Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O wurden zahlreiche Updates und Neuerungen vorgestellt. Der Google Assistant wird im Laufe des Jahres noch intelligenter und soll Ende des Jahres in der nächsten Generation erhältlich sein.

Google Assistant wird persönlicher

Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz die nächste Generation des digitalen Sprachassistenten Google Assistant vorgestellt. Eine Neuerung wird sein, dass für die Künstliche Intelligenz nicht mehr die Leistung von Googles Rechenzentren benötigt wird. Stattdessen sollen Spracheingaben direkt vom Smartphone verarbeitet werden – auch ohne aktive Internetverbindung. Laut Google kann der Assistant der nächsten Generation Antworten bis zu zehnmal schneller liefern. Die nächste Generation wird Ende des Jahres vorerst nur für Pixel-Smartphones (Pixel 3a Testbericht) verfügbar sein.

Der Google Assistant soll zudem persönlicher werden und besser nachvollziehen können, was für den Nutzer wichtig ist. Er ist laut Google bald in der Lage Fragen wie „Ok Google, wie ist das Wetter bei Mama an diesem Wochenende?“ beantworten zu können.

Mit Duplex Online-Reservierungen tätigen

Mit Duplex hat Google letztes Jahr eine Funktion eingeführt, mit der der Sprachassistenten Anrufe für Reservierungen wie eine Tischreservierung im Restaurant tätigen kann. Fortan ist die Funktion auch für Online-Reservierungen verfügbar. Laut Google ist es beispielsweise möglich, einen Mietwagen zu buchen, indem man „Buch mir einen Mietwagen bei National für meinen nächsten Trip“ sagt. Duplex Web wird wie die Telefon-Funktion vorerst nur für englischsprachige Nutzer in den USA und Großbritannien verfügbar sein.

Fahrmodus löst Android Auto ab

Google erweitert seinen digitalen Sprachassistenten zudem um einen Fahrmodus. Mit diesem sollen Autofahrer alle wichtigen Dinge mit ihrer Stimme erledigen können. Ist für abends beispielsweise eine Restaurant-Reservierung im Kalender hinterlegt, bietet der Assistant eine Route zum Lokal an. Zudem kann ein daheim angefangener Podcast im Auto fortgesetzt werden.

Der Fahrmodus erscheint im Sommer für Android-Smartphones mit Google Assistant. Er löst zugleich die Android Auto App ab und führt eine neue Oberfläche bei Fahrzeugen mit Android Auto ein.

Augmented Reality in der Google-Suche

Die Google-Suche wird in den nächsten Wochen um eine neue Funktion ergänzt, mit der 3D-Objekte aus der Suche in der realen Welt platziert werden können. Google arbeitet bereits mit Partnern zusammen, um ausreichend 3D-Inhalte für die Suche bereitzustellen.

Google-Suche-3D-compressed

Google Lens erhält ebenfalls ein Update und kann fortan beliebte Gerichte auf der Speisekarte im Restaurant hervorheben. Wird ein Gericht vom Restaurantbesucher ausgewählt, werden Fotos und Rezensionen von Google Maps eingeblendet. Wer im Urlaub in einem anderssprachigen Land ist, kann Google Lens nutzen, um Texte in mehr als 100 Sprachen zu übersetzen.

Aus Google Home wird Google Nest

Die Smart Home-Produkte von Nest sind seit letztem Jahr Teil von Google, weshalb alle Produkte der Google Home-Serie fortan unter der Marke Nest geführt werden. Für diesen Schritt passt das Unternehmen die Datenschutzverpflichtungen an bietet Inhabern eines Nest-Kontos die Wahl, ihren Account zu einem Google-Konto zu migrieren.

Google Nest Hub

Mit diesem Schritt führt Google auch das Nest Hub in Deutschland ein. Mit diesem lässt sich das Smart Home über einen sieben Zoll großen Bildschirm, der seine Helligkeit und Lichtfarbe dem Umgebungslicht anpasst, steuern. Das Nest Hub kann ab sofort für 129 Euro vorbestellt werden und soll ab dem 28. Mai exklusiv bei Media Markt und Saturn erhältlich sein.



Quelle : Google


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