Ping-Calls treten vermehrt in NRW auf

Vorsicht bei verpassten Anrufen aus dem Ausland
News  / Robin Cromberg

Sogenannte Ping-Calls, eine bereits seit geraumer Zeit bekannte Betrugsmasche taucht derzeit wieder vermehrt in NRW auf. Wenn ihr Telefon einen verpassten Anruf aus dem Ausland anzeigt, sollte diese vor dem Rückruf überprüft werden – sonst könnte es teuer werden.


Vermehrt gehen Meldungen von mysteriösen Anrufen um, die zwar als verpasst im Anrufsprotokoll angezeigt werden, bei denen das Handy allerdings garnicht erst geklingelt habe. Auffälligerweise tragen diese Anrufer zudem Vorwahlen aus Marokko, Tunesien oder Burundi, wer nicht aufpasst, hat schnell Telefonkosten von mindestens drei Euro pro Minute am Hals. Hinzu kommt, dass die Täter – welche automatische Computerprogramme verwenden – oft Nummern anrufen, deren regionale Vorwahl der Landesvorwahl des Fake-Anrufers in etwa ähnelt, um möglichst wenig Verdacht zu wecken.

Die Polizei Sachsen hat in einem Facebook-Beitrag vor diesen Ping-Calls gewarnt und rät, die Nummer im Zweifelsfall im Internet nachzuschlagen, dort finde man weitere Hinweise. Ganz tatenlos waren die Behörden zudem nicht, so hat beispielsweise die Bundesnetzagentur bereits eine Liste mit Nummern angefertigt, deren Anrufe nicht berechnet werden dürfen. Auch wer bereits eine solche Betrugsrechnung erhalten hat, muss nicht mehr zahlen. Wer hingegen bereits die geforderte Summe geliefert hat, sollte sich an die Verbraucherschutzzentrale wenden.


Quellen :

rp-online
FAZ


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