Erste Test-Fazits zu Ryzen 5000: AMD triumphiert auch bei Spielen

Neue CPUs schneiden sehr gut ab 2 Min. lesen
News amd  / Tim Metzger
Bild: AMD

Die neuen AMD-Prozessoren der Ryzen-5000-Serie sind ab sofort verfügbar und zeitgleich zum Marktstart sind Testberichte erschienen. Sie bestätigen, was AMD bereits zur Ankündigung der Desktop-CPUs versprach. Intel unterliegt nun auch bei der Gaming-Leistung.

Mit Ryzen 5000 löst AMD die Zen-2-Architektur von Ryzen 3000 durch Zen 3 ab und verlangt für die neuen Prozessoren jeweils 50 Euro mehr im Vergleich zu den Startpreisen ihrer Vorgänger. Die Strukturgröße und der Sockel bleiben unverändert, jedoch sind die CPUs nur mit den Mainboard-Chipsätzen B450, X470, A520, B550 und X570 kompatibel.

Unser geschätzter Kollege Marc Sauter von Golem.de hat die beiden Top-Modelle getestet, den 16-Kerner Ryzen 9 5950X und den 12-Kerner Ryzen 9 5900X. Im Gaming-Test mit sieben CPU-fokussierten Titeln, darunter etwa Total War Troy und Microsoft Flight Simulator 2020, setzt sich bereits der Ryzen 9 5900X vor Intels Flaggschiff, dem Core i9-10900K (Test). Der Ryzen 5950X schneidet in Spielen laut des Golem-Testberichts aber nicht schneller als der Ryzen 9 5900X ab.

AMD baut den Vorsprung bei Anwendungen weiter aus

Bei anspruchsvollen Anwendungen, beispielsweise Adobe Premiere Pro, Blender und Cinebench, gibt es größere Verbesserungen. Gegenüber dem Vorgänger Ryzen 9 3900X ist der Ryzen 9 5900X durchschnittlich rund 18 Prozent schneller, der Ryzen 9 5950X zusätzliche zehn bis 15 Prozent. Intels Core i9-10900K schneidet im Vergleich mit dem Ryzen 9 5900X bei Anwendungen minimal 20 Prozent und teilweise sogar gut ein Drittel schlechter ab.

Die Leistungsaufnahme bewegt sich dabei auf dem Niveau der Vorgänger. Marc Sauters Fazit zufolge hält AMD den versprochenen IPC-Zuwachs um 19 Prozent ein. Wie erwähnt ist der neue 12-Kerner in Anwendungen 18 Prozent schneller als sein Ryzen-3000-Pendant, bei Spielen sind es 22 Prozent mehr.

Sogar der neue Ryzen 5 kann Intels Flaggschiff schlagen

ComputerBase hat des Weiteren noch den Ryzen 5 5600X und den Ryzen 7 5800X getestet. Dort zeigte sich, dass sogar der Achtkerner Ryzen 7 5800X Intels Top-Modell die in puncto Gaming die Stirn bieten kann. Der günstigere Sechskerner Ryzen 5 5600X reiht sich knapp darunter ein und setzt sich somit vor den aktuellen Core i7-10700K. In Single-Core-Anwendungen überholt der neue Ryzen 5 sogar den Intel Core i9-10900K. ComputerBase fasst AMDs CPU-Neuheiten als empfehlenswert und eindrucksvoll zusammen, da nun auch Intels bislang letzter Vorsprung (Gaming-Leistung) eingeholt und teils sogar überboten wird. Der Ryzen 7 5800X erhält von der Technik-Redaktion als einziges Modell keine Auszeichnung, da der Preis für acht Kerne zu hoch angesetzt sei. Genauere Details und umfangreiche Leistungsdiagramme findet ihr in den jeweiligen Testberichten von Golem und ComputerBase.


Quellen :

Golem
ComputerBase


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