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Oppo Find X9 Ultra im Test: Kamera-Smartphone lässt Samsung & Co alt aussehen

Ein Traum für Fotografen, aber ...
oppo find x9 ultra in Hand vor Stadt

Oppo hat mit dem Find X9 Pro bereits gezeigt, dass man in der Android-Oberklasse wieder ernsthaft mitspielen möchte. Doch während das Pro-Modell schon mit starkem Akku, hellem Display und Hasselblad-Kamera überzeugen konnte, legt das neue Oppo Find X9 Ultra noch einmal deutlich nach. Größer, schwerer, teurer und vor allem mit einer Kameraausstattung, die auf dem Papier fast schon übertrieben wirkt.

Doch genau darum geht es bei einem Ultra-Smartphone am Ende auch: Es soll nicht „vernünftig“ sein, sondern zeigen, was technisch aktuell möglich ist. Beim Find X9 Ultra setzt Oppo deshalb auf einen riesigen Silizium-Kohlenstoff-Akku, den Snapdragon 8 Elite Gen 5, ein extrem helles 6,82-Zoll-Display und ein Kamerasystem mit gleich zwei Telelinsen.

Besonders der 10-fach optische Zoom sticht dabei hervor, denn solch eine Brennweite bekommt ihr heutzutage nur noch selten in einem Smartphone (und Oppo hat sich dafür aus technischer Sicht etwas extrem spannendes einfallen lassen!) – doch dazu gleich mehr.

Überzeugt das Find X9 Ultra? #pro&contra

findx9ultra render

Verfügbarkeit: Teure EU-Version oder günstigerer Import?

Preislich spielt das Find X9 Ultra ebenfalls ganz oben mit. Die europäische UVP liegt bei 1.699 Euro für die Version mit 512 GB Speicher. Auch andere aktuelle Smartphones wie etwa das iPhone 17 Pro Max sind mit 512 GB Speicher zum identischen Preis erhältlich. Immerhin ist das Find X9 Ultra damit aber erstmals in Europa erhältlich.

Alternativ gibt es Import-Angebote, etwa über Trading Shenzhen, die preislich deutlich attraktiver sein können. Dort gibt es das Oppo Find X9 Ultra bereits ab 1.030 Euro. Selbst das 1 TB Modell (mit 16 statt 12 GB RAM) ist für unter 1.300 Euro verfügbar. Doch, wo ist da der Haken?

Bei einem Import bekommt ihr zwar das baugleiche Gerät mit globaler Software inklusive deutscher Sprache, ein paar kleinere Einschränkungen müsst ihr jedoch hinnehmen. So gibt es beispielsweise immer noch ein paar Apps und Funktionen auf Chinesisch, eine eSIM lässt sich nicht nutzen und auch bei Wearables kann es zu Problemen führen – eine Pixel Watch 4 (Test) ließ sich z.B. nicht koppeln. Android Auto funktioniert hingegen, was bei früheren China-Importen nicht immer selbstverständlich war.

Bei der EU-Version gibt es dann das rundere Gesamtpaket mit vollständigem Support, eSIM-Unterstützung, europäischer Garantie und weniger Aufwand nach dem Auspacken. Wer einfach Ruhe haben möchte, ist damit auf der sicheren Seite.

Design & Verarbeitung: Kamera-Look mit Ansage

Das Oppo Find X9 Ultra sieht nicht aus wie ein „normales Smartphone“ – und genau das gefällt mir. Besonders die Variante Tundra Umber mit Lederoptik und orangefarbenen Akzenten erinnert an eine Hasselblad-Kamera. Das wirkt hochwertig, auffällig und passt einfach zum Anspruch dieses Geräts. Alternativ gibt es das Find X9 Ultra auch in Canyon Orange und als Import auch in Weiß.

