Telekom will Festnetzkunden zum VoIP-Umstieg bewegen

News  / Niklas Ludwig

Die Verbraucherzentrale Sachsen meldet, dass die Telekom derzeit an einige ihrer Festnetzkunden ein Schreiben verschickt, in dem die Kunden zu einem Tarifwechsel aufgefordert werden. Die Tarife beinhalten statt des analogen Festnetzanschlusses nur noch einen Voice over IP-Anschluss, bei dem Telefonate über die Internetleitung geführt werden. Wer sich nicht für einen neuen Tarif entscheidet, dem wird sogar mit der Beendigung des Vertragsverhältnisses gedroht.

Aus Sicht der Telekom ist dieser drastische Schritt durchaus nachvollziehbar: so muss sie nicht analoge und digitale Anschlüsse pflegen und kann sich einzig und allein um ihre Internetinfrastruktur kümmern. Das Nachsehen hat letztendlich der Kunde, da er auf eine funktionierende Internetanbindung angewiesen ist. Sollte das Internet für wenige Stunden ausfallen, dann sind Kunden für diesen Zeitraum auch nicht mehr über ihr Telefon erreichbar. Zudem hängt die Qualität der Sprachübertragung von der verfügbaren Bandbreite ab. Ist diese gering oder gestört, kann dies zu einer verminderten Sprachqualität führen. Alternativen gibt es für die Betroffenen kaum, da alle anderen großen Anbieter meist schon seit Jahren auf die VoIP-Technik setzen.



Quelle : Verbraucher Zentrale Sachsen


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