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Mova S70 Roller im Test: 28.000 Pa Saugkraft & breite Wischrolle für unter 600 Euro

Sauber bis in die Ecken!
mova s70 roller in seiner station

Ein Saugroboter mit selbstreinigender Wischrolle für knapp 600 Euro!? Der neue Mova S70 Roller bietet eine sehr vielversprechende Ausstattung (28.000 Pascal, flache Bauweise, ausfahrbare Seitenbürste) zum vermeintlich fairen Preis. Aber gibt es vielleicht einen Haken an der Sache? Ich habe den Saugroboter mit Wischwalze und Reinigungsstation für euch getestet.

Ganz ehrlich: Es muss nicht unbedingt der „superkrasse“ Premium-Sauger für 1.500 Euro sein, mittlerweile ist die Mittelklasse schon sehr gut ausgestattet und sorgt damit für eine sehr zuverlässige Reinigung. Das zeigt Mova mit dem S70 Roller, der mit einer UVP von 699 Euro an den Start ging und inzwischen für weniger als 600 Euro erhältlich ist. Doch, was macht ihn so besonders?

Mova S70 Roller: Unser Testfazit #pro&contra

mova s70 roller wischt

Video: Luxus-Features zum Mittelklasse-Preis?

Design: Flacher Sauger, trotz Wischrolle!

Zwar macht es auf den ersten Blick vielleicht nicht den Anschein, aber mit einer Höhe von 90 Millimetern ist der Sauger trotz Wischwalze vergleichsweise flach gebaut. Damit kommt er besser unter Möbel wie euer Sofa oder das Bett – und glaubt mir, wie viel Staub sich da immer sammelt, überrascht! Verfügbar ist der S70 Roller übrigens sowohl in Weiß als auch in Schwarz.

Möglich wird die flache Bauweise vor allem dadurch, dass Mova auf den klassischen Laserturm auf der Oberseite verzichtet und die Sensorik zur Orientierung stattdessen direkt vorne in einem schmalen Schlitz platziert – wie gut die Navigation damit wirklich funktioniert, erfahrt ihr hier.

Auf der Oberseite sitzt ein silberner Kreis mit zwei Tasten: Damit könnt ihr den Sauger nicht nur ein- und ausschalten oder eine Reinigung starten und stoppen, sondern ihn bei Bedarf auch manuell direkt zurück zur Station schicken. Unter der Abdeckung oben sitzt dann der Staubbehälter mit 240 Millilitern Volumen, der Wassertank für die Wischfunktion mit 150 Millilitern ist hingegen fest im Inneren verbaut. Nur den Abwassertank im Heck könnt ihr rausholen – das solltet ihr zur Reinigung zwischendurch auch definitiv mal tun.

Spannend: Gummilippe soll Staub „channeln“

Werfen wir mal einen Blick auf die Unterseite: Hier arbeitet das typische Setup aus zwei gefederten Gummirädern, einer Hauptbürste aus Vollgummi und einer Seitenbürste, die allerdings auch ausfahren kann, um Ecken besser zu erreichen. Unterstützt wird das Ganze von einer Gummilippe, die den Staub quasi Richtung Saugkanal führen soll.

Neben den sonst üblichen Sensoren zur Absturzsicherung und Teppicherkennung fällt besonders die breite Wischrolle ins Auge. So viel kann ich schon mal verraten: Die hat es in sich – aber erstmal kommen wir jetzt zur App & Einrichtung.

App & Einrichtung

Damit ihr den Sauger vollumfänglich nutzen könnt, braucht es die MOVA Home App (Play Store und App Store). Dort wird der Sauger zunächst eingerichtet, was innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Anschließend solltet ihr, sofern verfügbar, das neuste Software-Update installieren und die Erstkartierung durchführen lassen. Dabei erkundet der Sauger alle Räume und erstellt eine Karte (dauert ca. 5-15 Minuten).

Vor der ersten Reinigung könnt ihr jetzt die Räume anpassen (Name verändern, trennen/zusammenfügen, etc.) und die Karte ganz nach euren Wünschen verändern. Sogar der Bodenbelag lässt sich hinterlegen, damit der Sauger zum Beispiel entlang statt quer über Fugen fährt. Wer will, kann auch eine 3D-Ansicht aktivieren und Möbel hinzufügen.

Reinigung ganz nach euren Wünschen einstellbar!

Um eine Reinigung zu starten, lässt sich dann entweder der vollautomatische CleanGenius-Modus wählen oder manuelle Parameter für Saugkraft, Wasserabgabe und Route vorgeben. Der Sauger kann dabei sogar einer Raumsequenz folgen, nur einzelne Räume reinigen oder Zonen abdecken. Praktisch ist hierbei vor allem die Wasserfleckenreinigung, bei der nur Flüssigkeiten durch die Wischrolle aufgenommen werden.

Insgesamt finde ich die App sehr übersichtlich gestaltet. Allerdings sind manche Statusinfos während einer Reinigung noch etwas zu lang und daher abgeschnitten. Zudem ist der kleine Bot oben links zwar irgendwie süß, aber auch etwas unnötig.

