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Xiaomi 17 Ultra im Test: Kamera-Monster mit langer Akkulaufzeit

Was. Eine. Kamera!
xiaomi 17 ultra auf blauem kissen liegend

Schlanker, robuster und mit einem gigantischen 6.000 mAh Akku ausgestattet, könnte das neue Xiaomi 17 Ultra der High-End-Konkurrenz ordentlich einheizen. Dazu gibt es erstmals eine 200-MP-Telekamera mit stufenlos einstellbarem Zoom von 75 bis 100 mm Brennweite. Doch glänzt das Xiaomi 17 Ultra nur auf dem Papier oder kann es auch im Alltag überzeugen? Ich habe das Top-Smartphone, welches nun endlich auch nach Europa kommt, für euch getestet!

Ihr fragt euch wo das Xiaomi 16 (Ultra) geblieben ist? Xiaomi wollte wohl zum iPhone aufschließen und hat sich daher nicht nur dessen Zahl, sondern auch das Namensschema abgeschaut. Denn neben dem Xiaomi 17 (ab 999 Euro) gibt es auch ein Xiaomi 17 Pro und 17 Pro Max – beide aber nur als Import. Doch wodurch zeichnet sich nun das neue „Ultra“ aus?

Was ist neu beim Xiaomi 17 Ultra? #tl;dr

Pro/Contra: Überzeugt das Xiaomi 17 Ultra?

xiaomi 17 ultra grün transparent

Meine Meinung:Wer ein richtig starkes Kamera-Smartphone sucht und mit den Einschränkungen der China-Version leben kann, macht mit dem Import ein echtes Schnäppchen. Alle anderen warten auf das EU-Modell und freuen sich auf ein Smartphone, das endlich auch beim Akku überzeugen kann. Für mich ist das Xiaomi 17 Ultra aber schon jetzt ein Anwärter auf das Smartphone des Jahres.

Preis & Verfügbarkeit: Wo gibt es das Xiaomi 17 Ultra?

Bisher gab es das Xiaomi 17 Ultra nur als Import aus Asien, doch zum MWC hat Xiaomi sein neustes Topmodell nun auch für Europa angekündigt. Heißt konkret: Bestellbar ist das Smartphone zum Beispiel bei TradingShenzhen ab 897 Euro als Import. Das „globale“ Modell gibt es bei Xiaomi ab 1.499 Euro UVP. Dank Early-Bird-Angeboten bekommt ihr zum Start bis Mitte März ein paar attraktive Extras im Xiaomi-Store.

Im Lieferumfang sind eine transparente Hartplastikhülle sowie ein USB-C-Kabel enthalten. Das Display wird zudem schon ab Werk von einer Schutzfolie geschützt. Beim Importmodell ist darüber hinaus auch ein Netzteil enthalten.

Wichtig: Beim Import bekommt ihr das Handy zwar deutlich günstiger, müsst jedoch auf gewisse Optionen verzichten – darunter eSIM, vorinstallierte Google-Applikationen (lassen sich nachinstallieren) sowie Android Auto. Der Aufpreis für die EU-Version (soll wohl 1.499 Euro UVP kosten) ist daher vor allem eine Frage von Gewährleistung und Komfort (Ich will einfach meine Ruhe damit haben).

Video: Beste Smartphone-Kamera? Xiaomi 17 Ultra Test

Design: Wieder mehr „Normalität“?

Xiaomi spendiert dem 17 Ultra ein moderneres Outfit: Während das letztjährige 15 Ultra (Test) noch abgerundeter daherkam, wirkt das neue Modell wieder ein Stück weit massentauglicher – und orientiert sich am aktuellen Trend. Der matte Aluminiumrahmen ist abgeflacht, auch auf der Front verabschiedet sich Xiaomi vom gewölbten Glas. Es wirkt fast so, als wolle man das Feld der enthusiastischeren Optik dieses Jahr komplett dem Leitzphone von Leica überlassen!?

