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Apple iPhone 17 Pro Max im Test: Mehr Leistung, bessere Kamera, neuer Look

Wie schlägt sich das Flaggschiff im Alltag!?
iphone 17 pro in hand orange silber

Apple hat Anfang September die neue iPhone 17-Reihe vorgestellt. Seit dem 19. September sind die Smartphones erhältlich – und ich habe mir direkt das iPhone 17 Pro Max geschnappt, um es auf Herz und Nieren zu prüfen. Aber für wen könnte sich ein Upgrade lohnen? Das erfährst du in diesem Test.

Das iPhone 17 Pro Max ist in Deutschland in den Farben Silber, Blau und Cosmic Orange erhältlich. Beim Speicher gibt es die Auswahl zwischen 256, 512 Gigabyte, 1 Terabyte oder erstmals sogar 2 Terabyte. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt, wie beim Vorgänger, dem iPhone 16 Pro Max (Test), weiterhin bei 1.449 Euro.

Im Lieferumfang befindet sich neben dem Smartphone noch ein USB-zu-USB-Kabel, eine Gebrauchsanweisung und ein SIM-Karten-Werkzeug. Ein Ladeadapter, eine Schutzhülle oder eine vorinstallierte Displayschutzfolie sucht man vergeblich.

Kurz-Fazit zum iPhone 17 Pro Max #tl;dr

iphone 17 pro max auf tisch

Mit seinem neuen Aluminium-Unibody-Design und dem markanten Kamera-Plateau ist das iPhone 17 Pro Max ein echter Hingucker. Das helle Display sowie iOS 26 mit seiner „Liquid Glass“-Oberfläche sorgen für einen modernen Eindruck, auch wenn es anfangs noch kleine Software-Bugs gibt. Unter der Haube liefert der A19 Pro Chip eine herausragende Performance. Auch die verbesserte Akkulaufzeit macht das Smartphone zum zuverlässigen Begleiter.

Besonders die Kamera gehört zu den absoluten Top-Features: Mit einem besseren Ultraweitwinkel, einem starken 48-MP-Teleobjektiv und der neuen Selfie-Kamera. Trotz kleiner Schwächen bei den Lautsprechern und der Button-Positionierung bleibt das iPhone 17 Pro Max eines der besten Smartphones seiner Zeit.

Design & Verarbeitung: Neuer Alu-Unibody mit Industrial-Look

Nachdem Apple seit dem iPhone 11 Pro mehr oder weniger dasselbe Design für seine Pro-Modelle verwendet hat, gibt es in diesem Jahr eine wirklich sehr willkommene Designänderung. Das iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max sind nicht wie die beiden Vorgänger aus Titan, sondern aus einem neuen Aluminium-Unibody gefertigt. Einzig und alleine die Aussparung auf der Rückseite für das Wireless Charging und MagSafe ist weiterhin aus Glas bzw. „Ceramic Shield“ gefertigt.

Wenn Titan und Glas nicht mehr „Pro“ genug sind!

Die offensichtlichste Änderung ist der riesige Kamerabuckel – oder wie Apple es nennt: Das Plateau. Rein optisch mag das Geschmackssache sein, aber mir gefällt es tatsächlich überraschend gut. Einzig bei der Glasaussparung kommen mir immer wieder Zweifel auf. Besonders bei der silbernen Farbvariante wirkt das „Weiß“ nicht immer ganz passend.

Auch haptisch hat sich etwas getan: Durch den Aluminium-Unibody fühlt sich das gesamte Gerät trotz des Gewichts von 233 Gramm sehr geschmeidig und angenehm in der Hand an. Apple hat die Rundung zwischen „Rahmen“ und der Rückseite echt gut hinbekommen.

Generell wirkt die Verarbeitung sehr hochwertig. Die Buttons sitzen fest im Gehäuse, es gibt keine scharfen Kanten und dank IP68-Zertifizierung ist das iPhone auch gegen Staub und Wasser geschützt, was besonders bei flusigen Hosentaschen oder einem Besuch im Schwimmbad oder am Strand nützlich sein kann.

Lautsprecher-Position ist schlecht

Etwas, das mich seit Tag eins am neuen iPhone gestört hat, ist die veränderte Position des Lautsprechers und des Mikrofons auf der Unterseite. Nur beim Draufgucken suggeriert die Optik, dass auf der Unterseite zwei große Lautsprecher sitzen, jedoch kommt tatsächlich nur aus den auf der linken Seite liegenden Löchern Sound heraus.

iphone 17 pro usb port

Diese Änderung der Position führt dazu, dass man den Lautsprecher beim YouTube-Gucken horizontal oder auch bei Anrufen im aufrechten Zustand dauerhaft blockiert. Das finde ich extrem nervig.

