Die besten Handys ab 600€ Die besten Handys < 500€ Die besten Gaming-Headsets Die besten Gaming-Tastaturen

+++ Damit du alle Buttons und Links sehen kannst, bitten wir dich, deinen Adblocker zu deaktivieren. So hast du Zugriff auf den gesamten Inhalt.

allround pc byte campaign head Anzeige
allround pc byte campaign left allround pc byte campaign right

DJI Romo P im Test: Genialer Saugroboter oder einfach zu teuer?

Fast zu schön zum Putzen!
dji romo p saugroboter mit transparenter station

DJI ist vor allem für Drohnen bekannt, will dessen Kameratechnik nun aber auch in euer Zuhause bringen – in Form eines Saugroboters! Doch kann der neue ROMO P nur durch sein transparentes Design hervorstechen oder überzeugen auch Saugkraft, Wischleistung und Navigation? Ich habe den vielversprechenden Sauger für euch auf Herz und Nieren getestet.

Eine milimetergenaue Hinderniserkennung, dazu eine selbstreinigende Basisstation mit Hochdruck-Wasserstrahl, bis zu 25.000 Pa Saugkraft zur rückstandslosen Schmutzentfernung sowie doppelte Anti-Verwicklungsbürsten – der Funktionsumfang des DJI ROMO P liest sich wirklich üppig. Doch dafür ruft DJI auch einen stattlichen Preis auf: 1.899 Euro UVP kostet der Saugroboter!

Die Romo-Serie umfasst allerdings noch zwei weitere Modelle: Der DJI Romo A ab 1.599 Euro UVP verzichtet auf die transparente Station, den Boden-Geruchsentferner und die UV-Lampe für den Staubbeutel. Der DJI Romo S kommt dann vollständig in Weiß daher, Preispunkt: 1.299 Euro UVP.

Alle drei Romo-Modelle sind mittlerweile jedoch schon kurz nach Start deutlich günstiger zu haben, den Romo P gibt es bei Amazon aktuell mit 400 Euro Rabatt für 1.499 Euro.

Lieferumfang: Saugroboter mit Station, Reinigungslösung + Geruchsentferner, zweites Set Rollenbürsten (Gummi + Borsten)

Design & Ausstattung: Dieses Design gabs noch nie

Ein Saugroboter ist nicht einfach nur ein technisches Gadget, sondern in gewisser Weise auch ein Einrichtungsgegenstand – das Design sollte daher nicht zu kurz kommen. Beim Romo P dachte sich DJI aber: „Warum springen wir nicht einfach mal auf den aktuellen Trend mit transparenter Technik auf und sorgen für einen einzigartigen Look?“

Den Hype hat vor allem Nothing mit seinen Smartphones und Kopfhörern losgetreten. Und ich bin ehrlich: Mir als Technik-Nerd gefällt das ausgesprochen gut! Man sieht feine Details wie die sich bewegenden Motoren der Seitenbürsten, diverse Sensoren und sogar einzelne Leitungen. DJI hat sogar Beschriftungen für bestimmte Bauteile angebracht. Andere bei uns im Redaktionsteam sind jedoch weniger begeistert.

Es wirkt alles sehr hochwertig, insbesondere der transparente Kunststoff. Aber ihr müsst euch im Klaren sein: Transparentes Plastik ist natürlich anfälliger für Kratzer – besonders am Sauger selbst, der ja ständig aneckt.

Zwar ohne Laserturm, aber nicht der flachste Sauger!

Obwohl DJI auf einen Laserturm verzichtet, kommt der Romo P auf eine Höhe von 9,8 Zentimetern. Das ist flach genug, um unter die meisten Sofas und Schränke zu kommen, aber er gehört nicht zu den ultraschmalen Modellen – da haben Konkurrenten wie der Roborock Saros 10R (Test) mit 7,98 cm die Nase vorn.

