Während Top-Smartphones 6,7 Zoll oder größer sind, überrascht Asus mit dem ZenFone 8 auf ganzer Linie. Nicht nur ist es ein kompaktes Oberklasse-Smartphone für unter 700 Euro, sondern es bietet unerwartete Extras, die Samsung, Google und Sony das Fürchten lehren.

Übersicht

Update vom 07.06.21: Mittlerweile gab es ein weiteres Update, das laut Changelog VoLTE für das Telekom-Netz freischaltet sowie die Systemstabilität und Kameraqualität optimiert (30.11.51.50). Des Weiteren sei erwähnt, dass das ZenFone 8 auch Dualband-WLAN unterstützt – es kann sich also gleichzeitig mit einem 2,4-GHz- und einem 5,0-GHz-Netz verbinden. Obwohl die Early-Bird-Aktion seit Juni abgelaufen ist, steht die 128-Gigabyte-Variante noch bei Galaxus für 600 Euro zur Verfügung.

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Der taiwanische Hersteller Asus ist nicht gerade für seine Smartphones bekannt, brachte allerdings immer wieder mal ein paar unkonventionelle Modelle wie etwa das ZenFone 6 (Flip-Kamera) oder zuletzt das ROG Phone (Gaming-Smartphone) heraus. Solche Asus-Smartphones weichen von den Normen des Design-Einheitsbreis ab, doch das neue ZenFone 8 geht andere Wege. Ganz ohne die auffällige Optik der Vorgänger lässt es das Herz mancher Smartphone-Fans höher schlagen. Warum? Das ZenFone 8 ist vor allem kompakt, gut ausgestattet und schlägt die direkte Konkurrenz entweder technisch oder preislich.

Smartphone-Displays werden stetig größer und handliche Modelle sind immer seltener auf dem Markt vertreten. Im Kompaktsegment mit 6,2-Zoll-Displays oder kleiner existieren mittlerweile nur wenige nennenswerte Modelle, die wir euch folgend mitsamt aktuellen Preisen und Bildschirmgrößen auflisten.

Von diesen Kompakt-Smartphones sind die größten Konkurrenten des ZenFone 8 wohl das Sony Xperia 5 II, Google Pixel 5 und Galaxy S21. Doch im Vergleich zum Asus-Modell haben sie jeweils gewisse Nachteile – eins vorweg: bei den Kameras verliert das ZenFone, jedoch nicht so stark wie eingangs erwartet. Asus brachte das ZenFone 8 gemeinsam mit dem größeren ZenFone 8 Flip Mitte Mai 2021 auf den Markt. Bis Ende Mai gibt es die günstigste Variante zum Early-Bird-Preis für 599 Euro, regulär ist es ab 669 Euro erhältlich. Alternativ existieren noch zwei größere Speichervarianten mit je 256 Gigabyte Massenspeicher und 8 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher für 729 Euro beziehungsweise 799 Euro.

Lieferumfang

  • Asus ZenFone 8
  • Ladegerät (30 Watt, USB-C)
  • USB-C-Kabel
  • Hardshell-Hülle
  • SIM-Tool
  • Kurzanleitung

Design und Verarbeitung

In Anbetracht der Ausstattung ist das Design des ZenFone 8 ein Understatement und ein wenig aus der Zeit gefallen. Die Optik ähnelt einer Mischung aus dem Google Pixel 5 (Test) und iPhone 12 mini, was je nach Geschmack zwischen gekonnt minimalistisch und schlicht langweilig variieren kann. Im Gegensatz zu diesen zwei Kontrahenten steht das Asus-Smartphone nicht in einer bunten Farbe, sondern lediglich in mattem Schwarz oder mattem Silber zur Auswahl. Mit kompakten Abmessungen von 148 x 68,5 x 8,9 Millimetern kommt es hinsichtlich der Dimensionen dem iPhone 12 (News) am nächsten, ein Pixel 5 ist allerdings noch ein Stück kleiner und das winzige iPhone 12 mini ohnehin. Auf die Waage bringt es 169 Gramm, was auf Augenhöhe mit den Alternativen liegt sowie weitaus angenehmer beim Halten als Schwergewichte wie das Galaxy S21 Ultra (Test) ist.

