GeForce RTX 2080: der8auer testet Übertaktbarkeit mit Trockeneis

Turing im Extremtest
News nvidia  / Alexander Lickfeld
beitragsbild RTX 2080

der8auer hat sich die Founders Edition der RTX 2080 angeschaut und die Übertaktbarkeit bei niedrigen Temperaturen und erhöhter Spannung getestet. Das Ergebnis: Besitzer sollten den Videospeicher übertakten, aber eine zusätzliche Spannungserhöhung bringt nicht viel.

Nachdem wir gestern über die neuen Custom-Modelle der RTX 2070 berichtet haben, widmen wir uns heute der Founders Edition der RTX 2080. Wie die PC Games Hardware berichtet, hat Roman „der8auer“ Hartung mithilfe von Trockeneis die Übertaktbarkeit der RTX 2080 Founders Edition überprüft. Er hat die Grafikkarte mit dem originalen Kühler getestet und anschließend Trockeneis für eine bessere Kühlung verwendet. Eine Übertaktung der Turing-Grafikkarte war bereits bei einem Powerlimit von 120 Prozent auf bis zu 2.080 MHz möglich.

Mehr Leistung durch RAM-Overclocking 

Auch der GDDR6-Speicher ließ sich auf insgesamt 8.000 MHz (16Gbps) anheben. Dementsprechend stieg die Leistungsaufnahme dann um 20 Prozent auf einen Wert zwischen 260 und 270 Watt an. Außerdem ergab der synthetische Benchmark Superposition eine gute Skalierung mit einem Leistungsplus von 12 Prozent.

Custom-Modelle wie die ROG Strix RTX 2080 sollten sich bei Übertakten ähnlich verhalten wie die Founders Edition.

Wenn kein RAM-OC betrieben wurden, lag dieser Wert jedoch lediglich bei sieben Prozent. Bei diesem Test waren die Lüfter außerdem auf 100 Prozent eingestellt. Es wird davon ausgegangen, dass diese Werte ebenfalls für gut gelungene Custom-Modelle erreichbar sind.

Höherer Takt auch durch Spannungserhöhung?

Im weiteren Verlauf wurde das Powerlimit mithilfe des Shunt-Mod sogar auf maximal 280 Watt angehoben. Dieser Modus hebelt den Nebenwiderstand des 8-Pin-Anschlusses aus und ermöglicht somit größere Energieströme. Zu Beginn simulierte der8auer die Kühlleistung eines Chillers mit 20 bis 25°C GPU-Temperatur, indem er eine kleine Menge Trockeneis hinzufügte. Einen Taktvorteil ergaben die niedrigen Temperaturen jedoch nicht, lediglich eine Stromersparnis von 20 bis 30 Watt. Bei – 72°C konnte der Takt bei 1,15 Volt auf bis zu 2.340 MHz angehoben werden. Bei 1,05 Volt werden gerade noch 2.300 MHz erreicht, die GPU skaliert also mit zusätzlicher Spannung nicht wirklich gut. Wenn nicht, wie hier im Test, auf extreme Kühlmethoden zurückgegriffen wird, bringt eine Spannungserhöhung folglich nicht wirklich viel. Die Ergebnisse lassen zwar nur die Übertaktbarkeit der RTX 2080 Founders Edition erkennen, aber auch die Custom-Designs sollten nicht großartig anders performen.



Quelle : PC Games Hardware


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