Windows und Sicherheit – warum Nutzer aufpassen müssen und was es zu beachten gilt

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Infos  / Marcel Schreiter

Das Thema Cybersicherheit geht es uns alle an, denn sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können Cyberkriminellen und ihren Machenschaften zum Opfer fallen. Allerdings kennen sich die meisten Menschen nicht ausreichend mit dem Thema aus, was das Risiko einer Cyberattacke erhöht. Gerade Nutzer von Windows-Betriebssystemen sollten aufpassen. Warum das so ist und wie sich eine sichere Internetnutzung dennoch bewerkstelligen lässt, möchten wir euch kurz zeigen.

Nutzer von Windows für Cyberkriminelle das beste Ziel

Es ist kein Geheimnis, dass macOS und Linux als die sichereren Betriebssysteme gelten, was jedoch nicht nur mit der dahintersteckenden Technik zusammenhängt. Einer der Hauptgründe für die Anfälligkeit von Windows ist, dass Cyberkriminelle sich einfach viel stärker darauf fokussieren, da die Marktanteile des Betriebssystems am größten sind. Die meisten Cyberattacken in der Corona-Krise zielen infolgedessen auf Windows ab, da Schadprogramme und Co. auf diese Weise eine weit breitere Masse an Menschen „erreichen“ können. Aus finanzieller Sicht ist es für Cyberkriminelle also um einiges sinnvoller, Viren für Windows zu programmieren oder sich anderweitig auf das Betriebssystem zu fokussieren.

Die Marktanteile sind jedoch nicht der einzige Grund dafür. Ein weiterer ist die Homogenität der unterschiedlichen Versionen des Betriebssystems. Es gibt eine Reihe von Viren, die ursprünglich für Windows XP konzipiert wurden, aber selbst bei Windows 10 noch ein Problem darstellen können. Bei Linux beispielsweise ließe sich so etwas aufgrund der Heterogenität des Betriebssystems kaum umsetzen. Ein für Ubuntu programmierter Virus hätte höchstwahrscheinlich bei Arch keinen Erfolg. Im Endeffekt heißt das, dass Nutzer von Windows-Betriebssystemen um einiges vorsichtiger sein müssen. Eine sichere Nutzung ist aber definitiv möglich, da einige Maßnahmen ausreichen, um das Risiko einer Cyberattacke deutlich zu reduzieren.

Sicherheitsmaßnahmen für ein unbeschwertes Surfen

Nutzer von Windows können das Internet ohne größere Risiken nutzen, sofern Sie sich an einige Dinge halten. Diesbezüglich gilt es unter anderem Windows VPN Anbieter zu nennen. Zumindest in puncto Datenschutz ist die Nutzung eines VPN definitiv sinnvoll, da die eigene IP-Adresse verborgen bleibt und somit Cyberkriminellen (ein Stück weit) die Hände gebunden werden. Zudem ist es mit VPN möglich, Firewalls und Geoblocking zu umgehen, was zu einem komfortableren Surfen beiträgt. Das allein reicht jedoch noch nicht aus, um 100 % sicher unterwegs zu sein, denn es gibt noch weitere Risiken. Unter anderem ein bewusster Umgang mit persönlichen Daten ist daher nahezulegen. Es ist beispielsweise ein absolutes Tabu, sensible Daten einzugeben, wenn keine SSL-Verschlüsselung vorliegt.

Generell gibt es einige Fallstricke und diese gelten nicht nur für Windows, sondern auch das bei mobilen Geräten wie Smartphones gängige Android. Da Android im Bereich der mobilen Geräte das meistverbreitete Betriebssystem ist, sind Android-Nutzer ebenfalls einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Oft gelten jedoch dieselben Vorsichtsmaßnahmen, die auch bei macOS, iOS und Linux von Bedeutung sind. Es ist beispielsweise ein Muss, ausschließlich sichere Passwörter zu nutzen und regelmäßig Updates durchzuführen. Wer das nicht tut, eröffnet damit Sicherheitslücken, die Cyberkriminellen ihr Tun erleichtern. Im Endeffekt geht es also nicht nur um das Betriebssystem, sondern auch die eigenen Entscheidungen. Wir sollten uns daher alle aktiv darum bemühen, im Netz unsere Sicherheit zu wahren.


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