Ist das Honor Magic V5 das beste faltbare Smartphone auf dem Markt? Im Vergleich zur Konkurrenz von Samsung bietet es einen größeren Akku, besseren Schutz gegen Staub und Wasser, Stift-Support auf beiden Displays und eine stärkere Kamera. Perfekt ist es aber nicht. Ich habe das Honor-Foldable für euch ausführlich getestet!
So ein faltbares Smartphone ist durchaus praktisch, schließlich hat es zwei Bildschirme! Doch bisher waren Foldables oft dicker als normale Smartphones, hatten einen kleineren Akku und eine eher semi-gute Kamera. Doch genau diese Punkte wollen sowohl das Samsung Galaxy Z Fold 7 (Test) als auch Honor Magic V5 angehen.
Verfügbar ist das faltbare Smartphone von Honor mit 512 GB Speicher aktuell mit 10 % Rabatt für 1.305 Euro! Zusätzlich liefert Honor ein attraktives Bonuspaket mit: Gratis Honor pad X9a und Honor Choic LiTag.
Kurz-Fazit zum Honor Magic V5 #tl;dr
Das Honor Magic V5 punktet mit starker Performance, guter Kamera, großem Akku im schlanken Design, IP59-Schutz und sieben Jahren Updates. Das große Innendisplay macht es zudem sehr produktiv. Schwächen zeigen sich bei Selfies, dem „alten“ Android 15 und dem eher dicken Kamerabuckel. Im Vergleich zum Galaxy Z Fold 7 ist es teurer, bietet aber ein stärkeres Gesamtpaket.
Übrigens: Im Lieferumfang ist eine schicke Schutzhülle enthalten, die dank ausklappbarem Kameraschutzring zum Smartphone-Ständer wird – so lässt sich das Magic V5 sowohl aufgeklappt als auch gefaltet hinstellen. Dazu ist auf dem Außendisplay bereits eine Schutzfolie aufgebracht.
Design & Verarbeitung: So dünn wie ein normales Smartphone
Die Diskussionen der letzten Wochen waren wild: Ist das Honor Magic V5 das dünnste Foldable oder hat das Samsung Galaxy Z Fold 7 die Nase vorn? Während sich Fans beider Lager in den sozialen Medien streiten, frage ich mich: Ist das wirklich so wichtig?
Denn beide Foldables gehören aufgeklappt mit unter 4,2 Millimetern zu den dünnsten Smartphones überhaupt. Ich frage mich eher: Wie zur Hölle passt die gesamte Technik in dieses Sandwich aus Aluminium und Glas? Selbst der USB-C-Port unten hat gerade so genug Platz im Rahmen – dünner darf es kaum werden. Zudem ist der Unterschied in der Hand nicht wirklich spürbar, da macht sich eher das etwas leichtere Gewicht vom Samsung mit 215 Gramm gegenüber den 222 Gramm beim Magic bemerkbar.
Das Honor ist wiederum etwas mehr der Handschmeichler, abgerundeter Rahmen sei Dank. Durch das Format eines „normalen“ Smartphones lässt es sich zugeklappt im Alltag auch sehr angenehm bedienen. Das Scharnier macht dabei einen geschmeidigen und robusten Eindruck – und lässt sich stufenlos verstellen. Gegenüber dem Fold 7 wackelt es zudem nicht so stark, wenn es auf dem Tisch liegt.
Meinung:Durch das schlanke Design und handliche Format fällt kaum auf, dass sich das Magic V5 noch aufklappen lässt und ein riesiges, knapp 8 Zoll großes Display zum Vorschein kommt. Ideal für Multitasking, Videos und Bildbearbeitung – für mich eine echte Bereicherung im Alltag!
Leonardo Ziaja
Was mich angesichts der beweglichen Teile im Scharnier aber erneut beeindruckt: Das Magic V5 ist gegen Staub und Wasser geschützt! Dank IP58+IP59 hält es sogar druckvolle Wasserstrahlen aus. Zum Vergleich: Das Samsung bringt IP48 mit (etwas staubanfälliger), das Google Pixel 10 Pro Fold bietet hingegen IP68 (mehr Staubschutz).
YouTube-Video: Bestes Foldable 2025? Galaxy Z Fold 7 vs. Honor Magic V5
Display(s): Auch mit Stift nutzbar!
