Storage Sense: Windows 10 Oktober-Update bringt Programm zur Datenbereinigung

Nie wieder volle Laufwerke durch Cloud Funktion 2 Min. lesen
News microsoft  / Alexander Lickfeld
Windows 10 Briefing

Mit dem neuen Windows 10 Update kommt auch das neue Programm „Storage Sense“ auf das aktuelle Betriebssystem. Es soll ein Programm zur Bereinigung der Festplatte sein, das im Vergleich zu bisherigen Datenbereinigungsfunktionen intelligenter und vor allem automatisiert arbeitet.

Im Oktober wird das neue große Update für Windows 10 veröffentlicht. Neben vielen anderen Neuerungen wird es auch ein neues Programm zur Bereinigung des Laufwerks geben. Storage Sense soll die Datenträgerbereinigungsfunktion, die mit dem cmd Befehl „cleanmgr.exe“ gestartet wird, ersetzen. Beide Programme sind jedoch in ihren Grundfunktionen sehr ähnlich. Sie sollen dafür sorgen, dass nicht benötigte Dateien entfernt werden, damit diese keinen Speicherplatz mehr verbrauchen. Das neue Programm Storage Sense soll dies jedoch automatisch, in Abhängigkeit von den gewählten Einstellungen, durchführen.

Wenn aktiviert, bereinigt Storage Sense die Festplatte automatisch (Quelle: Microsoft Blog)

Es kann zwischen täglicher, wöchentlicher und monatlicher Speicherbereinigung gewählt werden. Außerdem kann die Reinigung bei Speicherknappheit automatisch durchgeführt werden. Dies ist jedoch optional und kann falls gewünscht auch komplett deaktiviert werden. Trotzdem bleibt vorerst die alte manuelle Art der Bereinigung mit Hilfe des cleanmgr.exe Befehls weiter bestehen.

Lokale Daten können in die Cloud ausgelagert werden

Neben den Grundfunktionen ist jedoch auch der Microsoft Cloud-Speicher-Dienst „OneDrive“ mit in das Programm integriert. Das Programm erkennt automatisch, wenn einzelne Dateien für eine lange Zeit nicht benutzt wurden und lagert diese auf die Cloud aus. Dadurch kann Speicher freigestellt werden, ohne aber Dateien löschen zu müssen. Dieser Prozess wird von Microsoft selbst als „Dehydration“ bezeichnet. Um auf die ausgelagerten Dateien zuzugreifen, ist eine aktive Internetverbindung zwingend notwendig. Diese Funktion ist anfangs nicht aktiviert und ist in den Einstellungen aufrufbar.

Es kann eingestellt werden, wann eine Datei in die Cloud ausgelagert werden kann (Quelle: Microsoft Blog)

Außerdem müssen die Dateien, die ausgelagert werden können, mindestens 30 Tage alt sein und des Weiteren läuft der Prozess der „Dehydration“ nur bis auf der Festplatte ausreichend Speicher vorhanden ist, damit Windows flüssig laufen kann. Das nächste große Windows 10 Update mit Sorage Sense-Integration soll im Laufe des Oktobers 2018 erscheinen.



Quelle : Microsoft Blog


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