Toshiba präsentiert Flashmatrix-Speichertechnologie

Parallelisierungspower für Big-Data-Anwendungen auf NAND-Basis
News  / Nils Waldmann

Der für seine Speicherprodukte bekannte Hersteller Toshiba ist nicht nur im Endkundensegment aktiv, sondern arbeitet unter anderem auch an Lösungen für den professionellen Anwendungsbereich. Das neueste Produkt, welches dem Business-Portfolio von Toshiba zuzuordnen ist, hört auf die Bezeichnung Flashmatrix und zielt speziell auf die Verwendung in Big-Data-Anwendungen ab.

Entwickelt wurde die Flashmatrix-Technologie auf Basis der immer stärker steigenden Kundenanforderungen im Bereich Echtzeitdatenanalyse, welche vornehmlich in den Betriebszweigen Fertigung, Finanzen, Medizin und Sicherheit eingesetzt wird. Ziel von Flashmatrix ist es, eine Komplettlösung zu bieten, die hohe Systemleistung, hohe Energieeffizienz und eine gute Skalierbarkeit vereint. 

Die Idee hinter dem System ist dabei stark von dem Prinzip der Parallelisierung geleitet. Flashmatrix passt in ein 2 Höheneinheiten hohe Gehäuse und vereint eine Recheneinheit (Prozessor und Arbeitsspeicher), ein Netzwerkmodul sowie Massenspeicher auf NAND-Flash-Basis. Der Flashspeicher ist dabei in Matrixweise angebunden, sodass parallele Zugriffe auf mehrere Datensätze möglich werden. Zudem steht der gesamte Flashspeicherpool simultan allen Rechenkernen gleichermaßen für Zugriffe zur Verfügung. Dieser stark parallelisierte Hardwareaufbau soll für maximale Leistung und geringe Latenzzeiten sorgen, um auch große Mengen an Daten schnell verarbeiten und analysieren zu können.

Genaue technische Details zu Flashmatrix sind bisher noch nicht bekannt. Auch der Preis für eine Flashmatrix-Recheneinheit wurde noch nicht kommuniziert.


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