Generell entwickelte Asus das ZenFone 8 mit Blick auf eine gute Einhandbedienung, da der Hersteller dort eine Marktlücke im Flaggschiff-Segment entdeckt hatte – die ähnlich großen Google-Smartphones zählen nämlich zur Mittelklasse. Asus zufolge sorgen eine Breite unter 70 Millimeter sowie eine Länge unter 150 Millimeter für eine gute Erreichbarkeit. Die erwähnten Sony-Modelle sind nochmal etwas schmaler, aber dafür wesentlich länger, weshalb sich dort der obere Bildschirmbereich kaum mit nur einem Daumen bedienen lässt.

Nicht nur der Formfaktor trägt zur guten Haptik bei, sondern auch die hochwertigen Gehäusematerialien. Samtig mattes und seitlich gekrümmtes Gorilla Glass 3 auf der Rückseite trifft auf einen abgerundeten Aluminiumrahmen. Gorilla Glass Victus schützt hingegen die flache Vorderseite. Ein kleiner Hingucker ist übrigens die türkis gefärbte Power-Taste an der rechten Seite. Die Verarbeitung erachten wir als erstklassig und der kompakte Handschmeichler wirkt dadurch sogar wertiger als das überwiegend aus Kunststoff bestehende Google Pixel 5. Lediglich die acht deutlich sichtbaren Antennenstreifen und die asymmetrische Position der aus der Rückseite hervorragenden Dual-Kamera trüben die Optik etwas.

Das Gehäuse ist gemäß IP68-Zertifizierung vor Wasser und Staub geschützt, obwohl es oben im Rahmen einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss inklusive DAC gibt. Neben dem USB-C-Anschluss (USB 2.0) hat Asus außerdem eine kleine LED integriert, die über den Ladezustand und Benachrichtigungen informiert. In den SIM-Schacht passen zwei Nano-SIM-Karten, aber leider keine MicroSD-Speicherkarte. Überraschend laut und kräftig für solch ein kleines Smartphone sind die Stereo-Lautsprecher. Die untere Speaker-Einheit stammt aus dem ROG Phone 3 (Test) und die obere klingt ebenfalls besser als bei den meisten Konkurrenten, sodass der Sound relativ ausgeglichen ist.

Display und Leistung

Was dem ZenFone 8 an Glamour fehlt, macht es durch sein erstklassiges AMOLED-Display wieder wett. Das brandneue E4-Panel von Samsung misst diagonal 5,9 Zoll (14,99 Zentimeter) und löst in Full-HD+ auf. Es ist im 20:9-Format gehalten, hat also konkret 2.400 x 1.080 Pixel sowie eine hohe Pixeldichte von 445 Pixeln pro Zoll zu bieten. Der Bildschirm deckt die Vorderseite zu 90 Prozent ab und bis auf ein ausgeprägteres “Kinn” fallen die Seitenränder recht dünn aus.

Der Hersteller gibt hinsichtlich der Helligkeit bis zu 800 Nits und im Außeneinsatz maximal 1.100 Nits an. Wir haben bei 100 Prozent APL 730 Nits und bei 20 Prozent APL 912 Nits gemessen, womit das ZenFone 8 das fast ebenso große sowie ursprünglich quasi gleich teure Pixel 5 überbietet. Von Vorteil sind außerdem die maximale Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz und die 240-Hertz-Abtastrate, die ein butterweiches Bedienungsgefühl ermöglichen. DC-Dimmen und HDR10+ unterstützt der exzellente Bildschirm ebenfalls. Im unteren Drittel befindet sich noch ein optischer Fingerabdrucksensor, der während des Testzeitraums zuverlässig, aber nicht superschnell reagierte.