Durch die Integration des Direct-Time-of-Flight-Lasers („dToF“) in der Front statt in Form eines Turms auf der Oberseite wird zwar eine flachere Bauweise möglich, doch kann der Sauger damit auch genauso gut navigieren? 

Klar ist: Der Schlitz ist zwar sehr breit, hin und wieder muss sich der S70 Roller aber doch mal um die eigene Achse drehen, um seine Umgebung genau erkennen zu können. Dennoch erzielte der Sauger nach einigen Testfahrten mit durchschnittlich 87 m² in 122 Minuten ein solides Ergebnis.

mova s70 roller sensorik front

Dabei fuhr der S70 Roller konsequent Bahn für Bahn ab, drehte sich flott um Kurven und tastete sich immer behutsam vor, wenn es mal in komplizierte Bereiche ging. Festgefahren hat er sich während unserer Testfahrten kein einziges Mal, was bei anderen, von uns getesteten Saugern nicht immer der Fall war.

Keine Kamera, keine KI-Erkennung, dennoch Hindernisumfahrung!

Da der Sauger auf eine KI-Erkennung verzichtet, kann er Hindernisse zwar erkennen und umfahren, diese aber nicht identifizieren, geschweige denn ein Foto davon machen. Das heißt: Socken unter dem Bett werden in der App nicht markiert – dieses Feature bleibt dem kommenden Ultra-Modell vorbehalten. Der kann auch höhere Türschwellen erklimmen, der S70 Roller schafft immerhin bis zu 22 mm.

Stuhlbeine, flache Tischbeine, mehrere Kabelstränge oder größere Objekte wie ein Spielzeugauto erkennt der Sauger sehr gut, feinere Dinge wie einzelne Kabel und kleine Figuren werden hingegen eher ignoriert. Den Kothaufen (aus Kunststoff wohlgemerkt) hat er hingegen ordentlich umfahren, was ein sehr gutes Zeichen ist – denn die Schweinerei wünsche ich wirklich niemanden.

Der seitliche Sensor sorgt dabei für eine präzise Fahrt rund um Objekte oder Möbel. Ohne LED an der Front kann der S70 Roller den Arbeitsbereich jedoch nicht zusätzlich ausleuchten, was die Zuverlässigkeit (bei schlechten Lichtverhältnissen) nochmals erhöht hätte.

Saugleistung überzeugt (auch auf Teppich)

Mit bis zu 28.000 Pascal bringt der Mova S70 Roller eine stattliche Saugkraft mit. Aber wie schon bei den Megapixeln von Kameras bedeutet eine hohe Zahl nicht immer auch ein sehr gutes Ergebnis. Daher haben wir den Sauger in unseren Testparcours geschickt, in dem er 100 Gramm Testschmutz – bestehend aus Reis, Müsli, Katzenstreu und Konfetti – aufsammeln musste.

Die gute Nachricht: Auf Hartboden sammelte der S70 Roller sehr starke 98 % auf, wodurch er sich ohne Frage in den Top-Platzierungen bewegt. Doch auch auf Teppichboden kann der Sauger mit einem Ergebnis von ebenfalls 98 % glänzen, wobei er hier im Schachbrettmuster gefahren ist.

Ausfahrbare Seitenbürste zieht Dreck aus Ecken

Durch die ausfahrbare Seitenbürste werden dabei sogar Ecken und Kanten von Schmutz befreit. Wer hier die maximale Abdeckung (in der App einstellbar) wünscht, muss ggf. mit einer leicht längeren Reinigungsdauer bzw. kürzeren Akkulaufzeit rechnen.

Mit Haaren kommt der S70 Roller nicht ganz so gut klar. Ja, ohne Borsten verheddern sich die Härchen zwar nicht in der Bürste, können sich aber seitlich aufwickeln. Wer dem entgegenwirken will, kann optional zur TriCut-Bürste greifen, die Haare direkt zertrennt und für knapp 60 Euro verfügbar ist.

Wischleistung: Stets stauber dank Wischrolle

Besonders im Fokus steht das sogenannte „HydroForce“-Wischsystem. Statt rotierender Wischtücher setzt Mova hier auf eine 27 Zentimeter breite Walze, die bis zu 4,4 Zentimeter weit ausfahren kann, um Schmutz direkt an Fußleisten und in Randbereichen mitzunehmen. Sehr zuverlässig klappt darüber hinaus das Anheben für Teppiche, damit diese eben nicht nass werden.

Der eigentliche Clou passiert aber bei jeder einzelnen Umdrehung: Eine durchgehende Schmutzabstreifung sorgt dafür, dass das dreckige Wasser direkt von der Rolle abgezogen und in einem separaten, im Sauger integrierten Abwassertank gesammelt wird. Ein Sprühsystem mit 12 Düsen versorgt die Walze konstant mit frischem Wasser.

