Bei der riesigen Auswahl an Einsteiger-Smartphones fällt die Entscheidung oft schwer. Deshalb zeigen wir euch die besten 5G-Smartphones unter 200 Euro und verraten, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Modelle mitbringen.
Fünf Handys, fünf Kategorien!
Wir haben insgesamt fünf Smartphones von verschiedenen Herstellern in mehreren Kategorien verglichen. Dabei bewerten wir die Geräte hinsichtlich Kamera, Display, Leistung, Akku und Laden. Zwar kosten die Handys alle ähnlich viel, technisch unterscheiden sie sich in manchen Punkten aber extrem. Während einige Modelle ihren Schwerpunkt auf die Leistung legen, punkten andere mit starken Displays oder einer langen Akkulaufzeit.
Unsere Empfehlungen:
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Moto Edge 60 Fusion
- Preis-Tipp: CMF Phone 1
- Kamera: Honor 400 Lite
- Beste Software: Samsung Galaxy A26 5G
- Meister Speicher: Poco M7 Pro 5G
CMF Phone 1: Günstiger Einstieg
Wer besonders günstig unterwegs sein möchte, sollte sich das CMF Phone 1 genauer anschauen. Das Smartphone kostet nur 149 Euro und bietet dafür eine durchaus gute Ausstattung, verglichen mit anderen Produkten in dieser Preisklasse. Unter der Haube werkelt ein MediaTek Dimensity 7300, dem 8 GB LPDDR5-RAM zur Seite stehen. Der Chip bietet genügend Power für den Alltag und schneidet ähnlich performant ab wie der Snapdragon 7 Gen 1 aus dem Honor 90 oder Moto Edge 50. Dazu gibt es 128 GB internen Speicher.
Die Hauptkamera auf der Rückseite besteht aus einem 50-Megapixel-Sensor von Sony, der durch eine Zwei-Megapixel-Tiefenkamera ergänzt wird. Die Hauptkamera besitzt zwar keinen Autofokus, kann in verschiedenen Tests aber zumindest bei Tag in Sachen Dynamik und Schärfegrad überzeugen. Auch die Akkulaufzeit fällt dank 5.000 mAh Akku stark aus.
Pro
- gutes Display
- gute Akkulaufzeit
- gute Alltags-Performance
- flüssige Software
- Preis
Contra
- 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel
- Hauptkamera ohne Autofokus
Die nächsten Smartphones liegen preislich allesamt knapp unter 200 Euro – in diesem Preisbereich tummeln sich viele aktuelle Einsteiger-Modelle. Entsprechend sind die Unterschiede hier umso wichtiger – denn die lassen sich erst im Detail finden.
Samsung Galaxy A26 5G: Samsungs Mittelklasse-Einstieg
Das Samsung Galaxy A26 5G punktet vor allem bei Software und Kamera, aber weniger beim Design. One UI ist Samsung-typisch aufgeräumt, gut optimiert und auch der Software-Support (bis 2031!) ist ziemlich gut. Als Kamera dient eine 50 MP Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung und Autofokus; dazu gibt es eine 8 MP Ultraweitwinkelkamera und eine irrelevante 2-MP-Makrokamera. Die gebotene Bildqualität ist gut für die Preisklasse, auch bei Schnappschüssen.
Abzüge gibt es wiederum für das altmodische Display mit dickem Kinn und Teardrop-Notch, langsames Laden und altes WiFi 5. Die Akkulaufzeit fällt solide aus, die Konkurrenz ist in diesem Bereich allerdings besser aufgestellt.
Pro
- solide Akkulaufzeit
- langer Software-Support
- Hauptkamera mit OIS und AF
- solide Performance
Contra
- 2 MP Tiefenkamera
- Display mit dickem Kinn und Teardrop-Notch
Poco M7 Pro 5G: Viel Speicher
Das Poco M7 Pro 5G ist der Speicher-Geheimtipp: Mit 512 GB bietet das Smartphone mit Abstand die größte Speicherkapazität unter den Geräten in unserer Liste. Im Inneren des Smartphones kommt der aktuelle MediaTek Dimensity 7025 Ultra zum Einsatz, der ebenfalls vom Honor 400 Lite genutzt wird und im Vergleich zu einem Galaxy A26 5G etwas schwächer ausfällt. Auf der Vorderseite glänzt das Handy mit einem 6,67 Zoll AMOLED-Display mit 120 Hz und 2.100 Nits. Auf der Rückseite gibt es wiederum eine solide 50-MP-Hauptkamera und eine 2-MP-Tiefenkamera – hier macht man also die größten Abstriche.
Als Software kommt außerdem HyperOS zum Einsatz, eine extrem stark angepasste Android-Oberfläche mit iOS-Look. Die Optik ist Geschmackssache, für einige aber ein größerer Kritikpunkt. Software-Updates gibt es hier sechs Jahre lang.
Pro
- großer interner Speicher
- helles & schnelles Display
- solide Hauptkamera
Contra
- 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel
- HyperOS
- etwas schwächere Leistung
Honor 400 Lite: Mit 108-MP-Kamera
Technisch schlägt das Honor 400 Lite in eine ähnliche Kerbe, hat aber eine hochauflösendere Kamera und ein helleres Display zu bieten. Die Hauptkamera löst mit 108 MP auf und liefert farbenfrohe und lebendige Bilder bei Tageslicht ab. Nur im HDR-Modus übertreibt es die Kamera mit Sättigung und Kontrast. Das Display wirkt nochmals moderner und wird, ähnlich wie bei den hochklassigen Honor-Modellen, durch eine Pille mit Selfie-Kamera durchbrochen. Unter der Haube kommt ebenfalls der Dimensity 7025 Ultra zum Einsatz; der 5.230 mAh liefert genügend Saft für einen Tag. Die verwendete MagicOS Software erinnert genauso wie HyperOS stark an iOS.
Pro
- hochauflösende Hauptkamera
- helles & schnelles Display
- lange Akkulaufzeit
Contra
- 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel
- MagicOS
- etwas schwächere Leistung
Moto Edge 60 Fusion: Mittelklasse-Allrounder
Ein besonders spannender Allrounder im Bereich um 200 Euro ist das Motorola Edge 60 Fusion. Zusammen mit dem CMF Phone 1 bildet es dank Dimensity 7300 die Leistungsspitze und bietet auch in Sachen Speicher (256 GB + 8 GB) eine starke Ausstattung. Besonders ist hier das Display, denn Motorola verbaut hier ein Edge-Display mit 4.500 Nits, adaptiven 120 Hz und 6,67 Zoll. Das Display kommt im Vergleich zu den restlichen Modellen aus unserer Liste dem High-End-Segment am nächsten.
Die Hauptkamera mit 50 MP schneidet in Tests gut ab und liefert farbstarke und scharfe Bilder am Tag, und solide Bilder bei wenig Licht. Die Ultraweitwinkelkamera fällt etwas schwächer aus und ist eher auf mittlerem Niveau. Die Akkulaufzeit fällt wiederum stark aus, zwei Tage sollten mit einer Ladung möglich sein.
Wer ein flaches Display bevorzugt, kann wiederum zum Moto G86 5G greifen. Die Ausstattung ist identisch, doch Motorola verbaut hier ein flaches P-OLED-Display.
Pro
- hochauflösende Hauptkamera
- helles & schnelles Display
- lange Akkulaufzeit
Contra
- 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel
- etwas schwächere Leistung
Beitrag erstmals veröffentlicht am 13.12.2025
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