Das Magic V5 setzt außen auf ein 6,43 Zoll OLED-Display mit einer interessanten Auflösung von 1.060 x 2.376 Pixel. Das ist zwar etwas weniger als Full-HD, fällt im Alltag aber kaum auf. Dazu gibt es im Inneren ein faltbares 7,95 Zoll OLED mit 2.172 x 2.352 Pixel. Beide Bildschirme bringen adaptive 120 Hz und eine hohe Helligkeit von bis zu 5.000 nits mit – so zumindest die Herstellerangabe.
Mit einem Display-Profiler (x-rite i1 Pro) konnten wir bei reduziertem Weißanteil (10 % APL) bis zu 2.130 nits erreichen. Bei einer Vollbildweißdarstellung (100% APL) ließen sich um die 1.400 nits erreichen. Damit lässt sich das Smartphone auch bei starker Sonneneinstrahlung noch wunderbar ablesen.
Die große Diagonale eignet sich natürlich perfekt für YouTube-Videos, eure Lieblingsserie zum Streamen oder die letzten Urlaubsfotos. Doch auch für Multitasking macht großen Spaß, besonders dank App-Leiste unten und die 3er-App-Ansicht – so lässt sich produktiv arbeiten! Was aber sicherlich ein Thema für viele von euch ist: Die Falte in der Mitte. Vollständig verschwinden wird sie wohl nie, doch von Generation zu Generation wird sie immer unauffälliger.
Eine Überraschung gibt es am Ende aber noch: Das Magic V5 unterstützt einen aktiven Stift. Der separat erhältliche Magic Pen lässt sich sogar auf beiden Displays nutzen und dürfte sicherlich die Herzen der S Pen Fans von Samsung erobern, denn beim Fold 7 hat Samsung den Support dafür gestrichen.
Performance & Speicher: Leistung pur
Unter der Haube arbeitet mit dem Snapdragon 8 Elite der derzeit stärkste Chip im Android-Bereich. Das zeigt sich auch im Benchmark: Hier kann sich das Magic V5 mit über 40 % mehr Rechenleistung gegenüber dem Vorgänger, dem Magic V3 (Test), absetzen – ein starkes Upgrade. Das Fold 7, welches sogar über eine leicht höher taktende „for Galaxy“-Variante des Qualcomm-SoC verfügt, hängt bei der Leistung knapp 5 % hinterher, da es auf eine Vapor Chamber zur Kühlung verzichtet.
Im 3D Mark Wild Life Extreme Stresstest zeigt sich das besonders, denn hier fällt die Grafik-Performance vom Honor deutlich besser aus. Heißt konkret: Beim Zocken wird das Fold 7 schneller warm und muss seine Leistung schneller drosseln. Auch das Magic V5 kommt dabei natürlich auf Temperatur, kann die Hitze aber effektiver abführen. Der effektive Unterschied beim Zocken dürfte sich aber in Grenzen halten.
Bei der Speicherausstattung ist Honor sehr spendabel: 16 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte interner Speicher sind direkt mit an Bord – weitere Konfigurationen gibt es nicht. Samsung bietet sein Fold 7 hingegen in drei Varianten an, nur das Topmodell mit 1 TB Speicher bekommt 16 GB RAM (die anderen erhalten 12 GB).
Darüber hinaus sind Wi-Fi 7 sowie NFC zum mobilen Bezahlen ausgerüstet. UWB, also Ultra-Wideband, gibt es nur beim Samsung – also, falls ihr Tracker genauer orten oder euer Handy als digitalen Autoschlüssel nutzen möchtet. Zum Entsperren verfügen beide aber über einen flotten Fingerabdrucksensor im Powerbutton.
Akku & Laden: Ein Langläufer mit schnellem Laden?
Was aber vielleicht, neben dem dünnen Design, am beeindruckendsten ist: Der Akku im Honor Magic V5! Hier stecken beachtliche 5.820 mAh drin, was mehr als bei manch normalem Smartphone ist – Silizium-Kohlenstoff sei Dank. Beim Fold 7 von Samsung sind dagegen “nur” 4.400 mAh verbaut, also knapp 30 % weniger. Ob das Magic V5 damit aber auch eine deutlich längere Laufzeit erreicht?

