Das Razer Blade Stealth ist in der neusten Version mit einer dedizierten GeForce MX150-Grafikkarte erhältlich. Wir haben getestet, ob sich das kompakte Notebook auch zum Spielen eignet.

Übersicht

Das Razer Blade Stealth wird in den drei Modellvarianten „Base“, „Graphics FHD“ und „Graphics 4K“ angeboten, von denen uns das mittlere Modell zur Verfügung steht. Dieses ist mit einem 13,3 Zoll großen Full HD-Bildschirm ausgestattet, der wie bei den anderen Modellen in einem schwarzen Aluminiumgehäuse eingelassen ist.

In dem Notebook stecken ein Intel Core i7-8565U-Prozessor und GeForce MX150-Grafikkarte mit vier Gigabyte GDDR5-Videospeicher. Das Basismodell muss hingegen mit einer integrierten Intel UHD Graphics 620 auskommen. Razer integriert zudem 16 Gigabyte LPDDR3-Arbeitsspeicher (2.133 Megahertz) und eine 256 GByte große M.2-SSD.

Über den Thunderbolt 3-Anschluss kann eine externe Grafiklösung wie das Razer Core X angebunden werden. In das Gehäuse kann eine Grafikkarte mit einer Bauhöhe von drei Slots integriert werden, um die Grafikleistung des Razer Blade Stealth zu erhöhen. Die Grafikkarte wird über ein 650-Watt-Netzteil mit Strom versorgt, das gleichzeitig das Notebook auflädt. Wir haben getestet, wie die Spieleleistung des Razer Blade Stealth mit sowie ohne externe GPU ausfällt.

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Fazit

Das Razer Blade Stealth weiß im Test zu gefallen. Es eignet sich mit seinen kompakten Abmessungen, dem geringen Gewicht und der hohen Akkulaufzeit von rund sieben Stunden ideal zum mobilen Arbeiten. Der Mobilitätsanspruch wird noch durch das sehr kompakte Netzteil unterstrichen.

Dank der GeForce MX150-Grafikkarte kann das Razer Blade Stealth eine ordentliche Grafikleistung aufweisen und stemmt Spiele wie CS:GO mit über 60 fps bei maximalen Details in Full HD-Auflösung. In Kombination mit einer externen GPU-Lösung, in unserem Fall dem Razer Core X, können sogar grafisch aufwendige Spiele in hoher Auflösung bei maximalen Details gespielt werden.

Ermöglicht wird dies über den Thunderbolt 3-Anschluss, der gleichzeitig zum Aufladen dient. Ein weiterer USB C-Anschluss (3.1 Gen2) sowie zwei USB 3.1-Anschlüsse sind für Notebooks dieser Art typisch – wir hätten uns jedoch noch einen SD-Kartenleser gewünscht. Die M.2-SSD liest Daten mit über 2.600 MB/s, fällt aber beim Schreiben deutlich ab und knackt selten die Marke von 600 MB/s.

Die Lüfter stehen beim normalen Arbeiten die meiste Zeit still und werden erst bei stärkerer Auslastung deutlich hörbar. Wenn die Lüfter nicht aktiv sind, lässt sich allerdings ein Spulenfiepen wahrnehmen, das in ruhigen Umgebungen als störend empfunden werden kann.

Der Bildschirm überzeugt mit einer guten Farbwiedergabe, hohen Helligkeit (378 cd/m²) und schmalen Bildschirmrändern. Auf der Tastatur mit Chroma-Beleuchtung lässt es sich gut tippen, allerdings kann die Beleuchtung nicht für jede Taste separat festgelegt werden. Das Razer Blade Stealth kostet in der von uns getesteten Ausstattungsvariante 1.699,99 Euro.

Pro

  • hochwertiges Gehäuse
  • ausreichend Leistung für Titel wie CS:GO, Fortnite und Co.
  • guter Bildschirm mit dünnem Rahmen
  • hohe Akkulaufzeit
  • Kühlsystem bei geringer Auslastung lautlos
  • Thunderbolt 3 erlaubt Anschluss externer GPU-Lösungen
  • ordentlicher Klang

Contra

  • kein SD-Kartenleser
  • Schreibrate der SSD
  • Spulenfiepen
  • Preis


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