Dezent ist dieses Smartphone aber auch abseits der Farben nicht. Schon der riesige Kamerabuckel auf der Rückseite macht klar, worum es hier geht: Kamera, Kamera und noch mehr Kamera. Mit rund 235 Gramm ist das Find X9 Ultra kein leichtes Smartphone. Dazu kommt eine Gehäusedicke von etwa 8,7 bis 9,1 Millimetern, je nach Farbe und Material.

Der Kamerabuckel .. ist Fluch und Segen!

In der Hosentasche merkt man das Gerät deutlich – wer kleinere Smartphones bevorzugt, wird hier vermutlich nicht glücklich. Gleichzeitig liegt das Gewicht aber nicht unausgewogen in der Hand. Der große Kamerabuckel kann sogar als eine Art Fingerablage dienen, wodurch das Gerät sicherer gehalten werden kann.

oppo find x9 ultra kamera closeup seite

Das kann aber auch schnell zum Problem werden. Die Kamera ist so groß, das man oft selbst beim Halten des Smartphones mit dem Zeigefinger nach oben rutscht und so unabsichltlich die Ultraweitwinkellinse verschmiert.

Wie bei Apple: Kamera- und Shortcut-Taste

Neben Powertaste und Lautstärkewippe hat sich Oppo aber etwas an Apple orientiert: Rechts sitzt noch die Kamerataste (auffällig in Orange gehalten), mit der sich die Kamera starten, ein Foto auslösen und der Zoom steuern lässt. Das ist grundsätzlich praktisch, auch wenn man sich erst daran gewöhnen muss. Für schnelle Schnappschüsse oder gezieltes Fotografieren im Querformat ergibt die Taste aber durchaus Sinn.

Zusätzlich gibt es eine frei belegbare Taste oben links, die Oppo unter anderem für Funktionen wie Mind Space (eine Art KI-Sammlung) nutzt. Mir persönlich wäre ein klassischer Alert Slider zwar lieber gewesen, aber immerhin lässt sich die Taste sinnvoll anpassen. Das Smartphone ist übrigens nach IP68 und IP69 gegen Wasser und Staub geschützt und damit auch gegen stärkere Wassereinwirkung besser abgesichert als viele andere Smartphones.

Display: Groß, scharf und extrem hell

Auf der Vorderseite sitzt ein 6,82 Zoll großes LTPO-AMOLED-Panel mit QHD+-Auflösung und extrem dünnen Seitenrändern. Die Darstellung ist entsprechend knackig scharf, Farben wirken kräftig, Schwarz ist OLED-typisch tief und die Blickwinkel sind hervorragend. Im Alltag macht das Display genau das, was man von einem absoluten Flaggschiff erwartet.

Die Bildwiederholrate wird je nach Inhalt dynamisch angepasst und erreicht in bestimmten Fällen wie Gaming bis zu 144 Hertz. Im normalen Alltag läuft vieles eher mit bis zu 120 Hertz, was vollkommen ausreicht. Den Unterschied zwischen 120 und 144 Hertz wird kaum jemand wirklich bewusst wahrnehmen.

Auch bei der Helligkeit liefert Oppo ab: Laut offiziellen Angaben erreicht das Smartphone 1.800 Nits im Highbrightnessmode unter normalen Umständen. In unserem Test konnten wir mit einem X-Rite i1 Display-Profiler 1.730 Nits bei 100 Prozent APL und 2.824 Nits bei 10 Prozent APL messen. Das sind hervorragende Werte, wodurch das Find X9 Ultra auch draußen sehr gut ablesbar bleibt.

Entsperrt wird das Smartphone per Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display. Der Sensor sitzt angenehm, reagiert schnell und funktionierte im Test zuverlässig. Alternativ gibt es eine 2D-Gesichtserkennung, die bequem ist, aber natürlich nicht an eine sichere 3D-Lösung wie Face ID herankommt.

