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Die besten Smartphones unter 200 Euro: Günstige Handys im Vergleich Mai 2026

Wofür soll ich mich entscheiden?

Bei der riesigen Auswahl an Einsteiger-Smartphones fällt die Entscheidung oft schwer. Deshalb zeigen wir euch die besten 5G-Smartphones unter 200 Euro und verraten, welche Stärken und Schwächen die einzelnen Modelle mitbringen. 

Wir haben mehrere Smartphones von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Kategorien verglichen. Dabei bewerten wir die Geräte hinsichtlich Kamera, Display, Leistung, Akku und Laden. Zwar kosten die Handys alle ähnlich viel, technisch unterscheiden sie sich in manchen Punkten aber extrem. Während einige Modelle ihren Schwerpunkt auf die Leistung legen, punkten andere mit starken Displays oder einer langen Akkulaufzeit.

Unsere Empfehlungen:

CMF Phone 1: Günstiger Einstieg

Wer besonders günstig unterwegs sein möchte, sollte sich das CMF Phone 1 genauer anschauen. Das Smartphone kostet nur 159 Euro und bietet dafür eine durchaus gute Ausstattung, verglichen mit anderen Produkten in dieser Preisklasse. Unter der Haube werkelt ein MediaTek Dimensity 7300, dem 8 GB LPDDR5-RAM zur Seite stehen. Der Chip bietet genügend Power für den Alltag und schneidet ähnlich performant ab wie der Snapdragon 7 Gen 1 aus dem Honor 90 oder Moto Edge 50. Dazu gibt es 128 GB internen Speicher.

Die Hauptkamera auf der Rückseite besteht aus einem 50-Megapixel-Sensor von Sony, der durch eine Zwei-Megapixel-Tiefenkamera ergänzt wird. Die Hauptkamera kann in verschiedenen Tests aber zumindest bei Tag in Sachen Dynamik und Schärfegrad überzeugen. Auch die Akkulaufzeit fällt dank 5.000 mAh Akku stark aus.

cmf phone 1 angebot

Pro

  • gutes Display
  • gute Akkulaufzeit
  • gute Alltags-Performance
  • flüssige Software
  • Preis

Contra

  • 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel

Die nächsten Smartphones liegen preislich allesamt knapp unter oder über 200 Euro – in diesem Preisbereich tummeln sich viele aktuelle Einsteiger-Modelle. Entsprechend sind die Unterschiede hier umso wichtiger – denn die lassen sich erst im Detail finden.

Samsung Galaxy A26 5G: Samsungs Mittelklasse-Einstieg

Das Samsung Galaxy A26 5G punktet vor allem bei Software und Kamera, aber weniger beim Design. One UI ist Samsung-typisch aufgeräumt, gut optimiert und auch der Software-Support (bis 2031!) ist ziemlich gut. Als Kamera dient eine 50 MP Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung und Autofokus; dazu gibt es eine 8 MP Ultraweitwinkelkamera und eine irrelevante 2-MP-Makrokamera. Die gebotene Bildqualität ist gut für die Preisklasse, auch bei Schnappschüssen.

Abzüge gibt es wiederum für das altmodische Display mit dickem Kinn und Teardrop-Notch, langsames Laden und altes WiFi 5. Die Akkulaufzeit fällt solide aus, die Konkurrenz ist in diesem Bereich allerdings besser aufgestellt.

galaxy a26
Bild: Samsung

Pro

  • solide Akkulaufzeit
  • langer Software-Support
  • Hauptkamera mit OIS und AF
  • solide Performance

Contra

  • 2 MP Tiefenkamera
  • Display mit dickem Kinn und Teardrop-Notch

Poco M7 Pro 5G: Viel Speicher

Das Poco M7 Pro 5G ist der Speicher-Geheimtipp: Mit 512 GB bietet das Smartphone mit Abstand die größte Speicherkapazität unter den Geräten in unserer Liste. Im Inneren des Smartphones kommt der aktuelle MediaTek Dimensity 7025 Ultra zum Einsatz, der ebenfalls vom Honor 400 Lite genutzt wird und im Vergleich zu einem Galaxy A26 5G etwas schwächer ausfällt. Auf der Vorderseite glänzt das Handy mit einem 6,67 Zoll AMOLED-Display mit 120 Hz und 2.100 Nits. Auf der Rückseite gibt es wiederum eine solide 50-MP-Hauptkamera und eine 2-MP-Tiefenkamera – hier macht man also die größten Abstriche.

Als Software kommt außerdem HyperOS zum Einsatz, eine extrem stark angepasste Android-Oberfläche mit iOS-Look. Die Optik ist Geschmackssache, für einige aber ein größerer Kritikpunkt. Software-Updates gibt es hier sechs Jahre lang. Der Preis liegt bei 199 Euro.

poco m7 pro 5g
Bild: Poco

Pro

  • großer interner Speicher
  • helles & schnelles Display
  • solide Hauptkamera

Contra

  • 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel
  • HyperOS
  • etwas schwächere Leistung

Poco M8 mit Snapdragon 6s Gen 3

Das Poco M8 besitzt ein 6,77 Zoll großes AMOLED-Display mit 800 Nits typischer Helligkeit und 3.200 Nits Peak-Helligkeit sowie bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Als SoC dient ein Snapdragon 6s Gen 3. Versorgt wird die Hardware durch einen 5.250 mAh Akku, der mit 45 Watt per Kabel geladen werden kann.

