch das Huawei Mate 20 Pro kommt mit Android 9 Pie auf den Markt, der chinesische Hersteller packt allerdings noch die EMUI 9.0 Oberfläche mit dazu. Diese ist minimalistisch gestaltet und gegenüber vorherigen Versionen nochmal um ein paar Funktionen erweitert worden. Die größte Neuheit ist wohl die Gestensteuerung, die mit Android 9 Pie nun auch bei Android-Smartphones Einzug erhält.

Ähnlich wie beim iPhone wird dafür von unten nach oben gewischt, um aus einer App zum Homescreen zurückzukehren. Die Übersicht der geöffneten Apps wird ähnlich aufgerufen, allerdings muss dazu die Wischgeste kurz gehalten werden, bis die anderen Apps erscheinen. Darüber hinaus hat Huawei noch eine Zurück-Geste hinzugefügt, hierzu wird über die „Edge“ von links oder rechts zur Mitte gewischt. Dies kollidiert aber schnell mit seitlichen Menüs, wie sie Google beispielsweise beim Play Store oder anderen Apps nutzt.

Die neue Gestensteuerung ist definitiv eine Sache der Eingewöhnung, nach einigen Wochen mit dem Huawei Mate 20 Pro kamen wir damit aber sehr gut zurecht. Die Steuerung ist sehr flüssig und mit etwas Erfahrung kann man das System gut bedienen und flott von einer App zur nächsten wechseln. Am Ende kann das Huawei Mate 20 Pro aber natürlich weiterhin mit OnScreen-Buttons genutzt werden, auch die Steuerung über den NaviDot ist noch integriert.

Vorinstallierte Bloatware-Apps gibt es kaum, ein Beispiel ist die SwiftKey Tastatur. Selbst wenn der Nutzer zu einer anderen Tastatur, wie beispielsweise dem GBoard wechselt, kann SwiftKey nicht deinstalliert werden. Standardmäßig werden zudem alle Apps auf dem Homescreen angeordnet, ähnlich wie es Apple bei iOS macht. Als Alternative kann der Nutzer jedoch den App-Drawer aktivieren.

Kamera

Allein durch die Zusammenarbeit mit Kamera-Spezialist Leica verdeutlicht Huawei seinen Fokus auf eine gute Kamera. Dementsprechend kommt auch beim Huawei Mate 20 Pro eine Triple-Kamera zum Einsatz, allerdings gegenüber dem Huawei P20 Pro mit leicht veränderten Sensoren und Linsen.

Weiterhin mit an Bord ist der 40 Megapixel Sensor mit einer Blende von f/1.8. Dazu kommt allerdings nun eine 20 MP Kamera mit f/2.2 und einem Ultraweitwinkel-Objektiv, sowie eine 8 MP Kamera mit einem Tele-Objektiv und einem 3-fach optischen Zoom. Der monochrome Sensor verschwindet also, zudem unterstützt die dritte Linse statt 2-fachen nun einen 3-fachen Zoom. Zusammen ermöglicht das Trio einen 10-fachen Hybrid-Zoom und eine Menge an fotographischer Kreativität. Zum Fokussieren hat das Huawei Mate 20 Pro neben einem Laser-AF auch einen „Phase Detection“-AF. Die Frontkamera löst mit 24 Megapixel auf und bietet eine Blende von f/2.0.

Softwareseitig bietet die Kamera neben dem Automatikmodus (heißt „Foto“) auch einen Porträt-Modus, den beliebten Nacht-Modus sowie den Blenden-Modus. Auch der Pro-Modus zum manuellen Einstellen von ISO, Belichtungszeit etc. und dem Knipsen im RAW-Format ist mit an Bord. Unter dem Reiter „Mehr“ verstecken sich noch die folgenden Modi: Zeitlupe, Panorama, Monochrom, AR-Objektiv sowie Lichtmalerei, HDR, Zeitraffer, 3D-Panorama und vieles Mehr.

