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Test: SanDisk Extreme USB 3.0 Flash Drive 64 GB

Betrachtet man den Großteil der verfügbaren USB-Wechseldatenträger, so stechen nur wenige Laufwerke aus der Masse heraus. Einen solchen Kandidaten hat SanDisk mit dem neuen Extreme USB 3.0 Flash Drive auf den Markt gebracht, das wir in der 64-GB-Version für euch getestet haben.

SanDisk Extreme USB 3.0 Flash Drive

Das SanDisk sich bestens mit der Verarbeitung und Entwicklung innovativer Speicherprodukte auskennt, ist wohl spätestens seit den bekannten SD-Speicherkartenserien des Herstellers kein Geheimnis mehr. Aber auch im Bereich der USB-Sticks gibt es hin und wieder eine Neuentwicklung, wie sie das Extreme USB 3.0 Flash Drive darstellt.

Mit diesem Highspeed-USB-Stick will man die Wartezeiten beim Lesen und Schreiben von Daten auf ein Minimum reduzieren. Eine entsprechende USB 3.0-Schnittstelle am Hostgerät ist dafür natürlich Pflicht.

 

Technische Daten

 

Design & Verarbeitung

Der knapp 7 cm lange USB-Stick ist komplett aus schwarzem Kunststoff gefertigt und läuft abgerundet zu den Kanten spitz zu. Auf der Unterseite befinden sich die aufgedruckten Typendaten des Wechseldatenträgers, auf der Oberseite ist ein Schiebemechanismus, in schwarzem Hochglanz, eingelassen. Mit diesem lässt sich der im Inneren blaue USB-Stecker aus seiner Schutzposition herausfahren. Der Mechanismus rastet dabei sicher ein, sodass man den Stick auch mit etwas mehr Druck in den USB-Port am Rechner stecken kann, ohne dass sich der Stecker am Stick wieder in sein Gehäuse verkriecht. Der ganze Mechanismus macht einen soliden Eindruck und erspart einem das Verlieren der separaten Schutzkappe, wie sie bei den meisten USB-Sticks immer noch an der Tagsordnung ist.

Die Verarbeitung des Gerätes ist gut, aufgrund des geringen Gewichts wirkt der Kunststoff aber nicht sonderlich hochwertig. Knarzgeräusche bei Verwindung oder Biegeversuchen blieben aber aus. Insgesamt hat SanDisk hier sauber gearbeitet, besonders robust ist der Stick allerdings nicht ausgelegt.

Sonstiges

SanDisk liefert den Stick mit einer Verschlüsselungssoftware aus, mit dem die persönlichen Daten auf dem Stick im Falle eines Verlustes dank AES 128-Bit-Verschlüsselung geschützt werden sollen. Das Tool liegt auf dem im exFAT vorformartieren Laufwerk und hört auf den Namen SecureAccess. Des Weiteren erhält der Käufer Zugang zu 2 GB Onlinespeicher bei dem Dienst Yuwaa.

 

Leistungstest

Natürlich haben wir den USB 3.0-Stick auch in Bezug auf die vom Hersteller versprochenen Datenraten getestet. Hierzu kamen verschiedene Tools zum Einsatz, die wir weiter unten aufgelistet haben. Auf einen detaillierten Test der USB 2.0-Performance haben wir bewusst verzichtet, da der Stick in allen Situationen das Maximale aus dem USB-Protokoll der zweiten Version herausholt.

 

Testsystem

*Mit anderer Testystemkonfiguration getestet.

Fazit

Das neue  Extreme USB 3.0 Flash Drive von SanDisk, in unserem Fall das größte Modell mit 64 GB, hinterlässt einen durchweg positiven Eindruck. Angefangen bei der ordentlichen Verarbeitung, bis hin zu der brachialen Geschwindigkeit, die der Stick tatsächlich liefern kann. Der Lieferumfang fällt hingegen spärlich aus, dafür erhält man wenigstens eine Sicherheitssoftware als Zugabe.

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Letztendlich bleibt zu sagen: Viele haben versucht, die Leistungsdaten einer SSD in die Form eines USB-Sticks zu pressen. Das SanDisk Modell ist der einzige Wechseldatenträger, den wir in den Händen hatten, der dies geschafft hat. Für aktuell knapp 62 € bei Amzon.de liegt der Stick auch in einem völlig angemessenem Rahmen. Wer also auf der Suche nach maximaler Leistung und viel Speicherplatz für unterwegs ist, kann hier ohne Zögern zuschlagen.

 

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Pro

Contra

 

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Nils Waldmann Redakteur

Seit über 17 Jahren bei Allround-PC.com und als Redakteur und technischer Leiter tätig. In seiner Freizeit bastelt und konstruiert Nils gerne flugfähige Modelle und ist mit der Drohne unterwegs.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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