Grafikkarten: Nvidia GTX statt RTX? Einsteiger-GPUs im Überblick

GTX 1050 bis GTX 1660 Ti 2 Min. lesen
Infos  / Tim Metzger
Bild: Nvidia

Derzeit schwärmen PC-Spieler von Nvidias neuen RTX-Grafikkarten, doch sie sind nicht nur sehr teuer, sondern auch kaum verfügbar. Die günstigeren GTX-Modelle solltet ihr bei eurer Kaufentscheidung aber nicht außer Acht lassen, da sie sich weiterhin gut für Full-HD-Gaming eignen.

Ihr seid auf der Suche nach einer preisgünstigen Nvidia-Grafikkarte für euren Gaming-PC? Im groben Preisbereich von 100 bis 350 Euro gibt es viele Nvidia GeForce GTX Grafikkarten, die genügend Leistung für Spiele in Full-HD-Auflösung bieten. Lasst euch von der Namensgebung nicht täuschen, denn die Grafikkarten der GeForce-16-Serie sind erst seit 2019 auf dem Markt und somit noch längst nicht Schnee von gestern. Selbst die ältere GTX 1050 und GTX 1050 Ti mit Pascal-Architektur sind für unter 150 Euro noch solide Optionen.

Nvidia-Modelle und deren Einordnung in der Einsteigerklasse

Die GeForce-16-Serie basiert auf der Turing-Architektur, die beispielsweise auch bei der RTX 2080 Super zum Einsatz kommt. Zur Auswahl stehen konkret die GTX 1650, GTX 1650 Super, GTX 1660, GTX 1660 Super und GTX 1660 Ti. Sie sind aufsteigend sortiert, also ist die GTX 1650 in der GeForce-16-Serie das Einstiegsmodell und die GTX 1660 Ti das Top-Modell mit der besten Leistung.

Erstere liegt preislich circa bei 135 bis 165 Euro, denn bekanntermaßen gibt es verschiedene Varianten von Herstellern wie MSI, Palit und Gigabyte, die unterschiedliche Kühler und Taktraten aufweisen. Die GTX 1660 und 1660 Super sind hingegen ab rund 230 Euro erhältlich und die GTX 1660 Ti beginnt bei knapp 250 Euro. Eine GTX 1050 Ti ist könnt ihr übrigens schon ab rund 120 Euro ergattern.

Bild: Gigabyte

Schnell genug für Full-HD-Gaming

Wie erwähnt, sind die GTX-Grafikkarten für Full-HD-Gaming ausgelegt und beispielsweise eine GTX 1650 kann aktuelle Spiele mit hohen Grafikeinstellungen flüssig darstellen, teilweise sogar mit maximaler Qualität. Sogar Spielen in WQHD-Auflösung, also 1.440p, ist mit leichten Abstrichen mit über 30 Bildern pro Sekunde möglich. Auf Raytracing-Effekte müsst ihr in dieser Preisklasse natürlich verzichten, aber ansonsten sind die GTX-Modelle noch sehr leistungsfähig.

Alle genannten Einsteiger-Grafikkarten unterstützen DirectX 12 und haben aktuelles HDMI 2.0 sowie DisplayPort 1.4. Obendrein sind sie kompakter als Oberklasse-Modelle und dürften daher ohne Einschränkungen in jedes Gehäuse passen. Der Stromverbrauch ist ebenfalls weitaus geringer und viele Varianten haben Lüfter, die bei geringer GPU-Auslastung inaktiv beziehungsweise still sind.


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1 Kommentar

  • Dirk A.

    In dem Text steht „… basiert wie die beiden 1050-Modelle auf der Turing-Architektur“. Das stimmt allerdings nicht. Der Chip GTX 1050 basiert noch auf der Pascal-Architektur – also eine Generation älter.

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