Trotz des kleinen Gehäuses hat es der Hersteller geschafft viel Technik darin unterzubringen. Herzstück der gerade einmal 20 Quadratzentimeter großen Hauptplatine ist Qualcomms aktuelles System-on-a-Chip der Oberliga, der Snapdragon 888. Der Fünf-Nanometer-Chip kommt beispielsweise auch im gigantischen Xiaomi Mi 11 Ultra (Fotospecial), Oppo Find X3 Pro (Test) und Asus ROG Phone 5 zum Einsatz. Wie die Performance-Unterschiede gegenüber anderen Snapdragon-Chips ausfallen, könnt ihr in unserer verlinkten Übersicht nachsehen. Ist so viel Leistung in dem Kompakt-Smartphone eine heiße Angelegenheit? Jein. Im Alltag und während des Aufladens erwärmte sich das ZenFone 8 nie bedenklich, jedoch wurde der Rahmen nach längeren Runden in CoD: Mobile oder Genshin Impact und bei Benchmarks ziemlich heiß. Die Leistung hat das Smartphone allerdings nie nennenswert gedrosselt. Unter anhaltender Volllast gaben die internen Sensoren maximal 62 Grad und die Wärmebildkamera eine äußere Höchsttemperatur von 45 Grad Celsius an.

Wärmebilder des ZenFone 8 unter anhaltender Volllast

Technisch limitiert ist das Smartphone zwar nicht und alle getesteten Spiele liefen flüssig auf höchsten Einstellungen, aber wer lange am Stück spielen und vielleicht noch gleichzeitig aufladen möchte, sollte wohl eher zum ROG Phone 5 greifen. Insgesamt können sich die Leistungsergebnisse sehen lassen – der Prozessor schaltet beim Start einer Benchmark-App automatisch in einen Performance-Modus, interessanterweise ändert sich das Ergebnis allerdings auch ohne diesen nicht.

SmartphoneAsus ZenFone 8 (16/256 GB)
Geekbench 5 (Single-Core)1.117 Punkte
Geekbench 5 (Multi-Core)3.473 Punkte
AnTuTu810.696 Punkte

Speicher, Funkstandards und Software

Beim Speicher lässt sich der Hersteller ebenfalls nicht lumpen und verbaut je nach Variante 8 oder 16 Gigabyte LPDDR5-Arbeitsspeicher sowie 128 oder 256 Gigabyte UFS 3.1. Uns stand zum Test die Vollausstattung zur Verfügung, wo ab Werk circa 240 Gigabyte Speicherplatz frei belegbar waren. Hinsichtlich der Funkstandards unterstützt das Smartphone 5G, Bluetooth 5.2, FM-Radio, zahlreiche Ortungsdienste und NFC. Zum WLAN-Standard gibt es widersprüchliche Angaben, jedoch scheint das ZenFone 8 bereits für Wi-Fi 6E gerüstet zu sein.

Erstaunlich gut gefallen hat uns die vorinstallierte Software beziehungsweise die auf Android 11 basierte Asus-Benutzeroberfläche Zen UI. Bis auf drei Facebook-Apps ist Zen UI auf dem ZenFone 8 vollkommen befreit von potenziell überflüssigen Dingen und überaus schlicht gehalten. Es erinnert an Motorolas Oberfläche oder OnePlus’ OxygenOS zu besseren Zeiten – wie Standard-Android mit sinnvollen Anpassungsmöglichkeiten und ein paar praktischen Extras. Die Kamera-App wirkt leider etwas angestaubt und passt optisch nicht so recht zur restlichen Benutzeroberfläche.

Aktionen durch Tastendrücken oder Gesten auf dem Sperrbildschirm lassen sich ebenfalls festlegen. Vom ROG Phone hat Asus sogar die Toolbar “Game Genie” übernommen, die beim Spielen Schnelleinstellungen, Infos zur Temperatur und Bildrate sowie praktische Funktionen wie ein Fadenkreuz oder Makros bietet. Während des Testzeitraums war zum Großteil die Zen-UI-Version 30.11.51.44 mit April-Sicherheitspatch installiert. Zum Abschluss dieses Testberichts stand sogar ein neueres Update zur Verfügung, das laut Changelog weitere Optimierungen für die Kamera beinhaltet. Dem Hersteller zufolge sind für das ZenFone 8 zwei Android-Versionsupdates vorgesehen, also Android 12 und Android 13.