Mit einer Dicke von 8,3 mm und einem Gewicht von 224 Gramm ist das 17 Ultra wahrlich kein Leichtgewicht, liegt aber für seine Größe noch im Rahmen. Insgesamt macht das Xiaomi 17 Ultra wieder einen sehr hochwertigen Eindruck. Einen Beigeschmack hat jedoch die Rückseite aus Kunststoff. Versteht mich nicht falsch: Das Material ist robust und vor allem bruchsicherer als Glas, aber bei einem High-End-Smartphone dieser Preisklasse wünsche ich mir einfach auch etwas mehr „Premium“.

xiaomi 17 ultra mit wasser auf rückseite

Unübersehbar ist mal wieder das runde Kameramodul auf der Rückseite, welches das Design wahrlich dominiert. Ich bin ehrlich: Mir gefällt diese zentrale, bullige Integration deutlich besser als eine einfache Kameralinse in der linken oberen Ecke. Es schreit förmlich nach „Kamera-Smartphone“ – und das ist hier eben auch der Fokus.

Geschmackssache ist aber auch das Glitzerspektakel auf der Rückseite, denn beim grünen Modell hat Xiaomi kleine, reflektierende Partikel eingearbeitet. Wer es dezenter mag, kann daher zu Schwarz oder Weiß greifen. Noch dezenter, aber durch üppigeres Zubehör auch etwas teurer, ist das Leica Leitzphone (mehr Details dazu hier).

Was noch wichtig zu wissen ist:

Display: Riesig, flach und verdammt hell

Auf der Front springt einem sofort das gewaltige 6,9 Zoll OLED-Panel mit adaptiven 120 Hz ins Auge. Xiaomi verabschiedet sich hier endgültig vom gewölbten Glas des Vorgängers, wodurch das Display nun komplett flach im Gehäuse sitzt. Zusammen mit den symmetrischen, dünnen Seitenrändern sieht das Smartphone daher sehr modern aus.

xiaomi 17 ultra mit großem oled display

Bei der Auflösung geht Xiaomi einen interessanten Weg: Mit 1.200 x 2.608 Pixeln bietet das 17 Ultra tatsächlich etwas weniger Bildpunkte als noch das 15 Ultra mit 1.440p. Den Unterschied nimmt man im Alltag mit bloßem Auge jedoch kaum wahr. Für empfindliche Augen ist zudem ein 2.160 Hz PWM-Dimming an Bord, was Flimmern bei niedriger Helligkeit minimiert.

Mit bis zu 3.500 Nits bringt der Bildschirm eine ziemlich stattliche Peak-Helligkeit mit, die sich allerdings nur auf einzelne Pixel bezieht. Unser Display-Profiler konnte bei reduziertem Weißanteil (10 % APL) konstant über 1.900 nits messen, während der Bildschirm bei einer Vollbildweißdarstellung über 1.100 nits erzielte. So könnt ihr selbst bei starker Sonneneinstrahlung so gut wie alles ablesen – also hoffentlich auch bald in Barcelona zum MWC (seid auf Tech-News gespannt!).

Zum Entsperren kommt ein Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display zum Einsatz, der das Smartphone schnell und präzise entsperrt, selbst wenn der Finger mal etwas feucht oder schmutzig ist. Alternativ steht natürlich eine 2D-Gesichtserkennung zur Verfügung. Die ist zwar komfortabel, aber deutlich unsicherer als der Fingerabdruck.

Leistung & Speicher: Kraftpaket mit massig Speicher

Unter der Haube des Xiaomi 17 Ultra steckt aktuell das Schnellste, was man in ein Smartphone stopfen kann: Der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit 3-nm-Fertigung und bis zu 4,6 GHz. Zusammen mit der Adreno 840 Grafikeinheit sorgt der Chip für erstklassige Leistungswerte, die nicht nur in Benchmarks glänzen, sondern auch im Alltag sowie beim Spielen für eine stets flüssige Bedienung sorgen.

Wer gerne mobile Games wie Genshin Impact auf maximalen Details zockt, kommt hier voll auf seine Kosten – flüssiger geht es aktuell kaum. Auf Spitzenniveau sind die Grafikwerte aber noch nicht, da fehlt wohl noch der letzte Feinschliff, um zum Honor Magic 8 Pro und Oppo Find X9 Pro aufschließen zu können. Immerhin fällt die Leistungsstabilität mit fast 70 % wirklich gut aus, wobei sich das Gerät dabei auf knackige 50 °C erwärmt – im Winter ein netter Taschenwärmer, beim intensiven Zocken im Sommer aber eher grenzwertig.