Performance & Speicher: Snapdragon-Power mit Hitzeproblem unter Volllast

Im Oppo Find X9 Ultra arbeitet der Snapdragon 8 Elite Gen 5. Damit setzt Oppo auf einen der stärksten Smartphone-Chips, die aktuell verfügbar sind. Dazu gibt es je nach Version 12 oder 16 GB RAM sowie 512 GB oder 1 TB UFS-4.1-Speicher. Die größere RAM- und Speichervariante ist jedoch ausschließlich per Import erhältlich. Eine Speichererweiterung per microSD gibt es nicht.

Im Alltag gibt es an der Leistung absolut nichts auszusetzen. Apps starten sofort, Multitasking läuft ohne Ruckler und auch anspruchsvolle Spiele bringen das Gerät nicht direkt aus der Ruhe. Das Find X9 Ultra fühlt sich jederzeit schnell, direkt und reaktionsfreudig an – genau das, was man von einem Ultra-Smartphone auch erwarten darf.

In Benchmarks liefert das Oppo ebenfalls sehr starke Werte. Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 spielt in der absoluten Topliga und sorgt dafür, dass das Find X9 Ultra bei CPU- und GPU-Leistung problemlos mit anderen Flaggschiffen mithalten kann. Unter längerer Dauerlast wird das Smartphone jedoch spürbar warm und drosselt seine Leistung. Das betrifft aber vor allem extreme Szenarien wie längere Benchmarks oder anspruchsvolles Gaming bei hoher Helligkeit. Im normalen Alltag spielt das keine Rolle.

Zur restlichen Ausstattung gehören Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC, USB-C 3.2 und ein Infrarot-Blaster zum Steuern von Geräten wie Fernsehern, Klimaanlagen etc. Auch die Stereo-Lautsprecher liefern einen kräftigen und recht ausgewogenen Klang. Im direkten Vergleich zu Konkurrenten wie dem Galaxy S26 Ultra merkt man allerdings, dass die Lautsprecher etwas flacher klingen.

Akku & Laden: Starke Laufzeit, aber nicht ganz Find X9 Pro Niveau

Im Find X9 Ultra steckt ein 7.050 mAh großer Silizium-Kohlenstoff-Akku. Damit liegt die Kapazität zwar unter dem Find X9 Pro mit 7.500 mAh, aber immer noch deutlich über dem, was Samsung, Apple oder Google in ihren aktuellen Flaggschiffen verbauen.

Im Alltag zahlt sich das aus: Das Find X9 Ultra kommt problemlos durch einen langen Tag und je nach Nutzung ist auch ein zweiter Tag realistisch. Wer viel fotografiert, 5G nutzt, auf hoher Helligkeit unterwegs ist und viele Videos schaut, wird den Akku natürlich schneller leer bekommen. Trotzdem vermittelt das Gerät dieses angenehme Gefühl, nicht ständig über den Akkustand nachdenken zu müssen.

In unserem PCMark Battery Test mit adaptiven 120 Hertz, fixierten 300 Nits Helligkeit, aktivem WLAN und GPS erreicht das Oppo Find X9 Ultra eine Laufzeit von 20 Stunden und 5 Minuten, ehe noch 20 Prozent Restladung verbleiben. Das ist ein sehr starkes Ergebnis und reicht locker für die Spitzengruppe. An das Find X9 Pro mit 21 Stunden und 12 Minuten kommt das Ultra damit aber nicht ganz heran, was angesichts des kleineren Akkus und des Snapdragon-Chips nicht überraschend ist.

Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 100 Watt. Eine vollständige Ladung dauert mit passendem Oppo-Netzteil ungefähr eine Stunde. Noch wichtiger finde ich aber, dass Oppo auch USB Power Delivery und PPS besser unterstützt (EU-Recht sei dank!). Mit passenden Netzteilen sind aber „nur“ bis zu 55 Watt möglich (Xiaomi unterstützt z.b. bis zu 100 Watt).

Kabelloses Laden ist ebenfalls möglich, mit passendem AirVOOC-Ladegerät sogar mit bis zu 50 Watt. Das ist deutlich schneller als bei vielen Konkurrenten. Schade ist nur, dass Oppo weiterhin kein Qi2 mit Magneten integriert. Wer magnetisches Zubehör nutzen möchte, braucht also wieder eine passende Hülle.