Ein kurzer Blick rund um den Sauger: Auf der Front sitzt neben dem Bumper auch das Kamerasystem zur Navigation und Hinderniserkennung (mehr dazu gleich), das zugegebenermaßen aber ein bisschen komische Gesichtszüge hat. Seitlich sitzen weitere Sensoren zum Fahren an Wänden und Objekten sowie ein Schallfdämpfer, der wohl zur Geräuschreduzierung beitragen soll.

Interessant wird es am Heck, da sich hier sich der 260 ml große und um 90 Grad gedrehte Staubbehälter herausziehen lässt. Der Vorteil hier: Der Staub wird in der Absaugstation direkt aus dem Behälter gesogen. Der Wassertank ist mit 164 ml Volumen allerdings fest im Roboter integriert.

Wischmopp und Seitenbürste können rechts ausfahren

Auf der Oberseite finden wir zwei Tasten (Power/Start und Heimkehr/Station) sowie drei Mikrofone für den integrierten Sprachassistenten. Auf der Unterseite sehen wir dann eine geteilte Hauptbürste (also zwei Walzen) und die beiden rotierenden Wischmopps. Richtig cool: Der rechte Wischmopp kann aktiv ausfahren, um besser in Ecken zu kommen. Dasselbe gilt für die beiden Seitenbürsten, auch hier fährt die rechte Bürste bei Bedarf aus.

Ein großes Lob gibt es für das Zubehör: DJI legt direkt ein zweites Set Hauptbürsten bei. Vorinstalliert ist die Gummirollenbürste, die optimal für Haare (Stichwort Haustiere) und Hartböden ist. Mitgeliefert wird noch die Rollenbürste mit einem Borsten-Gummi-Mix, ideal für Teppiche.

Beim Thema Navigation fährt DJI einiges an Technik auf: Zur reinen Orientierung im Raum nutzt er eine Kombination aus ToF-Sensoren (Time-of-Flight) und Laserdistanzmessung. Für die Hinderniserkennung kommen zwei weitwinklige Kameras zum Einsatz, die von einem Kreuzlaser unterstützt werden. Damit das auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder nachts klappt, ist zusätzlich ein LED-Licht verbaut.

dji romo p saugroboter mit aktivierter led

Zusammen mit Algorithmen, die auf Basis umfangreicher Drohnenerfahrungen erstellt wurden, soll der Roboter selbst winzige, nur 2 mm dünne Objekte wie eine Spielkarte oder flaches Papier auf dem Boden identifizieren. Sogar herumliegendes Katzenstreu soll der Sauger erkennen und daraufhin die Reinigung anpassen. Auf Wunsch macht der Romo P auch Fotos von erkannten Hindernissen, damit ihr später nachvollziehen könnt, was er wo umfahren hat.

Fixe Positionierung und erstklassige Orientierung!

In meinem Test hat sich der Romo P stets gut und vor allem schnell zurechtgefunden. Die Positionierung klappte fix und er wusste immer genau, wo auf der Karte er sich gerade befindet. Andere Saugroboter waren da schon mal komplett „lost“ oder brauchten mehrere Anläufe, nur weil die Station 20 Zentimeter weiter rechts stand.

Die Routenplanung wirkte durchweg effizient. Er fährt keine komischen Umwege, um von A nach B zu kommen. Da er jedoch durchschnittlich acht Mal an die Station fährt, um die Wischmopps zu reinigen (und das auch recht intensiv macht), platziert er sich mit durchschnittlich 0,51 m² pro Minute aktuell auf dem letzten Platz in unseren bisherigen Tests. Er brauchte für knapp über 80 m² oft 160 Minuten – da sind andere Sauger teils deutlich flotter unterwegs.

Starke Leistung im Hindernisparkour

Darüber hinaus hat der Romo P auch den Hindernisparkour mit Bravour im Stanndardmodus gemeistert. Er hat keine Hindernisse übersehen und selbst winzige Objekte wie eine einzelne SD-Karte, einen Lego-C3PO und diverse herumliegende Kabel präzise erkannt und sauber umfahren.