In Sachen Speicher seid ihr bestens aufgestellt: Wahlweise gibt es 12 oder 16 GB LPDDR5X RAM und bis zu 1 TB interner Speicher (UFS 4.1). Auch bei den Anschlüssen gibt es moderne Kost: USB-C 3.2 mit 10 Gbit/s, Wi-Fi 7 sowie NFC für mobiles Bezahlen. Nur Bluetooth 5.4 (statt 6.0) sorgt etwas für Fragezeichen. Das ist im Alltag zwar absolut kein Beinbruch, aber bei einem „Ultra“-Smartphone schielt man eben doch immer auf die neuesten Standards.

Akku & Laden: Neuer Laufzeit-König dank riesigem Akku?

Das Xiaomi 15 Ultra war leider, trotz Akku mit 5.410 mAh, kein Marathonläufer. Besonders nach dem Update auf HyperOS 3 knickte die Ausdauer bei mir im Alltag nochmal spürbar ein. Umso gespannter war ich daher auf das Xiaomi 17 Ultra und dessen 6.000 mAh Akku. Die gute Nachricht: Xiaomi hat hier nicht nur nachgebessert, sondern eine Schippe draufgelegt – und das Importmodell mit 6.800 mAh hält sogar noch länger durch.

Im PC Mark Battery Test (adaptive 120 Hz, fixierte 300 Nits, WLAN & GPS an) erreicht das Smartphone satte 16 Stunden und 36 Minuten, bis noch 20 % Restakku vorhanden waren. Das ist ein wirklich starkes Ergebnis, womit sich das Xiaomi 17 Ultra derzeit auf Platz 6 bei uns einreiht. Im Vergleich zum Vorgänger sprechen wir hier von einer Steigerung von über vier Stunden. Lediglich an die extreme Effizienz des Oppo Find X9 Pro kommt das Xiaomi (noch) nicht ganz heran, aber das ist Meckern auf extrem hohem Niveau. Und: Das Importmodell mit 800 mAh mehr hält nochmal eine Stunde länger durch.

Im Alltag sind zwei Tage Laufzeit absolut machbar, ohne dass man zwischendurch nervös auf die Prozentanzeige schielen muss. Auch ein dritter Tag ist durchaus realistisch, wenn man nicht andauernd auf Instagram, TikTok oder YouTube rumscrollt (habt ihr unsere Kanäle schon abonniert?).

Laden mit 90 Watt Leistung (könnte flotter sein)

Beim Thema Laden bleibt Xiaomi bei bewährter Kost: 90 Watt kabelgebunden und 50 Watt kabellos. Wichtig für euch: Für die volle Wireless-Power braucht ihr den speziellen Xiaomi-Charger, per Kabel werden aber glücklicherweise auch Standards wie PPS und PD unterstützt. Da die 6.000 mAh natürlich erst mal befüllt werden wollen, dauert eine volle Ladung von 0 % ausgehend knapp 45 Minuten – das könnte auch etwas flotter gehen (wobei das Kritik auf sehr hohem Niveau ist).

Besonders praktisch: Wenn das Handy eurer Freunde mal wieder am „Abschmieren“ ist, könnt ihr mit dem 17 Ultra Lebensretter spielen. Dank Reverse Charging lädt das Gerät anderes Zubehör oder Smartphones mit 22,5W per Kabel oder 10W kabellos auf.

Leica-Kamera mit stufenlos verstellbarem Zoom

Kommen wir zum eigentlichen Grund, warum man sich ein Ultra-Modell kauft: Die Kamera. Doch Sekunde mal, Xiaomi hat einen Sensor gestrichen und setzt „nur“ noch auf eine Triple-Kamera!? Ich kann euch beruhigen: Statt zwei unterschiedliche Zoom-Sensoren mit fixen Brennweiten zu verbauen hat sich Xiaomi erstmals für eine stufenlos verstellbare Optik von 75 bis 100 mm äquivalenter Brennweite entschieden.

Die Xiaomi 17 Ultra Kameras:

Die neue Telekamera bringt noch ein feines, leicht übersehbares Detail mit: Über dem Sensor sitzen nun APO-Summilux-Linsen. Die sind nicht einfach nur in Zusammenarbeit mit Leica entstanden, sondern „apochromatisch korrigiert“ – das sorgt für weniger Farbfehler und Farbsäume an Kanten.