Einen PC Mark Battery Benchmark zum direkten Vergleich konnten wir nur beim Honor ausführen. Da gibt es beim Samsung aktuell noch Probleme, hier müssen wir euch den Wert nachreichen. Das Honor erreichte aber mit 12 Stunden 40 Minuten auf dem Außendisplay und 8 Stunden 38 Minuten auf dem Innendisplay eher durchschnittliche Werte – da geht noch mehr.
Anders sieht es da bei der reinen Videowiedergabe auf YouTube mit QHD-Auflösung auf dem Innendisplay aus: Hier kann sich das Magic V5 mit 25 Stunden klar gegen das Fold 7 mit 18 Stunden durchsetzen. Und den Eindruck habe ich auch im Alltag: Das Magic hält wirklich lang durch! Zwei Tage mit insgesamt um die 8 bis 9 Stunden Displayzeit sind möglich. Das Fold 7 kommt da nicht ganz dran, hier erreiche ich – wenn es gut läuft – so 5 bis 6 Stunden Displayzeit.
Während das Samsung mit maximal 25 Watt per Kabel und 15 Watt kabellos lädt, kann sich das Honor kabelgebunden bis zu 66 Watt und kabellos bis zu 50 Watt genehmigen. Voll ist es damit in knapp 50 Minuten, die 50 %-Marke ist bereits in weniger als 20 Minuten erreicht.
Software: Magic OS 9
Gute Nachrichten zuerst: Honor verspricht sieben Jahre lang Software-Updates, inklusive neuer Android-Versionen und Sicherheitspatches – ein sehr starker Service. Der Haken: Während das Samsung Galaxy Z Fold 7 bereits mit Android 16 ausgeliefert wird, läuft das Magic V5 noch mit Android 15. Wann das Update auf Android 16 erscheint, ist derzeit noch unklar.
Jedenfalls kann Magic OS 9 mit einer modernen Optik, guten Übersicht und diversen KI-Features punkten. Das Design ist jedoch etwas stärker an iOS angelehnt, was Geschmackssache sein dürfte. Ich konnte mich aber schon nach kurzer Zeit gut zurechtfinden und fand vor allem das Magic Portal sehr praktisch – hierüber könnt ihr zum Beispiel mehrere Dateien über eine Seitenleiste direkt in eine andere App exportieren.
Kamera
Kommen wir aber mal zur Kamera, die beim Magic V5 wirklich massiv aus der Rückseite heraussteht! Aber dafür sind hier auch drei vielversprechende Kameras verbaut: Ein 50 Megapixel Hauptsensor, ein 50 Megapixel Ultraweitwinkel und eine 64 Megapixel Telekamera mit 3-fachem Zoom. Für Selfies stehen zwei 20 Megapixel Sensoren zur Verfügung – doch dank des Foldable-Formats könnt ihr euch auch über das Coverdisplay fotografieren, insbesondere zusammen mit Freunden über die Ultraweitwinkellinse.
Einschätzung der Fotoqualität
Das Magic V5 liefert dynamische, sehr detailreiche Bilder mit einer guten Rauschunterdrückung ab. Samsung setzt hingegen im direkten Vergleich auf einen natürlicheren Look, der allerdings manchmal verwaschen wirkt. Zudem neigt das Fold 7 bei Essen zu einer stärkeren Sättigung, was wohl Geschmackssache ist – bei uns in der Redaktion fällt das Meinungsbild 50/50 aus. Beide Kameras erzeugen allerdings eine schöne Tiefenschärfe.
Beim Zoom überzeugt das Honor mit mehr Details, einem höheren Kontrast und der besseren Naheinstellgrenze. Das Samsung schaltet da schneller in die Fokusoptimierung auf die Hauptkamera, was eine schlechtere Qualität bedeutet. Im Vergleich (und bei genug Entfernung) liefern beide Telekameras aber gute Ergebnisse ab.
Honor zooooomt besser!
Ab dem 10x Zoom wird aber schnell deutlich, dass das Honor hier klar die Nase vorn hat. Während das Samsung bei 30x Zoom sein Maximum erreicht, kann das Honor noch bis auf 100x Zoom gehen. Dank AI-Zoom sind die Bilder dabei sogar wirklich brauchbar – einfach stark, wie gut das Ziffernblatt vom Big Ben hier rekonstruiert wurde (wenn auch nicht perfekt).