Der Roboter hat darüber hinaus eine Flüssigkeitserkennung. Ihr könnt in der App festlegen, ob er diese umgehen, reinigen oder einfach ignorieren soll. Dieses Feintuning ist auch generell für Hindernisse möglich – und das ist auch wichtig. Im Wischparcour hat er beispielsweise einen Ketchup-Fleck als Hindernis erkannt und umfahren. Hier lässt sich dann in der App festlegen: „Nein, das ist Schmutz, Reinigung priorisieren!“ Allerdings hat er sich unter unseren Kloschüsseln festgefahren, da half nur noch eine No-Go-Zone zur Vermeidung zukünftiger Klo-Kollisionen.

dji romo p saugroboter unter toilette

Echte Kletterfähigkeiten für hohe Türschwellen besitzt er allerdings nicht. Die Räder sind weder mit einem besonderen Mechanismus ausgestattet (wie zuletzt beim Ecovacs X11 OmniCyclone) oder können das Gehäuse des Saugers erhöhen (wie beim Roborock Qrevo Curv). Dafür hat sich DJI aber eine witzige, optionale Lösung einfallen lassen: Man kann für 25 Euro Rampen bestellen, mit denen der Romo P dann problemlos Türschwellen von bis zu 4 cm überwinden soll.

Hinweis: Wir haben den Sauger mit App Version 1.5.9.14955 und Firmware 01.00.0900 getestet.

App: DJI Home

Kommen wir zur DJI Home App, und hier stoßen wir direkt auf die erste, ehrlicherweise seltsame Hürde – zumindest für Android-Nutzer. Die Romo-App ist nicht im Google Play Store verfügbar, ihr müsst sie stattdessen als APK-Datei von der DJI-Website herunterladen und manuell installieren. iOS-Nutzer haben es da einfacher, sie finden die App ganz normal im Apple App Store.

Hat man diese Hürde aber genommen, wird man mit einer App belohnt, die richtig schick aussieht. Das Design gefällt mir ausgesprochen gut: Alles ist sehr übersichtlich, verständlich strukturiert und es gibt sogar hübsche Animationen, die zeigen, was der Roboter in der Station gerade macht. Hier und da gibt es noch ein paar kleine Fehler bei Textumbrüchen, aber das ist nichts, was sich nicht feintunen lässt.

Funktionen & Kartierung

Beim Funktionsumfang merkt man, dass der Fokus auf Einfachheit liegt. Es gibt viele vorgefertigte Reinigungsmodi, um es dem Nutzer so leicht wie möglich zu machen. Es gibt aber natürlich auch manuelle Einstellungen und Raum-individuelle Anpassungen – ihr könnt also festlegen, dass in der Küche beispielsweise stärker gewischt wird als im Flur.

Die Kartierung selbst war innerhalb weniger Minuten erledigt. Die erstellte Karte lässt sich danach vollumfänglich anpassen: Räume teilen, vereinen und benennen, No-Go-Zonen einfügen, Haustierbereiche ergänzen oder Teppiche manuell korrigieren. Es können auch mehrere Etagen hinterlegt werden, wobei man den Sauger dann natürlich selbst hoch- und runtertragen muss.

Bisher ist allerdings keine Integration in Google Home, Amazon Alexa oder Apple Siri/HomeKit möglich. DJI setzt stattdessen auf einen eigenen Sprachassistenten, der über die Mikrofone am Gerät genutzt wird. Das Problem: Dieser spricht aktuell noch kein Deutsch – etwas unglücklich, wenn man ein Produkt auf dem deutschen Markt anbietet.

dji romo app fernvideo

Ein positives Feature zum Schluss: Ihr könnt auch live auf die Kamera des Roboters zugreifen, um nach dem Rechten zu sehen. Dieser Zugriff ist aber, wie es sich gehört, passwortgeschützt und die Übertragung verschlüsselt.

