Arbeitslaptop für Freelancer: Worauf man achten muss

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Bild: Marvin Meyer/Unsplash

Portabel, aber trotzdem leistungsstark – solange ihr ein paar Punkte auf dem Datenblatt eures nächsten Laptops im Auge habt, findet ihr schnell einen nützlichen Begleiter für den mobilen Arbeitsalltag.

Ein Notebook hat gegenüber einem Desktop-PC diverse Vorteile, die sich nicht verleugnen lassen und sie gerade für Menschen, die beruflich unterwegs sind, besonders interessant machen. Und inzwischen muss man lange suchen, um Nachteile eines Notebooks zu finden – zumindest, wenn man beim Kauf auf ein paar wichtige Aspekte achtet, um sich zu jeder Gelegenheit auf seinen Laptop verlassen zu können.

Bloß nicht am Speicher geizen

Für so gut wie jeden Nutzer spielt ausreichend Daten- sowie Arbeitsspeicher eine übergeordnete Rolle. Klassische Festplatten, also HDDs, sind in modernen Notebooks kaum noch zu finden und wurden zum Glück von den deutlich schnelleren und robusteren SSDs abgelöst. Und apropos robuster Speicher, Stürze aus großer Höhe oder eine ausgelaufene Wasserflasche im Rucksack können eurem Laptop weiterhin Schäden zufügen – furchtbar, wenn ihr auf diesen beruflich angewiesen seid und wegen eines unachtsamen Moments fürs Erste nicht arbeiten könnt. Gut beraten seid ihr daher, wenn ihr der Empfehlung der Experten von InsureQ folgt und seinen Arbeitslaptop mit einem ausreichenden Versicherungsschutz ausstattet.

Dennoch solltet ihr am Speicherplatz nicht geizen, könnt ihr beispielsweise in der Bahn oder anderen Funklöchern nicht unbedingt darauf vertrauen, problemlos auf Dateien in der Cloud zugreifen zu können, sodass ihr die wichtigsten stets offline verfügbar haben solltet.

In Sachen Speicher fast noch wichtiger ist der zur Verfügung stehende RAM, auf den ihr auf dem Datenblatt des Notebooks zumindest kurz einen Blick werfen solltet. Als Richtgröße gelten derzeit 8 GB als absolutes Minimum für Office-Anwender, für anspruchsvollere Aufgaben, wie zum Beispiel Videoschnitt sollten mindestens 16 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu einem klassischen Desktop-PC könnt ihr den Datenspeicher oder RAM bei einem Notebook häufig nur umständlich oder sogar überhaupt nicht erweitern, deshalb müsst ihr hier erst recht gut abwägen.

Grafikkarte unerlässlich für Kreativköpfe

Vertreter der kreativen Branche achten nicht nur auf viel RAM, sondern können auch von einer dedizierten Grafiklösung profitieren. Das Mehr an Leistung kommt vor allem beim Bearbeiten von Fotos, Erstellen von 3D-Rendern oder Schneiden von Videos zum Tragen. Doch wo viel gearbeitet wird, benötigt es auch einen Ausgleich in der Freizeit. Für die ein oder andere Gaming-Session zwischendurch erweist sich eine echte Grafikkarte anstatt einer integrierten Grafikeinheit als genauso nützlich.

Kompromiss zwischen Leistung und Akkulaufzeit

Schließt ihr Zocken als Einsatzzweck von vornherein bei eurem neuen Laptop nicht aus, greift ihr vermutlich auch lieber zu einem Gerät mit größerem Bildschirm, wenngleich damit wenig überraschend auch das Gewicht steigt und die Portabilität etwas sinkt. Als Faustregel könnt ihr euch merken, dass eine höhere Auflösung (und nicht ein größerer Bildschirm) die Akkulaufzeit verringert.

Gleiches gilt für einen leistungsfähigeren Prozessor. Hier müsst ihr euch für einen Kompromiss entscheiden: Wollt ihr länger unabhängig von einer Steckdose unterwegs sein, ist die CPU in der Regel zu keinen riesigen Sprüngen wie detailreichem Gaming in der Lage. Liegt euch Desktop-ähnliche Leistung eures Laptops am Herzen, müsst ihr das meistens unter anderem mit ein paar Stunden Akkulaufzeit bezahlen. Allerdings muss man AMD und Intel auch zugutehalten, dass sie ihre mobilen Prozessoren in den letzten Jahren immer effizienter gestaltet haben, wodurch auch Notebooks bzw. Ultrabooks mit mehr Durchhaltevermögen für so manch rechenintensive Aufgabe gut gewappnet sind.

Gehäuse vielleicht mal anfassen

Einen nicht zu verachtenden Einfluss auf das Gewicht eines Laptops hat schließlich auch das verwendete Material des Gehäuses. In den allermeisten Fällen müsst ihr zunächst zwischen (im Regelfall günstigerem, aber leichterem) Kunststoff oder höherwertigem, robusterem Metall entscheiden. Sofern möglich, ist es nie eine schlechte Idee, wenn ihr euch das Modell eurer Wahl im lokalen Handel anschaut und überlegt, ob sich das Material für euch gut anfühlt.


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