Zeit sparen beim Anlegen von WordPress-Installationen

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Infos  / Marcel Schreiter
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Bevor man eine Webseite startet, wird man in der Regel das dazugehörige CMS installieren. Mit WordPress genießt man eine recht unkomplizierte Einrichtung. Dennoch gibt es hier und da einige Methoden, mit denen man sich den Prozess erleichtern kann.

Egal ob man beruflich oder privat WordPress-Seiten anlegt: Es gibt viele Arbeitsschritte, die bei verschiedenen Installationen ähnlich sind. Alle Webseiten brauchen ein Impressum, alle eine Datenschutzerklärung, alle ein Favicon und ein Logo. Ebenso können einmal bewährte Konfigurationen rund um die Suchmaschinenoptimierung bestehen bleiben, gleiches gilt für die generelle Linkstruktur.

Für den ersten Start: Die Installation bei einem Hoster

Gerade für Nutzer, die wenig vertraut mit WordPress oder allgemein dem Installieren und Warten eines Content-Management-Systems (CMS) sind, sind Hoster mit einer 1-Klick-Installation eine wertvolle Hilfe. Sie erleichtern die Installation eines CMS und erlauben innerhalb weniger Minuten mit der Webseite arbeiten zu können.

Um zu erfahren, ob der gewählte Hoster eine 1-Klick-Installation anbietet, hilft ein Anruf oder aber der Blick ins die Verwaltungsumgebung. Hier dürfte sich ein Punkt finden, hinter dem sich das Installieren von Anwendungen versteckt.

Es kann passieren, dass bei der 1-Klick-Installation Probleme auftauchen. Unerfahrene Nutzer sollten dann auf den Support zurückgreifen. Erfahrene Nutzer können aus der Fehlermeldung meist auslesen, wo das Problem liegt und finden eine passende Lösung (z.B. das Anpassen der PHP-Version oder ein alternativer Präfix in der Datenbank).

Für Fortgeschrittene: Mit Vorlagen arbeiten

Wie schon erwähnt, gibt es viele Arbeitsschritte, die bei unterschiedlichen WordPress-Installationen doch recht ähnlich sind. Diese zu wiederholen lässt sich umgehen, indem mit Vorlagen gearbeitet wird. Hierbei handelt es sich um Sammlungen von Plugins, Themes und dazugehörige Konfigurationen, die man für mehrere Seiten verwenden kann. Als Beispiel sei das Plugin gegen Spam-Kommentare genannt. Einmal festgelegt wird man die verwendete Erweiterung auch bei anderen Webseiten einsetzen.

Vorlagen können entweder lokal eingerichtet und dann bei einer Installation hochgeladen, oder aber direkt beim Hoster gepflegt werden. Letztere Lösung ist besonders bequem und erleichtert einem die Arbeit enorm.

Natürlich gilt, dass eine Vorlage in ihren Möglichkeiten begrenzt ist. Da jede Webseite anders aussieht und andere Anforderungen hat, müssen viele Arbeitsschritte (wie das Anpassen der .htaccess) weiterhin per Hand durchgeführt werden.

Für regelmäßige Installationen: Arbeiten mit einer Checkliste

In einem digitalen und vielseitig automatisierten Beruf mag sie überflüssig klingen, doch erfüllt die Checkliste (ob nun in einer ToDo-App oder auf Papier angelegt) eine wichtige Rolle. Installiert man häufiger WordPress-Umgebungen, kann sie dabei helfen den Überblick zu behalten. Routinemäßige Aufgaben werden hier nach und nach abgearbeitet und ganz sicher nicht übersehen.

Eine Checkliste hilft auch dort, wo man nicht alleine, sondern einem Team arbeitet. Statt jeden einzelnen Punkt zu prüfen oder davon auszugehen, dass sich schon jemand darum gekümmert hat, kann man direkt sehen, ob die dazugehörige Aufgabe abgehakt wurde. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Checkliste von allen im Team verwendet wird.

Muss ich bei der WordPress-Installation Zeit sparen?

Die beschriebenen Schritte, z.B. beim Arbeiten mit Vorlagen, sind vor allem für Nutzer interessant, die häufig WordPress-Installationen anlegen und dabei effizienter sein wollen. Generell spricht nichts dagegen eine WordPress-Installation Schritt-für-Schritt anzulegen. Ein wichtiger Vorteil ist hierbei, dass man gut mit den Einstellungen vertraut ist und sicher kein kann, dass alles korrekt konfiguriert ist. Weiterhin gilt: Muss man diese Aufgabe häufiger vornehmen, werden zeitsparende Methoden relevant.


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