Saugleistung: Gute Leistung, aber nicht überragend

Kommen wir zur Saugleistung: Hier klotzt DJI nicht und spendiert dem Romo P bis zu 25.000 Pa Saugkraft. Das ist eine echte Hausnummer, mit der er auf dem Papier Konkurrenten wie einen Roborock Saros 10R oder den Ecovacs Deebot X11 OmniCyclone klar übertrifft. Doch, kann er damit auch besser saugen?

Auf Hartboden sammelte er bei maximaler Leistung im Turbomodus und Routeneinstellung „Fein“ knapp 95 % des verteilten Schmutzes (100 Gramm Mix aus Müsli, Reis, Katzenstreu und Konfetti) auf. Das ist ein sehr guter, wenn auch nicht perfekter Wert. Er ließ vor allem an den Rändern etwas mehr liegen.

Auf Teppich zeigte sich, wie wichtig die Wahl der richtigen Bürste ist. Mit der reinen Gummirolle erreichte er nur 86 %, während ein Umstieg auf den mitgelieferten Borsten-Mix für gute 92 % sorgte. Generell hat er Teppiche in der Redaktion sehr gut erkannt und in der Routenplanung als Erstes gesaugt. Der Roboter hat im Test auch keine Teppichkanten verschoben oder sich daran festgefahren.

Dank der geteilten Hauptbürste kann der Sauger übrigens Haare besser aufnehmen, was in Haushalten mit Tieren von Vorteil sein kann. Hier solltet ihr dann aber auf die Vollgummirollen setzen. Darüber hinaus sorgt die ausfahrbare Seitenbürste für eine gute Eckenabdeckung.

Das Versprechen einer leisen Reinigung kann der Romo P übrigens nur bedingt erfüllen. Beim reinen Saugen ist er mit 49-58 dB tatsächlich vergleichsweise ruhig. Den größten Geräuschpegel geben vor allem die Räder und Wischmopps ab, je nach Untergrund.

Wischleistung: Schrubbt selbst Ketchup gut weg

Die beiden Wischmopps im Heck rotieren und können sich auch automatisch um 20 mm anheben, beispielsweise wenn ein Teppich erkannt wird. Was der Romo P allerdings nicht kann, im Gegensatz zu manchen Konkurrenten: Die Wischmopps in der Station ablegen und so auch hochflurige Teppich während einer Reinigung absaugen, ohne diese mitzuwischen.

Es gibt tatsächlich einen reinen Wischmodus, der auch in Kombination mit der Flüssigkeitserkennung arbeitet. Allerdings kann der Sauger nur seine Hauptbürste und nicht die Seitenbürste anheben, die sich auch beim reinen Wischen weiter dreht und daher unweigerlich einen Teil der Flüssigkeit verteilt bzw. aufnimmt.

Im Testparkour hat der DJI Romo P ein sehr gutes Ergebnis hingelegt: Der verschüttete Kaffee wurde vollständig entfernt, beim eingetrockneten Ketchup tat er sich erwartungsgemäß etwas schwerer. Er hat ihn zwar sehr gut weggeschrubbt, aber eben nicht vollständig entfernt. Ein zweiter Reinigungsanlauf verbesserte das Ergebnis sichtlich, doch auch danach war der Ketchup-Fleck nicht restlos beseitigt.

Bei sehr hartnäckigen Verunreinigungen empfiehlt sich aber nicht nur der reine Wischmodus mit mehrfacher Reinigung, sondern vor allem die gezielte Zonenreinigung – denn da sich die Wischmopps nicht von selbst reinigen können, wird der Schmutz stets auf der Fläche verteilt. Der Sauger sollte also öfter zur Station fahren, damit die Fläche nicht klebrig bleibt.

