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MSI MPG Coreliquid P13 im Test: Zocken auf einer Wasserkühlung?!

Schick und mit einfacher Montage!
msi mpg coreliquid p13 auf tisch

Zocken auf einer Wasserkühlung?! Klingt bekloppt, ist mit der MSI MPG Coreliquid P13 aber möglich! MSI integriert hier ein 2,1 Zoll Display, das nicht nur Videos und GIFs darstellen, sondern auch als Zweit-Display genutzt werden kann. Aber sieht die P13 nur schick aus, oder kann sie auch leistungstechnisch überzeugen? Wir machen den Test!

Die MSI MPG Coreliquid P13 ist schon seit einigen Monaten verfügbar und platzierte sich ursprünglich als Oberklasse-Lösung. Inzwischen gibt es die Wasserkühlung aber schon ab 140 Euro. MSI bietet die Kühlung in Schwarz und Weiß an, jeweils als 360-Millimeter-Modell.

msi mpg coreliquid p13

Design: 2,1 Zoll Display als optisches Highlight im PC

Auf den ersten Blick handelt es sich bei der Coreliquid P13 um eine ziemlich gewöhnliche Wasserkühlung: Schwarze Lackierung, gesleevte Schläuche und ein eher unscheinbarer Pumpenblock mit glänzender Oberfläche. Diese ist leicht gewölbt und laut MSI von einem Wassertropfen inspiriert – fantasievoll, für mich allerdings nicht direkt ersichtlich.

Deutlich spannender ist wiederum, was sich unter der kleinen Kuppel verbirgt. Hier hat MSI ein rundes 2,1-Zoll-IPS-Display mit 480 x 480 Pixeln integriert, das im Vergleich zu einigen Konkurrenzprodukten jedoch etwas klein ausfällt. Das Display wird über einen internen USB-2.0-Stecker angeschlossen und lässt sich über die MSI Center Software ansteuern.

Auf dem Display lassen sich etwa relevante Systemdaten (Temperaturen, Takt), Bilder, GIFs oder Videos (etwa via YouTube) abspielen. Leider hält die MSI Center Software keine coolen vorgefertigten Animationen bereit. Dafür kann die P13 mit einer anderen Funktion punkten: Unter Windows kann der Mini-Bildschirm als weiterer Monitor festgelegt werden. Wir haben uns bereits vor einiger Zeit einen Spaß hiermit erlaubt und Battlefield 6 auf der P13 gespielt:

Technik: 3-Kammer-Pumpe mit UNI-Bracket

Hinter dem schicken Display verbirgt sich eine per PWM gesteuerte 3-Kammer-Pumpe, die mit einer Geschwindigkeit von 2.700 bis 3.500 RPM arbeitet. An der Unterseite der Pumpeneinheit befinden sich eine Kupferbodenplatte – weshalb keine Flüssigmetall-Wärmeleitpaste verwendet werden darf – sowie eine UNI-Bracket-Montagehalterung.

Über ummantelte Schläuche ist die Pumpe mit dem Aluminium-Radiator verbunden. Die Schläuche sind mit 400 Millimetern ausreichend lang, womit sich die Wasserkühlung flexibel im Gehäuse einsetzen lässt. Mit 394 x 119,6 x 27,2 Millimetern fällt der Radiator vergleichsweise schlank aus.

Lüfter: MSI CycloBlade 9 sind schon vormontiert

Bereits ab Werk sind die drei MSI CycloBlade 9 ARGB-Lüfter auf dem Radiator vorinstalliert und miteinander verbunden. Die Lüfterkabel lassen sich als Teil eines Kabelbaums am Radiator finden, an dem sich auch der USB-2.0-Stecker für das Display befindet. Angeschlossen werden die Lüfter entweder über einen PWM- und ARGB-Stecker oder über einen JAF_1-Anschluss. Letzterer ist Teil von MSIs “EZ Connect”-Design und ist ausschließlich mit aktuellen Mainboards kompatibel.

Laut MSI drehen die Lüfter mit maximal 2.050 Umdrehungen pro Minute, wobei die minimale Geschwindigkeit bei 500 RPM liegt. Unser Testmuster konnte die genannten Geschwindigkeiten erreichen. Laut MSI erzeugen die Lüfter einen Luftdruck von 2,59 mmH2O und einen Airflow von 64,9 CFM.

msi mpg coreliquid p13 msi cycovblade 9 lüfter

Montage

Die MSI Coreliquid P13 ist mit allen aktuellen Sockeln kompatibel. Dazu gehören die Intel-Plattformen LGA 1851, 1700 sowie die AMD-Sockel AM4 und AM5. MSI setzt dabei auf ein leicht verständliches Montagesystem, dessen Uni-Bracket-Halterung gleichermaßen mit Intel- und AMD-Sockeln kompatibel ist. Bei Intel-Systemen muss lediglich zusätzlich eine Backplate installiert werden – die Montage ist aber auch hier in wenigen Minuten abgeschlossen.

