Was ist Cyberkriminalität und wie können Sie sich davor richtig schützen?

Infos  / Marcel Schreiter Anzeige
Cyber Security

Cyberkriminalität wird bereits seit Jahren zu einem immer ernsteren Problem – sowohl für Unternehmen als auch Privatpersonen. In mehr und mehr geschäftlichen wie privaten Bereichen spielen digitale Medien und Kanäle eine zunehmend wichtige Rolle. Mit der Digitalisierung gehen zweifelsohne viele Vorzüge einher: Ohne die Annahme digitaler Prozesse können Betriebe der meisten Branchen sogar kaum noch konkurrenzfähig am Markt agieren und selbst privat geht vieles nur noch via Online-Kommunikation, Terminplanung in der Cloud oder sozialer Netzwerke. Zugleich bildet die verstärkte Nutzung entsprechender Möglichkeiten aber auch exponentiell mehr Angriffspunkte für Cyberkriminelle.

Cyberkriminalität schließt sämtliche gesetzeswidrigen Aktivitäten ein, die sich auf Medien der digitalen Welt oder eben betreffende Kanäle beziehen. Cyberkriminelle können – von einzelnen Personen über organisierte Gruppen bis hin zu staatlich geförderten Verbänden – viele Ausprägungen haben. Sie wenden spezifische Techniken oder Technologien, wie Malware, Krypto-Jacking, Cyber-Spionage und viele weitere an, um in aller Regel Daten oder direkt Geld zu stehlen.

Allgemeine Beispiele für Cyberkriminalität

So vielfältig die Erscheinungsbilder von Cyberkriminellen sind, so unterschiedlich fallen auch deren Methoden und Verbrechen aus. Hier einige Musterbeispiele für Cyberkriminalität, die Unternehmen und Privatpersonen kennen sowie möglichst verhindern sollten.

  • Identitätsdiebstahl: Bei dieser Form der Cyberkriminalität verschaffen sich Verbrecher in erster Linie personenbezogene Daten, die dann beispielsweise für Kreditkartenbetrug oder abermals Datenklau verwendet werden.
  • Malware: Malware schließt im Prinzip alle Arten von bösartiger Software ein, die verteilt wird, um Schaden anzurichten und/oder Profit für den Ausspielenden zu generieren.
  • Cyber-Mobbing: Cyber-Mobbing ist längst nicht mehr nur im Privatbereich ein Thema – auch in geschäftlichen Kontexten kommen vermehrt entsprechende Arten von Online-Belästigung, wie Stalking, sexuelle Übergriffe, Doxing oder Fraping, vor.
  • Krypto-Jacking: Beim Krypto-Jacking dringen Hacker in ein Gerät oder ein Netzwerk ein und nutzen dessen Ressourcen, um Kryptowährung zu erbeuten bzw. darüber gar zu generieren, was Leistungseinbußen und hohe Stromrechnungen bedeuten kann.
  • Cyber-Spionage: Cyber-Spionage ist zumeist Cyberkriminalität im großen Stil – es werden viele Daten von Betrieben oder sogar Staaten gestohlen und jene damit beispielsweise erpresst.

Woher kommt Cyberkriminalität?

Die Anfänge der Cyberkriminalität gehen zurück auf die ersten Entwicklungen moderner Telekommunikationstechnik. Schon im 19. Jahrhundert wurden entsprechende Nachrichten gehackt. Mit der schnellen technischen Genese und der zunehmenden Vernetzung aller möglichen Lebensbereiche in den letzten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts, sprich in den 1980er und 1990er Jahren, nahmen derartige Angriffe stark zu. E-Mails und Webbrowser waren ergiebige Ziele für Cyberkriminelle.

Ab den 2000er Jahren bis heute – vom Aufkommen der ersten sozialen Netzwerke bis hin zum Internet of Things – haben sich die Angriffe enorm ausgeweitet. Das liegt zu einem großen Anteil daran, dass derartige Medien und Kanäle in unser aller Alltag immer mehr verankert und mitbestimmend sind. Kriminelle erhalten somit sehr viele Angriffspunkte, die häufig von Daten bestimmt sind, und gleichzeitig Hebel, um erbeutete Informationen für ihre Zwecke einzusetzen. Im sogenannten Darknet, einem – vereinfacht ausgedrückt – abgeschotteten Bereich des Internets, wird mit kriminellen Taktiken und Daten sogar in großem Stil Handel betrieben.

Auswirkungen von Cyberkriminalität

Die Auswirkungen von Cyberkriminalität können massiv sein. Beispielsweise ist es Kriminellen durch Identitätsklau möglich, direkt an das Vermögen von Privatpersonen oder auch Geschäften zu gelangen. Erpressung ist in diesem Zusammenhang ebenfalls immer ein ernstes Thema. Hier können Verbrecher regelmäßig tausende Euro erbeuten. Nicht zuletzt kann Cyber-Mobbing, einschließlich sexueller Belästigung, einen erheblichen psychischen oder auch physischen Schaden anrichten.

Für Unternehmen sind es nicht nur die Daten und das Geld an sich, welche sie durch Cyberkriminalität verlieren können. Auch Ausfallzeit, die solche Angriffe fast immer mit sich bringen, richten riesigen Schaden ein. Weiterhin bedeuten entsprechende Vorkommnisse nicht selten einen Vertrauensverlust und können schlimmstenfalls – wenn beispielsweise nicht ausreichend für die Sicherheit gesorgt war – sogar zu juristischen Konsequenzen gegen die Opfer führen.

So können Sie sich vor Cyberkriminalität schützen

Den zuvor genannten und weiteren Ansätzen heutiger Cyberkriminalität kann nur unter einem ganzheitlich technischen und ebenso personellen Einsatz effektiv entgegengewirkt werden.

Bechtle Cyber Security bzw. spezialisierte und umfassende Sicherheitstechnik schafft die perfekte technologische Basis. Darüber hinaus gilt es ein Bewusstsein für digitale Prozesse und damit zusammenhängende Gefahren zu schaffen.

Der Weg dorthin startet schon mit dem Anlegen sicherer Passwörter, der Verwendung einer zeitgemäßen WLAN-Verschlüsselung und der Durchführung wichtiger Updates jeglicher Software oder Hardware. Weiterhin ist die richtige Einstellung von sozialen Netzwerken ein zentrales Thema. Verschwiegenheit und der generell bewusste Umgang bzw. die Sensibilisierung hinsichtlich kritischer Daten sollten nicht nur in Unternehmen verstärkt angegangen werden.

Auch gibt es zusätzliche Tipps beim so genannten Safer Internet Day, der das nächste Mal am 8. Februar 2022 abgehalten wird.


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