Wie mittlerweile üblich hat auch das Huawei Mate 20 Pro eine ausgefeilte AI-Erkennung integriert. Die Kamera kann bis zu 1.500 Szenarien und 25 Kategorien erkennen. Das Bild wird daraufhin in punkto Farben, Helligkeit und Kontrast automatisch angepasst. Zudem erkennt das Huawei Mate 20 Pro nun, ob es das Ultraweitwinkelobjektiv nutzen sollte, beispielsweise bei extremen Nahaufnahmen. Die Kamera kann dabei bis zu 2,5 cm an ein Objekt herangehen, für ein Smartphone bisher unmöglich gewesen. Hier nun unsere Ergebnisse (auf Full HD-Auflösung reduziert):

Die Kamera des Huawei Mate 20 Pro ist ein wahrer Allrounder und kann durch seine drei Sensoren für viel Kreativität sorgen. Vom Ultraweitwinkel bis hin zu einem 10-fachen Hybrid-Zoom mit nur wenig Qualitätsverlust hat der Nutzer viele Freiheiten. Die Bilder bei guten Lichtverhältnissen können mit einer guten Helligkeit und einer natürlichen Farbgebung sorgen. Bei Gegenlicht schaltet die Kamera im entsprechenden Modus die HDR-Funktion dazu und sorgt so für ein helles Bild. Es ist insgesamt sehr beeindruckend, was die AI-Erkennung so identifizieren kann, ein Beispiel sind „Herbstblätter“ anstatt einfach nur „Pflanze“ oder „Blatt“. Gegenüber dem Huawei P20 Pro hat Huawei dahingehend auch an den einzelnen Szenen gearbeitet, beispielsweise ist der „Landschafts“- oder „Grün“-Modus nicht mehr so übersättigt.

Unter Lowlight-Verhältnissen ist der Nacht-Modus empfehlenswert, da die Kamera dabei das Bild für einige Sekunden belichtet und mit EIS + OIS (elektrische + optische Bildstabilisierung) scharf hält. Das sorgt selbst bei kompletter Dunkelheit für überraschend helle Ergebnisse, der Nacht-Modus ist aber durchaus auch bei Dämmerung geeignet und erstellt ein Bild mit hohem Dynamikumfang. Gut gelungen ist auch der Bokeh-Effekt im Porträt-Modus, der zwar gegenüber dem Google Pixel 3 XL eine nicht so starke Tiefenunschärfe bietet, dafür aber einfach deutlich natürlicher wirkt. Allerdings ist der Effekt nicht nachträglich anpassbar, dazu muss der Nutzer in den Blenden-Modus wechseln. Dort kann neben der Blende auch nachträglich der Fokuspunkt sowie die Stärke der Tiefenunschärfe angepasst werden. Der Unterschied zum Porträt-Modus sind zusätzliche Belichtungs-Modi wie „Fotoautomat“ oder „Bühnenbelichtung“.

Videoaufnahmen bietet das Huawei Mate 20 Pro mit bis zu 4K UHD (3.840 x 2.160 Pixel) an, allerdings nur mit bis zu 30 FPS. Eigentlich schade, denn der Kirin 980 SoC hätte durchaus die Möglichkeit mit 60 FPS in 4K zu filmen. Gegenüber dem Huawei P20 Pro sind die UHD-Aufnahmen nun aber auch stabilisiert. Mit FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) sind dann bis zu 60 FPS möglich, allerdings ohne Stabilisierung – diese setzt dann wieder bei 30 FPS ein. Insgesamt ist die Stabilisierung aber sehr beeindruckend und hält das Bild stets ruhig.

