Umsatzwachstum im Digitalkamera-Markt

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News  / Niklas Ludwig

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Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)  hat anhand von Marktdaten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und dem European Information Technology Observatory (EITO) ermittelt, dass die Umsätze von Digitalkameras dieses Jahr um 3,9 Prozent steigen werden, was einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro bedeuten würde.

Besonders interessant ist hierbei, dass weniger Digitalkameras verkauft werden. Die Verkaufszahlen gehen um rund 500.000 von 8,3 Millionen auf 7,8 Millionen Geräte zurück. Dafür steigt der Durchschnittspreis, den die Verbraucher für eine Digitalkamera ausgeben, von 206 auf 224 Euro. Besonders beliebt sind Kameragehäuse, so genannte Bodys, und Kameras mit fest eingebauten Objektiven. Sie stehen für 1,74 Milliarden Euro Umsatz – ein Plus von knapp 3 Prozent gegenüber 2011. Ein noch stärkeres Wachstum können Wechselobjektive für Digitalkameras verzeichnen. Mit einem Plus von 7,5 Prozent werden sie dieses Jahr rund 550 Millionen Euro umsetzen.

Somit zeigt sich, dass die immer besser werdenden Handykameras die Digitalkameras noch nicht ablösen konnten und die Verbraucher weiterhin auf die Vorzüge einer Digitalkamera setzen.


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