Der Apple Mac Mini M4 ist seit einigen Monaten erhältlich und inzwischen lässt sich haufenweise Zubehör für den kleinen Mac finden. Wir wollen euch im Folgenden einige praktische Gadgets und Erweiterungen für euren Mac Mini näherbringen, mit denen ihr auch den Speicher des kleinen PCs erweitern könnt.
Der aktuelle Mac Mini M4 ist ein ziemliches Kraftpaket. Für unter 600 Euro kann der PC nicht nur mit einer ziemlich hohen Leistung punkten, sondern überzeugt auch durch sein kompaktes und sparsames Design. Im Prinzip hat das Basismodell nur zwei größere Schwächen: die Speichermenge und die Anschlussvielfalt. Diese Probleme lassen sich aber leicht mit dem passenden Zubehör lösen.

Satechi Mac Mini M4 Hub & Stand: Günstiges Speicher-Upgrade
Wer sich den Mac Mini in der Basis-Konfiguration kauft, gerät schnell an das Speicherlimit. Die 256-GB-SSD des Mac ist für heutige Programme und Dateigrößen schlicht zu klein bemessen, weshalb der Speicher schon nach wenigen Wochen vollläuft. In diesem Fall kann eine externe SSD durchaus helfen – besonders schön sind solche Lösungen allerdings nicht.
Eine elegantere Alternative ist der Satechi Mac Mini M4 Hub & Stand, der sich nahtlos in das Mac Mini Design einfügt. Der kleine Apple-PC wird einfach auf das Dock gesetzt und dann per Thunderbolt 4 auf der Rückseite verbunden. Zur Einrichtung ist keine weitere Software nötig – Satechi verfolgt hier einen Plug-and-play-Ansatz.

Bis zu 4 TB Speicher möglich!
Das Dock bietet einen klassischen M.2-Slot für M.2-2230-SSDs mit bis zu 4 TB Speicher und unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbps. Der Einbau geht ziemlich schnell von der Hand: Klappe an der Unterseite öffnen, SSD einsetzen und festschrauben! Passende Schrauben und ein kleiner Schraubendreher liegen dem Lieferumfang bei. Die verwendete SSD sollte außerdem im Apple-eigenen APFS-Format formatiert sein, ansonsten lässt sich der Speicher nicht als Laufwerk nutzen – das lässt sich aber im Handumdrehen im Finder erledigen.
Daneben lassen sich am Dock mehrere Anschlüsse finden: 2x USB-A-Ports mit 10 Gbps, 1x USB-A 2.0 mit 480 Mbit/s und ein SD-Kartenleser. Für den Mac Mini M4 Hub & Stand werden bei Amazon 119 Euro fällig. Für eine passende 2-TB-M.2-SSD solltet ihr ebenfalls rund 100 Euro einplanen. Hierfür bietet sich etwa die Kingston NV3 mit 2 TB an, die es bereits für 105 Euro gibt.
Satechi Thunderbolt 4 Dock: Mehr Anschlüsse sind immer besser
Falls ihr kein Speicherproblem habt, sondern einfach mehr Anschlüsse wünscht, lohnt sich der Blick auf das Satechi Thunderbolt 4 Dock für 259 Euro. Insgesamt bietet das Dock 3x Thunderbolt-4-Anschlüsse mit 40 GB/s, 15-Watt-PowerDelivery und 8K-Unterstützung. Daneben lassen sich noch zwei weitere HDMI-Ports finden, über die sich zwei 4K-Displays mit 60 Hz ansteuern lassen. Auf der Rückseite gibt es zudem einen LAN-Port und einen Eingang für die externe Stromversorgung (180 Watt).
An der Front befinden sich wiederum ein Klinkenanschluss, ein SD-Kartenleser und 2x USB-A-Ports mit 10 Gbit. Hier könnt ihr also fix Daten von einer Kamera übertragen oder weiteres Zubehör anschließen. Über einen Power-Button kann der Hub ein- und ausgeschaltet werden.
Logitech MX Keys S for Mac: Schlichte Tastatur für den Mac Mini
Für den Mac Mini gibt es nicht nur praktische Docks, sondern auch schicke Tastaturen. Wer sich einen Mac kauft, kauft sich meist auch das Magic Keyboard dazu. Es gibt jedoch einige – darunter mich – die lieber Alternativen nutzen.
Mein persönlicher Favorit ist etwa die Logitech MX Keys S for Mac, die es für 89 Euro gibt. Logitech bietet die Tastatur auch im Bundle mit der MX Master 3S an, bei der es sich um eine ergonomische Maus mit einigen Zusatztasten handelt.
Die MX Keys S kommt im flachen Design daher, bietet einen Nummernblock, eine praktische Hintergrundbeleuchtung und kann mit bis zu drei Geräten verbunden werden. Die Akkulaufzeit der kabellosen Tastatur wird mit etwa 10 Tagen angegeben, was ich aus Erfahrung bestätigen kann. Verbunden wird die Tastatur per Bluetooth, geladen dann mit dem mitgelieferten USB‑C‑Kabel.
Satechi SM1 Slim Mechanical: Mechanische Tastatur mit Brown-Switches
Für den Mac gibt es ebenfalls einige mechanische Tastaturen. Unter anderem bietet Satechi mit der SM1 Slim Mechanical ein entsprechendes Keyboard an, das für 119 Euro den Besitzer wechselt. Die Tastatur nutzt ein kompakteres 75-Prozent-Layout und verzichtet somit auf den dedizierten Nummernblock. Trotz der mechanischen Brown-Switches baut die Tastatur relativ flach auf und besticht durch eine schlichte Optik – passend also für ein schickes Mac-Setup.
Auch die Satechi-Tastatur funktioniert kabellos via Bluetooth oder per 2,4-GHz-Empfänger und kann mit bis zu vier Geräte verbunden werden. Zudem bietet die SM1 eine Hintergrundbeleuchtung, die in 14 Helligkeitsstufen geregelt werden kann. Bei Nutzung der Beleuchtung sinkt die Laufzeit allerdings auf 16,5 Stunden, während ohne Hintergrundbeleuchtung bis zu zwei Monate möglich sein sollen.