Lediglich ein Detail ist aufgefallen: Das PWM-Kabel der Pumpe ist extrem kurz! Wir haben die Kühlung auf einem Asus-Board getestet und mussten das Kabel quer über das Mainboard legen, um den Pumpenanschluss überhaupt zu erreichen. Problem: Der Stecker auf der Platine liegt unterhalb des CPU-Sockels statt an der Außenseite. Mit den meisten Mainboards dürfte es zwar keine Probleme geben, checkt dennoch vorher die Lage eures Pumpenanschlusses.

msi mpg coreliquid p13 in gehäuse verbaut

Dafür hat sich MSI eine Möglichkeit ausgedacht, die eher unschönen Schrauben am Sockel zu verstecken. Der Hersteller liefert dazu eine Kunststoffabdeckung für den Bereich rund um die Pumpe mit, welche einfach magnetisch befestigt wird. Hiermit bleiben die Schrauben außerhalb des Sichtbereichs und der Sockelbereich wirkt cleaner.

msi mpg coreliquid p13 mit schraubenabdeckung

Praxistest

Um eine möglichst große Vergleichbarkeit zu ermöglichen, wird die Raumtemperatur während des Tests über eine Klimaanlage bei 21 °C gehalten. Nach einer rund 20-minütigen Aufwärmphase startet die eigentliche Belastungsprobe. Hierfür wird die CPU mittels Prime95 (Small FFT-Test) unter Last gesetzt.

Anschließend werden die Temperaturen in einem Zeitraum von 30 Minuten bei fixierter 1.000-RPM-Lüfterdrehzahl und maximaler Lüfterdrehzahl gemessen. Letztlich wird dann der Median aus den Werten gebildet. Abschließend wird der jeweilige Maximalwert ausgewertet. Zum Auslesen der Temperaturwerte verwendeten wir HWInfo.

Bei 1.000 RPM teilt sich die Coreliquid P13 einen Platz mit der Arctic Freezer III Pro 360 und be quiet! Silent Loop 3. Der Intel Core i7-13700K heizte sich in diesem Szenario auf 67 °C auf, womit auch bei niedriger Drehzahl genügend Temperaturspielraum fürs Overclocking vorhanden ist. Sobald die Wasserkühlung voll aufdrehen darf, sinkt die Temperatur auf 60 °C. Damit schneidet die Kühlung ähnlich gut ab wie die Freezer III Pro, trotz deutlich geringerer Lüfterdrehzahl. Die gehört außerdem zu unseren Top-Empfehlungen in unserer Wasserkühler-Bestenliste.

Die P13 hat im direkten Vergleich zur Arctic einen kleinen Vorteil: Bei maximaler Drehzahl ist sie deutlich leiser. Sie ist zwar hörbar – ohne Frage – aber stört nicht unbedingt. Bei reduzierter Drehzahl bleibt die Kühlung wiederum angenehm ruhig. Die Pumpe gibt außerdem nur ein leises Fiepen von sich.

Fazit

Die MSI MPG Coreliquid P13 hat mich ehrlicherweise überrascht – vor allem beim Preis. Für rund 140 Euro bekommt man eine leistungsstarke und gleichzeitig schicke AiO-Wasserkühlung mit einer ordentlichen Portion Technikspielerei. Das kleine Display bietet nette Möglichkeiten zur Individualisierung, für Systemanzeigen und sieht zudem schicker aus als die meisten eckigen Lösungen in diesem Preisbereich. Die Nutzungs als Zweit-Display ist wiederum witzig, aber auch eher nur eine kleine Spielerei.

Dazu kommen eine sehr einfache Montage, kleine Gimmicks wie die magnetische Schraubenabdeckung und eine praktische Verkabelung – mit Ausnahme des Pumpensteckers. Die Garantie fällt mir drei Jahren wiederum etwas kürzer aus als bei der Konkurrenz.

Aus meiner Sicht liefert MSI ein sehr rundes Gesamtpaket, das optisch wie technisch überzeugt und sich vor der starken Konkurrenz keinesfalls verstecken muss. Wer unbedingt eine Wasserkühlung mit Display verbauen möchte, kann hier also zugreifen.

Kühlung
Allround-PC.com Award
03/2026
MSI MPG Coreliquid P13
Empfehlung

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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Hardware-Komponenten. Bei APC ist er unter anderem Experte für Gehäuse, Luft- und Wasserkühlungen, bringt aber auch Expertise für CPUs und GPUs mit.

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