Darüber hinaus nutzt die Hauptkamera eine neue Technologie: LOFIC! Hier werden spezielle Kondensatoren (LOFIC = Lateral Overflow Integration Capacitor) genutzt, um die Lichtkapazität der einzelnen Pixel im Sensor massiv zu vergrößern, wodurch überschüssiges Licht in einer Art „Auffangbecken“ gespeichert wird, anstatt das Bild auszuwaschen. Das steigert die Dynamik im Bild und sorgt für einen natürlicheren HDR-Effekt mit mehr Details in zu hellen/zu dunklen Bereichen.

Weitere Besonderheiten:

Eindruck der Kamera & Beispielfotos

Der 1-Zoll-Sensor der Hauptkamera sorgt durch die Bank für enorm hochwertige Bilder mit einem sehr authentischen Look. Besonders im Leica Authentic-Modus bleiben Farben neutral und die Belichtung natürlich – dunkle Bereiche saufen nicht künstlich ab, was den Fotos einen realeren Charakter verleiht (das HDR dreht hier nicht so auf wie bei Samsung & Apple). Dank der LOFIC-Technologie werden zu helle Bereiche aber deutlich besser eingefangen als noch beim Xiaomi 15 Ultra.

Hauptkamera

„Point and Shoot“ klappt meistens super, auch wenn die f/1.67 Blende Fluch und Segen zugleich ist: Das natürliche Bokeh ist fantastisch und macht den Porträt-Modus fast überflüssig, allerdings ist der Schärfebereich bei Detailaufnahmen manchmal etwas eng – der Fokus sitzt daher nicht immer exakt dort, wo man ihn gern hätte.

200 MP Telefoto: Das neue Zoom-Wunder?

Die größte Neuerung ist der Wechsel von zwei Telelinsen auf ein einziges, gewaltiges 200-Megapixel-Modul mit kontinuierlichem optischem Zoom. Zwischen 3,2x (75 mm) und 4,3x (100 mm) zoomt das System nun stufenlos optisch durch – und das funktioniert richtig gut! Die 75-mm-Perspektive ist für mich ein absolutes Highlight, da ich die Perspektive einfach liebe. Dazu überzeugt der Sensor mit einem tollen Bokeh und vielen Details. Nur die Farbgebung sollte Xiaomi noch etwas an die Hauptkamera angleichen.

Telekamera mit 3,2-4,3x Zoom

Selbst die 10-fache Vergrößerung kann sich aufgrund der hohen Sensorauflösung noch sehen lassen, ab dem 30x Zoom steigt dann eine künstliche Intelligenz zur Hochskalierung ein. Doch die sorgt für erstaunlich gute Ergebnisse, wodurch selbst der 120x Zoom noch durchaus vorzeigbar ist (auch wenn hierbei schon einige Details verwaschen).

Zoom-Reihe von 1x bis 120x Vergrößerung

Ultraweitwinkel & Nahaufnahmen

Die Ultraweitwinkellinse macht einen soliden Job. Auch wenn ich die Perspektive seltener nutze, stimmen Farben und Kontrast sehr gut mit der Hauptkamera überein. Verzerrungen an den Rändern sind minimal. Sie behält den natürlichen Look bei, könnte an Randbereichen aber doch etwas mehr Helligkeit reinbringen – dadurch Fotos teilweise so, als hätten sie eine künstliche Vignette.

Während das 15 Ultra noch bei 10 cm scharf stellte, liegt die Fokusdistanz beim neuen Zoom-Modul eher bei knapp 30 cm – da hatte ich doch etwas mehr (bzw. weniger) erwartet. Etwas irritiert bin ich daher auch, dass der dedizierte Super-Macro-Modus auf die Telekamera schaltet, statt in das Ultraweitwinkel zu croppen. Wer also extrem nah ran will, sollte daher lieber den automatischen Makromodus (erkennbar am Blumensymbol unten links) nutzen.

Nachtfotos überzeugen?!

Bei Nacht zeigt der 1-Zoll-Sensor seine Stärken: Die Belichtungszeit ist dank der Lichtstärke angenehm kurz, die Ergebnisse wirken nie künstlich aufgehellt. Bildrauschen ist kaum ein Thema, und selbst die Telekamera liefert bei Dunkelheit noch stimmige Ergebnisse – sofern man ihr eine Sekunde mehr Zeit zum Belichten gibt.