MSI Forge GK600 TKL: Günstig, mechanisch mit Mini-Display
MSI stammt zwar eher aus dem Gaming-Universum, mit der MSI Forge GK600 TKL (Test) bietet der Hersteller aber ebenfalls eine Tastatur für den Mac an. Die Tastatur kann über einen Switch an der Unterseite in einen Mac-Modus versetzt werden und lässt sich dann per Bluetooth oder 2,4-GHz-Adapter mit dem Mac Mini verbinden.
MSI liefert mit der GK600 TKL Wireless ein stark ausgestattetes Gesamtpaket zum fairen Preis (79 Euro). Besonders für Bastler ist sie ein Preis-Leistungs-Tipp: Dank Gasket Mount, integrierter Dämpfungsschichten und der flexiblen Hot-Swap-Funktion für Schalter bietet sie viel Raum für Individualisierung. Ich persönlich nutze die Forge GK600 TKL privat und bin sehr zufrieden mit dem Tippgefühl und der Handhabung. Nur die Laufzeit könnte etwas besser ausfallen – mit Beleuchtung sind nur etwa zwei Tage drin.

Magic Trackpad: MacBook-Feeling für den Mac Mini
Das Apple Magic Trackpad bringt die Touch-Steuerung des MacBook auch auf den Mac Mini. Das Trackpad wird in den Farben Weiß und Schwarz angeboten und wandert für rund 115 Euro über die Ladentheke. Im Gegensatz zu Drittanbieter-Zubehör verbindet sich das Magic Trackpad direkt mit dem Mac und ist sofort einsatzbereit – die Magie des Apple-Ökosystems. Mit einer Ladung lässt sich das Trackpad rund einen Monat nutzen, ehe es per USB-C aufgeladen werden muss.

Apple Magic Mouse: Super schlicht und komplett tastenlos
Falls ihr eine klassische Maus bevorzugt, ist die Magic Mouse für 70 Euro eher etwas für euch. Analog zum Magic Trackpad bietet die Magic Mouse eine Multitouch-Oberfläche, über die alle Tastenklicks gelöst werden – mechanische Tasten gibt es nicht. Etwas fragwürdig ist nur die Positionierung des Ladeports: Der befindet sich auf der Unterseite, weshalb die Maus während des Ladevorgangs nicht genutzt werden kann.

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