AMD Ryzen 4000G: Neue Desktop-APUs für Fertig-Computer

Ryzen-Prozessoren mit Radeon-Grafik 2 Min. lesen
News amd  / Tim Metzger
AMD Ryzen 4000 Desktop-CPU Bild Bild: AMD

AMD kündigte jetzt die Ryzen 4000G-Serie offiziell an. Die neuen Renoir-APUs für Dekstop-PCs sind allerdings nur für Pre-Built-Systeme vorgesehen und erscheinen vorerst nicht auf dem Komponenten-Markt.

Anfang 2020 stellte AMD bereits die Mobile-APUs der Ryzen 4000-Serie vor. Mehrere Notebooks mit den Renoir-Chips sind seit kurzer Zeit verfügbar. Nun folgen die Modelle für Desktops: Ryzen 7 4700G, Ryzen 5 4600G und Ryzen 3 4300G. Die drei APUs basieren auf der Zen 2-Architektur und weisen eine Strukturgröße von sieben Nanometern auf. Es handelt sich um dieselben Dies der Notebook-Modelle, allerdings mit anderer Konfiguration (Takt und TDP). Während die Mobile-APUs etwa 15 bis 45 Watt verbrauchen, haben die Desktop-APUs eine TDP von 65 Watt. Es erscheinen allerdings auch drei GE-Varianten mit niedrigeren Taktraten und einer TDP von je 35 Watt.

Bild: AMD

Die Ryzen 4000G-Serie bietet vier bis acht Rechenkerne und sechs bis acht Grafikkerne (Compute Units). AMD spricht von bis zu einer 2,5-fach höheren Leistung gegenüber der Vorgängergeneration Ryzen 3000G (Picasso). Der Ryzen 7 4700G ist das Spitzenmodell der neuen APU-Serie. Der Prozessor bietet 16 Threads, einen Basistakt von 3,6 Gigahertz und einen Turbotakt von 4,4 Gigahertz. Die Radeon Vega 8-Grafikeinheit taktet mit 2,1 Gigahertz. Letztere dürfte schätzungsweise ungefähr auf dem Niveau einer Nvidia MX350 liegen. Aktuelle Spiele sollen damit flüssig in Full-HD-Auflösung spielbar sein, wenngleich allerdings mit heruntergeschraubten Grafikeinstellungen. Auch Office-Computer profitieren laut AMD von der gesteigerten Leistung.

AMD deutet auf kommende Consumer-APU hin

AMDs neuen Desktop-Prozessoren mit integrierter Grafik setzen auf den AM4-Sockel und kommen voraussichtlich überwiegend auf B550-Mainboards zum Einsatz. Sie werden nur an OEMs wie Lenovo oder Dell ausgeliefert, die damit wiederum vorkonfigurierte Fertig-PCs anbieten. Auf Nachfrage verriet AMD, dass demnächst auch eine neue Ryzen-APU für den DIY-Markt (Komponenten) erscheint, doch nähere Infos nannte das Unternehmen nicht.

Des Weiteren präsentierte AMD drei neue Athlon-Prozessoren der 3000er-Serie. Sie positionieren sich als AMD-Konkurrenz zu Intels Pentium- und Celeron-Modellen. Die 4000er-APUs erscheinen zudem noch als Pro-Serie für den Commercial-Markt beziehungsweise für Business-PCs. Die Eckdaten der APUs sind identisch, jedoch gibt es zusätzlich spezielle Sicherheitsfeatures.


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