Aktuelle ASRock-Mainboards für Intel und AMD im Überblick

Übersicht zu LGA 1151- und AM4-Platinen 3 Min. lesen
Infos  / Tim Metzger
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Seid ihr auf der Suche nach einem neuen Mainboard und interessiert euch für Modelle von ASRock? Wir erläutern euch das aktuelle Produktportfolio des Herstellers anhand einiger Beispiele für verschiedene CPU-Plattformen von Intel und AMD.

In diesem Artikel präsentieren wir euch einige unterschiedliche Mainboards von ASRock und fokussieren uns konkret auf Platinen mit LGA 1151-Sockel für Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie auf AMD-Mainboards mit AM4-Sockel für Ryzen-CPUs.

ASRock-Mainboards für AMD Ryzen

Für Besitzer von aktuellen Ryzen-Prozessoren bietet ASRock Mainboards mit verschiedenen AMD-Chipsätzen an, etwa B450 und X570. Während B450 sich auf die wesentlichen Funktionen beschränkt und entsprechend günstiger ausfällt, bietet X570 alle aktuellen Extras und ist demnach teurer.

Ein recht preiswertes ASRock-Mainboard ist etwa das B450 Pro4. Das ATX-Mainboard kostet aktuell nur circa 86 Euro, wahlweise ist auch eine mATX-Variante für 79 Euro verfügbar. Die ATX-Version verfügt über zwei M.2-Anschlüsse für moderne NVMe-SSDs. Schnelle Datenübertragungen mit 10 Gbit/s gewährleisten zudem zwei USB 3.1-Ports, einer mit Typ-A und einer mit Typ-C. Einen Gigabit-LAN-Anschluss bietet das Mainboard auch. Vier DDR4-Arbeitsspeichermodule mit über 3.200 MHz lassen sich auf dem B450 Pro4 anschließen. Eine weitere beliebte Mainboard-Alternative mit mATX-Formfaktor ist das ASRock B450M Steel Legend für 88 Euro.

Das Steel Legend-Modell ist zudem mit dem X570-Chipsatz verfügbar und bietet deutlich gehobenere Features. Neben einer RGB-Beleuchtung (ASRock Polychrome Sync) stattet der Hersteller die Platine mit PCIe 4.0-Schnittstellen aus, eine davon ist mit Edelstahl verstärkt, um selbst mit schweren Grafikkarten langfristig zu halten. Zwei M.2-Anschlüsse mit PCIe 4.0-Standard sind ebenfalls mit Edelstahl abgedeckt. Obendrein unterstützt es extrem schnellen DDR4-4666-RAM und USB 3.2 mit bis zu 20 Gbit/s.

ASRock-Mainboards für Intel-CPUs

Besitzer von Intel-Prozessoren mit LGA 1151-Sockel haben ebenfalls die Wahl zwischen verschiedenen Chipsätzen. Im günstigeren Preissegment bietet sich B365 an, etwa das ASRock B365 Pro4 für weniger als 100 Euro. Z390-Platinen erfreuen sich allerdings trotz ihrer höheren Preise deutlich größerer Beliebtheit. Das liegt vor allem daran, dass eine Übertaktung von K-Prozessoren bei Z390 möglich ist. Bei B365 steht dieses Feature nicht zur Verfügung. Einen Test zum Asrock Z390 Phantom Gaming 7 findet ihr hier bei uns.

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Unter anderem sind das ASRock Z390 Phantom Gaming 4S und das Z390 Pro4 nur unwesentlich teurer gegenüber dem genannten B365-Modell. Das Phantom Gaming 4S unterstützt beispielsweise NVMe-SSDs über den vorhandenen M.2-Slot, und DDR4-RAM mit über 4.300 MHz. ASRocks Z390 Pro4 ist relativ ähnlich, hat aber einen weiteren M.2-Slot und zwei USB 3.2-Ports (Typ-A und Typ-C).

In der Oberklasse sind viele weitere ASRock-Platinen erhältlich. Wir haben etwa das ASRock Phantom Gaming 7 im Test für gut befunden, denn es lässt kaum Wünsche offen. Eine schnelle Netzwerkanbindung ist durch den 2,5G-LAN-Port gesichert, es gibt verstärkte PCIe-Steckplätze und zwei M.2-Slots mit Kühlkörpern. Eine RGB-Beleuchtung ist natürlich ebenfalls vorhanden. Das Modell kostet zurzeit knapp 200 Euro.

Intel Comet Lake-S und neue Ryzen 3-CPUs

Demnächst erscheinen außerdem neuere Mainboard-Modelle von ASRock. Für die Intels Comet Lake-S-Serie starten Ende Mai Z490-Platinen mit LGA 1200-Sockel. Im AMD-Lager landet in Kürze auch der B550-Chipsatz auf dem Markt für den günstigen, aber dennoch leistungsfähigen Ryzen 3 3100 bzw. Ryzen 3 3300X. Mit einer Verfügbarkeit ist ab Mitte Juni zu rechnen.


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