Display: Ein Augenschmauß!

Auf der Vorderseite des iPhone 17 Pro Max sitzt ein riesiges 6,9 Zoll AMOLED-Display, das neben einer adaptiven Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz auch eine Auflösung von 1.320 x 2.868 Pixeln bietet. Die Farben wirken, wie auch nicht anders zu erwarten, schön kräftig, das Schwarz ist wirklich schwarz und auch bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich das Display gut ablesen.

Das liegt unter anderem auch daran, dass das Display jetzt eine maximale Helligkeit von 3.000 Nits laut Apple erreichen kann. Mit einem Display-Profiler konnten wir diese Steigerung aber nicht direkt erkennen: Bei reduziertem Weißanteil (10 % APL) erreicht das Display bis zu 2.298 nits, mit einer Vollbildweißdarstellung (100 % APL) waren es maximal 1.054 nits – das hat vor zwei Jahren auch schon das iPhone 15 Pro Max (Test) erzielt.

Was zusätzlich hilft, ist die neue anti-reflektierende Beschichtung auf dem Display. Man merkt schon einen gewissen Unterschied zwischen dem iPhone 17 Pro Max und iPhone 16 Pro Max, was diese Beschichtung nicht aufweist – aber Apple kommt definitiv nicht an das Galaxy S25 Ultra heran, schade eigentlich.

Software: iOS 26 mit „flüssigem Glas“

Spricht man über das Display, kommt zwangsläufig auch die Software in Spiel. Überraschenderweise hat Apple während der Vorstellung des iPhone 17 kein einziges Mal „Apple Intelligence“ erwähnt, nachdem man im vergangenen Jahr zu viele Versprechen gesetzt hatte, die nicht eingehalten werden konnten. Künstliche Intelligenz kommt im iPhone aber natürlich weiterhin an verschiedenen Stellen zum Einsatz.

Neu ist ebenfalls die überarbeitete Benutzeroberfläche: iOS 26. Die iPhone 17 Reihe sind die ersten Apple-Produkte, die ab Werk mit der neuen iOS-Version ausgeliefert werden. Das bedeutet: Liquid Glass ist überall.

Ich bin ein Fan von Liquid Glas, perfekt ist es aber noch nicht!

Ich habe bereits nach der Entwicklerkonferenz iOS 26 auf meinem privaten iPhone 16 Pro Max installiert gehabt und mich schon da über das neue Design sehr gefreut. iOS 26 bringt einfach einen frischen neuen Look auf das iPhone, auch wenn ich sagen muss, dass es an der einen oder anderen Stelle durchaus noch Verbesserungspotenzial gibt und Apple nochmal Hand anlegen muss.

Viele beschreiben die Software als sehr verbuggt und fehleranfällig. In Teilen kann ich diese Aussagen auch bestätigen. Auf meinem iPhone 17 Pro Max hatte ich immer wieder Probleme mit der Rotation von Videos auf YouTube oder anderen Apps. Zudem wurden App-Icons sowie Symbole in den Einstellungen nicht immer geladen. Auch das Entsperren von Banking-Apps mit Face ID hat nicht richtig funktioniert.

Das alles sind Fehler, die Apple nochmal korrigieren muss – und auch wird. Dennoch ist es ungewöhnlich, dass das Unternehmen diese offengesagt noch nicht fertige Variante der Software auf die neuen iPhones bringt.

Performance & Speicher: Apple liefert ab!

Unter der Haube des iPhone 17 Pro Max arbeitet der neue Apple A19 Pro Prozessor, welcher im 3-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Wenig überraschend liefert Apples leistungsfähigster Smartphone-Prozessor im Alltag ab. Alltägliche Nutzung wie Scrollen durch Social Media, Aufnehmen von Fotos oder Videos und selbst Gaming laufen auf dem iPhone einwandfrei.

iphone 17 pro aufholzplatte vorderseite

Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr sogar ein Upgrade beim Arbeitsspeicher. Anstelle von 8 Gigabyte, wie im iPhone 16 Pro Max, gibt es jetzt 12 Gigabyte RAM. Aber macht sich irgendein Unterschied bemerkbar?