Software: ColorOS 16 ist stark, aber nicht immer perfekt

Auf dem Oppo Find X9 Ultra läuft ColorOS 16 auf Basis von Android 16. Die Oberfläche wirkt modern, schnell und inzwischen ziemlich erwachsen. Animationen laufen sehr weich, Menüs sind übersichtlich und Oppo bringt viele praktische Funktionen mit, ohne dass alles komplett überladen wirkt.

Optisch erinnert ColorOS 16 an einigen Stellen sichtbar an iOS – das muss man mögen. Die neue Capsule rund um die Frontkamera erinnert etwa an Apples Dynamic Island und zeigt bestimmte Live-Aktivitäten an. Grundsätzlich ist das schön umgesetzt, allerdings noch nicht immer ganz konsequent. Manche Funktionen nutzen die Anzeige, andere wiederum nicht.

Mind Space ist eine weitere Funktion, mit der Oppo Screenshots, Notizen und Inhalte sammeln möchte. Das kann im Alltag praktisch sein, wenn man Dinge schnell sichern und später wiederfinden will. Dazu kommen KI-Funktionen zum Schreiben, Übersetzen und Zusammenfassen.

Insgesamt verspricht Oppo fünf große Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitsupdates. Das ist ordentlich, aber nicht ganz auf dem Niveau von Samsung, Google oder Honor, die inzwischen sieben Jahre bieten. Für die meisten Nutzer reicht der Supportzeitraum trotzdem locker aus.

Kamera: Der Kaufgrund für dieses Smartphone?

Die Kamera ist der Bereich, in dem das Oppo Find X9 Ultra seinen Namen wirklich verdient. Oppo setzt erneut auf eine Zusammenarbeit mit Hasselblad und verbaut auf der Rückseite ein extrem vielseitiges Kamera-Setup:

Ergänzt wird das Setup durch einen zusätzlichen Multispektralsensor, der Farben und Weißabgleich präziser erfassen soll. Auf der Vorderseite sitzt zudem eine 50-Megapixel-Kamera für Selfies (f/2.4, 21mm, 1/2.75″, PDAF).

Hauptkamera

Die Hauptkamera liefert bei Tageslicht extrem detailreiche und scharfe Aufnahmen mit starkem Dynamikumfang. Farben wirken nicht einfach nur knallig, sondern haben diesen typischen Hasselblad-Look, den Oppo inzwischen ziemlich gut trifft. Die Fotos wirken lebendig, aber nicht komplett überzeichnet oder übersättigt. Gerade bei schwierigerem Licht, Hauttönen oder gemischten Lichtquellen zeigt sich, dass der zusätzliche Farbsensor tatsächlich einen Unterschied machen kann.

Bei Nacht bleibt die Hauptkamera ebenfalls sehr stark. Bilder werden nicht künstlich ins Unnatürliche aufgehellt, sondern behalten meist eine recht realistische Stimmung. Lichtquellen können sauber eingefangen werden, dunkle Bereiche rauschen wenig und Details bleiben gut erhalten.

Ultraweitwinkelkamera

Die Ultraweitwinkelkamera macht bei gutem Licht ebenfalls einen starken Job. Farben passen gut zur Hauptkamera, die Schärfe ist ordentlich und Verzerrungen werden sauber korrigiert. Im direkten Vergleich zu Haupt- und Telekamera fällt sie aber etwas ab, vor allem bei wenig Licht leiden Detailzeichnung und Lichtstärke – sie ist gut, aber klar nicht der Star des Setups.

Zoomqualität

Spannender sind ohnehin die beiden Telekameras: Die 3-fach-Telekamera eignet sich nicht nur für klassische Zoom-Aufnahmen, sondern auch für Porträts extrem gut. Durch den großen Sensor entsteht eine natürliche Tiefenunschärfe, die Fotos deutlich weniger nach typischem Smartphone aussehen lässt. Gerade bei Personen, Details, Architektur oder Food-Aufnahmen macht diese Linse richtig Spaß.