Laut Mova erreicht das System einen Anpressdruck von bis zu 4.700 Pascal, was auf die konkrete Fläche der Rolle heruntergerechnet etwa 12 bis 13 Newton entspricht. Im Alltag sorgt die Rolle damit für eine tolle Wischleistung: Alles glänzt nach der Reinigung wieder und durch den reinen Wischmodus lässt sie sich sogar zum Aufwischen von Flüssigkeiten nutzen – praktisch!

Ist Ketchup zu hartnäckig für die Walze?

Im Testparcours hatte ich aber doch etwas mehr von der Rolle erwartet, denn den über Nacht eingetrockneten Kaffee konnte die Rolle nicht vollständig entfernen. Auch der Ketchup wurde nur oberflächlich abgeschrubbt. Zugegeben: Das ist eine enorme, teils unrealistische Herausforderung, doch andere Sauger haben hier bereits besser abgeschnitten.

Aber, und das ist vielleicht entscheidender: Im Gegensatz zu anderen Saugern – zum Beispiel Modellen mit rotierenden Mopps – wird der Boden hier konstant mit sauberem Wasser gewischt, statt den Dreck einfach von A nach B zu verschmieren. Das bedeutet: Sofern ihr nicht (wie in meinem Test) einen Ketchupfleck über Nacht eintrocknen lasst, reinigt der S70 Roller stets sehr zufriedenstellend.

Station: Sehr komfortabel!

Der S70 Roller kommt auch mit einer umfangreichen Reinigungsstation um die Ecke, die im schlichten, kantigen Design gehalten ist. Nach getaner Arbeit saugt die Station den gesammelten Staub direkt in einen 3,2 Liter großen Staubbeutel ab, pumpt das gesammelte Schmutzwasser in den 4,5-Liter-Abwassertank und füllt gleichzeitig frisches Wasser aus dem massiven 5-Liter-Frischwassertank im Saugroboter nach.

Die Wischrolle wird zudem mit bis zu 80 °C heißem Wasser gereinigt, um sie zu desinfizieren und hartnäckigere Rückstände zu lösen. Abschließend wird sie dann noch mit bis zu 70 °C heißer Luft trocken geföhnt. Ihr müsst also nicht viel machen, die Station übernimmt viele lästige Aufgaben. Kümmert euch nur hin und wieder um die Wassertanks und reinigt auch mal die Bodenplatte der Station, diese lässt sich einfach entnehmen.

Einen kleinen Unterschied zu den absoluten Top-Modellen gibt es aber: Auf eine automatische Reinigungsmitteldosierung müsst ihr hier verzichten.

Laufzeit & Laden

Mit seinem 5.200-mAh-Akku soll der S70 Roller bis zu 205 Minuten reinigen können, wobei sich dies auf den reinen Saugmodus beschränkt (Minutenangaben sind als Wert jedoch kaum greifbar). Nach unseren Testläufen in der Redaktion – natürlich inklusive Wischfunktion – kann ich euch sagen: Bis zu 125 Quadratmeter sind durchaus realistisch und ein solider Wert für den Alltag. Geladen wird der Sauger recht flott; in knapp 3,5 Stunden ist er wieder einsatzbereit.

Fazit

Wer Wert auf ein hygienisches Wischergebnis legt, ohne ein Vermögen auszugeben, findet im Mova S70 Roller einen spannenden Saugroboter zum fairen Preis. Die Seitenbürste und selbstreinigende Wischrolle erreichen dank Ausfahr-Funktion selbst Kanten und Ecken zuverlässig, während 28.000 Pascal auf Hart- und Teppichböden für eine sehr starke Saugkraft sorgen. Am Ende kümmert sich die Reinigungsstation um den Rest, die Walze wird sogar mit heißem Wasser gewaschen und mit heißer Luft getrocknet.

Bei einem Preis von 599 Euro (hier kaufen) müsst ihr aber auch ein paar Abstriche hinnehmen. So gibt es zwar eine präzise Navigation, kleine Figuren oder einzelne Kabel verspeist der Sauger aber gern mal zum Nachtisch. Auch auf Premium-Extras wie eine automatische Reinigungsmitteldosierung oder eine Kletterfunktion für hohe Türschwellen müsst ihr verzichten. Dazu stößt die Wischwalze bei hartnäckigen Verunreinigung an ihre Grenzen..

Am Ende ist der Mova S70 Roller ein sehr gelungenes Gesamtpaket für alle, die hohen Komfort zum fairen Preis suchen und nicht das Budget für ein absolutes High-End-Modell haben.

Saugroboter
Allround-PC.com Award
03/2026
Mova S70 Roller
Preis-Leistung

Beitrag erstmals veröffentlicht am 26.03.2026

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Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja stellv. Chefredakteur

.. ist nicht nur Experte für die Bereiche Smartphones & Gadgets, sondern testet auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Mainboards & Gaming-Gear. Zudem beschäftigt er sich gern mit Elektroautos und ist das Gesicht für YouTube, Instagram & Co. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten und berichtet gern von Messen & Events. Seine Leidenschaft: Fußball (Fohlenelf) & Fotografie (Fuji X100V).

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