Screenshots von „Game Genie“

Akku

Der 4.000-Milliamperestunden-Akku des Smartphones liegt in puncto Kapazität mit dem Galaxy S21, Pixel 5 und Xperia 5 II gleichauf. Das beiliegende Netzteil lädt mit 30 Watt und übertrifft die maximale Ladeleistung der Konkurrenzmodelle. Nach zehn Minuten war der Akku unseres Testgeräts zu 21 Prozent gefüllt, nach 30 Minuten zu 61 Prozent und für eine volle Ladung dauerte es 78 Minuten. Zum Aufladen braucht das ZenFone 8 also etwas weniger Zeit als andere Kompakt-Smartphones, mittlerweile sind wir von größeren Geräten mit zwei Akkuzellen allerdings besseres gewohnt. Schade ist, dass Asus keine Qi-Ladespule integriert hat – kabelloses Laden geht demnach nicht. Es hätte das Smartphone laut Hersteller schlichtweg zu dick gemacht. Die Pendants von Samsung und Google unterstützen Wireless Charging, obwohl sie dünner sind.

Die Akkulaufzeit variiert stark nach Gebrauch, Aktualisierungsrate und gewähltem Leistungsprofil. Mit 120 Hertz und einigen Spielepartien kommt das ZenFone 8 nur gerade so einen Tag ohne Aufladen aus. Bei moderater Nutzung und automatischer Bildwiederholrate sind wiederum knapp zwei Tage mit einer Akkuladung möglich. Folgend haben wir euch einige Akkutest-Ergebnisse von PCMark 2.0 sowie einmal vom neuen PCMark 3.0 aufgelistet. Unter gleichen Bedingungen, 50-prozentige Bildschirmhelligkeit und automatische Bildwiederholrate, hielt das ZenFone 8 zwei Stunden und 23 Minuten weniger als das Pixel 5 (Test) durch. Letzteres hat allerdings einen schwächeren Prozessor, maximal 90 Hertz und ein vergleichsweise dunkleres Display.

  • PCMark 2.0 (60 Hertz): 12 Stunden, 26 Minuten
  • PCMark 2.0 (Auto-Hertz): 12 Stunden, 25 Minuten
  • PCMark 2.0 (120 Hertz): 8 Stunden, 59 Minuten
  • PCMark 3.0 (120 Hertz): 10 Stunden, 3 Minuten

Kameras und Beispielfotos

Smartphone-Kameras waren bei Asus stets ein etwas stiefmütterlich behandeltes Thema und das gilt ebenfalls für das ZenFone 8. Der Hersteller spricht im Marketing-Material von einem Kamerasystem auf Profi-Niveau, realistisch betrachtet ordnet es sich jedoch eher in der guten Mittelklasse ein. Der 64-Megapixel-Hauptsensor namens Sony IMX686 steckt beispielsweise auch im letztjährigen ROG Phone 3 und Poco F2 Pro (Test), ist hierbei aber optisch stabilisiert. Als Weitwinkelkamerasensor dient der Sony IMX363, welcher im Pixel 5 der Hauptsensor ist, mit zwölf Megapixeln auflöst und im ZenFone 8 zudem einen Autofokus für Makroaufnahmen bietet. Auf der Vorderseite befindet sich noch eine Selfie-Kamera in einem kleinen Bildschirmloch, die Fotos auch mit Autofokus und zwölf Megapixeln knipst.

  • Hauptkamera: 64 MP (effektiv 16 MP) Sony IMX686, PDAF, OIS, f/1.8
  • Weitwinkelkamera: 12 MP Sony IMX363, PDAF, 112 Grad, f/2.2
  • Frontkamera: 12 MP Sony IMX663, PDAF, f/2.5

Wir haben beim seltenen Frühlingssonnenschein das ZenFone 8 mit auf Ausflüge genommen und dabei mit dem Googel Pixel 5 verglichen. Unter guten Lichtbedingungen nimmt das Asus-Smartphone durchaus sehr ansehnliche Fotos auf, die mit den beliebten Google-Kameras gut mithalten können. Im Direktvergleich fiel uns eine etwas schwächere Dynamik, teils weniger Detailschärfe und eine generell wärmere Farbgebung auf – zugegebenermaßen tendiert das Pixel 5 allerdings auch zu einem kühleren Weißabgleich. Bei zweifachem Digital-Zoom spielt der 64-Megapixel-Sensor seine Stärken aus und bietet mehr Details als die Hauptkamera des Google-Kontrahenten. Maximal ist ein achtfacher Zoom möglich, jedoch sieht alles nach dreifacher Vergrößerung nicht mehr wirklich scharf aus.