Nein, aber das ist bei Apples Zusammenspiel von Software und Hardware auch nicht anders zu erwarten gewesen. Warum das diesjährige Pro-Modell mehr Arbeitsspeicher besitzt, hat Apple nicht erwähnt. Einige Journalisten und YouTuber vermuten, dass das auf eine Funktion zurückzuführen ist, die Apple in den kommenden Monaten noch vorstellen wird. Möglicherweise benötigt das verbesserte Apple Intelligence mehr Arbeitsspeicher.

Wie auch im Vorjahr werden die Pro-Modelle standardmäßig mit 256 Gigabyte Speicher ausgeliefert. Interessenten haben dieses Jahr neben der Einstiegsvariante auch die Möglichkeit, zu einem 512-Gigabyte-, 1-Terabyte- oder sogar 2-Terabyte-Modell zu greifen. Anders als in den Jahren zuvor habe ich mich erstmals dazu entschlossen, die 512-Gigabyte-Variante zu kaufen, da ich im Alltag viel mehr Fotos und Videos aufnehme als zuvor und auch Apps wie Spotify und Co. immer mehr Speicherplatz benötigen. Dass dieses Upgrade aber saftige 250 Euro kostet, hat einen faden Beigeschmak.

iPhone 17 Pro Max erstmals mit Vapor Chamber!

Bei besonders grafikintensiven Anwendungen hat man in der Vergangenheit oft gemerkt, dass das iPhone schnell heiß wird. Auch aus diesem Grund hat sich Apple dazu entschlossen, in diesem Jahr vermehrt auf Aluminium im Gehäuse zu setzen. Im Inneren gibt es bei den Pro-Modellen zudem erstmals bei Apple eine sogenannte Vapor Chamber, die dafür sorgt, die Wärme vom Prozessor wegzuleiten und gleichmäßig im Gehäuse zu verteilen.

Ob das wirklich so gut funktioniert, wird sich vermutlich erst wieder im Sommer zeigen. Zumindest bis dato hatte ich keine Probleme mit der Wärmeentwicklung – tatsächlich hat sich das iPhone 17 Pro Max, auch wenn es warm war, etwas kühler unter Volllast angefühlt als das iPhone 16 Pro Max mit Titanrahmen und Glasrückseite.

Ebenfalls neu im iPhone 17 Pro sind der neue Apple C1X Chip, der für die Mobilfunkkonnektivität verwendet wird, sowie der Apple N1, der Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread unterstützt. Tatsächlich konnte ich bei mir zuhause auf dem Dorf eine leichte Verbesserung der Mobilfunkverbindung im Vergleich zum iPhone 16 Pro Max feststellen. Ob sich das auch über einen längeren Zeitraum in verschiedenen Situationen und Umgebungen bestätigen wird, bleibt abzuwarten.

Akku & Laden: Hält das iPhone 17 Pro Max länger durch?

Schon das Vorgängermodell konnte in unserem Test mit einer wirklich beeindruckenden Laufzeit mit bis zu 9 Stunden SoT (Screen-on-Time) punkten. Da der Akku des iPhone 17 Pro Max nochmal knapp 160 Milliamperestunden größer ist und der neue Chipsatz mitsamt Modems energieeffizienter sind, hält der Akku bei mir nochmals länger. Im Schnitt erreiche ich 9 bis 10 Stunden Displaynutzung, was sehr stark ist.

US-Modelle haben größeren Akku

Da in den USA und anderen Regionen komplett auf eine physische SIM-Karte verzichtet wird und Apple den Akku in den Modellen nochmal vergrößern konnte, dürfte die Akkulaufzeit bei den Modellen nochmal länger ausfallen. Bei moderater Nutzung sind aber auch mit deutschen Modellen locker zwei Tage Laufzeit drin.

iphone 17 pro orange draußen

Ist der Akku einmal leer, dann kann er auch relativ zügig wieder aufgeladen werden. Das iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max können in diesem Jahr mit bis zu 40 Watt kabelgebunden geladen werden. In rund 30 Minuten sind so etwa 65 Prozent Laden möglich, während eine vollständige Ladung etwas über einer Stunde in Anspruch nimmt.

Lädt endlich etwas schneller!

Um solche Geschwindigkeiten zu erreichen, muss jedoch ein entsprechend starker Ladeadapter verwendet werden. Bei 25-Watt-Ladeadaptern oder anderen Adaptern kann die Ladezeit entsprechend länger dauern. Alternativ lässt sich das iPhone 17 Pro Max auch über einen MagSafe- oder regulären Wireless Charger laden. Hier liegt die Ladezeit aber eher bei 80 bis 90 Minuten für eine vollständige Ladung. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da ich mein iPhone, wenn überhaupt, nur nachts lade.

Kamera: Topniveau oder langweiliges Trio?

