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Samsung P9 Express im Test: Günstige Speichererweiterung für die Nintendo Switch 2

Wie schlägt sich die Speicherkarte im Vergleich?

Mit dem microSD‑Express‑Standard werden SD‑Karten endlich schnell: Entsprechende Speicherkarten erreichen dank NVMe‑Technik und PCIe SSD‑Geschwindigkeiten, arbeiten effizienter und mit geringerer Latenz. Mit der P9 Express hat nun auch Samsung einen solchen Speicher im Sortiment. Doch wie schneidet die microSD‑Express‑Karte der Südkoreaner im Alltag ab?

Die Samsung P9 Express wird als 256‑GB‑ und als 512‑GB‑Modell angeboten. Für das kleinere Modell werden aktuell mindestens 51 Euro fällig; 512 GB kosten rund 80 Euro. Im Vergleich zu klassischen microSD‑Karten sind die neuen Express‑Karten deutlich teurer und benötigen zudem neue Hardware. Für ein passendes Lesegerät werden rund 90 Euro fällig. Wir nutzen etwa den SanDisk Pro Reader für unseren Test. Im Regelfall dürfte die kleine Speicherkarte allerdings in der Nintendo Switch 2 als Speichererweiterung landen.

Unser Fazit zur Samsung P9 Express

samsung p9 express

Die Samsung P9 Express mit 512 GB ist sicherlich eine interessante Wahl, wenn ihr nach einer Speichererweiterung für eure Nintendo Switch 2 sucht. Die Lesegeschwindigkeiten sind flott, Ladezeiten somit kurz und die Speicherkarte fällt im Vergleich zur Konkurrenz etwas günstiger aus. Dafür macht die P9 Express allerdings Abstriche in Sachen Schreibgeschwindigkeit, was zumindest im Gaming‑Alltag verkraftbar ist.

Aktuell werden für das 512‑GB‑Modell rund 79 Euro aufgerufen, womit die SanDisk‑, Lexar‑ und Adata‑Äquivalente um knapp 30 Euro unterboten werden. Dadurch positioniert Samsung die P9 Express als kostengünstiges Speicher‑Upgrade für Switch‑2‑Nutzer.

Samsung P9 Express in Verpackung

Was sind die Vorteile von microSD Express?

MicroSD‑Express‑Karten bringen im Vergleich zu herkömmlichen microSDs einen massiven Leistungsschub, weil sie nicht mehr nur auf den alten UHS‑Bus setzen, sondern auf PCIe und NVMe. Dadurch erreichen sie Transferraten von fast einem Gigabyte pro Sekunde, was sie um ein Vielfaches schneller macht als klassische Speicherkarten. Entsprechend ist es kein Wunder, dass die Nintendo Switch 2 auf den neuen Standard setzt.

Immerhin sind Ladezeiten hiermit ein deutlich kleineres Problem und die Geschwindigkeit fällt im Vergleich zum internen Speicher der Konsole nicht allzu stark ab. Hinzu kommt eine verbesserte Energieeffizienz, was bei mobilen Geräten von Vorteil ist. Express‑Karten nutzen NVMe‑Power‑States und benötigen im Idle weniger Energie.

Auch zur schnellen Datenübertragung sind die kleinen microSD‑Express‑Karten nützlich. Hierzu wird jedoch an beiden Endgeräten ein entsprechendes Lesegerät benötigt. Bisher gibt es keine Notebooks oder Kameras, die den schnellen Standard nativ unterstützen. Wir haben für unseren Test etwa den SanDisk Pro Reader SD Express genutzt.

Samsung P9 Express neben Sndisk Express Pro Readder

Samsung P9 Express mit PCIe 3.0 und NVMe 1.3

Die Samsung P9 microSD‑Express‑Karte nutzt PCIe 3.0 und das NVMe‑1.3‑Protokoll, wodurch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich sind als über die herkömmliche UHS‑I‑Schnittstelle. Als Speicher‑Controller dient ein SM2708, ergänzt von Samsung‑V‑NAND‑TLC‑Speicherchips. Laut Samsung erreicht die SD‑Karte bis zu 800 MB/s beim Lesen und maximal 310 MB/s beim Schreiben.

Weitere Details:

P9 Express auf Speed: Die Angaben werden knapp erreicht

Im Crystal Disk Benchmark erreicht die SD‑Karte in unserem Testlauf 789 MB/s beim Lesen und 299 MB/s beim Schreiben. Damit liefert das Samsung‑Modell durchaus gute Werte ab; im Vergleich zu einer SanDisk‑Express‑Karte fallen zumindest die Schreibwerte aber deutlich geringer aus. Die Konkurrenz erreicht hier rund 650 MB/s. Herkömmliche SD‑Karten erzielen maximal Geschwindigkeiten von 200 MB/s beim Lesen, beim Schreiben eher 120 MB/s.

Nintendo Switch 2: So schlägt sich die P9 Express

Beim Einsatz in einer Nintendo Switch 2 sind die Unterschiede zwischen Samsung und SanDisk weniger eklatant. In Mario Kart World werden neue Strecken nach rund 9 Sekunden geladen, während der Spielstart rund 20 Sekunden in Anspruch nimmt. Das Installieren neuer Spiele dauert wiederum etwas länger.

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 05.02.2026

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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Hardware-Komponenten. Bei APC ist er unter anderem Experte für Gehäuse, Luft- und Wasserkühlungen, bringt aber auch Expertise für CPUs und GPUs mit.

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