Microsoft Surface Pro X: neues 2-in-1 mit SQ1 ARM-Prozessor

3 Min. lesen
News microsoft  / Leonardo Ziaja
Microsoft Surface Pro X Titelbild Bild: Microsoft

Microsoft hat gestern auf seinem Launch-Event ein richtiges Produktfeuerwerk veranstaltet. Neben dem neuen Surface Pro 7 und Surface Laptop 3 gab es noch einige Neuheiten mehr. Dazu zählen beispielsweise das neue Surface Pro X 2-in-1 sowie die Zukunftsstudien Surface Neo und Surface Duo.

Surface Pro X – neues 2-in-1

Das neue Microsoft Surface Pro X setzt zwar auf den gleichen Formfaktor mit Kickstand wie das Surface Pro 7, kommt allerdings deutlich schlanker daher. Das Gehäuse aus Aluminium ist lediglich 7,3 mm dünn, insgesamt wiegt das Surface Pro X angenehme 774 Gramm. Auf der Front zeigt sich ein 13 Zoll Display im 3:2-Format mit 2.880 x 1.920 Pixeln, dadurch erreicht das Panel eine Pixeldichte von 267 ppi.

Im Inneren sitzt der neue Microsoft SQ1 Prozessor, der in Kooperation mit Qualcomm entstanden ist.

Bild: Microsoft

Im Inneren arbeitet ein Microsoft SQ1 Prozessor, der in Kooperation mit Qualcomm entwickelt wurde. Ob es eine angepasste Variante des Snapdragon 8cx ist, gibt Microsoft nicht preis. Er basiert auf der ARM-Architektur, taktet mit bis zu 3 GHz und hat eine TDP von 7 Watt. Als Grafikeinheit kommt eine Adreno 685 zum Einsatz. In punkto Speicher soll es 8 GB oder 16 GB LPDDR4X RAM geben, dazu gesellt sich 128/256 oder 512 GB SSD-Speicher.

Auf der linken Seite sind zwei USB Typ-C 3.2 Gen2 Anschlüsse platziert, über die sowohl Speichermedien als auch Peripherie wie Maus und Tastatur sowie Displays angeschlossen werden können. Auf der Unterseite kann eine Tastatur angedockt werden, ähnlich zu den Surface Pro Modellen. Das Besondere ist hierbei jedoch, dass die Signature-Tastatur das Surface Pro X noch den neuen Surface Slim Pen aufbewahrt. Dort wird der Stift nicht nur sicher transportiert, sondern gleichzeitig auch geladen.

 

Mit an Bord ist übrigens auch ein Snapdragon X24 LTE-Modem (Nano-SIM), ganz nach „always connected“-Manier. Geladen wird das Surface Pro X per Surface Connect-Anschluss und Fast Charging, laut Microsoft sind nach 60 Minuten bis zu 80% geladen. Die Akkulaufzeit soll laut Hersteller bei 13 Stunden liegen.

Surface Neo und Surface Duo – die Zukunft naht

Microsoft hat es sich nicht nehmen lassen auch einen kleinen Einblick in zukünftige Geräte zu geben. Hierfür hat der Hersteller das Surface Neo präsentiert, ein Dual-Screen Tablet mit 360°-Scharnier. Die beiden Displays messen jeweils 9 Zoll in der Diagonale und sind natürlich per „Touch“ bedienbar. Entgegen dem aktuellen Trend setzt Microsoft also nicht auf ein durchgehendes, faltbares Display. Dafür ist das Format allerdings auch etwas „flexibler“, der Nutzer kann sowohl beide Displays zusammen als auch nur eins nutzen. Zusammen ergibt sich beim Surface Neo ein „unterbrochendes“ Display mit 13 Zoll.

Das Microsoft Surface Neo ist ein zukunftsweisendes Gerät mit zwei Displays und 360 Grad Scharnier.
Das Surface Neo basiert auf dem Surface Duo, ist jedoch kleiner und mit Google Android eher als Telefon gedacht.

 

Das Surface Duo ist die kleinere Variante des Surface Neo und baut auf einem ähnlichen Design auf. Allerdings messen dort die beiden Displays 5,6 Zoll in der Diagonale. Zusammen ergeben beide ein, ebenfalls „unterbrochenes“, Display mit etwas über 8 Zoll. Während das Surface Neo allerdings auf Windows 10 X, eine angepasste Version für Geräte mit zwei Displays, setzt, so ist beim Surface Duo sogar Google Android installiert. Es könnte also bald wieder ein Microsoft Smartphone geben, dann sogar mit Android.

Preise und Verfügbarkeit

Microsoft will das Surface Pro X im November auf den Markt bringen, die Preise starten bei 1.149 Euro (UVP). Die Top-Variante mit 16 GB RAM und 512 GB internem Speicher kostet 1.999 Euro (UVP). Als Farbe steht lediglich Mattschwarz zur Auswahl, das Signature-Keyboard sowie der neue Slim Pen sind separat erhältlich.

Das Surface Neo und Surface Duo soll laut Microsoft zum Weihnachtsgeschäft 2020 auf den Markt kommen. Einen Preis gibt es dementsprechend noch nicht. Der Hersteller will noch an der Software arbeiten und auf die entsprechende Hardware warten. Die Vorstellung war zwar eher an Entwickler gerichtet, sorgt aber auch schon bei uns für viel Vorfreude.



Quelle : Microsoft (Daten und Bilder)


Teilen:

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.