Qualcomm Snadragon 855 im Samsung Galaxy S10 – 5G, Ultrasonic-Fingerprint, Artificial Intelligence und Mehr

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News qualcomm  / Leonardo Ziaja

Samsung hat die neuen Smartphones der Galaxy S10-Reihe mit den neusten Prozessoren ausgestattet. Während in Europa das hauseigene Samsung Exynos 9820 zum Einsatz kommt, wird in Asien und Amerika der Qualcomm Snapdragon 855 verbaut. Doch, welche Besonderheiten bringt der SoC mit sich?

Qualcomm hat den SD855 bereits letztes Jahr vorgestellt und viele Details bekanntgegeben. Durch den Einsatz im Samsung Galaxy S10 werden die Features allerdings nochmal etwas konkreter präsentiert. Der Fokus liegt dabei auf dem Ultrasonic-Fingerabdrucksensor, Multi-Gigabit 5G und natürlich der Artificial Intelligence.

Samsung hat die komplette Reihe, also das Samsung Galaxy S10e, S10, S10+ sowie das S10 5G mit dem SD855 ausgestattet. Dadurch bekommt es in erster Linie mit dem X50 Modem eine hohe LTE und 5G Leistung, je nach Modell. Die Geräte können allerdings auch besonders vom 7nm-Verfahren des Chips profitieren, da sowohl die Effizienz als auch die Leistung steigt. Die Qualcomm Kryo 485 CPUs sollen bis zu 45% mehr Leistung erreichen gegenüber dem Snapdragon 845. Die Grafikeinheit Qualcomm Adreno 640 soll ca. 20% mehr Power bieten. Auch der neue Qualcomm Spectra 380 ISP ist sehr interessant, da er viele Eigenschaften in Hinsicht auf die „Computational Photography“ bietet und gleichzeitig energiesparender sein soll. Und zu guter letzt ist die Multi-Core Qualcomm AI Engine der vierten Generation zu erwähnen, die einen dedizierten Tensor AI Beschleuniger besitzt und die dreifache AI-Performance gegenüber dem Vorgänger leisten soll.

Eins der Highlights des Samsung Galaxy S10 ist der neue Fingerabdrucksensor, der im Display sitzt und auf dem Ultraschall-Prinzip basiert. Er wird durch die Qualcomm 3D Sonic Technologie möglich, die den Finger akkurat erkennen soll. Gegenüber optischen Sensoren (im Display) ist dem Ultrasonic-Sensor egal, ob das Display beispielsweise gealtert und eingebrannt ist. Zudem braucht der Sensor kein helles Licht, das den Finger erst anstrahlen muss. Der Sensor erkennt das 3D-Abbild der Fingerkuppe und lernt bei jeder Entsperrung weiter dazu.

Und als wäre das nicht schon genug, bekommt der Qualcomm Snapdragon 855 als einer der Ersten das sogenannte EAL4+ Zertifikat des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Damit wird die Sicherheit des Systems sichergestellt, das besonders auf Hinsicht der Systemintegrität, Nutzer-Authentifizierung und Schlüssel-Management „abgeschlossen“ sein soll.


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