Bei der Selfie-Kamera hat Xiaomi auf 50 Megapixel aufgestockt. Die Schärfe ist top, allerdings neigt die Software weiterhin dazu, Gesichter etwas weicher zu zeichnen als ich mir das wünschen würde. Insgesamt gefällt mir die neue Frontkamera aber sehr gut – und ansonsten dreht ihr das Smartphone einfach um und nutzt die Hauptkamera für Selfies (klappt dank Auslösen mit der Lautstärketaste und 3-Sekunden-Timer wunderbar).

Videoqualität: Endlich 4K 120 fps!

Videos überzeugen durch eine sehr geschmeidige Stabilisierung. Der Autofokus arbeitet flott, wenn auch nicht immer zu 100 % „on point“. Wer mehr experimentieren möchte, auch hinsichtlich Fotos, kann den Pro-Modus nutzen und Verschlusszeit, Weißabgleich, Fokus und noch mehr fein einstellen – sogar Videos in LOG-Format sind möglich. Neben 8K 30fps sind Videos nun auch mit 4K 120fps auswählbar.

Software: HyperOS 3 – flott, modern & vollgestopft mit Bloatware

Das Xiaomi 17 Ultra läuft mit HyperOS 3 auf Basis von Android 16. Die neue Software setzt voll auf Geschwindigkeit: Die Animationen sind butterweich, das System reagiert extrem flott und das Multitasking flutscht ohne Ruckler. Optisch wirkt alles sehr modern und lässt sich tiefgreifend personalisieren (nur die „einfarbigen“ App-Icons sind noch nicht immer alle „einfarbig“).

Die vorinstallierten Bloatware-Apps nerven zwar, lassen sich aber größtenteils deinstallieren – doch in dieser Preisklasse muss das nicht sein, Xiaomi. Zumindest gibt es eine gute Nachricht: Das Xiaomi 17 Ultra erhält 5 Android-OS-Upgrades und 6 Jahre Sicherheitspatches. Das ist zwar noch nicht ganz auf dem Niveau von Samsung, Google und Honor, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Licht und Schatten

Mein Fazit zum Xiaomi 17 Ultra

Das Xiaomi 17 Ultra ist ein beeindruckendes Smartphone und bügelt genau die Schwächen aus, die mich beim Vorgänger noch genervt haben – allem voran die Akkulaufzeit! Mit fast 17 Stunden im Benchmark, was einer satten Steigerung von über vier Stunden gegenüber dem Xiaomi 15 Ultra entspricht, und einer exzellenten Laufzeit im Alltag mit zwei bis drei Tagen ist das Smartphones endlich ein echter Marathonläufer.

Das verbesserte Kamerasystem mit der stufenlosen 200-MP-Teleoptik ist ein mutiger Schritt und macht im Alltag richtig Spaß, auch wenn man bei sehr nahen Makros nun eher zur Ultraweitwinkellinse greifen muss. Zudem sollte Xiaomi die Farbabstimmung zwischen Hauot- und Telekamera noch feinjustieren.

Zusammen mit dem flachen und sehr hellen 6,9-Zoll-Display, dem robusten Design dank IP68-Zertifizierung sowie der brachialen Performance des Snapdragon 8 Elite Gen 5 liefert Xiaomi allerdings ein Gesamtpaket ab, das kaum Wünsche offen lässt.

Das Xiaomi 17 Ultra ist ab 1.499 Euro UVP bestellbar und wird zum Start mit Extra-Goodies angeboten (mehr dazu im Xiaomi-Store). Alternativ könnt ihr das Smartphone auch über TradingShenzhen ab 857 Euro importieren, müsst dabei aber auf gewisse Features verzichten – darunter Android Auto, eSIM oder ein deutsches System.

Smartphones
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02/2026
Xiaomi 17 Ultra
Empfehlung

Beitrag erstmals veröffentlicht am 22.02.2026

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Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja stellv. Chefredakteur

.. ist nicht nur Experte für die Bereiche Smartphones & Gadgets, sondern testet auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Mainboards & Gaming-Gear. Zudem beschäftigt er sich gern mit Elektroautos und ist das Gesicht für YouTube, Instagram & Co. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten und berichtet gern von Messen & Events. Seine Leidenschaft: Fußball (Fohlenelf) & Fotografie (Fuji X100V).

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