Von Vorteil ist beim DJI Romo P allerdings der Entfettungs- und Geruchsneutralisierungsmodus. Beim Entfetten kann er danach sogar nochmal mit klarem Wasser reinigen, um eventuelle Rückstände der Reinigungslösung zu entfernen.

Der Verbrauch an Frischwasser war übrigens unauffällig. Nach einer kompletten Reinigung unserer Redaktionsräume war der Tank noch knapp zur Hälfte gefüllt – ein normaler Verbrauch.

Station: Außen hui, innen .. auch hui?

Kommen wir zur Reinigungsstation. DJI setzt hier auf ein „rundgelutschtes“ Iglu-Design, das mich optisch ein wenig an den Roborock Qrevo Curv erinnert. Aber wie schon der Sauger selbst, ist auch die Station beim Romo P komplett im transparenten Design gehalten. Damit ist sie definitiv ein Hingucker, ja fast schon ein Designobjekt, das man nicht zwingend in der hintersten Ecke verstecken muss. Die Verarbeitung wirkt dazu sehr hochwertig, und auch hier finden sich wieder feine, beschriftete Details auf bestimmten Bauteilen.

dji romo p saugroboter steht in seiner station

Im Inneren verbirgt sich ein umfangreiches Komfortpaket: Die Station saugt den Staub automatisch in einen 2,4 Liter großen Einweg-Staubbeutel, der beim Romo P noch mit einer UV-Leuchte desinfiziert wird. Für das Waschen der Mopps gibt es darüber hinaus einen 4-Liter-Frischwassertank und einen 3,2-Liter-Schmutzwassertank.

Saugt leise den Staub ab und wäscht Mopps mit Hochdruck

Besonders hervorheben will DJI hier das „dreistufige Geräuschunterdrückungssystem“ mit langen Schalldämpferkanälen und schallgedämmten Kammern. Das macht sich vor allem beim Staubabsaugen (unter 10 Sekunden, maximal 60 dB) bemerkbar, nachdem andere Sauger hier oft wie ein startender Jet wirken. Die Moppwäsche ist hingegen nicht leiser als sonst (knapp vier Minuten, 40-60 dB).

Hierbei verwendet die Station allerdings auch vier Hochdruckdüsen und bis zu 60 °C heißes Wasser. Direkt danach folgt die Trocknung mit heißer Luft. Auch diese läuft adaptiv und dauert zwischen 2 und 5 Stunden, wobei man nur ein leises Säuseln hört.

Wie schon beim Ecovacs X11 OmniCyclone verfügt aber auch die Station vom DJI Romo P über zwei Fächer für Reinigungsmittel. Neben einem allgemeinen Mittel zur Entfettung ist noch eine kleinere Kartusche mit Boden-Deodorant zum Entfernen von Gerüchen dabei. Beide Kartuschen werden beim Romo P mitgeliefert und kosten jeweils 15,99 Euro.

Akku & Laden: Lange Laufzeit, schnelles Laden?

Im Romo P steckt ein 5.000 mAh Akku, der laut DJI für bis zu 180 Minuten Reinigung sorgen soll. Diesen Wert konnte ich in der Praxis allerdings nicht ganz erreichen. Im Test hat der Saugroboter für eine 81 m² große Reinigungsfläche 62 % seines Akkus verbraucht. Hochgerechnet kann er mit einer vollen Ladung also etwa 130 m² reinigen. Das dürfte für den Großteil reichen, doch andere Sauger haben da etwas mehr Puste.

dji romo p saugroboter fährt zur küche

Zumindest lädt der Romo P recht flott: Dank 55-Watt-Schnellladen ist der Akku in etwa 2,5 Stunden wieder komplett voll und der Sauger so wieder einsatzbereit, falls die Wohnung doch mal größer war als der Akku. Ein lobenswertes Feature für die Langlebigkeit: Wer möchte, kann die Ladung in der App auf 80 % begrenzen, um den Akku auf lange Sicht zu schonen.