Fazit

Huawei prescht von Jahr zu Jahr immer mehr nach vorne, was sich mittlerweile auch durch den zweiten Platz im weltweiten Smartphone-Absatz wiederspiegelt. Mit dem Huawei Mate 20 Pro hat der chinesische Hersteller nun ein Gerät vorgestellt, das nur so vor Innovationen und neuen Features strotzt. Es ist mit einem 6,39 Zoll großen OLED-Display mit hochauflösender QHD+ Auflösung ausgestattet, das an den Seiten gebogen ist. An der Oberseite sitzt eine breite Notch, die für viele wohl ein Dorn im Auge sein könnte. Huawei kompensiert das allerdings mit einer sehr schnellen 3D-Gesichtserkennung mit Infrarot-Sensor. Das Gerät kann darüber hinaus mit dem Fingerabdrucksensor entsperrt werden, der sitzt nun unter dem Display. Allerdings ist dieser nicht ganz so zuverlässig wie dedizierte Sensoren beispielsweise auf der Rückseite.
Im Inneren sitzt der neue HiSilicon Kirin 980 Octacore-SoC, einer der ersten Prozessoren im 7nm-Verfahren. Dadurch ist das Smartphone nicht nur leistungsfähiger, sondern auch deutlich sparsamer. Neben einer flüssigen Bedienung macht sich das besonders in einer langen Akkulaufzeit bemerkbar. Der 4200 mAh starke Akku reicht selbst bei intensiver Nutzung für knapp zwei Tage. Geladen wird dann mit bis zu 40 Watt über Huawei Super Charge, nach 30 Minuten sind dann schon über 70% geladen. Auch Wireless Charging ist nun an Bord, sogar mit bis zu 15 Watt. Mit „Reverse Charging“ ist sogar eine nette Spielerei integriert, die beim ein oder anderen iPhone X- oder iPhone XS-Nutzer wohl für Erstaunen sorgt. 
Als Betriebssystem kommt Android 9 Pie zum Einsatz, Huawei packt da aber nochmal die EMUI 9.0 Oberfläche drüber. Auch wenn kopieren in China als Lob gilt, so könnte Huawei in nächster Zeit ruhig für etwas Eigenständigkeit im Design sorgen. Dennoch: das System arbeitet flott und ist minimalistisch gestaltet. Besonders die Gestensteuerung macht nach ein paar Tagen Eingewöhnung sehr viel Spaß. Lediglich die „Zurück“-Geste hätte Huawei anders gestalten können, da sie mit den seitlichen Menüs des Google Material Designs kollidiert. Ein seitlicher Wisch am unteren Displayrand wäre da vielleicht eine Lösung!
Jetzt aber zum wohl wichtigsten Feature des Huawei Mate 20 Pro: die Triple-Kamera – ausgestattet mit einer neuen, dritten Linse kommt das Triple-Setup nochmal deutlich verstärkt daher. Die Bilder machen sowohl bei Tag als auch bei Nacht einen sehr guten Eindruck. Durch das Ultraweitwinkelobjektiv und den 10-fachen Hybrid-Zoom hat der Nutzer zudem viele Freiheiten. Insgesamt eine sehr beeindruckende Performance für ein Smartphone!

Preislich liegt das Huawei Mate 20 Pro bei 999 Euro (UVP) und gesellt sich somit zu Modellen wie dem Samsung Galaxy Note 9 oder dem Google Pixel 3 XL. Sinkt der Preis in den nächsten Wochen aber noch etwas, dann ist das Mate 20 Pro eine echte Empfehlung, denn es macht einfach viel Spaß, mit dem Smartphone unterwegs zu sein! Das Huawei Mate 20 Pro ist übrigens auch bei Amazon.de erhältlich!

 

Pro

  • scharfes OLED-Display mit abgerundeten Seiten
  • hochwertige Verarbeitung und schickes Design
  • hohes Arbeitstempo und flüssige Bedienung mit Gestensteuerung
  • beeindruckende Triple-Kamera mit Ultraweitwinkel und 3x opt. Zoom
  • beachtliche Akkulaufzeit inkl. 40W Super Charge & 15W Fast Wireless Charging
  • sehr schnelle 3D-Gesichtserkennung
  • Staub- und Wasserfest nach IP68

Contra

  • Speichererweiterung nur mit NM-Card
  • Fingerabdrucksensor nicht ganz so zuverlässig
  • „Reverse Charging“ eher für Zubehör geeignet

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1 Kommentar

  • Mättes

    Mir gefällt die Anordnung der Linsen nicht so sehr.

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