Erwartungsgemäß gibt es leichte Randverzerrungen bei der Weitwinkelkamera, dafür ist die Farbwiedergabe allerdings fast identisch gegenüber der Hauptkamera. Bei Portraitaufnahmen darf Asus nachbessern, da die Software Gesichter sichtbar weichzeichnet, doch die Trennung von Vorder- und Hintergrund klappt bereits sehr gut. Selfies des ZenFone 8 sehen insgesamt in Ordnung aus, nur könnten sie mehr Detailschärfe vertragen und nachts ist die Frontkamera nicht zu gebrauchen. Auch die Weitwinkelkamera muss bei kompletter Dunkelheit aufgeben, aber wenn etwas Restlicht vorhanden ist, kann sie noch akzeptable Fotos knipsen. Nahaufnahmen beziehungsweise Makros gelingen dem Smartphone bei ruhiger Hand recht solide, der Weitwinkel-Autofokus ist dabei nur nicht sonderlich treffsicher. Bei Nachtaufnahmen unterliegt die Hauptkamera des ZenFone 8 dem Google Pixel 5, hängt allerdings nicht weit hinterher und produziert in seltenen Fällen sogar schärfere Bilder.

Insgesamt kann das kompakte Asus-Modell tagsüber überwiegend mit dem Google-Smartphone mithalten, nachts liegt es eher auf sehr gutem Mittelklasseniveau. Größere Flaggschiffe wie das Mi 11 Ultra bieten in puncto Kameraqualität zuweilen aber noch mehr als beide Modelle. Anzumerken ist noch die überraschend gute Videoqualität, denn selbst in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde schwächelt das Smartphone nicht, kann weiterhin elektronisch stabilisieren und auch die Weitwinkelkamera in diesem Modus zur Verfügung. Auf Wunsch klappen sogar 8K-Videos mit 24 Bildern pro Sekunde, was wir jedoch nur für ruhige Standaufnahmen empfehlen würden.

Fazit

Das Asus ZenFone 8 ist ein unkonventionelles und überraschend gutes Smartphone, das in der Android-Kompaktklasse unter sechs Zoll konkurrenzlos dasteht. Es punktet mit einem handlichen, hochwertigen sowie wasserdichten Gehäuse, das tolle Lautsprecher, eine Status-LED und einen Klinkenanschluss aufweist. Außerdem bietet es eine erstklassige Leistung und nahezu unveränderte Android-Software.

Die Kameras schneiden recht gut ab, können jedoch bei Dunkelheit nicht mit anderen Flaggschiffen mithalten. Foto-Enthusiasten sollten lieber zu einem anderen Modell greifen, ebenso wie Vielnutzer, die auf besonders lange Akkulaufzeiten aus sind. Wireless Charging unterstützt das ZenFone 8 leider nicht und unter anhaltender Volllast wird es zudem ziemlich heiß. Insgesamt kann das kompakte Asus-Modell überzeugen, da auch die Preise fair sind. Es bleibt abzuwarten, was das kommende Pixel 6 bieten wird, aber für Liebhaber handlicher Smartphones könnte das ZenFone 8 die beste Wahl des Jahres sein. Asus beweist mit diesem Modell erfolgreich, dass Oberklasse-Technik durchaus in solch ein kleines Gehäuse passt, während sich abseits von Apple andere Hersteller davor scheuen.

Smartphones
Allround-PC.com
05/2021
Asus ZenFone 8
Empfehlung

Pro

  • hochwertiges Kompakt-Gehäuse
  • IP68, Klinkenanschluss, Status-LED und tolle Lautsprecher
  • Top-Leistung und solide Akkulaufzeit
  • helles AMOLED-Display mit 120 Hertz
  • gute Benutzeroberfläche

Contra

  • kein Wireless Charging
  • hoher Stromverbrauch beim Spielen
  • kann unter Volllast heiß werden
  • Kameras nicht ganz auf Flaggschiff-Niveau

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