Auch wenn das Kameramodul auf der Rückseite eine Triple-Kamera verspricht, gibt es im Prinzip nur einen sinnvoll nutzbaren Sensor. Dabei handelt es sich um die 50-MP-Hauptkamera auf Basis des Light Fusion 400. Begleitet wird die Kamera durch eine 2-MP-Tiefenkamera, welche nur Tiefeninformationen liefert. Das Poco M8 5G gibt es ab 199 Euro; bei Amazon wird es derzeit ab 219 Euro angeboten.

poco m8 5g
Bild: Poco

Pro

  • großer interner Speicher
  • helles & schnelles Display
  • solide Hauptkamera

Contra

  • 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel

Honor 400 Lite: Mit 108-MP-Kamera

Technisch schlägt das Honor 400 Lite in eine ähnliche Kerbe, hat aber eine hochauflösendere Kamera und ein helleres Display zu bieten. Die Hauptkamera löst mit 108 MP auf und liefert farbenfrohe und lebendige Bilder bei Tageslicht ab. Nur im HDR-Modus übertreibt es die Kamera mit Sättigung und Kontrast.

Das Display wirkt nochmals moderner und wird, ähnlich wie bei den hochklassigen Honor-Modellen, durch eine Pille mit Selfie-Kamera durchbrochen. Unter der Haube kommt ebenfalls der Dimensity 7025 Ultra zum Einsatz; der 5.230 mAh liefert genügend Saft für einen Tag. Die verwendete MagicOS Software erinnert genauso wie HyperOS stark an iOS. Der Preis liegt bei 194 Euro.

honor 400 lite
Bild: Honor

Pro

  • hochauflösende Hauptkamera
  • helles & schnelles Display
  • lange Akkulaufzeit

Contra

  • 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel
  • MagicOS
  • etwas schwächere Leistung

Redmi 15 5G ist ein Langläufer

Das Xiaomi Redmi 15 5G richtet sich an Nutzer, die ein günstiges Smartphone mit großem Display und solider Leistung brauchen. Im Kern sitzt der Qualcomm Snapdragon 6s Gen 3, der für tägliche Aufgaben wie Surfen, Apps und Multitasking völlig ausreicht. Dazu kommt ein 6,9-Zoll-FHD+-LCD-Display mit bis zu 144 Hz Bildwiederholrate.

Das Highlight ist der 7000-mAh-Akku auf Silizium-Kohlenstoff-Basis: In Tests schneidet die Akkulaufzeit besonders gut ab, wobei locker zwei Tage Laufzeit möglich sein sollen.

Abgerundet wird das Smartphone durch 5G-Unterstützung, einen microSD-Slot (bis 2 TB), IP64-Schutz und USB-C. Die 50-MP-Hauptkamera liefert am Tag solide Ergebnisse ab, scheitert aber bei Nacht oder Zoom.

xiaomi redmi 15 5g
Bild: Xiaomi

Pro

  • 144 Hz Display
  • 5G Unterstützung
  • Updates bis 2031
  • sehr gute Laufzeit

Contra

  • Mono-Lautsprecher
  • Kunststoffgehäuse
  • kein eSIM Support
  • nur eine Kamera

Moto Edge 60 Fusion: Mittelklasse-Allrounder

Ein besonders spannender Allrounder im Bereich um 200 Euro ist das Motorola Edge 60 Fusion. Zusammen mit dem CMF Phone 1 bildet es dank Dimensity 7300 die Leistungsspitze und bietet auch in Sachen Speicher (256 GB + 8 GB) eine starke Ausstattung. Besonders ist hier das Display, denn Motorola verbaut hier ein Edge-Display mit 4.500 Nits, adaptiven 120 Hz und 6,67 Zoll. Das Display kommt im Vergleich zu den restlichen Modellen aus unserer Liste dem High-End-Segment am nächsten. 

Die Hauptkamera mit 50 MP schneidet in Tests gut ab und liefert farbstarke und scharfe Bilder am Tag, und solide Bilder bei wenig Licht. Die Ultraweitwinkelkamera fällt etwas schwächer aus und ist eher auf mittlerem Niveau. Die Akkulaufzeit fällt wiederum stark aus, zwei Tage sollten mit einer Ladung möglich sein.

Wer ein flaches Display bevorzugt, kann wiederum zum Moto G86 5G greifen. Die Ausstattung ist identisch, doch Motorola verbaut hier ein flaches P-OLED-Display. 

moto edge 60 fusion
Bild: Motorola

Pro

  • hochauflösende Hauptkamera
  • helles & schnelles Display
  • lange Akkulaufzeit

Contra

  • 2-MP-Tiefenkamera statt Tele oder Ultraweitwinkel
  • etwas schwächere Leistung

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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Hardware-Komponenten. Bei APC ist er unter anderem Experte für Gehäuse, Luft- und Wasserkühlungen, bringt aber auch Expertise für CPUs und GPUs mit.

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