Beim Ultraweitwinkel bringt das Magic V5 ein größeres Sichtfeld und auch etwas mehr Details mit. Das Ergebnis vom Samsung ist zwar nicht deutlich schlechter, hinkt meiner Ansicht nach aber etwas hinterher – auch durch die geringe Sensorauflösung.
Das spiegelt sich dann auch bei Nahaufnahmen wieder, da das Honor einen dedizierten Makromodus mitbringt. Das Samsung muss digital zoomen, was ordentlich aussieht, aber nicht immer an die Qualität vom Honor herankommt.
Nachtfotos gelingen mit beiden Foldables ganz gut: Gut belichtet und mit ordentlichen Farben. Das Magic braucht im Nachtmodus zwar etwas länger, erreicht aber schärfere Ergebnisse. Ich hätte mir allerdings noch etwas mehr Helligkeit und Dynamik gewünscht, insbesondere bei Bildern mit Beleuchtung.
Kleines Manko: Keine 8K-Videos?!
Videos können sich bei beiden mit einer guten Stabilisierung sehen lassen. Bei Honor ist das Bild etwas heller und farbenfroher, Samsung gleicht etwas härtere Bewegungen hingegen glatter aus. Wer unbedingt in 8K filmen will, muss aber zum Samsung greifen.
Kommen wir fix noch zur Selfiequalität: Trotz höherer Auflösung erreicht das Fold 7 eine bessere Schärfe und macht mehr Details sichtbar. Das Honor wirkt dagegen sehr weich, bringt jedoch mehr Kontrast mit – das überzeugt mich mehr. Am Ende empfiehlt es sich aber eher die Hauptkameras über das Coverdisplay zu nutzen.
Fazit: Honor Magic V5 – ein starker Allrounder
Das Honor Magic V5 überzeugt im Test besonders mit seinem starken Gesamtpaket: Es bietet eine sehr hohe Performance mit, liefert eine starke Kameraqualität ab und ist mit IP59 sogar gegen Staub & Wasser geschützt. Dazu hat es Honor irgendwie geschafft, neben zwei Displays auch noch einen riesigen Akku im superdünnen Gehäuse unterzubringen. Damit ist das faltbare Smartphone ein zuverlässiger, leistungsfähiger Begleiter für den Alltag und ermöglicht dank großem Innendisplay auch noch eine super Produktivität mit drei Apps gleichzeitig.
Das Magic V5 hat aber auch ein paar Schwachstellen: Die Selfie-Kamera, das veraltete Android 15 (ein Update ist nicht in Sicht) und der große Kamerabuckel, an dem sich einige stören könnten. Positiv ist aber, dass es dadurch stabil auf dem Tisch liegt und nicht wackelt wie das Fold 7.
Gegenüber dem direkten Konkurrenten (Test: Galaxy Z Fold 7) kann sich das Honor in einigen Punkten durchaus behaupten und ist aktuell mit einem Preis ab 1.305 Euro (Oster-Aktion mit Coupon) sogar etwas günstiger als der Konkurrent aus Korea (verfügbar ab 1.479 Euro).
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Zu Android 15: Mein Honor Magic 7 Pro hat mittlerweile Magic OS 10 erhalten, welches auf Android 16 basiert. Daher kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass beim V5 „ein Update nicht in Sicht“ sei. Zumal auch die Patches pünktlich jeden Monat erscheinen.
Ich finde das Honer V5 ist in meinen Augen, das beste Klapphandy auf dem Markt was man kaufen kann. Gegenüber dem Honer V3 gibt es viele Verbesserungen, die im Alltag nützlich sind. Wer keine Kompromisse eingehen möchte, für dem ist es die erste Wahl.
Hi, aber der digitale BMW Key wird nach wie vor nicht unterstützt, das bedeutet, dass kein Honor imstande ist, einen BMW mit all seinen Fähigkeiten zu unterstützen. Viele andere Handy hersteller können dies, daher nie mehr Honor
Oder eben nie mehr BMW. Kommt immer auf den Blickwinkel an.