Die Kamera hat in diesem Jahr wohl das größte Upgrade erhalten – zumindest was die Optik betrifft. Unter dem Kamera-Plateau verbaut Apple insgesamt drei 48-Megapixel-Sensoren: Eine Hauptkamera, eine Ultraweitwinkelkamera mit 120° Grad Blickwinkel und eine neue Periskop-Kamera mit 4-fach optischem Zoom.

Bedeutet: Weniger optische Vergrößerung, dafür aber eine deutlich höhere Auflösung, was laut Apple sogar für noch bessere Ergebnisse sorgen soll. Apple geht sogar soweit und sagt, dass mit der Zoom-Kamera bis zu 8-fach vergrößerte, verlustfreie Bilder möglich sind – ist dem wirklich so?

„Camera Button“ weiterhin unnötig

Weiterhin auf dem iPhone vertreten ist die Kamerasteuerung. Damit lässt sich die Kamera mit nur einem Klick öffnen und auch Bilder aufnehmen. Darüber hinaus könnt ihr damit Zoom-Stufen ändern und weitere Veränderungen wie die Belichtung, Blende, den Aufnahmemodus und mehr steuern.

Doch ganz ehrlich: Die Position des „Camera Button“ ist nach wie vor unbrauchbar für mich. Er liegt zu weit von der Unterseite entfernt, um ihn angenehm mit dem Zeigefinger erreichen zu können. Beim kleineren iPhone 17 Pro sieht das etwas anders aus. Praktisch ist er für mich demnach nur zum schnellen Öffnen der Kamera.

Einschätzung der Fotoqualität

Die größte Neuerung betrifft das Teleobjektiv, starten wir also direkt damit! Zuerst klingt die Reduzierung von 5-fach optischem Zoom zu 4-fach nach einem Rückschritt, dem ist aber nicht so. Durch den größeren 48-Megapixel-Sensor sind 4-fach-Aufnahmen klarer und rauschärmer, besonders bei wenig Licht.

Bis 8-fach arbeitet das iPhone per Sensor-Crop und liefert eine überraschend hohe, „optisch nahe“ Qualität. Erst darüber greift ein reiner Digitalzoom ein. Insgesamt ist so eine 40-fache Vergrößerung möglich, die man für Spielereien nutzen kann, aber im Alltag meiner Meinung nach keinen wirklichen Mehrwert bietet. Hier lässt sich Qualität einfach zu schnell nach, zudem fehlt eine AI-Zoomfunktion wie bei Google oder Xiaomi, die teilweise selbst bei 100x Zoom noch ansehnliche Ergebnisse realisiert.

Hauptkamera

Die Hauptkamera des iPhone 17 Pro Max überzeugt mit scharfen, detailreichen Fotos und einem hervorragendem Dynamikumfang. Die Farbgebung ist zwar natürlich, aber vergleichswesie „flach“ – heißt: Die Bilder sehen lebendig aus, aber haben wenig Charakter. Da sagt mir beispielsweise das Xiaomi 15 Ultra (Test) mit den Leica-Farbprofilen etwas mehr zu. Dort gibt es etwas mehr Kamera-Feeling mit genug Licht und Schatten im Bild.

Dennoch: Das iPhone glänzt im Alltag mit einer konstant guten Qualität. Selbst in schwierigen Situationen wie Dämmerung oder Innenräumen hält die Kamera die Qualität hoch. Bei wenig Licht holt der Nachtmodus viele Details aus dunklen Bereichen, ohne Lichter zu überzeichnen. Feine Texturen können dabei aber minimal weicher wirken.

Ultraweitwinkelkamera

Die 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera hat ebenfalls Fortschritte gemacht und produziert schärfere Bilder als beim Vorgänger, besonders bei Landschaften. Die Dynamik ist stark, Farben passen nahtlos zur Hauptkamera, und Verzerrungen an den Rändern bleiben minimal. Bei schwachem Licht lässt die Qualität etwas nach – Bilder werden schneller unscharf oder verrauscht, aber insgesamt ist sie ein zuverlässiger Alleskönner. Makroaufnahmen gelingen hervorragend, mit feinen Details und natürlicher Schärfe, was sie für Nahaufnahmen ideal macht.

Selfie-Kamera

Ebenfalls eine große Neuerung gibt es auf der Vorderseite. Apple verbaut eine neue 24-Megapixel-Frontkamera mit einem quadratischen Sensor, der sich „Center Stage“-Frontkamera nennt. Der Clou: Man kann mit einem Tippen zwischen Hoch- und Querformat wechseln, ohne das iPhone drehen zu müssen. Das ist eine sehr praktische Funktion, wenn man mehrere Personen auf ein Bild bekommen möchte, ohne das Handy drehen zu müssen.