Während Samsung beim Galaxy S26 Ultra inzwischen wieder auf 5x setzt, bringt Oppo den echten 10-fachen optischen Zoom zurück. Entfernte Motive lassen sich deutlich näher heranholen, ohne dass das Bild sofort nach digitalem Matsch aussieht. Erst ab 20x Zoom zeigt sich, dass Software und KI stärker eingreifen. Wer möchte, kann dann auch den „AI Zoom“ nutzen, bei dem die KI bis zum 120x Zoom Details rettet (oder es zumindest versucht).

Bei Videos liefert Oppo ebenfalls viel ab. 8K-Aufnahmen sind mit der Hauptkamera und den Telekameras möglich, dazu kommen 4K-Videos mit hoher Bildrate und Dolby Vision. Für ambitioniertere Nutzer gibt es O-Log2, LUT-Vorschau und viele manuelle Optionen. Damit versucht Oppo auch Content Creator zu erreichen.

Selfies

Selfies gelingen mit der 50-Megapixel-Frontkamera sehr ordentlich. Die Aufnahmen sind scharf, Hauttöne wirken meist natürlich und der Porträtmodus trennt Vordergrund und Hintergrund sauber. Der Autofokus, den leider nicht alle Smartphones für die Frontkamera besitzen, scheint hier in der Tat zu helfen.

Earth Explorer Kit: Spannendes Zubehör, aber kein Muss

Passend zum Kamera-Fokus bietet Oppo das Hasselblad Earth Explorer Kit an. Dabei handelt es sich um ein Zubehörpaket mit spezieller Hülle, Kamera-Griff und einem aufsteckbaren Teleobjektiv. Dieses zusätzliche Objektiv ermöglicht eine Brennweite von 300 Millimetern und damit einen 13-fachen optischen Zoom.

oppo find x9 ultra testbericht fotos 1006

Das klingt beeindruckend und kann in bestimmten Situationen auch wirklich spannend sein. Die Bildqualität mit dem Aufsatz ist stark, und durch das zusätzliche Glas entsteht ein Look, der noch weniger nach Smartphone und mehr nach richtiger Kamera wirkt.

Im Alltag ist das Kit aber eher etwas für Enthusiasten. Es ist nicht im normalen Lieferumfang enthalten und muss zusätzlich gekauft werden. Außerdem braucht man die passende Hülle, muss den Aufsatz montieren und ist dann weniger flexibel, weil andere Kameras blockiert werden können.

Fazit zum Oppo Find X9 Ultra: Genau so muss sich Ultra anfühlen

Das Oppo Find X9 Ultra ist eines der spannendsten Android-Smartphones des Jahres, aber ist es auch perfekt? Oppo setzt konsequent auf maximale Ausstattung und macht kaum Kompromisse bei Hardware, Kamera oder Akku, das Smartphone ist aber auch groß, schwer, teuer und nicht frei von Schwächen.

Vor allem die Kameras machen den Unterschied: Die Hauptkamera liefert starke Ergebnisse, Farben wirken dank Hasselblad-Abstimmung sehr kontrolliert, und die beiden Telekameras eröffnen Perspektiven, die viele andere Smartphones schlicht nicht bieten – zumindest in dieser optischen Qualität. Genau solch eine Kamera wünsche ich mir von einem Ultra-Modell („looking at you, Samsung“).

Gleichzeitig bekommt man ein Display der Spitzenklasse, sehr hohe Performance, eine starke Akkulaufzeit und ein schickes, hochwertiges Design. Mit dem massiven Kameraelement auf der Rückseite muss man sich jedoch arrangieren können. ColorOS 16 gefällt mir darüber hinaus zwar gut, ist aber nicht in allen Bereichen perfekt umgesetzt.