Fazit: Ist der DJI Romo P der neue Überflieger?

Das futuristische, transparente Design ist definitiv einzigartig – damit sticht der DJI Romo P fast schon als Designobjekt hervor. Doch nicht nur die Optik überzeugt, auch die Saugkraft fällt gut aus. Mit zwei mitgelieferten Bürsten-Typen könnt ihr den Sauger sogar flexibel für verschiedene Böden vorbereiten.

Durch rotierende Wischmopps fällt zudem die Wischleistung sehr gut aus. Das absolute Highlight ist allerdings die Navigation und Hindernisumfahrung – extrem präzise und aktuell wohl mit die Beste. Selbst kleinste Objekte wie Lego-Spielfiguren oder dünne Kabel wurden nicht zum Snack für den Sauger.

Dazu kommt eine komfortable Reinigungsstation mit Absaugen, Moppwaschen und Trocknung. Sogar zwei unterschiedliche Reinigungsmitteln (Entfetten und Geruchsneutralisieren) lassen sich nutzen. Abgerundet wird der Sauger von einer kurzen Ladezeit und schicken, übersichtlichen App mit vielen sinnvollen Einstellungen.

Die fehlende Smart-Home-Integration (z.B. Google, Alexa & Apple) finde ich hingegen schade. Dass die eigene Sprachassistenz bisher nicht auf Deutsch verfügbar ist, ist ebenfalls unglücklich. Die Akkulaufzeit ist darüber hinaus eher unterdurchschnittlich, zudem kann der Romo P keine Türschwellen erklimmen (nur mit optionalen Rampen) und die Seitenbürste im reinen Wischmodus nicht anheben.

Mein Urteil: Der DJI Romo P ist ein sehr durchdachter Saugroboter, der eine insgesamt sehr gute Leistung bei Saugen, Wischen und vor allem bei der Navigation abliefert. Für das extravagante Transparenz-Design zahlt ihr aktuell aber auch einen saftigen Aufpreis – mit 1.899 Euro UVP (aktuell ab 1.499€) ist der Sauger alles andere als günstig. Wem das nicht ganz so wichtig ist und auf das Boden-Deodorant sowie die UV-Lampe für den Staubbeutel verzichten kann, bekommt mit dem Romo S technisch fast das gleiche Paket und spart dabei knapp 600 Euro.

Pro

  • einzigartiges Design
  • gute Saugkraft mit zwei Bürsten-Typen
  • sehr gute Wischleistung
  • sehr präzise Navigation & Top-Hindernisumfahrung (mit die Beste aktuell!)
  • schicke und übersichtliche App
  • reiningt vergleichsweise leise
  • Station mit zwei Reinigungsmitteln nutzbar
  • lädt sehr flott auf

Contra

  • keine Smart Home Integration möglich
  • eigene Sprachassistenz bisher nicht auf Deutsch verfügbar
  • Akkulaufzeit eher unterdurchschnittlich
  • kann keine Türschwellen erklimmen
  • Seitenbürste nicht anhebbar

Mit * oder markierte Links sind „Affiliate-Links“. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst.

Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja stellv. Chefredakteur

.. ist nicht nur Experte für die Bereiche Smartphones & Gadgets, sondern testet auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Mainboards & Gaming-Gear. Zudem beschäftigt er sich gern mit Elektroautos und ist das Gesicht für YouTube, Instagram & Co. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten und berichtet gern von Messen & Events. Seine Leidenschaft: Fußball (Fohlenelf) & Fotografie (Fuji X100V).

Samsung Galaxy Z Flip 6 gebogenes Innendisplay

Regelmäßig aktuelle Infos & Deals 💻📱💵

Garantiert kein lästiger Spam oder ähnlicher Quatsch, sondern maximal 1x pro Woche die wichtigsten Infos und die besten Angebote!

^