Hält man die Kamera auf sich gerichtet und eine weitere Person kommt ins Bild, schaltet die KI automatisch in den breiteren Landschaftsmodus, damit alle draufpassen. Das hat in meinen Tests blitzschnell und zuverlässig funktioniert.

Neue Video-Funktionen

Auch für Videografen gibt es spannende Neuerungen: Das iPhone 17 Pro Max unterstützt jetzt die Aufnahme in ProRes RAW, was Profis eine maximale Flexibilität in der Nachbearbeitung bei der Farbkorrektur gibt. Zudem gibt es jetzt einen Modus für Dual-Aufnahmen, bei dem gleichzeitig mit der Haupt- und der Frontkamera gefilmt wird. So kann man ein Ereignis filmen und gleichzeitig die eigene Reaktion darauf festhalten. Ansonsten ist und bleibt das iPhone nach wie vor der König, wenn es um die Videoqualität und Stabilisierung geht.

Fazit

Mit dem iPhone 17 Pro Max bringt Apple nach Jahren erstmals ein erkennbar neues Design. Der Aluminium-Unibody wirkt hochwertig, liegt trotz 233 Gramm angenehm in der Hand und das Kamera-Plateau verleiht dem Gerät einen frischen Look – auch, wenn es nicht jeden Geschmack trefen mag.

Beim Display überzeugt das iPhone mit hoher Helligkeit, kräftigen Farben und verbesserter Beschichtung, während iOS 26 mit Liquid Glass für einen modernen Eindruck sorgt. Hier und da muss Apple einige Bugs jedoch noch beheben, da ist noch Luft nach oben.

Leistungstechnisch spielt das iPhone wie gewohnt in der obersten Liga. Der neue A19 Pro Prozessor in Kombination mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher liefert mehr als genug Power im Alltag und für Gaming. Dazu kommt eine starke Akkulaufzeit, die im Vergleich zum Vorgänger sogar noch etwas zulegen konnte.

Die Hauptkamera liefert wieder hervorragende Ergebnisse, die Ultraweitwinkelkamera wurde verbessert und das neue 4-fach-Teleobjektiv bringt zusammen mit dem 48-Megapixel-Sensor eine deutlich bessere Bildqualität. Andere Android-Smartphones erreichen dank KI-Zoom aber noch bessere Ergebnisse mit höheren Zoom-Stufen. Das Highlight schlechthin ist aber neue Selfie-Kamera mit quadratischem Sensor – ein echt praktisches Upgrade.

Ganz perfekt ist das iPhone 17 Pro Max am Ende aber nicht: Die geänderte Position des Lautsprechers nervt im Alltag enorm und auch der Camera Button ist in meinen Augen weiterhin nicht sinnvoll platziert.

Unterm Strich ist das iPhone 17 Pro Max ein sehr starkes Gesamtpaket, das in fast allen Bereichen überzeugt. Wer ein iPhone 16 Pro Max besitzt, muss in meinen Augen nicht upgraden. Wer hingegen ein iPhone 15 Pro Max oder älter nutzt, profitiert von der besseren Kameraqualität, leicht gesteigerten Akkulaufzeit und dem neuen Design. Dafür müsst ihr dann allerdings auch mindestens 1.449 Euro hinblättern.

iphone 17 pro in hand orange silber

Apple iPhone 17 Pro Max

4.5 von 5 Sternen

Vorteile

  • sehr gutes Display
  • leistungsstarker Prozessor
  • herausragende Akkulaufzeit
  • zügiges Aufladen + MagSafe-Laden
  • schickes Design & hochwertige Materialien
  • IP68-Zertifizierung
  • sehr gute & konstante Kameras

Nachteile

  • Lautsprecher Position ungünstig
  • Kamerasteuerung weiterhin unkomfortabel platziert
  • Speicher-Upgrades sehr teuer
  • hohe UVP

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Max Jambor @ Allround-PC Max Jambor Redakteur

Als angehender Technikjournalist, ist er hauptsächlich für die Bereiche Mobile und Wearables zuständig und kümmert sich um News sowie Testberichte von Smartphones, Tablets, Smartwatches und Kopfhörern. In seiner Freizeit verfolgt er die neuesten Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics und Künstlicher Intelligenz. Wenn er mal nicht am PC sitzt, trifft man ihn im Fitnessstudio, auf Reisen oder beim Feiern mit Freunden.

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