Western Digital ist für verschiedenste Speicherlösungen bekannt, von PC-Festplatten über Server- und NAS-Modelle bis hin zu externen Lösungen ist dort vieles dabei. Natürlich zählen mittlerweile auch diverse SSD-Varianten zum Portfolio dazu. Heute möchten wir uns mit der WD My Passport SSD ein externes Laufwerk mit 2 Terabyte Kapazität und USB Typ-C Anschluss etwas näher für euch ansehen.

Bei der WD My Passport SSD handelt es sich um ein externes Speichermedium auf Basis einer NVMe-SSD. In Kombination mit einem USB 3.2 Gen 2 Port sollen so Lesegeschwindigkeiten von bis zu 1.050 MB/s erreicht werden. Auch die Schreibgeschwindigkeit liegt mit 1.000 MB/s in einem ähnlich hohen Bereich. Für unseren Test haben wir die externe SSD mit 2 TB Speicher erhalten, welche für etwa 230-250 Euro* erhältlich ist – beispielsweise bei MediaMarkt*, Saturn* oder Amazon*.

Neben der externen SSD befinden sich außerdem eine ausführliche Anleitung sowie ein USB-C auf USB-C-Kabel im Lieferumfang. Für diejenigen, die über keinen solchen Anschluss verfügen, liefert Western Digital zusätzlich einen USB-C auf USB-A Dongle mit.

Design

WD setzt bei der My Passport SSD auf eine etwas eigene Optik. Statt eines klassischen Kastendesign formt der Hersteller das Gehäuse etwas rundlicher. So ist die SSD zu den Seiten, hinten und an den Ecken abgerundet. Ebenso sind die Riffelungen – bekannt von der Passport Ultra – erkennbar. Diese ziehen sich elegant von der Unterseite hin zu den abgerundeten Seitenrändern und verpassen der SSD so ein doch recht elegantes Design. Ergänzt wird das Ganze durch das WD-Logo in der oberen linken Ecke. Der USB-C Port ist auf der Unterseite platziert. Der Vorgänger, die „alte“ WD My Passport SSD, besaß noch ein deutlich kantigeres Design.

Als Materialien kommen hier Metall sowie Kunststoff zum Einsatz. Diese Kombination lässt die SSD einerseits leichter werden, jedoch dafür etwas weniger wertig. Besonders der verwendete Kunststoff ist dabei etwas dünn geraten und lässt sich leicht eindrücken. Dafür soll die SSD stoß- und vibrationsfest sein sowie Stürze aus bis zu 2 m Höhe überstehen. Jedoch konnten wir keinerlei scharfe Kanten oder andere Mängel feststellen, wodurch sich insgesamt das Bild einer soliden Verarbeitung ergibt.

Das Herzstück im Inneren

Die externe SSD setzt im Inneren auf ein Speichermedium auf NVMe-Basis. Diese wird über den integrierten USB-C-Anschluss angebunden, welcher auf dem USB 3.2 Gen 2 Standard basiert. So sind theoretisch Transferraten von bis zu 10 Gbit/s denkbar. Des Weiteren verpasst der Hersteller der SSD eine 256-Bit-AES Hardwareverschlüsselung. So sollen Daten vor ungewolltem Zugriff geschützt werden.

 

Leistungstest

Auch die WD My Passport durchläuft sowohl den AS SSD sowie den Crystal Disk Benchmark. Als Besonderheit haben wir ebenso die Geschwindigkeiten bei Verwendung des Dongles gemessen. Daneben gibt es einen Vergleich zur günstigeren WD Black P10 Game Drive HDD (Test).

Im AS SSD-Benchmark erreichte die WD My Passport bis zu 920 MB/s beim Lesen, während sie beim Schreiben auf etwa 948 MB/s kam. Damit liegt die SSD etwas unterhalb der kolportierten 1.050 respektive 1.000 MB/s. Sobald der mitgelieferte USB-C auf USB-A Dongle genutzt wird, ändert sich das Bild nur wenig. Die Werte bleiben mit 927 MB/s (Lesen) und 907 MB/s (Schreiben) etwa auf dem gleichen Niveau. Dadurch lässt sich bereits sagen, dass die Nutzung des Adapters die Performance weniger beeinflusst, voraussetzet natürlich, dass die Typ A Schnittstelle eures Rechners/Notebooks ebenfalls höhere Transferraten von 10Gbit/s unterstützt.

Im Crystal Disk Benchmark erreicht die WD My Passport SSD wiederum höhere Werte. Hier schafft es die externe SSD mit einer Lesegeschwindigkeit von 1.048,9 MB/s die vom Hersteller versprochenen 1.050 MB/s und übertrifft beim Schreiben mit 1.015 MB/s sogar die Herstellerangabe. Auch hier verändert der USB-Adapter die Datenlage in keinem relevanten Ausmaß.

Kommen wir nun zum angesprochenen Vergleich: Dafür haben wir eine etwa 12 GB große ISO-Datei auf die SSD kopiert und wieder zurück auf den PC verschoben. Während für das Übertragen auf den Desktop rund 20 Sekunden gebraucht wurden, dauerte das Kopieren gerade einmal 14 Sekunden. Damit erreicht die My Passport SSD respektable und im Vergleich zur WD Black P10 Game Drive HDD deutlich bessere Werte. Diese benötigte mit 98 Sekunden (Schreiben) und 92 Sekunden (Lesen) deutlich länger. Damit zeigen sich die Vorzüge und letztlich auch große Zeitersparnisse bei der Datenübertragung durch die hohen Transferraten einer SSD.

Fazit

Mit der WD My Passport SSD liefert Western Digital eine externe Speichererweiterung in gewohnter Qualität. Besonders der hohe Grad an Widerstandsfähigkeit für einen problemlosen Transport der SSD sind von Vorteil. In Kombination mit einem kompakten Design ist sie schnell in einem Rucksack verstaut. Das Wichtigste sind hier jedoch die Geschwindigkeiten: In diesem Segment kann die My Passport SSD vollends überzeugen und liefert die versprochenen Werte ab. Mit einem Preis von rund 240 Euro* kann das 2 TB Modell mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten.

Übrigens: WD bietet die My Passport SSD auch mit satten 4 Terabyte an, dann kostet die externe SSD jedoch rund 550 Euro*. Ansonsten stehen auch 1 TB für 140 Euro* oder 500 GB für knapp 85 Euro* zur Auswahl.

SSDs
Allround-PC.com
10/2021
WD My Passport SSD 2 TB
Empfehlung

Pro

  • hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit
  • schneller USB 3.2 Gen 2 Standard
  • widerstandsfähiges Design
  • gute Preis/Leistung

Contra

  • einseitig dünner Kunststoff statt Metall


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