Trotz dieser Punkte ist das Oppo Find X9 Ultra für mich genau das, was Samsung beim Ultra-Modell zuletzt ein wenig vermissen ließ: ein Smartphone, das nicht nur auf Nummer sicher geht, sondern wirklich zeigen will, was technisch möglich ist! Es ist nicht perfekt, aber es macht verdammt viel richtig.

Verfügbar ist das Smartphone ab derzeit 1.560 Euro, auch Amazon bietet das Flaggschiff an. Wer hingegen mit ein paar kleineren Einschränkungen (keine eSIM, China-Bloatware-Apps, kein Pixel Watch Support) leben kann, kann Geld sparen und das Oppo-Smartphone über TradingShenzhen schon ab 1.030 Euro importieren.

Smartphones
Allround-PC.com Award
06/2026
Oppo Find X9 Ultra
Empfehlung

Die wichtigsten Fragen & Antworten zum Oppo Find X9 Ultra #faq

Kann man das Oppo Find X9 Ultra offiziell in Deutschland kaufen?

Ja. Im Gegensatz zu den Vorgängern (wie dem Find X7 Ultra oder X8 Ultra), die reine China-Exklusive waren, hat Oppo das Find X9 Ultra offiziell global auf den Markt gebracht. Es ist seit Frühjahr 2026 regulär im deutschen Handel und bei Mobilfunkanbietern erhältlich.

Wie viel kostet das Oppo Find X9 Ultra und welche Speicherversionen gibt es?

Das Oppo Find X9 Ultra ist ein absolutes Premium-Flaggschiff und startet in Deutschland zu einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 1.699 Euro. Dafür gibt es direkt eine üppige Ausstattung mit 12 GB RAM und 512 GB internem UFS 4.1-Speicher. Eine Speichererweiterung per microSD-Karte ist nicht möglich.

Was macht die Kamera des Oppo Find X9 Ultra so besonders?

Das zusammen mit Hasselblad entwickelte Kamerasystem ist das absolute Highlight des Smartphones. Das Find X9 Ultra setzt auf ein Quad-Kamera-Setup (vier Linsen), das gleich zwei gigantische 200-Megapixel-Sensoren beherbergt:

Wie lang hält der Akku des Oppo Find X9 Ultra und wie schnell lädt er?

Oppo verbaut einen gigantischen 7.050 mAh Silizium-Karbon-Akku. Das ist deutlich mehr als bei den meisten Konkurrenten. Im Alltag sorgt das für eine hervorragende Laufzeit, mit der selbst Intensivnutzer locker durch den Tag kommen. Geladen wird extrem schnell: Per Kabel mit 100 Watt SUPERVOOC und kabellos mit bis zu 50 Watt AIRVOOC.

Welches Betriebssystem nutzt das Find X9 Ultra?

Das Find X9 Ultra wird mit ColorOS 16 auf Basis von Android 16 ausgeliefert. Für die globale Version verspricht Oppo einen guten Update-Support: Das Gerät soll 5 große Android-Updates und 6 Jahre lang Sicherheits-Patches erhalten.

Ist das Oppo Find X9 Ultra wasserdicht?

Ja, und das über dem Standard. Das Smartphone ist nach den Schutzklassen IP68 und IP69 zertifiziert. Es ist damit nicht nur gegen dauerhaftes Untertauchen geschützt, sondern hält auch dem Hochdruckstrahler einer heißen Reinigung stand.

Beitrag erstmals veröffentlicht am 13.06.2026

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Max Jambor @ Allround-PC Max Jambor Redakteur

Als angehender Technikjournalist, ist er hauptsächlich für die Bereiche Mobile und Wearables zuständig und kümmert sich um News sowie Testberichte von Smartphones, Tablets, Smartwatches und Kopfhörern. In seiner Freizeit verfolgt er die neuesten Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics und Künstlicher Intelligenz. Wenn er mal nicht am PC sitzt, trifft man ihn im Fitnessstudio, auf Reisen oder beim Feiern mit Freunden.

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